Gesammelte Geschäfts-News

Fler ist jetzt bei Ersguterjunge unter Vertrag. Ü-ber-ra-schung! Was jeder bereits so ein bisschen geahnt hatte ist eingetreten, allerdings nicht so, wie allgemein angenommen. Frank White hat nämlich einen  "exklusiven Autorenvertrag" bei der Edition Ersguterjunge unterschrieben, was bedeutet, dass der Verlag (nicht das Label) Ersguterjunge in Zukunft das geistige Eigentum Flers verwaltet. Damit ist der Ex-Aggroberliner in Zukunft vertraglich an Universal Music Publishing gebunden.

Das bedeutet im Endeffekt, dass der Rapper sich verpflichtet, innerhalb eines festgelegten Zeitraums eine bestimmte Anzahl an Werken einzureichen, die nur als solche zählen, wenn sie auch veröffentlicht wurden. Der Verlag an sich kümmert sich wiederum um alles, was mit der GEMA in Zusammenhang steht, bekommt dafür dann aber auch Anteile der GEMA-Erlöse. Ein Bild der glücklichen Geschäftspartner Markus Wenzel (Managing Director, UMP), Bushido, Fler und Ingo Heinzmann (Senior Director A&R und Creative) gibt es übrigens auch:
 

 
                 
Ganz andere Geschäfte, vielleicht auch in etwas größerem Maßstab macht unterdessen Jay-Z.
Er unterschrieb mit seiner Partnerfirma Iconix China einen Erweiterungsdeal, um die Marke Rocawear auch auf den chinesischen Markt zu bringen und 300 neue Rocawearshops in China zu eröffnen.

Bereits 2007 verkaufte Sean Carter das Label Rocawear an Iconix, mit der Zielsetzung, aus Rocawear eine internationale Modemarke zu machen. nach wie vor aber hält der HipHop-Mogul einen Anteil von 33% an den Aktien des Modekonzerns.
Mit im Boot sitzt auch die chinesische Bosideng International Holdings, die auch die neue Frühjahrskollektion von Rocawear produzieren wird.

Ob auch diesmal wieder Hundefell für ausgewählte Stücke der Kollektion verwendet werden, bleibt abzuwarten. Im Jahre 2007 mussten 2 Jacken der damaligen Rocawear Kollektion vom Markt genommen werden, weil in ihnen das Fell des sogenannten Marderhundes verarbeitet war. Ein Sprecher von Rocawear erklärte damals, dass man über die Verwendung des Hundefells nicht informiert war und die Stücke deshalb schnellstmöglich aus dem Handel genommen habe.
Aber das kann schon mal passieren, wenn man in China produzieren lässt.
 

 

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