HipHop und Schach gegen Gewalt

Über die Verbindung von Hip Hop und Schach haben wir ja schon vor fast drei Jahren mit dem RZA von Wu Tang-Clan gesprochen. Dieser hat sein Projekt Wu-Chess mittlerweile aber offenbar auf Eid gelegt, zumindest existiert der Internetauftritt des Wu-Tang-Schachverbandes nicht mehr.

Ganz ähnliche Ziele aber verfolgt die Hip Hop Chess Federation, die ebenfalls im Jahr 2007 gegründet wurde. Mit Hilfe des uralten Spiels auf 64 Feldern will die HHCF Jugendliche vor Bandenkriminalität, Drogen sowie Alkoholmissbrauch und vor allem auch Mobbing bewahren. Vor allem dem letzten Punkt, auch "Bullying“ genannt, widmen sich die Organisatoren auf der diesjährigen HHCF-Spring-Classic-Veranstaltung und konnten zu diesem Zweck zahlreiche HipHop-Aktivisten als Unterstützer gewinnen.

So werden unter anderem Casual von den Hieroglyphics, Zion I, T-Kash, aber auch professionelle Skater wie Jordan Richter bei dem Schachturnier anwesen sein. Rappers, skaters and chess players from all over are coming together once again to help the streets gain peace, betonte HHCF-Begründer Adisa Banjoko, der sich schon im Vorfeld für die Hilfe bedankte und erklärte, dass die Organisation wirtschaftlich turbulente Zeiten hinter sich habe.  

Neben dem Schachspiel widmet sich die HHCF auch noch den Kampfkünsten und unterhält zu diesem Zweck auch eine eigene Jiu-Jitsu-Klasse, die bei der Veranstaltung am 14. Mai in San Jose ebenfalls diverse Vorführungen geben wird.

Wir denken: Eine gute Veranstaltung und wir plädieren für eine Vereinigung mit dem Welt-Schachboxverband mit Sitz in Berlin. Yo!

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