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22 Jahre „Lifestylez ov da Poor & Dangerous“: Big L – Put It On (#Classic)

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Heute vor 22 Jahren veröffentlichte Lamont Coleman aka Big L sein Debütalbum „Lifestylez ov da Poor & Dangerous“. Zeit seines Lebens einer der hoch gehandeltsten Geheimtipps überhaupt, hat L doch eine viel zu kurze Diskographie vorzuweisen. Nur dieses eine Album veröffentlichte der MC aus Harlem zu Lebzeiten – drei weitere folgten post Mortem. Dennoch wird L als einer der besten und komplettesten MCs aller Zeiten gehandelt und auch heute noch beziehen sich Rapper aus aller Welt auf Big L – etwa Flers „Lifestyle der Armen und Gefährlichen“ auf genau dieses Album.

Auf seiner ersten Single „Devils Son“ sparte Lamont Coleman nicht mit Übertreibungen, die so manchen guten Geschmack ausreizen. „This kid that owed me dough, I didn’t take his life / Instead I tied him up and made him watch me rape his wife“ rappte der technisch brillante L beispielsweise. Der Song schaffte es nicht durch die Qualitätskontrolle für „Lifestylez ov da Poor & Dangerous“, erschien Jahre später dann auf „Return of the Devil’s Son“

Originelle Inhalte und Thematiken zeichneten ihn aber ebenso aus, wie seine lebendige Wortwahl und sein spannendes Storytelling. Aber nicht nur textlich faszinierte Big L – ihn als einen der besten Freestyler aller Zeiten zu bezeichnen, ist keine Übertreibung. In der Radiosendung Stretch & Bobbito freestylete Lamont gemeinsam mit Jay Z über sieben Minuten hinweg – die Aufnahmen sind bis heute legendär.

Alles in allem war Big L einfach ein unfassbar talentierter und runder MC, der jede Disziplin des MCings, jede Technik beherrschte – ihn auf eine seiner Eigenschaften zu reduzieren würde ihm in keiner Weise gerecht werden.

Am 15. Februar 1999 wurde Big L in seiner Heimat in Harlem erschossen. Neun Schüsse trafen ihn – ein Täter wurde nie verurteilt. Mit Lamont Coleman starb einer der besten und vielseitigsten Rapper aller Zeiten. Anlässlich des Jubiläums nun sein vielleicht bekanntester Song, der Opener von „Lifestylez ov da Poor & Dangerous“, bei rap.de #Classic: Big L – Put It On

Tiger & G.G.B. feat. MC Bomber – Falling in Love (prod. Pavel)

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Tiger, G.G.B. und MC Bomber lassen wieder den Asi von der Leine: Auf dem „Cornertape“ von Tiger und G.G.B. findet sich der Song „Falling in Love“ mit Gastbeitrag von MC Bomber. Der thematisiert das alte aber nie altbackene Thema Liebe oder besser gesagt Libido und wurde von dem Trio visualisiert. Die Produktion des 80s-Synthpop-Beats übernahm Pavel.

Das „Cornertape“ erschien über Upstruct, wo auch MC Bomber seine ersten Gehversuche wagte.

Cashmo – Wir schießen (prod. Cashmo)

Cashmo veröffentlicht mit dem Video „Wir schießen“ die sechste Auskopplung seines kommenden Albums „1994“.

Erfolg scheint für ihn in Aussicht zu stehen, ebenso aber dessen Schattenseiten: „Brudi, wenn du Gold gehst – SIM-Karten-Wechsel. Keine falschen Brüder, ich bleib klüger.“

Noch dreimal schlafen – am 31. März wird „1994“ über Cashmos eigenes Label „Rapper aus Prinzip“ erscheinen. Die labeleigenen Signings 9Mili, Tsky und Yilmaz52 werden auch auf dem Album zu hören sein.

Sieh dir hier unser Interview mit Cashmo an:

Ferris MC beendet seine Solo-Karriere

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Ferris MC verkündet via Facebook, seine Karriere als Solo-Rapper fortan an den Nagel zu hängen. Noch zwei Shows möchte der mittlerweile 43-Jährige spielen, im Oktober ist dann Feierabend. Weiter als Ferris Musik machen möchte er aber, lediglich das „MC“ wird eingemottet – und jegliche Solo-Aktivitäten. Als Teil der Gruppe Deichkind wird Ferris Hilton also erhalten bleiben.

Bereits vor über zehn Jahren, 2004, hatte Ferris sich schon einmal von seiner Solo-Karriere losgesagt – nun, so verspricht er, werde er nicht „nach weiteren 11 Jahren – mit 54 – nochmal mein Wort brechen“.

