50: Wud up Gangsta?

Kanada war schon immer recht unbeeindruckt von dem, was beim Nachbarn USA abgeht. Das hat sich auch bis zum heutigen Tage nicht geändert. Beispiel gefällig? Über-Superstar 50 Cent durfte den Auftakt seiner Kanada-Tour in Vancouver fast allein bestreiten. Um genau zu sein: Fiddy kann froh sein überhaupt in Kanada aufzutreten, denn seitdem es vermehrt zu Waffengewalt in Kanada kam, entschlossen sich die Veranwortlichen kurzerhand dazu, jeden Rapper der ins Land will gründlich zu checken. So dürfen vorbetrafte Künstler nur rein, wenn sie eine Sondergenehmigung bekommen. Bei Tony Yayo, Mobb Deep, M.O.P und Young Buck war das leider nicht der Fall, sodass der G-Unit Boss allein mit Mase und Olivia die Bühne rockte, wo er folgende Worte für die gute kanadische Polizei übrig hatte: "Somebody got shot the other day and they said it was my fault and didn’t want to let me in the country. I was in immigration for about two hours today and I thought about turning back. Young Buck got turned back. And Tony Yayo, Mobb Deep and M.O.P. But I stuck it out . . . Fuck the police!"

Noch ist nicht sicher, ob der Rest der Unit ihre Genehmigungen bekommt. Doch wie es auch kommen mag, 50 wird seine Tour fortsetzen. Nächste Stationen sind Halifax, Saint John, Quebec, Toronto und Ottawa.

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