Ende gut – alles gut

Letzte Woche noch berichteten wir von dem Gerücht, dass sich die legendäre Rap-Crew Bone Thugs-n-Harmony nach fast 16jährigem Bestehen getrennt hätten. Grund für diese Annahme waren laut allhiphop.com, mehrere Statusmeldungen der einzelnen Bandmitglieder auf ihren Facebookseiten, in denen sie sich gegenseitig als Fake A** Ni**az beschimpften.Nun aber aber meldeten sich die Rapper aus Cleveland selbst zu Wort und wiesen in einer Stellungnahme gegenüber sohh.com alle Trennungsgerüchte weit von sich.

Bone Thugs-n-Harmony lösen sich nicht auf“, heißt es in dem Schreiben und die Crewmitglieder betonen ihr familienähnliches Verhältnis.
Natürlich gäbe es auch in ihrer Gruppe Hoch und Tiefphasen, aber man habe sich zusammengesetzt und einige großartige Ideen für die im September anstehende Tour ausgearbeitet. Im Übrigen bedauere man die fehlerhafte Kommunikation: „Bone Thugs-n-Harmony is not breaking up. We are like brothers and like all relatives we have our ups and downs. Last night we had some creative issues regarding our upcoming tour. […] We are sorry for the mis-communication and look forward to seeing our fans when our tour begins on Sept. 22.

Um Missverständnisse ganz anderer Art ging es anscheinend bei unserem Lieblingsmann aus dem Hip Hop Geschäft, 50 Cent. Dieser erklärte nun gegenüber MTV, dass er sich am Rande des Eminem Konzerts in Detroit mit seinem Rivalen Jay-Z unterhalten habe. Zumindest tauchte im Internet ein Foto auf, das die beiden Hip Hop Ikonen gemeinsam im Backstagebereich zeigt.Zwar erklärte Fiddy im Interview, dass er zu dem Inahlt des Gesprächs nichts sagen könne, da müsse man Jay-Z befragen, erklärte aber, dass er auch mit P. Diddy ein klärendes Gespräch geführt habe. Wir erinnern uns. Noch im Juli bezeichnete Fifty den Bad Boy Labelchef als Bitch und bescheinigte ihm, kein echter MC zu sein.

Nun aber hätten sich die beiden unterhalten und Puffy habe dem Mann aus Queens erklärt, dass er dessen harschen Worte sehr gut verstehen könne, dass er aber auch die Chance haben müsse, ihm sein Verhalten zu erklären, denn ansonsten könne 50 den guten Sean Combs ja wiederum gar nicht verstehen.

Wie auch immer dieser etwas komplizierte Gedankengang genau gemeint ist, im Grunde läuft er auf folgende alte Weisheit hinaus, dass Missverständnisse und Vernachlässigung mehr Unheil in der Welt anrichten, als sogar Bosheit und Schlechtigkeit.

Anders gesagt: Mal ein paar Tage nicht auf Twitter gehen und sich dafür persönlich treffen, dann würde so mancher Streit gar nicht erst entstehen.

In diesem sinne: Peace! und das vollständige Video vom Interview könnt Ihr Euch hier ansehen:

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