Tupac Shakur in Nationalbibliothek

13 Jahre sind vergangen, seit dem immer noch unaufgeklärten Mord an Tupac Shakur. Das letzte, wirklich letzte, Album steht nun immerhin auch schon seit 2008 in den Plattenregalen und trotzdem scheint der Einfluss von Makavali da Don ungebrochen zu sein und seine kulturelle Bedeutung auch im Jahre 2010 nicht abzureißen.So gab dann auch gestern, die US Zeitung Washington Post bekannt, dass Tupacs 1994 veröffentlichter Song „Dear Mama“ in das Archiv der Library of Congress, zu Deutsch in die US amerikanische Nationalbibliothek aufgenommen wurde.

Als Begründung für die Aufnahme wurde  die kulturelle Relevanz des Musikstücks für die amerikanische Kultur genannt.  Im Stück selbst wird die Drogensucht und Armut von 2Pacs eigener Mutter thematisiert, die an viele Schicksale in den ärmeren Bevölkerungsschichten der USA in den 90ern erinnert.
Damit ist der T.H.U.G. for Life neben Grandmaster Flash und Public Enemy der dritte HipHop Künstler, der in die Hall of Fame des historischen Liedguts aufgenommen wurde.

Einmal im Jahr ehrt eine kulturell versierte Jury mehrere ausgewählte Songs heimischer  Künstler mit der Aufnahme in das größte US amerikanische Kulturarchiv. Dieses Jahr wurden neben „Dear Mama“ auch noch Werke von R.E.M., Willie Nelson, Little Richard und Patti Smith ausgewählt, die Tupac in den exklusiven Musikkatalog begleiten werden.

 

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