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Westküste hat genug von US-Außenpolitik!

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Fred Wreck, DPG´s Haus-Produzent palästinensischer Abstammung, hat zusammen mit Bad Azz, Daz, Defari, Everlast, J-RO, Dilated Peoples, RBX, Soopafly, The Mao Minister, Trey Deee und WC einen Protest-Song mit dem Titel „S.T.O.P.“ (Stop the Oppressive Politics) aufgenommen. Inhaltlich richtet sich der Track in erster Linie gegen die Außenpolitik der Bush-Regierung.

„There´s nowhere to hide, nowhere to run / when the sins of the father fall on the son / the bigger the problem, the bigger the gun / and you don´t wanna know what your goverment has done / the Taliban was down with us / Saddam Hussein was down with us / South Africa was down with us / and ya wonder why the whole world don´t trust“, heisst es in dem von Everlast gesungenen Hook.

„Wir alle vertreten verschiedene Ansichten zu diesem Thema“, äußerte sich Fred Wreck gegenüber AllHipHop.com, „ich habe ihnen nur die Möglichkeit geboten, ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen.“

Zunächst wird „S.T.O.P.“ nur im Internet veröffentlicht, eine Veröffentlichung auf Platte oder CD schließt Wreck aus: „Der Track wird auf ein paar Mixtapes sein, aber ich glaube nicht, dass sich irgendeine Plattenfirma dafür interessiert.“

Die Vocal- und Instrumental-Version von „S.T.O.P.“ könnt ihr euch unter DPGRecords.com/FredWreck für umme runterladen.

„Wir haben das nicht gemacht, um damit Geld zu verdienen, sondern um eine Botschaft zu senden. Man kann auch das Instrumental downloaden, damit auch andere Leute darauf rappen und ihre eigenen Ansichten umsetzen können.“, hofft Wreck auf die Kreativität der User.

Freaky Zeeky: Polizei macht Fortschritte

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Die Untersuchungen wegen der Schießerei am vergangenen Freitag, bei der Diplomats-Mitglied Freaky Zeeky verletzt und sein Bodyguard getötet wurde, scheinen so gut wie abgeschlossen: Bereits am Dienstag hat die New Yorker Polizei den mutmaßlichen Mörder von Freakys Leibwächter, Erick Mangrum, gefasst, einen 29-jährigen New Yorker namens Chauncey Dillon.

Auch der zweite Schütze konnte inzwischen anhand einer Überwachungskamera-Aufzeichnung als John Mingo identifiziert werden. Der 32-jährige Verdächtige ist ein vielfach vorbestrafter Gewaltverbrecher, der schon vor der Schießerei wegen Vergewaltigung gesucht wurde. Mingo befindet sich auf der Flucht, eine Fahndung unter Einbeziehung der Zivilbevölkerung wurde bereits eingeleitet.

Am Freitag war es nach einem kleineren Autounfall und dem daraus resultierenden Streit um die Schadenshöhe an Dillons Wagen zu einem Schusswechsel zwischen Freaky und Mangrum auf der einen, und Dillon und Mingo auf der anderen Seite gekommen (checkt hierzu rap.de/news: Diplomats-Mitglied Freaky Zeeky angeschossen).

Am Tatort fand die Polizei eine Handfeuerwaffe sowie einige Patronenhülsen, die von einer weiteren Pistole abgegeben worden waren. Wie die Polizei bekannt gab, wird sich Zeeky wegen illegalem Waffenbesitz vor Gericht verantworten müssen.

Ol‘ Dirty und Roc-A-Fella?

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Wu-Tang-Mitglied Ol‘ Dirty Bastard und Roc-A-Fella-Manager Damon Dash haben für heute eine Pressekonferenz einberufen. Damon Dash sprach von einem „historischen Ereignis“ und kündigte „einige wichtige Neuigkeiten“ an.

Für Ol‘ Dirty wird dies der erste Auftritt in der Öffentlichkeit seit seinem Verschwinden und der darauffolgenden Inhaftierung vor drei Jahren sein. Zuletzt hielt sich Dirt McGirt (ODBs neustes Pseudonym) in einer Nervenklinik auf, in welche er direkt nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis eingeliefert worden war. Checkt hierzu auch rap.de/news: Ol‘ Dirty bald wieder frei?.

Gut möglich, dass Ol‘ Dirty bei der Pressekonferenz heute Abend von Damon Dash als neustes Mitglied der Roc-A-Fella-Familie (u.a. Jay-Z, Beanie Sigel, Cam’Ron, Freeway) präsentiert wird. Entsprechende Gerüchte kommentierte ODBs Manager Jared Weisfeld folgendermaßen: „Dirty ist sehr, sehr froh.“ Dementi klingen anders, würde ich sagen.

