SpongeBozz – Planktonweed Tape (Review)

Ja, SpongeBozz ist technisch verdammt gut. Ja, SpongeBozz ist ein erwachsener Mann, der ein Spongebob-Kostüm trägt und mit verstellter Stimme rappt. Wer SpongeBozz ist, was er macht und kann und was es daran zu kritisieren gibt, habe ich bereits in meinem Kommentar „SpongeBozz: Rapskills vs. Kinderverarsche“ aufgerollt. Der Vorverkaufs-Schlager „Planktonweed Tape“ ist nun erhältlich. Zeit sich das Ganze mal etwas genauer und auf Albumlänge anzuhören. Und ihm eine Chance zu geben. Denn rappen kann er ja, der Schwammkopf.

Trotzdem: Auch mit zwei zugedrückten Augen kann das „Planktonweed Tape“ nicht überzeugen. Zu lieblos, zu konstruiert, zu themenarm, zu ereignislos, zu monoton, zu albern ist es. 16 Tracks, über eine Stunde Spielzeit und nichts bleibt wirklich hängen. Keine Punchline, keine Aussage – nichts. Dass das „Planktonweed Tape“ belanglos werden würde war ja abzusehen – und niemand hat gehaltvolles Album erwartet oder erhofft – aber dass ein Album zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus geht ist dann doch noch mal was anders.

Auch wenn sich durchaus nette Wie-Vergleiche finden lassen, die sich allerdings immer um das gleiche drehen. Es gibt auch durchaus eine Hand voll Songs, die einen roten Faden haben und nicht nur die Planktonweed- und Krabbenkoka-Tickerei, das Hinschlachten von Gesetzeshütern, Verbrecher- und Rap-Kollegen (das immerhin in unterschiedlichen Variationen geschieht) und das Herumballern mit großkalibrigen Waffen thematisieren. Diese Themen sind allerdings auch nicht weit weg vom sonstigen Getöse angesiedelt.

Kleinkrimineller“ handelt vom Dasein als ebensolcher vor Beginn seiner Karriere im organisierten Verbrechen. „G.T.A. Bikini Bottom“ ist gespickt mit „Grand theft Auto„-Referenzen. Bis auf einen weiteren bereits bekannten Schauplatz ändert sich auch nicht viel. „A.C.A.B“ und „No Cooperación con la Policia“ sind im Endeffekt ein und der selbe Song. Also inhaltlich. Eigentlich ist das ganze Album ein und der selbe Song. Alles klingt gleich. Alles wird nach dem gleichen Muster gerappt.

SpongeBozz‚ Delivery ist anstrengend, monoton und entbehrt jeglicher Variation. Nach immer gleichem Muster trägt der Schwamm seine Rhymes vor, ohne mit seinem Stimmeinsatz auf das einzugehen, was er da gerade sagt. Das klingt alles unfassbar willkürlich und austauschbar. Selbiges gilt für den Flow, der zwar zu jeder Zeit on point ist, aber weder etwas eigenes oder markantes vorzuweisen hat, noch mit dem Beat interagiert. Keine Leidenschaft, nur Leistung. SpongeBozz hat ein Rezept, das auf jeden Song übertragen wird. Schnelle, präzise Flows. Pausenlos. Wie gesagt, Skills hat er. Nur dass das eben nichts mit interessanten Flows zu tun hat, keinerlei Nährwert aufweist und sich bereits während des Intros erschöpft.

Auf dich wird im Block eingestochen, hol den Schlagring, wenn dich Boxfighter knocken ist dein Jochbein gebrochen“ (SpongeBozz – „Streetfighter“)

Dass der Kerl mit Reimsilben hantieren kann, muss man wohl keinem mehr erzählen. Reime unter fünf Silben findet man kaum bis gar nicht. Kürzlich habe ich einen Kommentar zum Thema Reimtechnik und penible Silbenzählerei verfasst. SpongeBozz ist das perfekte Beispiel dafür. Über die Reime muss man wirklich nicht viele Worte verlieren. Die Patterns sind wenig komplex aufgebaut, beinhalten aber saubere, lange Reime. Es finden sich verhältnismäßig wenig Zweckreime, das meiste ergibt Sinn. Einen übergeordneten allerdings nicht. Die Technik bleibt halt das einzige, worauf wirklich Wert gelegt wurde. Nur: Sie könnte auch noch viel, viel besser sein –  es würde keinen Unterschied fürs Gesamtprodukt machen.

