„Wie hoch ist die Glaubwürdigkeit?“

Es regnete viel Häme aus der Szene, als sido bekannt gab, für eine Staffel in der "Popstars" Jury sitzen zu wollen. Nach dem das Ganze abgedreht war, zeigte sich der Rapper aber auch selbst nicht mehr allzu begeistert von dem Casting Format, in dem das Weiterkommen der Kandidaten anscheinend nicht unbedingt etwas mit ihrem Talent zu tun hat: "Es gab da so eine Ampel im Hintergrund. Blinkte Rot auf, mussten wir "Nein"‘ sagen. Bei Grün sollte der Kandidat weiterkommen. Auch wenn er nix kann – nur aufgrund einer spannenden Geschichte", beschwerte sich der Berliner in einem Interview mit der BRAVO.

Auch für seine ehemaligen Jury-Kollegen hatte der Ex-Maskenmann kein gutes Wort übrig. Insbesondere das Urgestein des ProSieben Formats, Detlef "D!" Soost, fiel sido unangenehm auf: "Er ist ein Vollidiot und privat genauso abgebrüht wie in der Sendung. Er muss das nicht mal spielen. Gut, er verdient damit sein Geld und kriegt dadurch auch noch Werbung für seine Tanzschulen. Nur, menschlich ist das nicht."

Genau dieser "Vollidiot" möchte diese Vorwürfe nun nicht länger auf sich sitzen lassen und schoß im Interview mit Radio Energy in Richtung des Rap-Musikers zurück:  "Also das ist jetzt das einzige Mal, wo ich sarkastisch werde. Wenn mir 20 Jahre nach dem Mauerfall Jubiläum erst einfällt, nur  weil meine Single vom Osten handelt, dass ich ja eigentlich aus dem Osten bin und erst später ins Märkische Viertel gekommen bin. Spätestens mal dann muss ich sagen: Wie hoch ist die Glaubwürdigkeit, sido?", so der Tanzlehrer wörtlich.

Wie wir den ehemaligen Aggro Berlin Frontmann kennen, wird er diesen Vorwurf nicht all zu lange auf sich sitzen lassen. Wir sind gespannt.

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