Damon Dash sorgte erst vor einigen Monaten für Aufsehen, als er sich überraschenderweise mit M.O.P. auf einen Vertrag einigte, obwohl der Stil des Duos so gar nicht in das bis dahin geltende Roc-A-Fella-Konzept von smooth vorgetragenen Gangsteranekdoten kombiniert mit Radio-kompatiblen Beats passen wollte.

Rhymez & Prok – „Heimatliche Laute“/„Mach die Lauscher auf“/ – Remix 12“

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Rhymez & Prok sind schon ein wenig länger dabei als Heklah & Coch, und das hört man auch auf dem ersten Track dieser 12 Heimatliche Laute, wo die beiden gefeaturet sind.

Textlich bietet der Track keine Offenbarung, solide Punchlines, aus der der Chorus herausragt. Ich weiß nicht, was für ein Stück sie da gesamplet haben, ein Heimatlied oder so ähnlich, hört sich aber ganz witzig an, so hochgepitched. Untermalt wird alles von einem blumigen Gitarrensample, der das Heimatgefühl noch verstärken soll. Ganz in Ordnung das Stück.

Gitarren scheinen ihr bevorzugtes Instrument zu sein. Auch auf dem zweiten Track Mach die Lauscher auf findet sich ein Gitarrenriff, unterstützt durch ein paar eingestreute Geigen. Die MCs geben noch ein paar Doppelreime zum Besten, das war es aber auch. Gefällt mir nicht so gut.

Das Ganze gibt es dann noch einmal geremixed von DJ Knickneck & DJ KS aus Potsdam.Der smoothe Vibe bleibt erhalten, der Beat ist ein wenig einfacher und gerader, das passt besser als das Original. Unterstützung am Mic erhalten sie von dem Postdamer Rap-Urgestein Poise, dessen bassige Stimme unverkennbar über den Beat rollt, und dem Berliner Dave Q, der auf Englisch rappt. Dazu muss ich Folgendes sagen: Es ist einfach von Vorteil, in der Sprache zu rappen, die man beherrscht.

Eine solide Partie, die Rhymez und Prok ins Spiel bringen, aber zum Überflieger wird es wohl noch nicht reichen.

Hecklah & Coch –

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Laut dem Text ihrer BIO kaufen und hören die MCs Defzem und Sylvestah nur amerikanischen HipHop. Das ist ja eigentlich schade, denn dann geht vielleicht ein wenig die Orientierung verloren, was in Deutschland gerade so am Start ist.

Und das ganz hohe Level erreichen die beiden Berliner MCs, die sich Hecklah & Coch nennen (wie originell!) nicht.

Beide Tracks auf der 12 bieten höchstens solide Durchschnittskost. Battlereime und das ewige Betonen von Du musst HipHop leben machen einfach noch keine gute Platte aus.
Die Beats sind zwischen ein wenig jiggi, mit Gitarrenloop, bis zu ein wenig funkiger auf Bounce Mit Uns. Aber das ist beides nicht erfrischend, man hat eher das Gefühl, es schon besser gehört zu haben. Vielleicht sollten sich die beiden ruhig auch ein wenig dem deutschen Rap zuwenden und sämtliche Einflüsse zu einem eindeutig eigenständigen Stil verschmelzen lassen.

Dieser Versuch ist aber lediglich gut gemeint.

DJ Frankee – Rock N Roll!

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Keine Angst, mit Elvis und Kollegen hat das Ganze wenig gemein – auch wenn Rock N Roll draufsteht. Das ist eher der Titel eines Videos aus Hamburg City, wo es 60 Minuten Graffiti Action zu sehen gibt.

Und das Tape liefert die Musik dazu. Und die kann man sich gut reintun: Los gehts mit Zeb Roc Ski (Just Write My Name), dicht gefolgt von einem der Kracher der letzten Jahre überhaupt: End To End Burners von Company Flow. Wer jetzt denkt, hier werden nur die üblichen Verdächtigen für solch ein Tape abgefeiert, den kann man mit Freude eines Besseren belehren.

Da gibt es DJ Shadow mit dem Trench Battle Beat, einer der Hammernummern seines letzten Albums. Oder Mr. Oizo mit Monday Massacre, DJ Krush mit Kemuri.

