Savas spielt „Optik Anthem“ live

Fast acht Jahre ist es nun her, dass Kool Savas den Track "Optik Anthem" zum letzten mal live auf der Bühne performt hat, doch gestern Abend war es so weit.

Zum Tourauftakt der großen John Bello Story III Tournee in Osnabrück, brachte der King Of Rap das einst programmatische Stück zu seinem damaligen Label Optik Records zur Aufführung. Eko Fresh Parts inklusive.
Der Song war seinerseits aus dem Liverepertoire des Rappers geflogen, da auf diesem auch sein ehemaliger Partner in Rhyme gefeatured wurde, welcher durch diverse Streitigkeiten in Ungnade gefallen ist.
So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass bei der gestrigen Anmoderation des Songs und der Erwähnung des Namens Eko Fresh, das Publikum begann, diesen auszubuhen und lautstark nach dem Song "Das Urteil“ zu rufen. Savas jedoch setzte seine Rede unbeirrt fort und verwies auf die gemeinsame Geschichte, weswegen man den Track ja schließlich doch mal wieder spielen könnte.

Zwar schloss Kool Savas im Gespräch mit rap.de definitiv aus, jemals wieder mit Eko Fresh zusammen arbeiten zu wollen und sagte wörtlich: "Das Thema ist durch!
Gleichzeitig betonte der 35-Jährige aber, dass er keinen Bock mehr habe, jedes Mal am Ende einer Show "Das Urteil“ spielen zu müssen.

Savas
sagte, dass er dies die letzten Male tatsächlich nur noch für die Fans gemacht habe, dass ihn der Song allerdings selbst immer sehr nach unten ziehen würde. Der Rapper erklärte, um den Song perfekt rüber zu bringen, müsse er sich jedes Mal aufs neue, auch gefühlsmäßig auf diesen Streit einlassen, was er sich auf Dauer einfach nicht mehr antun möchte.

Eko Fresh hingegen äußerte sich gegenüber rap.de sehr zurückhaltend auf die Nachricht und wollte diese überhaupt nicht kommentieren.
Der Rapper aus Mönchengladbach sagte lediglich, dass auf seiner neuen CD, die am 25.06 erscheinen wird, die alte Beef Geschichte mit Kool Savas überhaupt keine Rolle mehr spielen wird, betonte auf der anderen Seite aber auch, dass es sich bei "Optik Anthem" um ein monumentales Stück deutscher Rap-Geschichte handeln würde, das er weder leugnen noch vergessen wolle.