Beanie Sigel hat Probleme

Die Probleme scheinen Beanie Sigel förmlich zu verfolgen. Zu allererst weiß er immer noch nicht wo er sein nächstes Album rausbringt und wirkt dabei etwas orientierungslos. „I wouldn’t mind fucking with Cash Money. I wouldn’t mind fucking with the Birdman. I wouldn’t mind fucking with 50 Cent, doing some movies and shit„, was nicht unbedingt nach der großen Auswahl sondern eher nach lfehentlichen Wünschen klingt. Wir sind gespannt, ob jemand auf das Angebot eingeht.Aber auch Ärger aus der Vergangenheit belastet das Leben des Rappers. Vor knapp zwei Jahren, am 7. März 2009, veranstaltete der MC eine „Beanie Sigel & Friends“- Geburtstagsfeier imClub Solo in seiner Heimatstadt Philadelphia. Und, wie das oftmals so ist auf den Partys der Rapstars, gab ein Wort das andere und einem Mann namens Tyheem Baker wurde während eines Streits in die Brust geschossen.
Dwight Grant, so Beanie Sigel mit bürgerlichem Namen, war zwar nicht der Täter, aber eine Mitschuld gibt das Opfer ihm und den anderen Veranstaltern trotzdem. Dadurch, dass Kontrollen am Clubeingang stattfanden, hätte eigentlich niemand mit einer geladenen Waffe auf die Party gelangen dürfen und so wirft Baker den Verantwortlichen Fahrlässigkeit vor. Rippenfrakturen und Kugelfragmente in den Lungenflügeln waren die Folge und so fordert der junge Mann 50.000 US-Dollar Schadenersatz und Schmerzensgeld.
Beanie Sigel selbst hat sich bislang noch nicht zu den Forderungen geäußert.

Auch nicht geäußert hat er sich zu den Vorwürfen der Steuerfahnder aus Philadelphia. Diese haben bei Recherchen bemerkt, dass der Rapper in den Jahren 2002 – 2004 1,5 Millionen Dollar einnahm, dafür aber keine Steuern abführte.
Vermutlich hat der Musiker das aber schlichtweg vergessen, schließlich war gerade das Jahr 2003 eine turbulente Zeit für Dwight Grant. Mehrfach wurde er damals verhaftet. Bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei soll er eine geladene Handfeuerwaffe gezogen haben und angeblich einem Mann in den Bauch geschossen haben. Zum ersten Vorfall bekannte er sich schuldig und musste ins Gefängnis.Der zweite Fall steht noch zur Verhandlung aus.

Hätte man mit Beanie Sigel damals so viel Geduld gehabt, wie heute mit Ja Rule, so wäre die Sache mit den unbezahlten Steuern unter Umständen nie geschehen. Dessen verordneter Gefängnisaufenthalt wegen unerlaubtem Waffenbesitz ist nämlich um weitere 3 Monate verschoben worden. Welch ein Zufall! Auch bei Jeffrey Atkins aka Ja Rule müssen noch Steuerangelegenheiten geregelt werden und ganz nebenbei möchte er auch noch gern sein nächstes Album „Pain is Love 2“ fertigstellen. Vielleicht kann er ja damit an den dreifach-Platin Erfolg vom Vorgänger anknüpfen.

Wir wünschen dabei viel Erfolg und gratulieren zu weiteren 3 Monaten Freiheit, bevor es dann für zwei Jahre hinter schwedische Gardinen geht.

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