Noch etwas, das eigentlich gut ist, aber trotzdem nicht so recht munden will: Das Intro. Treffend beschreibt der Schwamm einige Misssstände im deutschen Straßenrap-Milieu.

Was ihr Pussies macht ist schlechtes Entertainment, ihr Wichser. Nennt euch Gangster, aber postet Statements bei Twitter. Dann bei Beef mit Anwalt drohen, mach nicht auf Gee, du bist nicht mein Kaliber, Bastardsohn – denn du schießt mit Platzpatronen […] Jeder von euch ist ein Informant wie dieser Edward Snowden, dieses Game besteht aus Bluffern, deutscher Rap ist Texas hold ‚em […] Während ich Kilos verpacke zeichnen Rapper Telefongespräche auf, als wären sie Kripobeamte

Fehlende Realness? *hust* Glashaus. Man könnte SpongeBozz als Karikatur betrachten, die inflationär eingesetzten Überzeichungen laden ohnehin dazu ein. Aber das immer wieder klar erkennbare Kalkül hinter alldem hat leider nichts spaßiges. So hat man hier also Aussagen, die man so unterschreiben kann – nur dass sie von einer Person getroffen wurden, die offenbar einen beträchtlichen Mangel an Selbstreflexion vorzuweisen hat. Kurzum: „Planktonweed Tape“ hat mir gehörig die Laune verdorben. Dafür habe ich heute das neue Video von David Hasslehoff gesehen. Das hat mich wieder aufgeheitert.

20 KOMMENTARE

  1. Sehr gutes Review. Habe mir heute das Planktonweed Tape über den Tag verteilt auf Spotify angehört und könnte nicht nacherzählen, was in einem Song passiert oder irgendwelche markanten Stellen zitieren, wenn mir jemand einen Titel nennen würde. Das Image rappender Schwamm trägt halt kein ganzes Album, geschweige denn mehr als nur eins.

    Ich denke ja, dass er irgendwann dieses Jahr die Maske abnehmen und als SunDiego weiterrappen wird.
    Dann werden wir uns in ein paar Jahren an SpongeBozz nur noch als Promomove für einen Rapper erinnern, der nicht so viel Fame bekam, wie er eigentlich verdient hat. Hoffentlich jedenfalls…

  2. Wie wäre es wenn „rap“.de das neue Architekt album bespricht? Es gibt nicht nur kleine Kinder die hier lesen..

  3. Gute Rezension. Trifft den Nagel auf den Kopf. Man hätte vielleicht noch die immer gleichen, billigen Gesangshooks erwähnen können. Und in den Hashtags fehlt „Sun Diego“ 😉

  4. Geht euch doch einfach mal ficken. Schonmal was von krassen Ohrwürmern gehört? Und gebt euch mal die Runde gegen Gio. Keine Aussage? Seid ihr dumm? Das ist brutalste Zerfickung. Besser als dieser Kay One Diss!!

    • Mir gefallen die Battlerunden von Spongebozz. Ich finde nur, dass die Punchlines und die Selbstironie, die es in seinen Battles gab, im Album nicht vorhanden sind. Das Album ist nicht schlecht, es ist aber meiner Meinung nach nicht sehr gut.

      Die Tatsache, dass er ein technisch sehr guter Rapper ist, garantier nicht, dass das Album sehr gut wird. Kollegah würde auch nicht so gefeiert werden, wenn er seine ganzen Punchlines durch Representershit (woraus Planktonweed zum großen Teil besteht) ersetzten würde.

      Ich finde das Review zwar ein bisschen hart, aber der Autor hat eine legitime und gut begründete Meinung.

  5. hasta la Vista du wiXer …dieser Song ist extra für dich du Huansohn…..hör ihn mindestens 5 mal am Tag, bis du endlich begreifst, dass Neid macht dich einfach nur Hässlich …. nicht äußerlich, hoffe verstehst was ich meine … und gönne Menschen das Erfolg, den sie sich erarbeitet haben.

