Q-Tip hat Ärger mit Filmproduzenten

So wie es aussieht, müssen sich A-Tribe-Called-Quest-Fans noch etwas gedulden. Die Veröffentlichung der Dokumentation über den Werdegang der Rapgruppe wird durch diverse Streitereien zwischen den Produzenten vorerst aufgehalten.Eigentlich sollte der Film bereits im letzten Jahr in den Kinos anlaufen. Anfang 2010 hieß es, dass Regisseur Michael Rapaport dem Film nur noch „den letzten Schliff verpassen“ würde. Vorgestellt wurde der Film bereits auf dem Sundance Film Festival im Januar dieses Jahres (wir berichteten).

Nun tauchen Meldungen über Q-Tip im Internet auf, der eine ominöse E-Mail im letzten Dezember erhielt. Darin war die Rede davon, ATCQ zu diskreditieren, obwohl sie den Film mitproduziert haben und der Film sich ausschließlich mit der Geschichte und dem Werdegang der Crew auseinandersetzt. Die E-Mail stammte, so bestätigte Q-Tip in einem Interview immer wieder, von Michael Rapaport und wurde fälschlicherweise an ihn gesendet.

Rapaport
s E-Mail soll nach Angaben des Regisseurs aus Frust entstanden und keinesfalls ernst gemeint gewesen sein, so seine Stellungnahme gegenüber dem Rapper. A Tribe Called Quest, so Q-Tip, wissen aber nun nicht mehr, ob sie dem Filmemacher noch vertrauen können nachdem Dinge wie „Let’s close the billing block and put it on the poster, so they can’t get on that. Then we’ll fuck them on everything else“ geschrieben wurden.

Auf Anfragen, was die Ursache des Streits sei, stellt der Regisseur selbst die Situation etwas anders dar. So sagte Rapaport, dass Q-Tip zunächst ganz begeistert vom Film gewesen sei, bis er plötzlich entschied, diesen nicht mehr zu mögen: „From what he told me, he loves the movie. He thinks it’s going to be hugely successful, critically acclaimed. (…) And one day he just decided he didn’t like it. I don’t know. I’m not sure what happened.“ Man habe bei ATCQ selbst seit Monaten nur noch über Twitter Kontakt, wisse Rapaport. Und schlimmer noch – die Gruppe existiere als solches gar nicht mehr: „A Tribe Called Quest has been broken up. I deal with them individually. I’ve never been in a room with all four of them.

Au weia. Wie der tatsächliche Stand der Dokumentation ist und ob jemals neue Musik der 2003 erneut zusammengeschlossenen Crew erscheinen wird, steht da wohl ganz arg in den Sternen.

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