Entkam Cam Ron einem Attentat?

Wie wir bereits berichteten, wurde Cameron Giles aka Cam’Ron, Samstag Nacht, nachdem er einen Nachtklub in Washington verließ,  angeschossen.  Eine Kugel durchbohrte beide Arme. Dennoch konnte sich der Rapper alleine zum Krankenhaus fahren, aus dem er dann am nächsten Tag entlassen wurde.

Bisher nahm man an, dass der Schütze Cams 2006er Lamborghini stehlen wollte, doch nun ermittelt die Polizei nach weiteren Motiven. Es sei nicht unwahrscheinlich, dass der Dipset-Boss einem versuchten Mordes entkam. Auch wenn die Version des Autodiebstahls nicht ganz verworfen wurde, habe man doch Hinweise und Zeugen, die auf andere Motive deuten.

Bisher hieß es, dass der Schütze die Tür des 2006er Lambos aufmachte und Cam’Ron dann aufforderte, den Wagen zu verlassen. Als dieser sich weigerte, fing der Schütze an zu schießen. Laut der Polize gibt es aber Hinweise dafür, dass der Schütze gleich nachdem er aus seinem Wagen stieg, anfing zu feuern. Verantwortliche behaupten, dass ein pinker SUV mit Cams Leuten nicht weit entfernt von dem Tatort parkte. Laut den Ermittlern sei die Herangehensweise des Schützen und die Nähe von Cam’Rons Leuten ein Indiz dafür, dass es sich nicht um einen Autodiebstahl gehandelt hat.

Ein Polizist, der namentlich nicht genannt werden will, sagte der Washington Post: "Wenn du einen Wagen stehlen willst, fängst du nicht nicht erst an zu schiessen,du versuchst zu aller erst den Fahrer aus dem Wagen zu bekommen. Außerdem guckst du, dass es keine Augenzeugen gibt." Cams Manager Joseph "Big Joe" Sherman hält weiter an der bisherigen Autodiebstahl-Version fest. Laut seiner Aussage, hätten Cam’Rons Leute nicht einmal in der Nähe des Tatorts befunden.

Nach der Tat sprang der Schütze zurück in seinen Ford Expedition und fuhr davon. Die Polizei geht davon aus, dass in dem Wagen eine weitere Person saß. Nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei crashte der Ford in einen Straßenblock. Es kam zu einem Schusswechesel mit der Polizei, bei dem die beiden Insassen des Explorers fliehen konnten. Der Besitzer des Fords, der mittlerweile ausfindig gemacht werden konnte, behauptete gegenüber der Polizei, dass er seinen Wagen einen Freund ausgeliehen hätte und von nichts weiß. Bisher kam es noch zu keinen Verhaftungen.

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