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Jalil – Wie Mike (prod. The Cratez & Simes Branxons) [Audio]

Jalil droppt seine Single „Wie Mike“. Produziert wurde der Track von The Cratez & Simes Branxons.

Jalil hat große Ziele und macht es wie Mike, egal ob Tyson, Jordan oder Jackson. Biggie lässt grüßen. Dabei gewährt uns einen Einblick in sein neues Album. Der Song lässt bereits erahnen, dass Jalil nach der starken Performance auf Epic nicht nachlässt.

Nachdem das Album ursprünglich „Swish“ heißen sollte, gab der Maskulin-Rapper via Twitter den endgültigen Namen samt offiziellem Album-Cover bekannt. „Black Panther“ wird am 10. August erscheinen.

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Helen Fares, Miriam Davoudvandi & DJ Freshfluke: Battlerap, AfD, Zensur, Eunique & Ufo361 [REALTALK #4]

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Zeit für die vierte Folge Realtalk: Ein Monat ist vergangen, seitdem Musti und ich mit Marcus Staiger und D-Bo ausgiebig über die zum damaligen Zeitpunkt heiß diskutierte „Auschwitz“-Line von Farid Bang und antisemitische Denkmuster im deutschen Rap gequatscht haben.

Zum Zeitpunkt der Aufzeichnungen für jene dritte Folge ‚Realtalk‘ konnte keiner der am Tisch Sitzenden ahnen, welch hohe Wellen die Debatte in der breiten Öffentlichkeit in den Folgetagen noch schlagen sollte: Im Laufe des Aprils wurden die Grenzen deutschsprachigen Battleraps dann nämlich zum Streitthema Nummer eins … Was letztendlich sogar das Todesurteil für den Musikpreises Echo besiegelte.

Um die breite Debatte der letzten Wochen nicht unkommentiert zu lassen und die Schwachstellen einiger Analysen aufzuzeigen, haben wir uns in der neuen Folge Realtalk explizit mit dem HipHop-Wertesystem, den moralischen Grenzen von Battlerap und der Sinnhaftigkeit von Zensur unterhalten. Als Alben des Monats besprachen wir „Gift“ von Eunique und „808“ von Ufo361 – gegen Ende der Sendung hat Skinny mal wieder abgerechnet.

Zu Gast waren die Journalistin und Moderatorin Helen Fares, splash! Mag– Chefredakteurin Miriam Davoudvandi und DJ Freshfluke, ihrerseits unter anderem stellvertretende Bundesvorsitzende der HipHop-Partei Die Urbane.

Mein Kollege Musti konnte diesmal leider nicht dabei sein, wird mir in der Mai-Folge aber wieder tatkräftig zur Seite stehen. Gedreht haben wir wie die letzten Male im Studio unserer geschätzten Kollegen vom Berliner Fernsehsender ALEX. Viel Spaß mit der vierten Ausgabe Realtalk!

https://www.youtube.com/watch?v=XL4QQsXGi4A

Teesy – Girls (prod. Teesy) [Video]

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„Wer mag keine Girls?“Teesy jedenfalls schon. Zumindest geht es darum in seinem neuen Video „Girls“. Den Beat dafür hat er selbst produziert.

Von Anekdoten auf dem Schulhof bis zum ersten Kuss im Kino – Teesy erzählt uns in seinem neuen Song über seine Erfahrungen mit dem weiblichen Geschlecht. Für das Video dürfen ein paar hübsche „Girls“ natürlich auch nicht fehlen.

Zuletzt veröffentlichte er sein Video „Renaissance“ plus Making of Video.

Teesy – Renaissance (prod. Teesy) [Video]

Kollegahs Antwort an Alice Weidel: Mal wieder daneben

Kollegah hat es sich nicht nehmen lassen, seinen Freund und Partner Farid Bang gegen die Angriffe der AfD-Politikerin Alice Weidel in Schutz zu nehmen. Natürlich auf einer öffentlichen Plattform und natürlich auf seine ganz eigene Art. Die allerdings beinhaltet, dass er am Ziel deutlich vorbeigeschossen hat – nicht zum ersten Mal.

Was war da los?

Frau Dr. Alice Weidel sah sich nach dem Echo-Skandal berufen, allen ernstes zu fordern, dass Farid Bang abgeschoben wird. Was natürlich nicht nur inhaltlich Quatsch, sondern auch ekelhaft rassistisch ist. Genauso wie ihre nicht als Zitat gekennzeichnete Formulierung „asozialer Marokkaner“.

Wie reagiert Kollegah?

Kurz gesagt plump. Länger gesagt: Gefährlich. Denn er antwortet Weidel, sie zahle keine Steuern in Deutschland (was stimmt). Daher könne sie seinen Kumpel Farid, der Milliarden (!) Steuern bezahle, nicht abschieben. Damit übernimmt er, gewollt oder nicht, die Logik der AfD.

Diese nämlich findet auch, dass es okay ist, Menschen aufgrund von wirtschaftlichen Erwägungen aus Deutschland rauszuschmeißen. Diese Überzeugung gehört zum Grundgerüst der AfD: In ihrer Welt sind Menschen, die vor Krieg, Armut und Hunger fliehen, ein Kostenfaktor, mehr nicht.

