Tickte Fabolous im großen Stil?

Wie wir vor einiger Zeit berichteten, wurde Rapper Fabolous im Februar beschuldigt, zwei Mitglieder seiner Entourage beauftragt zu haben, mit einem Tourbus eine 250-Kilo-Graslieferung von Phoenix nach Boston zu bringen. Der New Yorker Spitter hüllte sich seither, was das Thema anbetrifft, in den Mantel des Schweigens. Bis jetzt.

Gegenüber dem US-Magazin worldstarhiphop.com äußerte er sich nämlich nun und gab zu Protokoll, dass es sich bei seinen vermeintlichen Verbindungen zum Drogenhandel lediglich um ein von den Medien aufgebauschtes Gerücht handele:

"If I was to send 500 pounds from one side of the country to another, I think I would have to be hands on to do that. I took another experience from it to how now this media era, they love to attach a name to certain stories to sensationalize a story, so I think once the guy said any kinda name, it stuck. And the media ran with it and even though I read the story myself and it said at the end of the story, the cops questioned both of the guys involved and their stories wasn’t adding up. It seemed like lies, or made up stories, but people still ran with it. Now I got people asking ‚Fab, what’s up with those pounds?‚"

Wer außerdem noch für Losos künftige Karrierepläne und sein ausgefallenes Geschmeide interessiert, kann sich das komplette Interview, in welchem der Stylerkönig in einem wunderschönen rosa Leibchen zu sehen ist, hier noch einmal in voller Länge ansehen:
 


 
Die Worte Tourbus, Gras und Anschuldigung führen uns im Übrigen direkt zum nächsten Kandidaten, der immer gut für keline Aufreger ist, nämlich unser Lieblingsvogelmensch Lil Wayne. Dieser musste am gestrigen 23. April vor einem Gericht in Manhatten erscheinen, da ein Fall wegen illegalen Waffenbesitzes aus dem Jahr 2007 neu aufgerollt wurde.

Beamte hatten Weezys Tourbus damals aufgrund des angeblich bereits von außen wahrnehmbaren Grasgeruchs gestoppt, das Gefährt daraufhin durchsucht und so die besagte Waffe gefunden, die der Birdman Junior eigentlich gar nicht hätte besitzen dürfen. Laut Waynes Anwalt aber habe man gar keinen Grasgeruch außerhalb des Busses feststellen können, weshalb die Durchsuchung unrechtmäßig gewesen sei. Weiterhin sei nicht eindeutig bewiesen worden, ob die gefundene Waffe tatsächlich dem New Orleans-Rapper gehörte oder nicht doch seinem Manager Cortez Byrant.

Der Gerichtstermin wurde im Übrigen, wenn man so will, auch noch zur Familienzusammenkunft, denn kurz nach Prozessbeginn trafen auch Waynes selbsternannter Vater Birdman Senior und Cash Money-Chef Ronald "Slim" Williams bei Gericht ein, um Support für ihren Syrupsohn zu demonstrieren. Ob dies etwas gebracht hat und wie es im Fall weitergehen wird, werden wir am 20. Mai wissen, wenn das Verfahren forgesetzt werden soll.