Cypress Hill & Busta Rhymes angeklagt

Die legendäre, latein-amerikanische Hip Hop Formation Cypress Hill, wird sich demnächst vor Gericht wegen Verstößen gegen das Urheberechtsgesetz verantworten müssen. Die Jungs aus Los Angeles werden jetzt wegen unerlaubten Sampels, vor über 20 Jahren, verklagt. Sogar der milliardenschwere Konzern Apple hat sich für die anschleißende, rechtswidrige Verbreitung des Musikstücks über iTunes, gerichtlich zu verantworten.
Für ihr gleichnamiges Debütalbum aus dem Jahr 1991 wird die Gruppe Cypress Hill von dem in Kalifornien ansässigen Label Drive-In Music Company jetzt verklagt.
Auf dem Track, „How I Could Just Kill A Man„, sollen die Lationo-Rapper Teile des Liedes „Come On In“ von der Rockgruppe The Music Machine, ohne Erlaubnis gesampelt haben. Bereits am 10. September reichte das Label Klage beim dafür zuständigen Landesgericht in Kalifornien ein. Die Drive-In Music Company, deren Anwälte jetzt eine Einstweilige Verfügung, gegen die Verbreitung des Tonträgers erwirken wollen, hat den Konzern Apple bereits wegen illegalem Verbreitens von urheberechtlich geschützten Inhalten verwarnt, und einen Verkaufsstopp auf iTunes erwirkt.
Falls die Drive-In Music Company Erfolg mit ihrer Klage hat, könnte das ganz schön teuer für Cypress Hill werden, denn ihr Debütalbum Cypress Hill verkaufte sich bis heute über zwei Millionen Mal und erlangte somit Doppel-Platin-Status.
Das ist bereits das zweite Mal innerhalb einer Woche, dass das Kalifornische Label einen namhaften Künstler der amerikanischen Hip Hop Szene wegen Urheberrechtsverletzungen verklagt. Nur wenige Tage zuvor flatterte Raplegende Busta Rhymes eine ähnliche Anklageschrift ins Haus. Auch er soll im Jahr 1991 Teile seines Tracks „Case Of The P.T.A.„, von einem Song der, bei Drive-In unter Vertrag stehenden Gruppe, Dyke & The Blazers‚, nämlich „Let A Woman Be A Woman, Let A Man Be A Man„, benutzt haben.
Ganz andere Art von Stress aber ebenfalls mit der Justiz hat unterdessen Petey Pablo, der am vergangenen Sonntag, dem 11. Semtember (9/11), mit einer Pistole im Gepäck von North Carolina zu den MTV Video Music Awards fliegen wollte. Das war dumm, denn nun muss sich  der Rapper wegen unerlaubtem Waffenbesitz verantworten.

Zu diesem Vorfall rechtfertigte er sich jetzt bei dem Radiosender K97.5. In der Show “Hip Hop NC“, antwortete er auf die Frage, warum er mit einer Pistole in ein Flugzeug steigen wollte, dass er schlicht und einfach vergessen habe, dass er die Waffe noch eingesteckt hatte.
Im Gespräch bedauerte er, dass seine Fans einen schlechten Eindruck von ihm bekämen, weil er eigentlich nicht dafür bekannt sei dumme Sachen zu tun, könne aber die Enttäuschung darüber nachvollziehen: „A lot of people were disappointed. Understand, the situation…anybody that knows me knows that I ain’t gonna do nothin‘ stupid“.

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