Tony Sunshine disst Fat Joe

„Wenn es kommt, kommt es dicke“ so der Volksmund und ohne auf Fat Joes Körpergewicht anspielen zu wollen, der schwere Junge weiß genau was gemeint ist.Denn nachdem sich letzte Woche schon die Spekulationen über Geldprobleme im Hause Crack bestätigten, wenden sich nun scheinbar auch die ehemaligen Homies gegen ihn. So berichtet allhiphop.com über ein kursierendes Video, in dem Ex-Terror-Squad-Member Tony Sunshine seinen ehemaligen Mentor sowohl einen Lügner und Dieb, als auch seltsamerweise „Sohn“ nennt. Weiter bezichtigt er Fat Joe, dieser würde ihn absichtlich von der Musikindustrie fernhalten und sprach erneut das alte Gerücht an, das Rapschwergewicht habe Big Pun um Lizenzgebühren betrogen: „Son, what happened to all that bread you stole B., you aint flip that? You were supposed to be my boy son, but you lied. You was supposed to be 100“

Tony Sunshine war schon Teil von Fat Joes Umfeld, seit er ihn mit 13 Jahren in der Bronx traf und von 2000 bis 2008 festes Mitglied des Terror Squads.

Geldprobleme scheinen Mr. Sean Combs alias Diddy auch schwer zu beschäftigen. Man hat das Gefühl, er wisse gar nicht so richtig wohin mit den lästigen Scheinchen, so dass er seinem Sohn erst kürzlich einen nagelneuen Maybach zum 16. Geburtstag schenkte. Würde er bei einer seiner legendären High-Class Partys ein romantisches Lagerfeuer aus 1000 Dollar Noten veranlassen, so richtig verwundert wäre niemand.

Währenddessen nimmt sein Triumphzug kein Ende und Produzent Alex da Kid plauderte im Interview mit sohh.com ein wenig aus dem Nähkästchen, was Diddys bald erscheinendes Album Last Train to Paris anbelangt.

So habe das New Yorker Businessgenie seiner Kreativität freien Lauf gelassen und teilweise sehr merkwürdige Vorschläge für den Sound seiner potenziellen Hits an den Mann gebracht. Er habe einen Beat gewollt, bei dem er sich, so wörtlich, „wie ein Weißer Mann in einem Keller in Atlanta“ fühlen könne, was ja durchaus ein nicht ganz alltäglicher Wunsch ist:
Diddy said to me, ‚I want a beat that makes me feel like a white man in a basement in Atlanta!‘
He was like, ‚I want the beat that makes me feel blue, that’s blue as in the color.‘ Diddy’s hilarious.“

Der „Hello Good Morning“ Star selbst verkündete dann bei Tim Westwood, sein Albumrelease sei auf den 22. Juni vorverlegt worden und er plane daraus etwas ganz Großes zu machen, inklusive einer UK-Version seiner aktuellen Single.

„The US release date is June 22nd. So I’m letting you know, it’s breaking news right here. Letting the world know, June 22nd. Why is it June 22nd? Because we want to set it up the right way. We wanna take our time, drop two more singles, drop a bunch of videos, we wanna come over here and do some shows and small venues, we wanna connect with some UK artists — as a matter of fact, I have this record called ‚Hello, Good Morning‘ and I’m looking, for the American version, T.I.’s on it, I’m looking to build with a UK artist for the UK version. I wanna do something real real special.“

Mit auf dem Album seien unter anderem Lil Wayne und Drake, aktuell versuche er noch, Jay-Z und Janeele Monae dazu zu gewinnen. Die bestehenden Features seien aber auch nicht von Ungefähr, so sei beispielsweise der Track mit Weezy einer der persönlichsten, habe man Birdmans Schützling doch vorher eher selten über Liebe rappen gehört:
„Everybody that’s on the album, it’s not done in a regular appearance way. It’s done in a unique way that’s authentic. It’s not about a single or [album sales]. It doesn’t have that behind it. Wayne is on a record that’s called ‚Strobe Lights.‘ It’s one of the first records where I hear him talking about love and how love has affected him. That’s the type of things I wanted to get out of people if they were on the album. I wanted people to get out of their comfort zone and do something that was special. He did the videofor me over the weekend. ‚Strobe Lights,‘ it’s gonna be tough“.

Warten wir also gebannt auf dieses mit Sicherheit bewusstseinserweiternde Masterpiece und freuen uns insbesondere über das Cash Money Feature. Schließlich hörte man auch ihn schon beherzt darüber sprechen, ein kleines grünes Marsmännchen zu sein.

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