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Mauli – Halbe Molly (prod. Mauli) [Audio]

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Mauli droppt seine Singleauskopplung „Halbe Molly“. Der Beat wurde von ihm selbst produziert. Thematisch geht er auf die namensgebende Droge Molly ein, welche vorrangig MDMA beinhaltet und als Partydroge bekannt wurde.

Mauli, den viele gewiss auch durch Die wundersame Rapwoche kennen, bringt am 13. April sein Album namens „autismus & autotune“.

Eigentlich sollte die Platte früher kommen, aber wie der Berliner auf Facebook erklärte, wollte er kurz vor der Zielgeraden nicht „hektisch“ werden und möchte sich noch etwas Zeit lassen. So kann er seinem Album noch den nötigen Feinschliff verpassen.

Zuletzt veröffentlichte er bereits den Song „Sturm“ vom anstehenden Langspieler.

Review: Black Milk – Fever

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Die Zeiten, in denen Black Milk bei Slum Village für J Dilla einsprang, sind längst vorbei. 16 Karrierejahre hat der Rapper und Producer mittlerweile auf dem Buckel. Projekte mit Sean Price, Guilty Simpson, Danny Brown, Bishop Lamont und Nat Turner inklusive. Vier Jahre nach dem letzten Soloalbum „If There’s a Hell Below“ ist er mit seiner sechsten Platte „Fever“ zurück.

Auf übersichtlichen 40 Minuten möchte Black Milk nicht nur kritische Gedanken ausformulieren, sondern diese auch mit außergewöhnlichen Beats unterlegen. Wobei es vielmehr andersherum ist: Die Beats werden mit den Raps unterlegt.

Die erste Singleauskopplung „Laugh Now Cry Later“ kommt ohne einen klassischen Drum-Loop aus. Statt einer Kick-Snare-Kombination bestimmen hektische Percussions das Soundbild. Diese ungewöhnlichen Ansätze ziehen sich durch das komplette Album. Black Milk hat einzelne Elemente auf „Fever“ mit einer fünfköpfigen Studioband aufgenommen, dennoch klingt die Platte, als wäre sie komplett am Sampler entstanden.

„2 Would Try“ füllt die Takte zwischen Part und Hook mit einem kurzen Saxophonsolo, auf „True Lies“ schmiegt sich eine scheinbar dissonante Gitarre um Milks Rap und eine futuristisch anmutende Keyboard-Schleife pendelt auf „Will Remain“ zwischen dem linken und rechten Soundkanal.

Auch wenn die Instrumentale auf „Fever“ verkopft wirken, sind sie durch die Loop-Limitierung leicht durchschaubar. Als hätte Black Milk pro Beat 30 Bestandteile zur Verfügung gehabt, steckt er wie bei einem Baukasten zusammen, was zusammenpasst. Black Milks Beats sind das Verkaufsargument von „Fever“. Die Raps und der Gesang ordnen sich lediglich als ein weiteres Instrument unter.

Nicht umsonst haben es mit „eVE“ und „DiVE“ zwei rein instrumentale Stücke auf das Album geschafft. Bei den restlichen Tracks lässt er zumindest in den Hooks häufig die Musik für sich sprechen. So werden die Raps in „Could It Be“ alle 16 Takte von einem flirrenden Synthesizer abgelöst.

Die Texte des 34-jährigen Detroiters deshalb zu ignorieren, wäre ein Fehler. Denn auf zehn der 12 Stücke beschäftigt er sich angenehm reflektiert mit dem Status Quo unserer Welt. „From raps to movies, to black is beauty / Cop didn’t feel the same, felt he had to shoot me“, thematisiert er in „Laugh Now Cry Later“ die nicht enden wollende Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA.

Aber Black Milk beschränkt sich nicht nur auf das Anprangern von schrecklichen Zuständen, er gibt in „True Lies“ auch konkrete Wünsche für Veränderungen preis: „Do better ‚cause they never taught us stocks and bonds / Only taught designer clothes, gold chains rocking charms“.

„Fever“ ist nicht darauf aus, dem Zeitgeist zu entsprechen, sondern durch Musikalität und durchdachte Inhalte dem Genre HipHop eine verloren geglaubte Tiefe zurückzubringen. Black Milk deshalb zurückgewandt zu nennen, wäre ein Fehler. Denn heute inflationär verwendete Spielzeuge wie den Auto-Tune-Effekt nutzt auch er. Bei ihm ist dieser aber nicht das Haupt-Gimmick, sondern nur ein weiteres Element unter vielen.

Zum Weltfrauentag: Mehr Support für Frauen im Rapgame

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Heute ist Weltfrauentag – der Tag, an dem bereits erkämpfte Rechte in Sachen Gleichberechtigung gefeiert werden, aber auch auf noch bestehenden Sexismus und die daraus entstehenden Benachteiligungen von Frauen aufmerksam gemacht werden soll. Und auch wenn es in Deutschland häufig so wirkt, als gäbe es für Frauen im Alltag keinerlei Nachteile gegenüber Männern mehr, erscheinen vor allem auf der medialen Bildfläche stets neue Sexismus-Skandale, die in Unternehmen, in der Politik und natürlich auch im Alltag einen Platz finden.

