Business aus den USA

Während hierzulande das Rap-Biz immer noch den Silvester-Rausch ausschläft, wird in den Vereinigten Staaten jede Menge bewegt. Neben Drogen, Waffen und Gerichtsvorladungen sogar ab und an auch Geld und natürlich nicht zuletzt Künstler. All das jetzt hier, in der großen, allumfassenden US-Business-News.

Fangen wir an mit Eve, die via Twitter verkündete, zukünftig nicht mehr bei Interscope Geffen A&M Records, sondern als Free Agent zu veröffentlichen. Im selben Atemzug kündigte die Rapperin dann gleich auch noch ein neues Album für dieses Jahr an, da sie das, was aktuell rauskomme, nicht mehr ertragen könne: “Let me tell u what happened with music so ya’ll don’t think I quit. Left Interscope, free agent now. Went back in re-doing music. Trust me. […] Not letting this year pass wit out an ALBUM! Can’t take the non-sense MUSIK.

Waah Dean, seines Zeichens Ruff Ryders CEO, äußerte sich im Interview mit "Hip Hop Wired" über den Labelabgang der Musikerin und bekräftigte, dass Eve immer vollste Unterstützung für all ihre Projekte bekommen hätte. Im Streit trennt sich die Gute wohl also nicht von ihrer ehemaligen Release-Heimat.

Ebenfalls eine Veröffentlichungs-Veränderung gibt es bei den Jungs von Cypress Hill. Die haben nämlich bei Priority Records unterschrieben und deren kreativen Kopf, Snoop Dogg, seinem Ziel, die gesamte Rapszene der Westcoast zu einen, einen Schritt näher gebracht.

B-Real, Sen Dog und Eric BoBo releasten den Großteil ihrer Karriere über Columbia/Sony, ihr erstes musikalisches Lebenszeichen nach sechs Jahren wird nun unter Snoops Fittichen veröffentlicht. Auf dem mit "Rise Up" betitelten Album arbeiteten die drei Musiker unter anderem mit Rage Against The Machine zusammen.

Nachdem sich Eve und Cypress Hill also bereits von ihren ehemaligen Wirkungsstätten getrennt haben, hat es Young Buck immer noch nicht geschafft, sich von seinem ehemaligen Mentor 50 Cent respektive dessen Plattenfirma G-Unit zu lösen. Seit über drei Jahren kämpft der Rapper nach eigenen Angaben darum, endlich aus seinem Vertrag zu kommen und schoss in letzter Zeit auch wieder vermehrt in Disstracks gegen seinen Noch-Boss Fifty.

Gegenüber DJ Scream sprach Buck darüber, in den letzten Jahren so gut wie alles versucht zu haben, um endlich nicht mehr unter Fiddys Fuchtel operieren zu müssen. Alles was er nun noch wolle, sei eine persönliche Aussprache. Er wolle dem Rap-Multimillionär in die Augen sehen und begreifen, um was es ihm bei dieser Fehde wirklich ginge. Eine unterschwellige Drohung gab es dann zum Schluss übrigens auch noch. Schließlich wüssten alle bei G-Unit wie Young Buck mit solchen Problemen umgeht.

"Mr. Curtis can only hold me for so long. Eventually he’s gotta come to some type of terms of negotiations. I haven’t spoke to 50 in three years. I done did every thing you could do, called the n*gga’s phone to having lawyers reach out. I really just want to have a sit-down with this n*gga, eye to eye. [We can do it] personally or on ESPN, BET, MTV, wherever he wanna do this sh*t, I just really want to look at this sh*t in his eyes and see how this n*gga really feels and how he’s going about handling me because I’m a real n*gga and this is something that 50 does though. Every one of them G-Unit n*ggas know how I get down. Period. Ain’t no bullsh*t…

Wir sind uns fast sicher,  innerhalb kürzester Zeit über eine Antwort von 50 Cent selbst berichten zu können.

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