Busta muss blechen

Wenn Alex Duncan sich zur Ruhe bettet und ihm die Augen zufallen, dann kommen wieder die Bilder. Er sieht diesen großen, schwarzen Mann mit den Dreadlocks auf ihn zurennen, mit einer Flasche in der Hand und alles ist voller Wasser.

Wer von solchen Alpträumen geplagt wird, der hat wahrlich ein Recht auf Schadensersatz. Das dachte sich auch das Gericht in New York, das über den Fall "Alex Duncan vs Busta Rhymes“ beriet.

Busta Rhymes war angeklagt, den ehemaligen Schul-Hausmeister Duncan misshandelt zu haben. Während einer Konzert-Pause am 13. September 2003 in Albany, New York soll Busta gemeinsam mit seinem Bodyguard das Opfer aus der Menge gezerrt haben und es mit Flaschen und Fäusten malträtiert haben. Außerdem wurde der Mann mit Wasser übergossen.

Der vorsitzende Richter war von der Schuld des US-Rappers überzeugt und verurteilte Busta Rhymes, der nicht im Gerichtssaal anwesend war, zu einer Geldstrafe von 75.000 US-Dollar. Das Opfer zeigte sich verständlicherweise mehr als zufrieden, sagte aber auch, dass er schwere psychische Schäden durch die Attake des Ex-Leaders of the New School-Rappers erlitten habe.

"It’s all right," sagte Duncan über die hohe Summe "I wanted something to come out of it. I don’t even go to parties anymore, because there’s always someone asking, ‚What happened to that Busta Rhymes case?

Die 75.000 Dollar werden mit Sicherheit die Last, auf Partys über eine Schlägerei sprechen zu müssen, etwas erträglicher machen. Busta Rhymes war übrigens zu keinerlei Stellungnahme bereit.

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