Lil Boosie: Ich bin unschuldig

Der Rapper Lil Boosie macht ja, wenn man ganz ehrlich ist, mehr durch seine Konflikte mit der Staatsgewalt, als durch seine Musik von sich reden. Derzeit droht ihm ja, wie wir berichteten, die Todesstrafe durch eine Giftspritze, falls er tatsächlich wegen vorsätzlichen Mordes verurteilt werden sollte. Dieses Verbrechens wurde er zumindest angeklagt und im Zuge dessen gestern vor Gericht geladen, um zusammen mit den vermeintlichen Mittätern auszusagen.Glaubt man allhiphop.com so war Boosie für genau 2 Minuten vor Gericht und plädierte auf unschuldig. Dem WAFB Channel 9 erklärte sein Anwalt Marcus Allen, dass er seinen Mandanten definitiv für unschuldig halte und jetzt alle Kraft auf dessen Verteidigung verwenden würde: „I think he’s absolutely not guilty. I think he meant what he said. He’s absolutely not guilty. We’re just going to prepare for his defense and get ready to address the charges.“

Bezirksstaatsanwalt Hillar Moore hingegen bestätigte nun auch offiziell, dass neben dem verhandelten Fall gegen Boosie noch in zwei weiteren Mordfällen gegen den MC ermittelt wird. Zum einen ist da der Fall Chris “Nussie” Jackson, der bis zu seiner Ermordung im Februar 2009 eine Fehde mit dem Rapper austrug und zum anderen im Fall Darryl „Bleek“ Milton. Dieser war ein ehemaliger Angestellter von Bad Azz EntertainmentBoosies Plattenlabel und wurde am 1. April tot in seinem Cadillac entdeckt.
Außerdem stünde ja auch noch der Drogenschmuggel in den Knast zur Anklage, weswegen Moore betonte, dass man erst einmal abwarten müsse, schließlich würden ja noch  die verschiedensten Straftaten ausstehen:

„I’d rather wait for the evidence to speak as to what happened. He’s got several different cases, so it depends on which one you’re talking about. He also has the introduction of the drugs into the prison and obviously, he’s presumed innocent at this point.“

Wir halten euch definitiv auf dem Laufenden. Hier der Bericht vom WAFB Channel 9:

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Ebenfalls gestern vor Gericht, allerdings wegen vergleichsweise geringen Vergehen und auch mit komplett gegensätzlichem Ausgang, stand Method Man.
Dieser hatte Steuerschulden und darum die IRS, die amerikanische Steuerbehörde am Hals. Laut allhiphop.com wurden durch den Rapper Ertragssteuern von 2004 bis 2007 am Staate New York vorbei geschummelt, was eine Wiedergutmachungssumme von 106.000$ bedeutet.

Der Rapper bekannte sich gestern dann der Steuerhinterziehung für schuldig und bezahlte 40.000$ an die IRS. Er leugnete allerdings vorsätzlich gehandelt zu haben. Schuld seien nämlich seine Buchhalter, die seine Finanzen einfach falsch berechnet hätten.

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