Mörder von T.I.’s Freund verurteilt

Nichts als Genugtuung wird dieser Tage wohl Südstaatenrapper T.I. widerfahren. Hosea Thomas, der Mörder seines besten Freundes und Assistenten Philant Johnson wurde gestern, am 23.12. zu 66 Jahren Haft verurteilt.

Ihm und seinem Bruder Padron wurde vorgeworfen, im Mai 2006 in Ohio mitten auf dem Highway auf die Entourage T.I.’s geschossen und so Johnson getötet zu haben. Der Schießerei war eine Auseinandersetzung im Club Ritz in Cincinnati voraus gegangen. Dabei wurde den Thomas-Brüdern zunächst der Zutritt zur VIP-Lounge von Tip verweigert, woraufhin es zu einer Rangelei kam, bei der einer von ihnen mit einer Flasche verletzt wurde. Darüber hinaus fühlten sich beide zusätzlich provoziert als Clifford Harris, so T.I. bürgerlich, während seines Auftritts Geld in die Crowd warf.

Beide wurden schließlich im Juni wegen Verdacht des Mordes festgenommen. Während des Prozesses sagte unter anderem auch T.I. selber als Augenzeuge gegen die mutmaßlichen Mörder Johnsons aus.

Während Hosea Thomas nun die 66 Jahre-Strafe antreten darf, wartet sein Bruder noch auf seine Verurteilung. Beide haben ein lange Strafakte und wurden unter Anderem bereits wegen illegalem Waffenbesitz, Vergewaltigung, Drogenmissbrauch und – handel verurteilt.

Das wird Harris seinen Homie zwar nicht zurückbringen, sein Denken habe sich aber laut eigener Aussage seit dem Vorfall deutlich geändert. So wolle er nun bewusster Leben und vermehrt positive Messages mit seiner Musik verbreiten. Wir wünschen viel Erfolg dabei!

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