Chakuza hilft Japan

Während sich die Lage im havarierten Atomkraftwerk von Fukushima zu stabilisieren scheint und die Rettungskräfte unter Einsatz ihres Lebens darum kämpfen, das Schlimmste zu verhindern, läuft auch hierzulande die Hilfe für Japan an.Rapper Chakuza hat bereits Anfang letzter Woche verkündet, dass er einen Song auf iTunes zum Kauf anbieten würde, dessen Erlöse dem Aktionsbündnis Katastrophenhilfe, bestehend aus Unicef, Deutschem Roten Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas gespendet werden wollen. Seit gestern ist das Lied mit dem Namen „Salem II“ nun auch tatsächlich käuflich zu erwerben.
In dem Song geißelt Chakuza, ganz ohne falschen Pathos, die Dummheit der Menschen, die trotz Warnungen immer größenwahnsinniger werden, um letztendlich gegenüber der Natur dann doch den Kürzeren zu ziehen.

Chakuza selbst kam auf die Idee, nachdem er bei facebook einen Eintrag bezüglich der Naturkatastrophe in Japan postete, in dem es hieß „jetzt hilft nur noch beten und spenden“. Zahlreiche Fans forderten den Österreicher daraufhin auf, einen Spenden-Song zu machen. Bereits drei Tage nach der Katastrophe war das Lied dann fertig und warum es dann trotzdem so lange gedauert hatte, bis der Song nun bei iTunes landete, erklärt Hamadi vom Beatlefield Management damit, dass die Covergestaltung für den Song tatsächlich länger gedauert habe, als die Erstellung des Tracks. „iTunes brauchte dann auch noch ein paar Tage, um den Song online zu stellen und so war der Song dann erst gestern dort“, erklärte der Manager gegenüber rap.de. Außerdem verwies er auch auf die Tatsache, dass nicht nur der Künstleranteil gespendet werden würde, sondern auch der Vertrieb Soulfood seinen Anteil in den Topf werfen würde.

In einem Videostatement ruft Chakuza zur Teilnahme an der Aktion auf und erklärt, dass man somit bereits zum Preis eines Cheeseburgers, sprich für 99 Cent, etwas Gutes tun könne.

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