Start Blog Seite 680

Kontra K – Hunger [Video]

0

Kontra K veröffentlicht die neue Singleauskopplung „Hunger“. Diese erscheint auf seinem anstehenden Album „Erde und Knochen“, das am 11. Mai kommt.

Für die visuelle Umsetzung war Kontra K in Los Angeles unterwegs. Das Video wurde, wie alle der letzten Kontra-Videos, von Shaho Casado gedreht und produziert. Auf die Definition von Hunger in verschiedensten Lebenssituationen geht Kontra im Track ein.

Zuletzt veröffentlichte er bereits die Auskopplung „Zwischen Himmel & Hölle“.

[amazon box=“B079XC9ZNP“]

Wie Megaloh HipHop verkörpert, ohne eine Zeile zu rappen

0

Das Bonner Over The Border Festival steht schon seit drei Jahren für Weltoffenheit, Internationalität und Vielfalt, die verbindet. Für den dritten Festivaltag in diesem Jahr war Megaloh angekündigt – und an diesem Abend habe ich gelernt, wie etwas gleichzeitig extrem HipHop, aber auch gleichzeitig so gar nicht HipHop sein kann.

Doch von vorne. Das Event trug den Titel „Heimat und Freiheit“ und wurde von der UNO-Flüchtlingshilfe unterstützt. Es sollte um die Frage nach Heimat zwischen Flucht, Vertreibung und Migration gehen.

Ich gestehe, ich ging fest davon aus, Megaloh würde rappen. Oder wenigstens was von HipHop und seinen Werten erzählen. Aber er setzt sich an einen kleinen Tisch mitten auf der Bühne und liest einen Brief von Ahmet Altan vor. Altan schreibt aus einem Gefängnis in der Türkei. Am Tag, als Deniz Yücel freikam, wird er zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Vorwurf lautet, er soll am türkischen Militärputsch im Sommer 2016 beteiligt gewesen sein. Aus seiner Einzelhaft schildert er die nervenzerreißende, unerträgliche Zeit bis zum Urteil.

Direkt danach liest Megaloh „Nachtgedanken“ von Heinrich Heine vor, das aus seinem zwölften Jahr im Pariser Exil stammt. Heine stellt fest, dass seine Sehnsucht sich im Kern nicht an Deutschland richtet, sondern an eine ganz besondere Person in seinem Leben: seine Mutter.

Erst als Megaloh von der Bühne geht, fällt mir wieder auf, dass an diesem Abend nicht ein einziges Mal das Wort „HipHop“ gefallen ist. Und wenn ich in die Gesichter im Publikum gucke, ist es ziemlich offensichtlich, dass ich eine der wenigen bin, die vor seiner Vorstellung überhaupt wussten, dass Megaloh Rapper ist.

Aber an diesem Abend scheint dieser Fakt nicht so wichtig zu sein. Es geht darum, was hinter HipHop steckt: Auseinandersetzung und Konfrontation mit der eigenen Identität, einen Weg zum Miteinander zu finden – egal, woher man kommt – oder Reflexion von Emotionen und sie in Kunst zu kanalisieren.

Megaloh hat wichtige Gedanken geteilt: Das Land, in dem man geboren wurde und aufgewachsen ist, kann von Heimat zu etwas Schrecklichem mutieren, das einen gewaltsam für immer der Freiheit beraubt. Auch die Rückkehr dorthin ist nur einen Bruchteil so viel wert, wenn die Menschen, die man liebt, nicht da sind. Heimat ist kein Land, keine Region mit Grenzen, die ohnehin künstlich konstruiert sind.

An diesem Abend ist auch ohne Musik ein Stückchen HipHop in die Herzen des Publikums gewandert, was einfach eine sehr coole Sache ist. Megalohs Auftritt hat mich sehr bewegt und doch habe ich mich gefragt, ob man vor diesem Rap-fernen Publikum vielleicht so vorsichtig mit dem musikalischen Teil der Rap-Dosierung war, weil man sie nicht „verschrecken“ wollte – weil Rap nun mal nicht die Sprache weißer, alter Westeuropäer ist? Auch wenn es ein Rapper war, der den Brief und das Gedicht vorgelesen hat, kommt auch die Message an, dass das, wofür er steht, auch politisch und lyrisch ist? Wie sehr kam der „Over The Border“-Vibe im Endeffekt rüber?

Vielleicht war dieses Event so aber auch gar nicht konzipiert. Denn Rap gab’s und gibt’s beim Festival definitiv auf die Ohren: Trettmann hat das Festival schon am 9. März eröffnet, aber wer am 22. März in der Gegend ist, sollte sich definitiv BSMG geben – da kommen die HipHop-Werte auch hundertprozentig mit entsprechendem Vibe an, wie die drei auch schon bei „Rap For Refugees“ bewiesen haben.

