T.I. äußert sich zu Vorwürfen

Stichtag 27. März, dieser Termin wird sich mittlerweile tief in Clifford Harris‚ aka T.I.s Hirn gebrannt haben, denn dann muss er endgültig hinter Gitter. Der selbsternannte "King of the South" hatte die einjährige Haftstrafe in Verbindung mit 1500 Sozialstunden wegen Waffenbesitzes und -erwerbs aufgebrummt bekommen. Für viele eine verdächtig milde Strafe, und so ließen die ersten Snitchingvorwürfe naturgemäß nicht lange auf sich warten.

An vorderster Front dabei war natürlich der Beef-liebende 50 Cent, welcher sich vor allem auf dem letzten G-Unit Album mehrfach über T.I. ausließ und ihm vorwarf ein Verräter zu sein. Nun äußerte sich Harris zum ersten mal selbst zu diesen Vorwürfen in einem exklusiven Interview mit dem US-Musikmagazin Vibe:

"Ain’t no such thing as a secret snitch. If there was there’d be no need for the witness protection program. Pull up my agreement. It’s public record. Ain’t no way you could hide it, especially being a public figure. And as much as people saying that it is happening, don’t you think somebody would have did the research to say, ‚Okay look, we got proof, here it is?‘ People just know that it could have been a lot worse and they wanted it to be a lot worse, but lies will never overrule the truth."

Laut seinem Rechtsanwalt David Nahmias habe im Prozess her die Tatsache eine Rolle gespielt, dass T.I. durch seine Tätigkeit als Rapper die Möglichkeit hat, in den Sozialstunden zahlreiche Jugendliche erreichen zu können und sie dazu zu bringen, künftig keine Straftaten zu begehen, was ein Grund für seine vergleichsweise milde Haftstrafe gewesen sein könnte:

"What [the defense] proposed, and what I ultimately thought was reasonable, is that Mr. Harris has the ability to reach thousands, probably tens of thousands of people, particularly at-risk young people. And that out of the tens of thousands of people he could reach, he has the real possibility of getting at least a few of them not to commit the kinds of crimes we would prosecute."

Und so wird Clifford Harris, wenn wir ihm Glauben schenken wollen, mit einem reinen Straßen-Gewissen in den Bau gehen. Wir wünschen ihm alles Gute für diese harte Zeit.

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