Und auch in dieser Angelegenheit ist die männerdominierte Musikbranche und ganz besonders die Deutschrapszene der Spiegel der Gesellschaft. Bonez MC und RAF Camora brechen mit „Palmen aus Plastik“ bereits 2016 sämtliche Rekorde, Marteria füllt bei seinen Konzerten Fußballstadien und Bausa stürmt mit seiner Single „Was du Liebe nennst“ die Charts. Songs von RIN, den 187ern und Nimo werden in sämtlichen Clubs gespielt, während Kollegah und Farid Bang immer noch die Teenieherzen von Jungs und Mädchen höherschlagen lassen.

Überall nur Männer

Diese Erfolge sind allesamt vollkommen berechtigt, keine Frage. Aber merkt ihr bei dieser Aufzählung was? Also ich schon. Vor allem im Mainstream sind die erfolgreichsten Rapper immer noch Männer. Man könnte das jetzt darauf schieben, dass es einfach mehr männliche Interpreten gibt, dass Rappen eben vor allem unter Jugendlichen eher so eine „Jungssache“ ist oder – meiner Meinung nach die dümmste Ausrede – Männer einfach besser rappen können als Frauen.

Doch wer sich auch nur im Ansatz mit Deutschrap auseinandersetzt, weiß ganz genau, dass es starke Frauen in diesem Genre gibt. Sie werden schlichtweg nur nicht genügend gepusht, um die ganz großen Erfolge zu erzielen.

Vielleicht liegt das an der Angst der Labels vor musikalischen Experimenten, vielleicht liegt es an den Hörern von Deutschrap, die sich auf nichts Neues einlassen wollen, oder vielleicht liegt es auch an Männern, die in der Branche Führungspositionen besetzen und lieber die Musiker „ihres Geschlechts“ fördern möchten. Doch über diese Gründe lässt sich wohl nur mutmaßen.

Rapperinnen fehlt es an Aufmerksamkeit

Fakt ist: Den Rapperinnen fehlt es in Deutschland schlicht an Aufmerksamkeit. Eine Musikerin kann keine kommerziellen Erfolge feiern, wenn sie nicht auf den bekannten Medien stattfindet, nicht in den entsprechenden Radioshows gespielt wird und von der Industrie nicht entsprechend gefördert wird.

Ob eine Haiyti, Nura und Juju von SXTN, Antifuchs, PilzSchwesta Ewa oder Sookee – es gibt sie, die guten Rapperinnen mit Erfolg. Und um noch mehr Frauen zu vermitteln, dass sie genauso im Rapgame stattfinden können wie Männer, braucht es eben Support von allen Seiten. Nicht nur am Weltfrauentag.

Casper – Flackern, Flimmern [Video]

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Casper bebildert seinen Song „Flackern, Flimmern.“ mit einem Video. Der Song stammt von seinem aktuellen Album „Lang lebe der Tod“, das bereits im Herbst letzten Jahres erschienen ist.

Der Song handelt von einer auslaugenden Suche, die auch das Video stark untermalt. Wie „Lang lebe der Tod“ in unserer Review beurteilt wurde, gibt es hier nachzulesen.

Zwei englischsprachige Tracks von Casper aufgetaucht

Simon Grohé feat. NiCo Gomez – Tiefkühlseele [Video]

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Simon Grohé veröffentlicht das Video zu seinem Song „Tiefkühlseele“. Als Featuregast für die Hook hat er NiCo Gomez an Bord.

Der Song stammt von seiner „Alles EP“, die am 2. März erschienen ist.

Ende letzten Jahres rappte der gute Simon Grohé in einer sogenannten Swag Session einfach mal auf 23 verschiedene Beats – in nicht mal vier Minuten.

Ahzumjot – Freunde sein (prod. Ahzumjot & LEV) [Audio]

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Ahzumjot droppt seine Single namens „Freunde sein“. Produziert wurde von ihm selbst und LEV. Der Song ist eine Auskopplung der Playlist „Raum“, die nach und nach veröffentlicht und stets erweitert wird.

Ahzumjot ist ab Anfang Mai auf Tour unterwegs und fährt insgesamt neun verschiedene Städte an. Zuletzt war er mit seinem Track „Brr Brr“ am Start.

BVG-Sneaker: Dieser Schuh ist ein Jahresticket [Video]

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In der ersten Folge ‚Realtalk‘ hatten wir neben Megaloh und MC Bogy auch Jens vom Berliner Sneakerstore Overkill zu Gast. Im Gepäck hatte dieser das so neue wie heiß diskutierte und limitierte Schuhmodell, dass Overkill kürzlich in Zusammenarbeit mit den Berliner Verkehrsbetrieben auf den Markt gebracht hat. Musti hat sich den BVG-Sneaker mit integrierter Jahreskarte mal etwas genauer angeschaut …

https://www.youtube.com/watch?v=sJrjzuQHUso

Fard verrät seine beiden Lieblingsalben [Video]

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Fard droppt seine neue Platte „Alter Ego 2“ – welche Alben ihn selbst geprägt haben, verrät er uns hier. Genannt wird jeweils ein deutschsprachiges und ein internationales Lieblingsalbum.

Seine Wahl beim deutschsprachigen Album fällt auf einen wahren Ruhrpott-Klassiker, allerdings einen, den gewiss nicht mehr jeder unter uns auf dem Schirm hat. Und nope, es handelt sich hierbei nicht um Snaga & Pillath.

Sein internationales Lieblingsalbum wiederum kommt ebenfalls leicht überraschend aus dem französischsprachigen Bereich und hat auch definitiv Klassikerstatus.

https://www.youtube.com/watch?v=n5Ka8aaTbl8

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