Hotelsuite demoliert

Dass Rapper und Stars bei wachsendem Erfolg gerne mal über die Stränge schlagen ist relativ bekannt und gehört schon fast zum Standartverhalten.
Dass bei solchen Höhenflügen dann diverse Hotelzimmer, gecharterte Jets und Backstagebereiche in Mitleidenschaft gezogen werden, sorgt bei den Außenstehenden eher für Unterhaltung als für Empörung.

In die Riege zerstörungswütiger Künstler, hat sich nun auch der Pop-Dancehall Rapper/Sänger Sean Paul eingereiht. Dieser, gerade auf Tour für sein neues Album "Imperial Blaze", war im Züricher Hyatt Hotel abgestiegen. Natürlich ließ er sich nicht lumpen, eine exklusive Suite zu buchen, die dann auch als perfekte Kulisse für einen späteren Wutanfall diente.

Der Zwischenfall ereignete sich in der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag, als Herr Paul, ganz in jamaikanischer Manier und Feierlaune, eine ganze Flasche Hennessy-Cognac trank, um danach auf sein Hotelzimmer zu verschwinden. Dort angekommen, setzte der bereits erwähnte Wutanfall ein in dessen Verlauf tiefe Löcher in den Wänden entstanden, die Minibar in ihre technischen Einzelteile zerlegt wurde und ein nigelnagelneues I-Phone auf dem harten Parkett der Suite landete, das bestätigte zumindest der Manager von Sean Paul.

Die Suite bleibt jetzt ersteinmal bis auf Weiteres geschlossen, da der Schaden, der sich auf geschätzte 30.000 Franken beläuft, zuerst behoben werden muss. Das Hotelmanagment selbst will zu dem Vorfall  mit der noblen Begründung “Wir sagen grundsätzlich nichts über das Verhalten unserer Gäste“, keine Stellung nehmen.

Am nächsten Tag stellte sich Sean Paul übrigens mit aller Geduld und Freude den Fragen der Schweizer Journalistenkollegen, als wäre nie etwas gewesen.
 

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