Money Boy – Diamanten wie Glas [Audio]

0

Money Boy droppt seinen Song „Diamanten wie Glas“.

Nachdem sich der Boi mit seinem kongenialen Partner Hustensaft Jüngling auf dessen Track „Überall“ zusammengetan hatte, nun also wieder Solo-Output des Wieners.

Der Titel „Diamanten wie Glas“ wird nahezu durchgehend genannt. Ab und an delivert er noch den ein oder anderen freshen Reim. Typischer Song des Boys eben.

Im nahezu selben Atemzug kündigt er via Twitter sein neues Album „Designer Money“ an. Dieses soll bereits nächste Woche erscheinen.

https://www.youtube.com/watch?v=C3BNpF-xZQw&t=7s

John Known feat. SugaBoy & OG Keemo – Non Moriar [Audio]

0

John Known droppt die neue Single „Non Moriar“. Als Featuregäste hat er sich hierfür SugaBoy und OG Keemo gesichert.

Bei der Single handelt es sich um eine Auskopplung der Platte „S01E03“. Diese wird am 29. März veröffentlicht. Am Folgetag wird das Release im Badehaus Berlin gefeiert.

 Zuletzt war John Known mit seinem Track „Auf der Reise“ am Start.

[amazon box=“B079ZLMLH5″]

Interview: Merlin über sein Debütalbum, auf Tour mit Freunden, die Liebe zur Gastronomie u.v.m.

0

Merlin ist seit Kindheitstagen musikbegeistert. Nun steht final sein Debütalbum namens „Verlassen, süchtig & broke“, welches am 23. März veröffentlicht wird. Wir haben uns getroffen um die neue Platte ausgiebig zu besprechen. Im Laufe des Gesprächs sind wir immer wieder abgedriftet und haben über alles mögliche gequatscht. Vom mehrjährigen Entstehungsprozess, der Liebe zur Gastronomie, dem Touren mit Freunden, anstehenden Projekten… we did it all!

Was willst du vorweg übers Album loswerden?

Sehr persönlich, 100% echt, musikalisch, beinhaltet die letzten fünf Jahre Merlin, der dramaturgische Aufbau ist gelungen. Außerdem will ich meine überkrasse Band erwähnen, die mich live begleitet. Bestehend aus meinem Partner durch gute und schlechte Tage: Ted Gillian (Gesang + Akkustik Gitarre), Jannek (E-Gitarre, krasser Dude), Georg spielt Drums wie kein zweiter (bester der Welt), Mickey (Bass und Album gemixt, ist eine Maschine – wirklich).

Hast du ein bestimmtes Image?

Mein makelloses Aussehen. 60% macht mein Aussehen, die restlichen 40% macht die Band aus (lacht). Ich bin Live-Musiker. Man muss mich live sehen, um den ganzen Film komplett verstehen zu können. Die Band und ich arbeiten seit zwei Jahren zusammen. Ich wünsche mir, dass alle, die das lesen, ins Kaffee Burger kommen und mit mir Release feiern oder später auf der Tour dabei sind. Guckt mich an, ich bin ein Schauspieler auf der Bühne – der sich selbst spielt, da sieht man, wer ich wirklich bin, außerdem unterstützt mich die Band einfach nur krass geil.

Du meintest mal in einem Interview, dass Jungs wie Tua und Bausa dich inspirieren. Was genau?

Früher war die Grundhaltung „Alles, was nicht Savas ist, hör ich mir erst gar nicht an“. Dann habe ich Tua in einem Interview gesehen und sein Snippet von „Grau“ gehört. Es war ganz anders. Sehr persönlich, krass ehrlich und nicht so typisch HipHop. Dadurch wurde meine Schreibweise beeinflusst. Ich konnte plötzlich Sachen sagen, die nicht zu 100% HipHop sind. Bausa feier ich von den Themen voll und sehe Parallelen zu mir.
Außerdem haben mich Marteria und Maeckes inspiriert und ich bin großer Peter Fox– und Seed-Fan. Merkt man vielleicht oder hoffentlich bei meinem Song „Hölle“.

Du warst Support Act auf der Einzimmervilla-Tour von BRKN .
Wie ist es mit Freunden zusammenzuarbeiten und gemeinsam auf Tour zu sein?

Mit Freunden zu arbeiten ist das schönste, solange man immer redet: Kommunikation ist alles. Auf Tour zu sein ist das geilste Gefühl der ganzen Welt, es ist wie Urlaub, obwohl man tagtäglich viel zu tun hat. Dank Hans Storck (mein Manager) war es in der Vergangenheit mega professionell, er hat uns als aus dem Bett gekickt etc.