Gegen Ende der A-Seite wird es auch noch funky, und das Finale bestreitet dann das Cinematic Orchestra (Ode To The Big Sea). Auf der B-Seite findet man einige alte Bekannte wieder, wie z. B. Gangstarr (Code Of The Streets), Eric B & Rakim (In The Ghetto) oder Public Enemy (Night Of The Living Baseheads).

DJ Shadow darf auch noch mal ran, mit Hindsight. Hier schleichen sich dann die Herren von Thievery Corporation rein, und die 2001 Spliff Odyssey ist perfekt. Und dann kommt De La Soul (Breakdown). Das Schlusswort kriegt nicht irgendwer, sondern The Gift Of Gab und Chief Xcel – Blackalicious mit Rock The Spot. Ende und aus.

Man kann das Tape auch getrost kaufen, ohne das Video zu kennen. Oder vielleicht doch beides? Macht bestimmt auch Sinn, also kaufen, schauen, hören.

Detroits HipHop Summit: Ein Riesenerfolg

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Der HipHop Summit in Detroit war mit 17.000 Teilnehmern ein Riesenerfolg und das mit Abstand bestbesuchte der vier bisher abgehaltenen Treffen. Unter Leitung von unter anderem Eminem und Detroits 32jährigen Bürgermeister, Kwame Kilpatrick, berieten Vertreter aus Musikindustrie, Politik und Wirtschaft, wie die HipHop Community ihr wirtschaftliches und politisches Potential in Zukunft ausschöpfen und bündeln kann.

„Es war so groß und so viel besser als der Summit in New York“, wusste der Vorsitzende des HipHop Summit Action Networks, Russell Simmons, zu berichten, „Kwame Kilpatrick, der halbe Kongress-Ausschuss, sogar Mitglieder des Senats und natürlich die ganzen Rapper, sie alle haben uns heute großartig unterstützt.“

Die von MC Serch (Ex-3rd Bass) und HSAN-Präsident Benjamin Mohammed geleiteten Diskussionsrunden, bei denen die prominenten Teilnehmer auch Fragen aus dem Publikum beantworteten, waren aber keinesfalls die einzigen Veranstaltungen des Wochenendes: Bereits am Freitag lud Bürgermeister Kilpatrick zu einem von Shady Records gesponserten Empfang ein, bei dem unter anderem D12, Obie Trice und Eminem zugegen waren. Die Einnahmen von den 500-Dollar-teuren Karten gingen an karitative Einrichtungen.

Nicht weit entfernt nahm Russell Simmons den Startschuss für sein jüngstes Unternehmen zum Anlass, um die „Phat Farm Footwear Launch Party“ steigen zu lassen. Um die Musik kümmerte sich übrigens ein Sohn Detroits, DJ Fingers.

Die lokalen Acts auf der Suche nach Verträgen, die sich das ganze Wochenende nicht über einen Mangel an Aufmerksamkeit seitens der Medien beschweren konnten, erhielten am Samstag Abend beim großen Rap/Poetry Slam Battle noch einmal die Gelegenheit, sich vor großem Publikum auszuzeichnen. Noch am selben Abend fand ein Konzert statt, bei dem neben den Headlinern, Redman und Method Man, auch Detroits Obie Trice, Rockbottom Ent. und die Chedda Boys die Bühne rockten.

Eine der interessantesten Ergebnisse des Wochenendes war die Entwicklung des „HipHop Team Vote“-Programms, mit dessen Hilfe in den kommenden fünf Jahren 20 Millionen Wähler/innen zwischen 18 und 30 Jahren registriert und organisiert werden sollen.

„Wir werden mit jedem Summit stärker“, blickte Benjamin Mohammed optimistisch in die Zukunft, „Detroit war einfach unglaublich. Wir werden 20 Millionen junge Wahlberechtigte organisieren, um einen Machtwechsel in Amerika herbeizuführen.“

Viel Glück bei diesem Vorhaben, Mr. Mohammed!

Dissput.com ist online!

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Die Dissput-Homepage ist online!!! Unter www.dissput.com findet ihr nicht nur interessante Infos zu MuRoh und SerK.O., sondern habt außerdem die Möglickeit, euch die Snippet-Version ihrer demnächst erscheinenden Debüt-LP, „Dissput“, herunterzuladen. Ansonsten erwarten euch Photos, Message-Board, Tourdates-Sektion und, und, und…

Aber für Dissput-Fans gibt es noch mehr Grund zur Freude, denn das langerwartete Album-Erstwerk des Berliner Duos steht ab dem 5.5. in den Läden! Prepare for the takeover…

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