Start Blog Seite 681

102 Boyz – Asozialer Bruder (prod. haardtek) [Video]

0

Die 102 Boyz Kuba102 und Skoob102 droppen ihr Video „Asozialer Bruder“.

Der Track stammt vom aktuellen „102 Promille“-Mixtape der 102 Boyz. In gewohnt aggressiver Manier spitten die Boyz auf das von haardtek produzierte Brett. Sollte langsam definitiv jeder auf dem Schirm haben, die Jungs.

Zuletzt waren die 102 Boyz mit ihrem Video zum Song „Morgen bin ich reich“ am Start.

[amazon box=“B077WQ3C6D“]

Ronson & Chari – Nächte töten (prod. mdmx) [Video]

0

Die Newcomer Ronson und Chari aus Moabit droppen das Video zu ihrer Single „Nächte töten“. Der Beat wurde von mdmx produziert.

Die Musik muss man sich nicht unbedingt in einem Club vorstellen. Eher mit einem Wegbier auf dem Heimweg, völlig verklatscht und mit Kopfhörern auf den Ohren. Ja, diese Nächte töten einen irgendwann, aber ohne sie gibt es kein Leben.

Der Song erscheint auf der gemeinsamen „3×7“-EP, welche ab dem 23. März am Start sein wird.

Ahzumjot – Wieder nicht dein Jahr (prod. Ahzumjot) [Video]

0

Ahzumjot droppt das Video zum Song „Wieder nicht dein Jahr“. Den Beat hat er selbst produziert. Passend zum Titel ist das Video eine Aneinanderreihung von mehr Fails als bei der Pannenshow.

Nachdem im letzten Jahr sein Album „Luft & Liebe“ entstanden ist, geht Ahzumjot ab Mai auf „Raum“-Tour. Insgesamt werden neun Städte angefahren.

Zuletzt präsentierte Ahzumjot den gemeinsamen Song „Lass sie gehen“ mit Casper bei der Premiere von Late Night Berlin.

Review: Juse Ju – Shibuya Crossing

2

Juse Ju gilt gemeinhin als scharfzüngiger Zyniker. Bissige Texte, die mal augenzwinkernd, mal schonungslos direkt das Weltgeschehen, musikalische Missstände und die eigene Person aufs Korn nehmen, prägten bis Dato das Schaffen des Weltenbummlers aus der Provinz. Mit „Shibuya Crossing“ bereichert Juse, der mittlerweile schon 20 Jahre im Game zu verorten ist, seine Diskografie um eine autobiographische und erstaunlich geerdete Facette.

Komplett ohne Kampf gegen Windmühlen kommt Juse Ju zwar auch hier nicht aus, etwa wenn er sich mit Danger Dan in die Rolle eines Alu-behüteten Russia-Today-Zuschauers versetzt, als „Justus BWL“ der Ellbogengesellschaft frönt oder auf „7Eleven“ mit Edgar Wasser und Fatoni reihenweise Representer-Punchlines kickt, dank des smart pointierten Humors funktioniert das aber stets. Weitgehend berichtet „Shibuya Crossing“ ohnehin von den verschiedenen Stationen in Juses bewegtem Leben.

Das passiert angenehm bodenständig und mit stets offenem Visier. Im Opener „Kirchheim Horizont“ schildert Juse die Jugend in der Kleinstadt, die zwar ziemlich ätzend klingt, ihm aber trotzdem in schöner Erinnerung geblieben zu sein scheint. Er will zurück zu seinem kleinen „Kirchheim Horizont“, den er sogar als Zuhause bezeichnet, obwohl er erkennt, dort eigentlich nicht hinzugehören. Kompliziert, oder? Juse Ju beschränkt sich nicht darauf, den Leuten zu sagen, was sie hören wollen oder sich mundgerecht verpackt zu präsentieren. Stattdessen begegnet man einem komplexen Charakter, der auch mit sich selbst hart ins Gericht geht, etwa wenn er auf Lovesongs nicht nur fremdes, sondern auch sein eigenes Fehlverhalten gegenüber Frauen aufs Korn nimmt und dabei von Selbstzweifeln zerfressen seine eigenen Unzulänglichkeiten offen legt.

Auch Storyteller wie „Bordertown“ kommen nicht als Standardkost daher, sondern verzichten weitgehend auf eine Klimax und punkten mit Überraschungsmomenten und detailverliebten, lebendigen Bildern. Juse Ju ist einfach ein hervorragender Songwriter, der so unverkrampft und locker erzählt, dass einem die komplexen Technikspieleren auf den ersten Blick gar nicht unbedingt auffallen mögen. Selbst bei den schnell geflexten Passagen fällt es leicht zuzuhören, Abstriche an anderer Front werden für die anspruchsvollen Flows keine gemacht.