Du hast mal einen Remix zum BRKN-Track „Zimmer“ gemacht.
Thematisiert wurde der „Einzimmertraum“. Lebst du ihn noch immer?

Ich lebe noch immer den 1-Zimmer-WG-Hustle-Traum mit Dazzle. Rap ist noch nicht so groß, aber nach dem Album ist Villa, Dicka. Zumindest rein musikalisch müsste es eine Villa werden. Das WG-Leben mit Dazzle ist super. Wir haben uns kennengelernt, als wir vier waren, ein wirklicher Bruder. Wir haben gemeinsam mit Rap angefangen, nachdem wir zusammen mit unseren Müttern „8 Mile“ im Kino gesehen haben.

War das Leben auf Tour anstrengend?

Nee, Mann. Wenn man den Flügel von BRKN auf die Bühne tragen muss, ist es natürlich horrorschwer und man hat keinen Bock darauf. Unterm Strich gehört es aber zum geilen Gesamtpaket dazu. Das einzig wirklich anstrengende und traurige war nach Tourschluss in Stuttgart. Dort haben wir uns komplett die Kante gegeben und mussten früh am Folgetag zurück nach Berlin. Aber unterm Strich ist es lediglich positive Anstrengung. Selbst nach der Tour habe ich nur das Gefühl verspürt, sofort weitermachen zu wollen.

Erzähl mal bisschen mehr vom besagten Tourende in Stuttgart?

Es war eine richtige Abrissparty in der Stuttgarter Schräglage. Meine Freunde standen zum Teil mit zwei Wodkaflaschen in der Hand im Club. Schlüssel sind verloren gegangen, Handys kaputt gegangen und Caps auf mysteriöse Art verschwunden. Shoutout an meine Ausstatter von Fucking Early. Ich brauche neue Ware in Form von Ausstattung!

Warum steckt in der Platte ein vierjähriger Entstehungsprozess?

Man darf sich nicht vorstellen dass ich vier Jahre im Studio saß, das wäre ja peinlich. Ich habe nach dem Mixtape „Raucherpause“ die Gastronomie voll für mich entdeckt. Innerhalb eines Jahres habe ich mich vom Runner zum Schichtleiter hochgearbeitet, darauf wollte ich mich konzentrieren. Der Gastrofilm wurde zwei Jahre gefahren, parallel habe ich immer mal wieder geschrieben. Musik war immer Thema. Als es zur Trennung mit meiner Ex kam habe ich „Sekundenkleber“ direkt geschrieben. Der Song ist also schon vier bis fünf Jahre alt. Mucke wurde nach und nach immer konkreter. Wenn ich an Musik arbeite, dann auch sehr gerne, sehr schnell. Wenns läuft dann läuft es. Schon jetzt ist fast eine weitere Platte fertig. Ich bin aktuell jeden Tag im Studio und hab richtig Bock.

Wird sich dein Soundbild künftig verändern?

Ich habe ein bisschen Angst vor der neuen Generation, welche die Musik nicht mehr hört sobald keine 808-Bassline drin ist. Ich bin auch voll Fan davon, was ich jetzt gerade mache geht auch in eine moderne Richtung – somit ja, ich werde eine neue oder weitere Seite von mir zeigen. Das jetzt anstehende Album ist mein musikalisches Ding. Die Songs auf „Verlassen, süchtig und broke“ sind Evergreens. Die kann ich meinen Kindern und Enkelkindern noch zeigen. Da schäm ich mich für keinen Song. Viel zu krasse Songs haben es nicht aufs Album geschafft. Aber die kommen noch, keine Sorge.

Hast du aktuell einen Beruf neben dem als Rapper?

Ich bin leidenschaftlicher Barkeeper in der Beste Bar, die rettet gerade meinen Arsch. Sie zahlt die Miete. Wenn ihr Bock habt, von mir einen Whisky Sour gemacht zu bekommen, dann checkt die Beste Bar aus: Willdenowstraße 12A.

Hast du eine witzige Anekdote zur Bar?

Ein Dude war zufällig dort, ohne zu wissen, dass Künstler oder ähnliches dort anzutreffen sind. Er fragte nach meinem Namen. Nachdem es diesen vernommen hatte schaute er durch die Räumlichkeiten und checkte den Beste-Look. Addierte eins (Merlin) und eins (Beste) und fragte: „Ähh du bist dieser Merlin von „Tut mir leid“? Oh krass, ich raste aus, muss meine Jungs holen. Jungs, das ist der Rapper Merlin!“. Die dann: „Ey, das is‘ unser Vorsauftrack“. (Gelächter)
Ich hoffe sowas wird künftig öfter vorkommen. Anfangs meinte ich, dass ich nur aushelfe und es war mir leicht unangenehm. Aber mittlerweile scheiß ich drauf, macht übertrieben Spaß, das Team ist richtig cool.

