RZA & Crowe drehen Martial-Arts Film

Wenn Rapper ein gewisses Alter erreicht haben, ist die Musik nicht mehr genug. Eine Behauptung, die sich vorzüglich durch Wu-Tang Clan Legende und Trashmovie-Fan RZA stützen lässt. Entscheiden andere Hip Hopper sich allerdings dafür, Mode-Kollektionen zu entwerfen, Stiftungen zu gründen oder sogar Präsidenten einer Inselhälfte zu werden, verschlug es den Rzarector schon seit längerem ins Filmgeschäft.Dass er sich dort sichtlich wohl fühlt, konnte man sich schon in Kinoproduktionen wie „Repoman“ oder „Wie Das Leben So spielt“ beäugen. Nun aber nimmt sein Vorhaben feste Formen an, sich auch hinter der Kamera Skillz zu erarbeiten. In einem Statement zu E! Online verriet er schon mal, dass er sich als Hauptrolle für seinen seit längerem angekündigten Film „The Man With The Iron Fist“ niemand geringeren als Haudegen Russell Crowe gesichert habe. Dieser spiele im geplanten Martial-Arts-Streifen einen auf Schwertkampf spezialisierten Schmied, der nebenbei bemerkt den bösesten Menschen der Welt darstellen würde und in absoluter Kampfstimmung sei: „I won’t spoil it for you, but Russell‘s gonna be the baddest man alive! That man is in fighting shape. That man will knock you out.

Es muss wohl nicht erwähnt werden, dass der in Neuseeland geborene Crowe einen gewissen Schläger-Ruf hat, der so weit reicht, dass er sogar mal eine eigene South Park Prügelfolge bekam. Kaum verwunderlich also, dass er sich für dieses, sagen wir mal „überschaubare“, Drehbuchkonzept begeistern lies. Der als Robert Diggs geborene Rapstar jedenfalls freut sich wahnsinnig auf den geplanten Drehbeginn im Dezember und ist sich sicher, noch einiges von der Hollywoodgröße lernen zu können:
It’s nerve-wracking! He’s a master of the craft. I’m quite sure that I may learn something from him.

Gespannt auf „The Man With The Iron Fist“ darf man der schlicht klingenden Handlung zum Trotz durchaus sein, arbeitet RZA seit nun mehr fünf Jahren an der Verwirklichung seines Drehbuchs, bei dessen Entwicklung ihm sogar Regiemeister wie Quentin Tarantino und Eli Roth zur Seite standen. Letzterer stieg sogar als Co-Autor und Produzent in das Projekt ein. Auch gut möglich, dass Universal erst durch den „Hostel“-Regisseur die veranschlagte Produktionskostensumme von 20 Millionen Dollar freigegeben hat.

Eine investierbare Idee scheint der Film allemal zu werden. Wie er dann nach seiner Fertigstellung in etwa aussehen könnte, seht ihr hier:

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