Foxy Brown frei wie ein Vogel

Nachdem es längere Zeit ruhig um Foxy Brown war, gibt es nun neues von der feurigen Lady aus Brooklyn. Logisch, möchte man meinen, schließlich hieß es in der letzten Meldung, dass die als Inga Marchand geborene Rapperin, erstmal für 365 Tage hinter schwedische Gardinen müsse.Nun aber eine unerwartete Wendung: Wie mehrere amerikanische Hip Hop Medien vermeldeten, muss Brown nicht einen einzigen Tag hinter Gittern verbringen, da es die Grand Jury Freitag nicht schaffte, ihr die zwei Kapitalverbrechen und drei von vier Vergehen nachzuweisen. Gestern Nachmittag wurde sie dann auch frei gesprochen.

Nachdem Foxy Brown im letzten Jahr ihre Nachbarin Arlene Raymond mit einem Blackberry geschlagen hat, wurde sie von einem Gericht mit der Auflage bedacht, sich dieser nicht mehr nähern zu dürfen.
Am 22. Juli gab Raymond jedoch zu Protokoll, dass die Rapperin aber genau das getan habe und darüber hinaus den Rock gelüftet haben soll, um ihr den blanken Hintern zu zeigen.
Raymond erstattete daraufhin Anzeige gegen Foxy Brown, die auch von der New Yorker Polizei festgenommen wurde und wurde für das Vergehen am 21. Juli zu einem Jahr Hafstrafe verurteilt.

Dass es nun zu einer Neuauflage der Verhandlung kam, hat die Rapperin einem Verfahrensfehler und der schnellen Reaktion ihres Rechtsanwalts Salvatore Strazzullo zu verdanken. Dieser erklärte gegenüber der Internetseite NewsCore, dass die Unterlagen beim ersten Prozess an die alte Anwaltskanzlei von Foxy Brown geschickt wurden, obwohl schon zu diesem Zeitpunkt feststand, dass er ihr neuer Anwalt sei. Außerdem, erklärte Strazzullo, sei die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft dermaßen lückenhaft gewesen, dass es kein großes Kunststück gewesen sei, Foxy’s Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Wenn die Staatsanwaltschaft versuche, einen zu schlagen, müsse man eben nur härter zurückschlagen, so der Anwalt im Wortlaut: „The DA failed to indict her on all felony counts and three misdemeanors. They’re going after the big fish. When the DA pushes you, you have to push back harder!

Die überglückliche, fast verurteilte Foxy ließ es sich nicht nehmen, der New York Times zuzurufen, wie glücklich sie sei. Schließlich habe sie die ganze Zeit über gewusst, dass sie unschuldig und all das nur ein Produkt von Neid und Missgunst sei: „I’m so happy, I’m just very happy! I always knew I was innocent. And this is all about jealousy!

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