Wie ist dein Verhältnis zu Bier?

Ich komme aus der Gastro und Bier schmeckt sehr gut. Der Album Titel „Verlassen, süchtig & broke“ sind die letzten fünf Jahre Merlin. Ich wurde verlassen – was macht man dann? Man gibt sich die Kante (plus X, wenn man ein schwacher Mensch ist). Daraus resultierend wurde ich broke.

Warst du in dem Zeitraum ein schwacher Mensch?

Die „Sucht“ im Titel bezieht sich auf Bier. Chemische Drogen habe ich immer verachtet und gehasst, nach der Trennung gab es eine kurze und intensive Phase in der klischeehaft Berliner Techno zelebriert wurde. Von jeglichen Designerdrogen bin ich aber wieder weg. Weed ist am Start, was für mich keine Droge ist.

Willst du mit der Musik etwas bestimmtes erreichen?

Es gibt doch locker viele Menschen die auch so denken wie ich und Merlin-Gedanken haben. Klingt klischeemäßig, aber ich will mit meiner Mucke auch Leuten helfen, negative Phasen zu überstehen.

Was hat es mit dem Cover auf sich?

Mein falsches Lächeln wird aufgesetzt, weil ich sozusagen kein Bock mehr habe. Entstand in Anlehnung an ein altes Cover von Elvis Presley. Auch dort gab es den blauen Himmel, Wolken, rotes Hemd, Schwiegermutter-Lächeln. Aber die Gun ist eben auf mich gerichtet. Andrej Filatow ist dafür verantwortlich, der gute Mann regelt auch all unsere Videos.

Letzte Frage: Wurdest du auf der Bühne mal missverstanden?

Ja. Mein Song „Tut mir leid Baby“ kommt live voll gut an. Da sind sich immer alle einig. Außer einmal: Da war ich Voract von Torch und Julie Brown war nicht mit dabei, um den Song mit mir zu performen. Deswegen habe ich den „Female-Part“ an dem Tag übernommen. Dadurch hat eine Gruppe Feministinnen dies komplett falsch verstanden und hat mich mit Schnapsgläsern beworfen.

GEWINNSPIEL: Wenn du das neue Album „Verlassen, süchtig & broke“ als CD gewinnen willst, schreib eine Mail mit dem Betreff „Merlin“ und deinem vollständigen Namen an win@rap.de. Viel Erfolg!

[amazon box=“B079WGL1QX“]

Snippet: Azet – Fast Life [Audio]

0

KMN Gang-Mitglied Azet veröffentlicht sein Snippet und gewährt Einblicke in das neues Album „Fast Life“, welches am 30. März über das Label KMN erscheinen wird.

Die Platte umfasst 14 Songs mit insgesamt sechs Gastparts. KMN-Kollege Zuna darf gleich auf drei Tracks ran, Miami Yacine und Nash sind ebenfalls auf jeweils einem Song vertreten. Als externes Feature hat er sich den albanischen Rapper Noizy gesichert.

Zuletzt wurden die Videos zu den Songs „Gjynah“,„9 Milly“, „Ketten Cartier“ und „Kriminell“ feat. Zuna & Noizy gedroppt.

[amazon box=“B077Y63H11″]

Reezy – Poptarts 1982 (prod. by Reezy) [Video]

0

Reezy droppt sein Video zum Song „Poptarts 1982“. Den Beat hat er selbst gebaut. Die Single erscheint auf seinem Mixtape „Tropfenemoji“, welches am 23. März kommen wird.

Zuletzt veröffentlichte Reezy bereits sein Mixtape „Feueremoji“.

Eifrig am hustlen also der Reezy, womöglich kann er sich den geliehenen Ferrari aus dem Video dann schon bald selbst kaufen.

 

Disslike mit Juse Ju [Video]

0

Eine neue Folge von Disslike ist am Start. Diesmal stellt sich Juse Ju den gehässigen, frechen und teilweise fragwürdigen Aussagen der User.

Der routinierte Künstler jedoch reagiert mit schlagfertigem Humor. Das ist wohl in diesem Zusammenhang auch die beste Art und Weise, ein Statement zu setzen.

Juse Ju veröffentlichte erst kürzlich, genauer am 16. März seine neue Platte „Shibuya Crossing“. Unser Moderator Skinny hat ihn zum Interview getroffen.

Interview: Juse Ju über sein Leben in Japan, El Paso, als Trash TV-Autor & „Shibuya Crossing“

[amazon box=“B07923JSHZ“]

Featured