  6. Ok, mein erstser und warscheinlich letzter Kommentar auf irgendeiner Plattform:
    Wenn jemand anfängt zu pumpen und dann ein halbes Jahr später endlich aussieht wie die Figur, die er in seinen Texten seit Jahren darzustellen versucht, ist das in den Augen der Öffentlichkeit nichts Negatives obwohl das doch auch reine Maskerade ist. Jemand studiert Jura, sagt andauernd Worte wie „Espenlaub“ oder „Distelzweige“, stellt seine Stimme tiefer und behauptet er sei Zuhälter. Ganz Deutschland feiert das aufgrund der unglaublich vielschichtigen, komplexen Reimstrukturen und den ach so witzigen Vergleichen.
    Ich rieche Ärger…

  7. Haha welcher huan hat den diesen Bericht geschrieb „belanglos“ als ob die Alben von Kollegah farid Bang und wie die Schmoks alle heißen besser wären Huans sag ich nur

  8. habe noch nie irgendwo was kommentiert, aber zu dieser sauerei muss was gesagt werden.
    ihr seid in der lage irgendwelche schwachmaten zu pushen und zum erfolg zu bringen und anderen rappern von vornherein jede chance auf erfolg zu rauben. da ist nichts gegen zu machen und keiner kann euch verbieten, eure meinung zu verkünden. allerdings erwartet man von einem „seriösen“ rapjournal, als das ihr euch ja immer gebt, dass da wenigstens halbwegs clevere leute hinter sitzen, die in der lage sind objektiv und fair zu berichten und zu beurteilen. hier ist es aber so, dass irgendein typ, der sich offenbar hart an seinem einfluss aufgeilt, seinen absolut subjektiven scheißdreck veröffentlicht, sodass leute, die den rapper bzw das album nicht kennen einen völlig falschen eindruck bekommen und ihn sich nie wieder anhören würden. gut, dass spongy das nicht sonderlich stören dürfte, da er das bitchige prinzip, die billigen „fans“ durchschaut, und sich selbst so perfekt in sezene gesetzt hat, dass er auf eure props wohl getrost verzichten kann. ich möchte allerdings nicht wissen, was meinen ohren alles entgehen musste, weil etliche gute rapper wegen solchen spinnern nie fuß fassen konnten. hier werden täglich irgendwelche minderbemittelten gefeiert und bei diesem album hier heißt es dann, es sei „monoton“ oder „anstrengend“? ich möchte hier mal keine namen nennen, sonst stehen nachher noch rapper vor meiner haustüre, aber guckt euch doch mal bitte an wer und was hier alles gefeiert wird und dann gebt euch mal das album, welches hier zerfetzt wird.
    der selbe schwachmat hat schon nen bericht mit der überschrift „rapskills vs. kinderverarsche“ geschrieben, sowas steht normalerweise in der bildzeitung. soll man dem rapper das jetzt übel nehmen, dass er ein kostüm genommen hat, was wohl „jeder unter 20 kennt“? das kennen auch alle leute über 20 du pfosten, und das ist ne lustige selbstironische strategie und sicherlich kein moralisch verwerfliches mittel. ich würde behaupten, dass die meisten kiddies einen aufgepumpten böse blickenden ganxta sehr viel cooler finden, als einen rappenden schwamm. ist es nicht gerade das, was so genial an der ganzen sache ist? dass da jemand (im geilsten aller fälle sunny, der irgendwann sagt „fickt euch, ihr analexperten, ich bins“) mit spongebob kostüm und stimme, anstatt eines harten gangsters steht, und trotzdem besser rappt als ganz deutschland?(das jetzt mal meine subjektive meinung, aber dass er zu den besten zählt steht außer frage). zu den „immer selben themen“; ja, das ist ein rap album, da geht es um gewalt, drogen und waffen, und da wird alles überzogen, wenn dir das nicht gefällt, dann hör dir popmusik von rihanna an, aber erwarte keine schnulzigen herzzerreißenden lieder auf nem album, von dem jeder sich, ich nenne es mal „lustige skrupellosigkeit“ und harten rap auf außergewöhnlichen und geilen beats erhofft, erwartet und bekommen hat. und komm erstrecht nicht noch auf die idee, deinen, leider auch noch gewichtigen müll hier zu veröffentlichen. spongebozz macht sich über die ganzen gangster klischees lustig und bringt es zugleich fertig, selbst ein hartes gangster rap album zu schaffen -ich wiederhole; im schwammkostüm. „fehlende realness *hust* glashaus“, abgesehen von diesem widerlichen knuddels-schreibstil ist diese aussage unglaublich hohl mann. der kerl hat ein schwammkostüm an du flachpfeife. bitte, bitte lieber autor dieses artikels, bewerte deine david haselhoff tracks, aber verschone die welt mit sowas. für mich ist hiermit auch das letzte rapmedium gestorben.

