Kanye schlägt Jay Leno

Die allgemeine Rezession in der Medienlandschaft und überhaupt der Welt ist natürlich auch am Fernsehen nicht spurlos vorbei gegangen. Nach all den Jahren traf der Rotstift des US-Senders NBC auch Latenight-Legende Jay Leno, der am vergangenen Dienstag, dem 9. Februar 2010, das letzte mal als Host seiner eigenen Sendung vor die Kamera trat. In der letzten Ausgabe der "Jay Leno Show" ließ der Harald Schmidt der Vereinigten Staaten altes Revue passieren und zeigte bisher unveröffentlichtes Videomaterial.

Darunter auch "deleted scenes" aus einem im September mit Kanye West geführten Interview. In dem kurzen Video stellt Leno dem als schwierig geltenden Rapper eine Frage nach seiner Mutter, woraufhin dieser offensichtlich kurz nachdenkt, dann schweigend aufsteht und dem TV-Star ins Gesicht schlägt. Die höchstwahrscheinlich gestellte Szene könnt ihr euch hier angucken, vollkommen aus dem Nichts gegriffen ist die gespielte Reaktion Kanyes allerdings nicht. Schließlich hatte der Rap-Musiker in der Vergangenheit schon desöfteren Probleme mit Journalisten und "unverschämten" Fragen:
 

 

Vielleicht weniger spektakulär aber nichtsdestotrotz bedeutsam ist auch die folgende Nachricht: MTV ändert sein Logo. Das erste Mal in den fast 30 Jahren des Senders bekommt das große M ein anderes Aussehen verpasst, Grund dafür ist wahrscheinlich aber nicht nur das mittlerweile etwas angestaubte Aussehen des alten Designs. Waren die Worte "Music Television" bisher noch fester Bestandteil des Logos, sind sie nun komplett verschwunden.

Ein unerwartet ehrliches Zugeständnis des Senders an sein mittlerweile größtenteils aus Kuppel- und Realityshows bestehendes Programm, in dem Musik nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Mit dem neuen Logo soll ab Montag kommender Woche, dem 15. Februar, gesendet werden – vorerst allerdings nur in den USA. Ob MTV Deutschland nachziehen wird, ist noch nicht entschieden.

Entworfen wurde das ursprüngliche MTV Symbol übrigens von dem Manhattan Design Team, unter der Leitung von Frank Olinsky, im Jahre 1981.

 
 
 

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