Allerdings sind die Raps auf „Shibuya Crossing“ weniger verspielt als man es von Juse gewohnt ist. Stattdessen herrschen spannende Momente und Einblicke vor, die zuweilen recht ergreifend und Emotional sind, etwa die unkitschigen Kindheitserinnerungen im Titelsong. Juse Ju erzählt stets treff- und stilsicher. Lediglich die Beats, auch wenn sei allesamt von hervorragenden und namhaften Produzenten stammen, lassen etwas an Prägnanz vermissen. „Shibuya Crossing“ klingt stets gut, aber lässt Wumms und Überraschungsmomente leider schmerzlich vermissen. Klar, es geht um das, was Juse Ju zu berichten hat, aber ein bisschen mehr Eigengeschmack und Konsequenz hätten der Instrumentierung dennoch gut getan.

„Shibuya Crossing“ ist dennoch ein bemerkenswertes Album, das hervorragend auf den Punkt kommt. Juse Jus Erzählduktus fesselt, die Inhalt sind spannend und werden immer wieder aufgelockert. Der ein oder andere Song, etwa die Skater-Hymne „Pain is Love“ fühlt sich zwar ein bisschen nach Ballast an, macht aber dennoch Spaß. Wer sich in dem Dschungel aus modernen Deutschrap-Subgenres, die Lyrics eher als Beiwerk betrachten, akklimatisieren möchte, ist mit „Shibuya Crossing“ hervorragend beraten. Jeder andere ist es eigentlich auch, denn trotz erwähnt kleiner Macken stimmt hier eigentlich alles.

Migos kommen für einen Auftritt nach Deutschland

1

Migos geben sich die Ehre – und kommen für einen einzigen Deutschland-Auftritt vorbei. Dieser findet bereits diesen Samstag in Berlin statt.

Am 24. März werden Offset, Quavo und Takeoff das Huxley’s in Berlin-Neukölln rocken. Das wurde soeben erst bestätigt.

Wer dabei sein will, sollte schnell sein. Tickets kosten etwa 30 Euro und sind ab sofort hier erhältlich: Migos-Tickets

Juse Ju feat. Danger Dan – Propaganda (prod. C.O.W. 牛) [Video]

0

Juse Ju droppt sein Video zum Song „Propaganda“ feat. Danger Dan. Der Beat wurde von C.O.W. 牛 gebaut.

Inhaltlich gibt es lyrische Backpfeifen für alle Putin-, Trump-, Erdogan– und sonstigen Fans autoritärer alter Männer. Gegen Staatsfernsehen, aber für Russia Today. Treffend und zielsicher werden die Widersprüche und Denkfehler offengelegt.

Glaube an Geister, Sternzeichen, Kornkreise

„Propaganda“ erscheint auf dem neuen Album „Shibuya Crossing“ von Juse Ju. Das Album ist seit dem 16. März auf dem Markt erhältlich.

Zuletzt wurden bereits die Videos zu den Songs „Shibuya Crossing“ und „Lovesongs“ publiziert.

Unser Moderator Skinny hat den guten Juse Ju zum ausführlichen und spannenden Interview getroffen.

[amazon box=“B07923JSHZ“]

Interview: Juse Ju über sein Leben in Japan, El Paso, als Trash TV-Autor & „Shibuya Crossing“

Tracklist: Ufo361 – 808

0

Ufo361 veröffentlicht die Tracklist von „808“. Das neue Album des Berliners (oder 3 Berliners) erscheint am 13. April.

Features kommen von Capital Bra, Trettmann, RAF Camora, Gzuz und Yung Hurn.

Bereits erschienen sind die Videos zu „Balenciaga“, „Beverly Hills“ und „Power“ mit Capital Bra.

Die Tracklist von „808“:

01 Ohne mich
02 Beverly Hills
03 Kontostand
04 Balenciaga
05 Superstar
06 Power feat. Capital Bra
07 Alpträume
08 Odio feat. Yung Hurn
09 Dream feat. Trettmann
10 Gewinn
11 Erober die Welt feat. RAF Camora & Gzuz
12 Stay high 2.0
13 808

[amazon box=“B0798GMWVL“]

Ufo361 feat. Capital Bra – Power (prod. Ronny J & Sonus030) [Video]

Ufo361 – Balenciaga (prod. Sonus030 & AT Beatz) [Video]

Ufo361 – Beverly Hills (prod. AT Beatz & Jimmy Torrio) [Video]

Fantasma Goria – Küsst meinen [Audio]

0

Fantasma Goria legt nach und veröffentlicht ihren Song „Küsst meinen“.

Er ist eine Reaktion auf die kontroversen Reaktionen, die die Videopremiere bei uns neulich ausgelöst haben. Fair genug.

Die Hamburgerin veröffentlichte im Oktober letzten Jahres ihr Debütalbum „Fantasma Goria“.

https://www.youtube.com/watch?v=gKG5-z2fOWM&feature=youtu.be

[amazon box=“ B075QZQP5Y“]

Fantasma Goria – Attitude [Videopremiere]

Featured