  9. Gehen wir mal die Absicht hinter dem Album an:

    Sponge beginnt damit in seinem Intro, dass diese „ich sitze im Auto und gebe dir Stadtverbot“ Twitter-Fakebeefkacke von „hier“ gefeierten Rappern purer Bluff ist.

    Das ganze Album, wenn man Sponge´s Gestalt im Hintergrund im Kopf hat, zielt darauf ab, die Rapszene komplett zu verarschen und als das zu enttarnen, was sie geworden ist: Ein Kindergarten mit Testosteronjunkies, die mit ihren Fakeimages sich bereichern und kleine pubertierende Pisser anziehen wie eine Fliegenlampe Insekten

    . Wie man bei Leuten die Farid Bang hören und bei seinem neuen Album darauf kommt, Sponge sei monoton, aber „Asphalt Massaka“ zu feiern zeitgleich, ist für mich absurder Dreck. Rapupdate konnte ich mir nie geben.

    Aber der Artikel ist einfach nur strunzdumm.

    Das Album hat ein klares Konzept, unterscheidet sich oberflächlich kaum von Inhalten anderer Rapper. Doch in einem Punkt ist es komplett ANDERS und daher interessant:

    Leute, da stehen 2 erwachsene Männer am Mic als Abklatsch von Spongebob und Patrick Star und rappen wie hart sie sind. Wenn ihr hier Authentizität erwartet, oder Anabolikaopfer mit fehlenden Grammatikskills, der sollte sich doch bitte die Kugel geben. Sie wollen gar nicht ernstgenommen werden in dem Punkte, dass ihr sie für überkrasse Banger hält, sondern Spongebozz zeigt der Deutschrapwelt den Mittelfinger und hält ihnen einen Spiegel vor.

    Das passiert aus 2 Gründen:

    1:) Seine Rapskills sind von einem anderem Planeten, der Typ kann rappen und das wie ein Halbgott. Das ist Fakt. Wer das anders sieht, der braucht ein Hörgerät. Nicht nur, dass er auf dem Album konsequent etablierte Azzlacks und Kanackbanger vernichtet, stört die Rapmedien hart – Nein, er nimmt ihre Inhalte und macht sich mit seinem Schwammimage eben darüber lustig. Oder meint ihr, er ringt darum als superharter G rüberzukommen wenn er mit seinen 50 Kilo im Schwammkostüm vorrappt wie er euch „Ellenbogen wie Ong Bak“ gibt ? Mit dem heutigen, hier hochgelobten Mist wird NOCH die meiste Kohle verdient und die meisten Klicks suggeriert. Spongebozz ist deshalb gefährlich, weil Spongebozz vor Jahren kaum möglich gewesen wäre und er halt als das was er ist richtig dicke die Rapszene aufmischt. Der Hate kommt deshalb, weil die Leute nicht kapieren, wie hart die Rapszene kaputtgegangen ist im Laufe der Zeit. Wenn ich Leute wie „Toni der Assi“ höre, muss ich weinen. Aber auf Rapupdate bekommt der wahrscheinlich noch Lob für seinen Rotz. Hier wieder Sponges Genialität: Toni postet mal wieder ein dummes Drohvideo, wo er ihm mit Peitschenhieben droht. Insgeheim wünscht er sich wohl, dass er den Gummiball im Mund hat. Wie oft muss ich Kackbratzen sehen, die in Twitter oder auf Youtube hart rüberkommen wollen mit Morddrohungen und anderem Rotz. Sponge ist in der Hinsicht ein GENIALES Konzept. Der hat sowas nicht nötig.

    Alles bei Sponge ist Übertreibung und Entertainment, ohne den zwanghaften Versuch, überall als superharter G rüberzukommen.

