Haftbefehl kritisiert das splash!

Haftbefehl hat im rap.de-Interview anlässlich seines Tourstops in Berlin Celo & Abdi zu ihrer Kritik am Line-Up des splash-Festivals beigepflichtet.

Auch er fühle sich von den Veranstaltern ignoriert. „Ich weiß nicht, was das Splash gegen uns hat. Der einzige, der da ein bisschen Streetrap macht, ist Fard. Der ist seit Jahren auf dem splash. Vielleicht noch Vega. Sonst keiner„, so Hafti Abi. 

Wieso, das könne er sich nich erklären: „Die Ami-Acts verhalten sich doch noch ekelhafter als irgendwelche deutschen Streetrapper. Ich hab da damals Ice Cube getroffen. Der hat sich da verhalten wie ein Bastard.“ Cube sei damals mit Riesen-Entourage angereist, die er sich wahrscheinlich auf Kosten des splash habe einfliegen lassen, so Haftis Vermutung, nur um dann Backstage „Leute anzupöbeln„.

Außerdem verwies der Offenbacher auf generelle Strukturprobleme im deutschen Rap, die sich am splash!-Line-Up zeigten. Es würden eben eher Unmengen an Geld für Ami-Rapper bezahlt, die nicht mal Bock auf die Gigs in Europa hätten. Deutschrap könne schon „viel weiter“ sein, wenn man sich, was campübergreifende Features und Events angeht, mehr am Ausland orientieren würde.

Als Beispiel zog der Babo Frankreich heran, wo zwar munter hin-und-her-gedisst werde, dafür aber bei einem Konzert im Stade de France in Paris statt 15.000 Splashbesucher 60.000 Französische Rapfans kämen und ausschließlich französischen Rap geboten bekämen.

Das Interview in voller Länge findest du hier. Celo & Abdi hatten dem splash! kürzlich vorgeworfen, Straßenrap zu ignorieren. rap.de-Chefredakteur Oliver Marquart hatte zu diesem Thema einen Kommentar geschrieben

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