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Form One – Three Poisonous Darts / Legion Of Doom / Planet Meatball

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Das Label Street Level Records aus Schweden, bekannt geworden duch die V.Ö.s von Looptroop oder Promoe, kommt mit einer neuen 12 auf den Markt, die wieder einmal internationalen Standard erreicht.

Hauptperson ist in diesem Fall der MC Form One, der sich für seine drei Tracks umfassende 12 u.a. auch im New Yorker Def Jux Artist Roster bedient hat. Auf Three Poisonous Darts werden Copywrite & Camu Tao gefeaturet.

Es wird schnell deutlich: Hier wird Harcorerap geboten. Der erste Track ist langsam und schwer, aber mit einer Menge Power ausgestattet. Ein kräftiger, hämmernder Beat, mit einem kleinen, kurzen gesampleten Loop versehen und hier und dort von Cuts unterstützt, sorgt Three Poisonous Darts für einen soliden Kopfnicker.

Planet Meatball feat. Leo Kalocain kommt mit einem überraschend weichen Flötenloop daher, das Unterstützung durch die eine oder andere Synthielinie bekommt. Ansonsten gibt es auch hier straighten Rap, der durchaus zu gefallen weiß.
Legion Of Doom feat. Rahsheed aka Maylay Sparks hat einen harten aber dennoch verspielten Charakter. Das Drumprogramming ist eher geradlinig gesetzt und wird durch immer wiederkehrende Synthie-Parts aufgelockert. DJ Shine sorgt mit seinen Cuts noch für das Sahnehäubchen, und fertig ist ein guter Track.

Diese 12 ist für Freunde des straighten, soliden Raps. Es wird nicht groß experimentiert, hier wird nichts neu erfunden, aber das vorhandene gekonnt und erfrischend umgesetzt. Hoher Standard, wie man es in den letzten Jahren bei HipHop Made in Sweden gewohnt ist!

Seeed – Music Monks

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Der Sommer naht, das ist das Zeichen für die Abräumer der letzten Jahre, in der dt. Dancehallszene erneut durchzustarten. Ob in Clubs, in Form eines schwarzen Vinyls oder gar Silberlings oder live auf der Bühne, für Seeed, die 11-köpfige Formation aus Berlin, war es ein Erfolg auf der ganzen Linie  die Herzen der Fans wurden im Sturm erobert.

Nach dem Debütalbum New Dubby Conquerers und der EP Water Pumpee ist es nun an der Zeit für den heißerwarteten neuen Longplayer. Aber gemach gemach. Erst mal gibt es natürlich eine Single, zum warm machen sozusagen. Music Monks heißt die erste Auskopplung vom im Juni erscheinenden Album. Das Motto von Seeed hat sich bisher nicht geändert: Schwingt die Hüften im Takt!

In diesem Fall reiten die Jungs soundtechnisch über ein leicht orientalisch angehauchtes Streichersample, wobei der Beat ähnlich wie bei Dancehall Caballeros drauflos galoppiert.Seeed ride again, und man sollte sich schnellstens einen Sattel besorgen und dabei sein  in den Club eingeritten und rauf auf die Tanzfläche.

Dabei ist auch noch ein wenig Spielraum gelassen, denn der Track ist gut, aber ich bin mir sicher, dass auf dem Album noch ein wenig mehr gehen kann. Die Erwartungen sind natürlich hoch, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die Mannschaft (sind ja schließlich 11 Leute) das schon hinbekommen wird. Der MM (Music Monks) Seeed wird auf jeden Fall offensiv spielen, da können wir uns sicher sein. Die Chancen für einen Sieg stehen gut!

Checkt die Music Monks!

Wrap-Up: Black Eyed Peas, Rasco, Last Emperor

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In den nächsten Wochen und Monaten kommen einige US-Releases auf uns zu, auf die man wirklich gespannt sein darf: Zunächst wären da die Black Eyed Peas mit ihrem dritten Longplayer, „Elephunk“, zu nennen.