Bereits seit 1995 veröffentlicht Ferris Musik, damals noch mit Flowin Immo und DJ Pee. 1999 erschien sein Solo-Debüt „Asimetrie“. Sein aktuelles Album „Asilant“ erschien dieses Jahr als wohl letztes Album von Ferris MC.

Ferris MC verrät seine Lieblingsalben

Ferris MC war bei uns nicht nur zum Interview zu Gast. Nein, der Bremer, der schon ewig in Hamburg lebt, verriet uns auch noch seine beiden absoluten Lieblingsalben. Auf nationaler Ebene entschied er sich dabei für ein frühes, ziemlich hartes Werk aus Frankfurt am Main. International wählte er hingegen ein punkiges Album einer ebenfalls nicht […]

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Die Kraszesten – 128 (prod. Die Kraszesten)

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„Dübel geht rum – Hunger kommt hoch / Pizzalieferanten lungern im Hof“

Die Kraszesten veröffentlichen das Video zu ihrem neuen Song „128“. Hinter dem Duo verbergen sich Pierre Sonality und doz9, die sich fünf Jahre nach ihrem Longplayer „Jetzt noch Kraszer“ wieder für ein gemeinsames Release namens „Alexander Marcus“ zusammentun.

Besagtes Release erscheint in vier Tagen, am 31. März, über Pierre Sonalitys Label Muther Manufaktur und bekam zuletzt „2243“ als Video ausgekoppelt. Davor konnte man die beiden unter anderem in dem Video zu dem Song „CircaZwei“ zusammen mit Galv sehen und hören. Das Snippet zu „Aleaxander Marcus“ ist ebenfalls schon veröffentlicht.

Greeny Tortellini – Millionen (prod. Broke Boys)

Greeny Tortellini geizt in jüngster Zeit definitiv nicht mit neuer Musik. Mit „Millionen“ gibt’s einen neuen Einblick in Greenys düstere Videoästhetik.

Wie auch bei diesem Track sind die Beats einiger seiner letzten Releases, z. B. „Selfie“ oder „Cobain“, Produkte der Broke Boys. Diesmal ist der Beat so unmissverständlich minimalistisch wie die Message: „Digger, ich will die Millionen. Ja Mann, ich werd‘ sie mir holen.“

Auch wenn sich neue Tracks mittlerweile häufen, ist bisher noch nicht klar, welchem Release sie angehören und wann damit zu rechnen ist.

Juicy Gay über „HWG“, sein Schwulen-Image, GUDG, Labeldeals, u.v.m.

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Der süßeste Rapper der Welt gibt sein erstes Videointerview überhaupt – natürlich bei rap.de. Im Gespräch mit Juicy Gay wurde nicht nur über sein Album-Mixtape „Hallo, wie geht’s?“, das in Zusammenarbeit mit Asadjohn entstanden ist, gesprochen. Auch die Frage, ob er denn nun schwul sei oder nicht wurde geklärt und über die Folgen dieser Antwort gesprochen. Der neue Labeldeal bei WSP wurde ebenfalls Thema, genau wie die Glo Up Dinero Gang.

Skinnys Abrechnung #27: Hört auf, Juicy Gay auf seine Sexualität zu reduzieren!

Juicy Gay ist in meinen Augen bzw. Ohren der momentan vielleicht interessanteste Emporkömmling des Landes. So vieles besticht an dem jungen NRWler: Der intelligente Humor, das zielstrebige Händchen für Themen, die grundsympathische Art, die Musikalität, mit der er zu Werke geht, der Mut, mit dem er sowohl inhaltlich, als auch musikalisch zu beeindrucken weiß und die schwindelerregende Hit-Frequenz. Gefühlt […]

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Snippet: Disarstar – Minus x Minus = Plus

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2015 veröffentlichte Disarstar sein Debütalbum „Kontraste“. Vier Tage vor Release seines zweiten Albums „Minus x Minus = Plus“ gibt der Hamburger uns einen tieferen Einblick in sein Werk und veröffentlicht ein ausführliches Snippet.

Neben den zwei schon erschienenen Videoauskopplungen zu „Death Metal“ und „Konsum“ feat. Tua (dieser Song bekam auch noch einen Remix von Farhot) sind kurze Ausschnitte aus elf weiteren Tracks zu hören, bei denen man überwiegend Inhalt und Sinn statt plumpem Trap-Sound bekommt.

„Minus x Minus = Plus“ wird mit Featuregästen wie Credibil, Tua und Liedfett am 31. März über Warner Music erscheinen. Für die Releaseparty, die am selben Tag stattfindet, könnt ihr bei uns noch bis morgen 2×2 Tickets gewinnen. Außerdem haben wir mit Disarstar ein Interview zum Album geführt.

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