G-Unit: Klage gegen Young Buck

Von Ex-Fußballer und Teilzeitphilosoph Andreas Brehme stammt der wunderschöne Satz: "Haste Scheiße am Fuß, dann haste Scheiße am Fuß.“ Soll heißen: In manchen Fällen kommt es einfach knüppeldicke. So dürfte sich auch Young Buck fühlen, der jetzt zu all seinen kleinen und großen Problemchen auch noch einen Prozess über zehn Millionen Dollar aufgehalst bekommen könnte – und das ausgerechnet von seinem eigenen Label G-Unit Records.

US-amerikanischen Zeitungsberichten zufolge habe die Plattenfirma von 50 Cent eine Klage gegen den Rapper vorbereitet, falls dieser im Zuge seines Insolvenzverfahrens (wir berichteten) seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht mehr nachkomme. Die Summe, um die es dabei geht: Zehn Millionen US-Dollar. Zusätzlich hat 50 Cent persönlich noch eine weitere Klage gegen seinen Ex-Protegé angestrengt. Fifty habe Young Buck im Jahr 2005 300.000 Dollar geliehen, diese aber nie zurückerhalten, heißt es in der Anklageschrift.

Insgesamt laufen nun im Zuge des Insolvenzverfahrens bereits 14 Prozesse gegen den Rapper aus Tennessee. Zusätzlich drohen Buck bis zu zehn Jahre Gefängnis wegen illegalen Waffenbesitzes (wir berichteten).

Auch Ja Rule hat so seinen Ärger mit dem Gesetz und nun auch mit dem Finanzamt. Nicht nur muss der 35-Jährige bald zwei Jahre im Gefängnis absitzen, ebenfalls wegen illegalen Waffenbesitzes (wir berichteten), nun hat der New Yorker auch noch gestanden, Steuern hinterzogen zu haben. Insgesamt 1,1 Millionen Dollar Einkommenssteuer hat Ja Rule dem Staat zwischen 2004 und 2008 vorenthalten. Dem Rapper drohen nun deswegen weitere fünf Jahre Haft.

Ja Rule wird im Juni seine Gefängnisstrafe antreten, will bis dahin allerdings sowohl noch den Nachfolger zu seinem Platin-Album "Pain Is Love“  als auch ein weiteres Album namens "Renaissance Project" auf den Markt bringen.

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