Trauerfeier der besonderen Art

Gerade junge Künstler brüsten sich oftmals damit "die Scheiße zu leben" und Hip Hop "bis in den Tod zu representen". Letzteres hat ein Rapper aus San Juan nun aber wirklich durchgezogen und darf seitdem als der wohl realste Mensch on Earth gelten. Bei seiner Totenfeier befand sich Angel Medina nämlich nicht, wie bei einer derartigen Veranstaltung für Leichen üblich, in seinem Sarg. Nein, sein letzter Wille war es, neben ebendiesem aufgestellt zu werden, damit seine Familie sich ausreichend von ihm verabschieden kann.

Dazu wurde der Leichnam einbalsamiert, drei Tage später soll er dann aber wohl tatsächlich der Erde übergeben werden. Weil der Puerto Ricaner aber ein Hip Hopper ist und das ganze Ding einfach mal gelebt hat, verzichtet er auch im Tod nicht auf Bling Bling und Designer-Sonnenbrillen. Iced-Out und mit Dolce & Gabbana-Shades lehnt er lässig im Wohnzimmer und eigentlich ist es nicht richtig, dass die Absurdität dieser Situation die Tragik des Todesfalls überschattet. Mit Sicherheit folgt nun eine schwere Zeit für seine Familie. Angel Medina wird nicht mehr nach Hause kommen, er ist tot. Dafür steht er jetzt in der Wohnung rum, zumindest drei Tage lang. Verrückterweise ist diese Art der Totenaufbewahrung auch bei uns erlaubt, spätestens nach 72 Stunden muss die Leiche jedoch bestattet werden.

Bilder von dieser außergewöhnlichen Trauerfeier gibt es übrigens auch und selbstverständlich wollen wir sie euch nicht vorenthalten. Keep representin‘!


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