Was wäre besser gewesen?

Anstatt also auf den widerlichen Rassismus in Weidels Forderung aufmerksam zu machen, die einen Deutschen abschieben möchte und ihn zum „Fremden“ macht, indem sie ihn als „asozialen Marokkaner“ beschimpft, übernimmt Kolle die Sichtweise der AfD zumindest teilweise – er zieht aus derselben Logik nur andere Schlüsse.

Richtig wäre es, klarzustellen, dass Farid Bang das Recht in diesem Land zu leben nicht abgesprochen werden kann – ganz egal, ob er viele Steuern bezahlt, weniger Steuern oder gar keine.

Nicht das erste Mal

Allerdings ist Kollegah in dieser Hinsicht kein unbeschriebenes Blatt. Der Kritik von Außenminister Heiko Maas begegnete er mit einem Post, in dem ebenfalls eine AfD-Logik steckte: Das Märchen von der angeblich von der Bundesregierung gesteuerten Zuwanderung.

Ob ihm bewusst ist, dass er wiederholt die Perspektive der AfD nicht nur nicht hinterfragt, sondern teilweise sogar übernimmt, bleibt offen. Dass er so oder so zu ihrer Verbreitung beiträgt, ist aber leider sicher.

Dú Maroc – Ganz soft Achi [Video]

Dú Maroc droppt das Video zu seiner Single „Ganz soft Achi“. Regie führte dabei Kevin Stemberger.

Dú Maroc lässt in dem Video in Barcelona die Seele baumeln. Selbst eine Polizeikontrolle kann ihm nicht die Laune verderben, wenn er sagt: „Mach mal soft, Achi.“

Der Track befindet sich auf dem Album Mocro, das am 11. Mai erschien.

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Lary über ihr Leben in Deutschland

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Lary ist die Tochter eines englisch-jamaikanischen Vaters und einer deutschen Mutter. Geboren in Gelsenkirchen gab es einige Gegenden im Ruhrpott, wie zum Beispiel die Nazi-Hochburg Dortmund, die sie auf Grund ihrer Hautfarbe meiden musste.

In dem Format Germania schildert sie ihre Erfahrungen als Jugendliche in Gelsenkirchen, später in New York und heute in Berlin. Während sie sich in der Multikulti-Metropole New York sehr wohl fühlte, verspürte Lary als Jugendliche im Pott ein starke Gruppenbildung unter den verschiedenen Herkunften. Letztendlich zog sie auf Grund der Musik nach Berlin.

„Normalerweiße stehe ich ja nicht so auf Schwarze, aber dich finde ich ja hübsch“, war eine Form von (positiven) Rassismus, dem sie oft begegnete

Ihre ganze Geschichte erfährst du hier:

Germania: Nate57 über sein Leben in Deutschland [Video]

187 Strassenbande-Auftritt nach Protesten abgesagt

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Die 187 Strassenbande wird nicht auf dem Sommerfestival des AStA Paderborn spielen. Das gibt der Studierendenausschuss auf Facebook bekannt. Die Hamburger um Bonez MC und Gzuz waren für das heute stattfindende Festival als Headliner vorgesehen.

Hintergrund der Absage sind Proteste. In einer offenen Petition forderten Teile des Lehrkörpers der Uni Paderborn dazu auf, gegen den Auftritt öffentlich Stellung zu beziehen.

Männerbild zum Schämen

Die Gegner des Auftritts werfen der 187 Strassenbande vor allem Sexismus vor. „Wir schämen uns für das Männerbild,  das in den Songs und Musikvideos der Band zum Ausdruck kommt“, heißt es in der Petition.

Der AStA sah sich nun laut eigenen Angaben „schweren Herzens“ dazu gezwungen, den Auftritt abzusagen. Die kontroverse Diskussion um den Auftritt begrüßt man dabei ausdrücklich. Aber:

„Leider wurde in diesem Zusammenhang auch zu Störaktionen aufgerufen. Die hieraus möglicherweise resultierenden Folgen sind aus unserer Sicht leider nicht steuerbar und gefährden im schlimmsten Fall das friedliche und bunte Fest.“

Ersatz ist bereits da

Als Ersatz hat man nun die 257ers gewinnen können. Anscheinend stört sich an deren Texten niemand – genauso wenig wie an denen von Karate Andi und MC Bomber, die ebenfalls auftreten werden.

Cro – fake / tru. series. music. Episode 3. [Video]

Cro stellt sich in der neuen Folge „fake / tru. series. music.“ dem Mysterium der Musik. Es handelt sich dabei um die dritte Episode seiner Doku „fake / tru. series.“

Dabei werden grundlegende Fragen über die Wirkung und Kategorisierung der Kunstform Musik thematisiert. Zudem wird der komplexe Entstehungsprozess des aktuellen Cro-Albums tru.“ erläutert.

In der letzten Episode erhielt der Zuschauer bereits Einblicke in die diversen Tätigkeitsfelder des Rappers aus Stuttgart. Außerdem wurde in dem ersten Teil der Serie  bereits Cro und die Person hinter der Maske – Carlo Waibel – vorgestellt.

Cros Album „tru.“ erschien im vergangenen Jahr. Zuletzt veröffentlichte er sein Video Noch da“.

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