    2. Ein Lauch im Schwammkostüm führt nicht nur technisch und inhaltlich damit vor, sondern seine musikalischen Fähigkeiten sind bemerkenswert. Da mittlerweile jede Sau weiß, dass es Sun Diego ist, sollte man bedenken, dass seine Hooks auf dem Album durchgehend melodisch sind und einen Ohrwurm sofort hervorrufen. Gesanglich werden da neben den heftigen Rapskills auch mit den Hooks ein Gefühl für Melodien offenbart. Hätte Sunny bloß damals auf Autotune verzichtet, ich wette mit euch – Der Typ wäre Heute ohne das Schwammkostüm ein gefeierter Topact auf den Bühnen im deutschsprachigem Raum. Allerdings wäre er nie so fame wie jetzt ohne die Idee mit Spongebozz. – Ob Autotune oder nicht – die Idee Spongebozz ist eine starke Idee, die nicht nur Kids anzieht. Es ist für all jene, die eigentlich müde sind von diesem Mist der ständig kommt. Die alte Generation des Deutschrap würde sich bei den heutigen Azzlacks im Grabe umdrehen, oder weinen. Einige machen auch notgedrungen Features mit ihnen, aus purem Mitleid und Angst aus dem Trend zu fallen. Wie hart hat Farid Bang im Collaboalbum mit Kollegah den Boss der Bosse runtergezogen ? So viele Zweckreime, dass ich fast gekotzt habe, platte Inhalte technisch mies verpackt, während Kolle mit gewohnter Manier lyrisch genial zugange war. Spongebob kennt jeder, feiert jeder. Menschen, die 25-30 sind kennen noch diese Serie, da sie seit 1999 ausgestrahlt wird und seitdem Kultstatus besitzt.

    So viel zu Kinder anziehen.

    Zum Album selber:

    Ich will euch jeden Track näherbringen durch eine objektivere Analyse.

    1. Intro:

    Ein solides Intro mit fettem Beat und guter Hook zum mitsingen. Inhaltlich wird angedeutet, worum es in dem Album geht: Um Fake-G´s und deren Zerberstung

    2. Che Guevara Flow

    Sehr epischer Beat, epischer Flow, inhaltlich will Sponge-Bozz betonen, wie revolutionär er zugange geht. Natürlich eine Anspielung auf Che 😉 Die Hook ist brutal gut, technisch gewohnt sehr gut, melodisch ist es auch top

    3. A.C.A.B

    Polizisten und die Öffentlichkeit kümmert sich um Drogendealer, G´s etc aber übersehen die wichtigen Dinge und ekelhaftere Verbrechen… EIn bisschen Representershit, da hier sehr viel Wert auf den Doubletimepart gelegt wird, der eigentlich hart an Tripletime grenzt, da Sponge 48 Silben pro Takt fast immer rausballert. Was technisch höchsten Respekt verdient. Die Hook ist ok, der Track etwas zu monoton.

    4.Killa

    Alleine der Name ist ein Joke an sich. Was nicht negativ gemeint ist. Total „KILLAAAA“ so ein Saugutensil of Doom der eigentlich auf taube Nüsschen steht. Naja, hier tretet Spongebozz der Rapszene hart in die Nüsse, so dass man wieder sagen kann, er hätte seine Leidenschaft zu tauben Nüssen unterstrichen. Ein super Track mit gewissem Witz.

    5.Bikini Bottom Gangster

    Patrick Bang erscheint das erste mal akustisch. Mit Abstand ist er permanent eine Verarsche von Farid Bang. Käme man gar nicht drauf, wenn man es sich anhört und den Namen ansieht. Never. Ein spassiger Funtrack mit parodistischer Hook. Super gemacht de facto, vor allem weil beide Protagonisten zeitgleich rappen

    6. Planktonweed

    Kranker Double Time, Hook ok, der Patrick Bang knallt hart rein und bringt einen zum Lächeln. Hier wird der Farid Stil komplett durch den Kakao gezogen.Super Track

    7.City of God

    Eines der deeperen Tracks, mit toller Hook und leicht melancholischer Atmosphäre Richtig erfrischend nach den knallenden Beats davor. Es zeigt soziales Elend und eine Realität, die alltäglich vergessen wird.

