Jay-Z will zu Casting-Show

 Nachdem bereits Eminem sein Interesse bekundete, Teil der "X-Factor" Jury zu werden, kann sich nun auch ein mindestens ebenso illustrer Rap-Kollege des Detroiters gut vorstellen, zukünftig in der Jury der britischen Casting Show zu sitzen.
Jay-Z
wandte sich im Rahmen eines Interviews mit der Zeitung "Sun" höchstpersönlich an den UK-Dieter Bohlen Simon Cowell und pries sich als idealen Talentsucher mit Gespür fürs Urbane an.

"Simon, wenn du für die nächste Staffel irgendwelche Hilfe brauchst, lass es mich wissen Mann, und ich werde dein Juror. Es gibt eine Menge unbekannte Hip-Hop-Talente in Großbritannien und falls du meine Hilfe für die letzten zwölf brauchst, bin ich sicher, dass ich helfen könnte“, so der Jiggaman. Dieses Angebot ist allerdings nicht vollkommen selbstlos zu verstehen. Der Rapper möchte nämlich in Zukunft allgemein öfter ins Vereinigte Königreich reisen, unter anderem auch, um seinem neuen Lieblings-Fußballclub einen Besuch im Stadion abzustatten. Demenstprechend fügte er an seine Juroren-Bewerbung noch hinzu: "Lass es am selben Wochenende sein, an dem Arsenal in London spielt, das wäre echt cool.

Selbst wenn es mit dem Casting-Job nicht klappt, kann sich Hova der Verehrung der Musiker dieser Welt jedoch gewiss sein. Nun verkündete nämlich auch Jack White, für wie wichtig und gut er die Musik des New Yorkers halte. In einem jetzt publizierten Interview sagte das White Stripes Mitglied wortwörtlich: "Ich habe das Gefühl, als hätte ich mehr mit Jay-Z als mit den "Black Keys" gemeinsam. Ich weiß nicht, was es ist, es ist nur ein Gefühl. Ich liebe HipHop, wenn er mit einem Sinn für Blues gemacht wird, sogar wenn der Mensch, der ihn kreiert, das überhaupt nicht bemerkt. Ich finde Jay-Z einfach unglaublich. "The Black Album" ist eines der besten Alben dieses Jahrzehnts."

Und auch aus der Rapszene regnet es nur Lob für den Mann von Beyonce Knowles. Fabolous nimmt sich den HipHop-Musiker jedoch nicht nur in musikalischer, sondern auch in wirtschaftlicher Hinsicht zum Vorbild. Gegenüber dem "Boston Herald" gab er zu, sich in Richtung der Rapper zu orientieren, die sich selbst zur Marke gemacht haben – so zum Beispiel Snoop Dogg oder eben auch Jay-Z. Er wolle zukünftig nicht aufgrund seiner Musik, sondern als Gesamt-Künstler wahrgenommen werden.

In schönster amerikanischer Selbstmotivations-Manier legte er außerdem seinen ganz persönlichen Plan zum Erreichen aller Ziele offen: "Du darfst niemals zufrieden sein, weil du dann deinen Kampfgeist verlierst. Deshalb bin ich nie zufrieden. Ich sage mir: "Weißt du was? Ich verdiene immer noch mehr". Wenn ich weltweit die Nummer Eins bin, verdiene ich es auch auf der Sonne der Beste zu sein."

Solange es nur bei der Sonne bleibt, wird es wohl szenenintern zu keinen Befindlichkeiten kommen. Ein anderer elementarer Planet in unserem Sonnensystem ist durch Kid "Man On The Moon" Cudi nämlich bereits besetzt.

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