    8. Vertrau niemandem

    Hier kann man zweideutig lesen. Bedenket, wie Sun Diego wie Dreck von Kolle und co liegen gelassen wurde nach dem Hate gegenüber ihm.Ziemlich totgehatet und keiner stand wirklich hinter ihm. Wenn er Spongebozz sein sollte, verstehe ich den Text so, dass er niemandem trauen kann, nur sich selbst. Richtig gut eigentlich und passt auch zur momentanen Hatewelle gut. Man kann auch viel reinlesen. Kein wirklich spannender Track, empfinde es als leichten Lückenfüller. Trotzdem solide

    9. NCCLP

    Sehr coole Anspielung auf das Albumcover. „Nichts gesehen, nichts gehört, nichts gesagt“. Der Beat ist pervers, geht direkt ins Ohr und setzt sich fest. Die Hook ist pervers geil !

    10. JFK

    Historische Anspielung auf Kennedyattentat und die Verschwörungstheorie, dass die Mafia dahinter steckte. Solide, nichts umwerfendes, aber gut gemacht

    11. Streetfighter

    Die Perle des Albums. Absolut geiler Track. Lustige Lines überall, der Beat ist unmenschlich gut und man lacht sich bei einigen Zeilen einfach nur schlapp ! Hammer.

    12. GTA Bikini Bottom

    Ein Funtrack der Extraklasse. Einfach anhören, ist zum schiessen komisch ^^

    13. Kleinkrimineller

    Ähnliches Konzept wie City of God

    14. Zeit ist Geld

    Solider Track, uralter lateinischer Aphorismus als Titel. Läuft

    15. Drive by shooting

    Krasser Flow, Sponge ballert hier ordentlich einen raus.

    16. Hasta la Vista

    Sehr geiler Anfang. Wunderschönes Intro bei dem Song. Man fühlt sich direkt an das Ende eines Filmes versetzt. Hier unterstreicht Sponge, wie hart er auf dem Album Rapdeutschland gef***t hat. Sehr geil einfach. Hörenswert.

    Fazit:

    Das Album ist nur an einigen Stellen nicht abwechslungsreich, allerdings machen dass die Beats und die krassen Hooks weg. Insgesamt ein spitzenalbum mit super Songs.

    Take that Rapupdate.

    4,5 von 5 Sternen für dieses Album

    • Seh ich genauso !!! Richtig gutes Ding, hab schon lange kein Album mehr gefeiert als Planktonweedtape !!!

      • Was soll ich denn sagen sonst ? Das Review hier ist der letzte Rotz. Dass das allerdings einer schreiben muss, der Musik studiert hat ist traurig. Und das noch auf Deutsch, wobei meine Muttersprache aus dem ehemaligem Jugoslawien kommt.

        Rege mich schon seit Ewigkeiten auf über die Rapszene, da freue ich mich mal wieder über etwas originelles und dann muss ich dieses Review mir hier geben -_-

  10. Absolut geiles Album !!! wers noch net gerafft hat, das ist das Image von Spongebozz…technik sowie Doubletime einzigartig…FAKT ! Bedrohung für jeden deutschen Rapper !!!

  11. Solch eine vor Rechtschreibfehlern und Inhaltsfehlern Rezession habe ich zuletzt bei Amazon gesehen.
    Das was du hier von dir gbt’s mein lieber SKINNY ist unterirdisch schlecht.
    Nicht nur das der Inhalt auf so ziemlich JEDEN Deutschen Rapper zutrifft, nein die rechtschreibfehler ind grauenhaft, eine schande dafür das dass hier eine offizielle Seite sein soll.

    Welcher Deutsche Rapper spiegelt denn bitte das wieder was er rappt ?
    KOLLEGAH ?
    FLER ?
    Das ich nicht lache, ok Kolle hat den Körper und eine einigermaßen passende Vergangenheit aber mal ganz im ernst, traut ihr ihm zu das er ohne Gnade Leute erschießt ?
    Eher weniger.
    Dann auf dem Schwamm herum zu hacken weil er über etwas rappt das er nicht ist, ist völlliger schwachsinn.

    Es ist soviel abwechslung auf dem Album, hör dir dochmal CITY OF GOD und Kleinkrimineller an, oder vielleicht Vertrau Niemanden.
    Da wirst du schnell merken das er auch anders kann.
    Ich persönlich halte diesen Text den du hier Review nennst für eine einzelne Farce, der Artikel MUSS bearbeitet werden, man merkt doch ganz klar das da Persönliche Gefühle mit im Spiel sind und das ganze dadurch beeinflust ist.

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