Auch dieses Mal holte sich das Trio Verstärkung aus den verschiedensten musikalischen Bereichen ins Studio: Neben alten Bekannten wie De La Soul, Wyclef Jean, Macy Gray und Mos Def sind auf „Elephunk“ auch Rocker wie Papa Roach und Travis Barker (Blink 182) sowie Teenieschwarm Justin Timberlake zu hören. Veröffentlichungstermin ist der 10. Juni.

Apropos, Wyclef: Das haitainische Multitalent hat Columbia verlassen und bei J Records unterschrieben.

J-Zones „Sick Of Being Rich“-LP soll ab dem 22. Juli in den Läden stehen. Wie immer hat J-Zone selbst alle Tracks produziert. Als Gäste sind Masta Ace, Copywrite, Celph Titled, King Tee, Al-Shid und J-Ro von Tha Liks am Start.

Rascos „Escape From Alcatraz“-LP erscheint am 26.8. bei Coup D’etat. Mit von der Partie sind J5s Chali 2na, Casual und Planet Asia, die andere Hälfte der Cali Agents. Um die Produktion haben sich u.a. die Beatminerz und Jake One gekümmert.

Ab dem 26.8. soll dann auch Black Moons „Total Eclipse“ in den Regalen stehen. Natürlich haben es sich DJ Evil Dee und sein Bruder Mr. Walt (Da Beatminerz) nicht nehmen lassen, einige Instrumentals beizusteuern, ansonsten finden sich aber auch Beats von Hi-Tek, Havoc (Mopp Deep) und Nottz auf dem Album. Außerdem gibt es Collabos mit GURU, Black Rob, Sean Price und den Cocoa Brovaz.

Ebenfalls im August soll ein bisher unbetitelte EP der People Under The Stairs ‚rauskommen, also Augen offen halten!

Nach kurzen Intermezzi mit Aftermath, Interscope, Rawkus und Hi-Rise hat sich Last Emperor jetzt scheinbar doch für ein Label entschieden: Sein von Prince Paul, Ayatollah, Beatminerz und RZA produziertes Debut-Album wird auf Raptivism erscheinen. Wann das Teil zu haben sein wird, steht allerdings noch in den Sternen. Wem Last Emperor bisher noch kein Begriff ist, dem sei neben seinen Singles auch „C.I.A.“ (feat. KRS ONE und Zack De La Rocha) von der ersten Lyricist Lounge-Compilation empfohlen – Classic Material!

Angeblich verlaufen die Aufnahmen für Rakims dritte Solo-LP sehr zäh. Die Veröffentlichung von Rakims Aftermath-Erstwerk, „Oh My God“, droht sich sogar weiter zu verzögern, da Label-Chef Dr. Dre unzufrieden mit den von Rakim geschriebenen Hooks sein soll. Ich persönlich verliere langsam die Hoffnung, dass das überhaupt noch was wird…

Umso erfreulicher, dass es hin und wieder auch positive Nachrichten von Golden-Age-Legenden gibt: Laut Informationen der US-amerikanischen Website HipHopSite.com, sollen Brand Nubian in Verhandlungen mit D&D Records um die Veröffentlichung einer bereits kompletten Comeback-LP stehen. Wer das neue Material vorab schon einmal live auschecken möchte, sollte sich schnellstens eine Karte für das Splash!-Festival besorgen.

Proof von Murder Inc. angegriffen?

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D12s Proof soll nach eigenen Angaben am 3. Mai von mehreren Männer angegriffen worden sein, die in Verbindung zu Murder Inc.-Chef Irv Gotti stehen.

Angeblich saß Proof mit zwei Bekannten in einem Club in Miami und entspannte noch etwas nach einer Studio-Session, als plötzlich einer von Gottis Leuten auftauchte und handgreiflich wurde.

„Ihr erfahrt das aus erster Hand, Murder Inc. hatte es im Rolexx in Florida auf mich abgesehen“, behauptete Proof gegenüber AllHipHop.com, „die waren in der Überzahl, zwischen 12 und 14 Männern von denen gegen drei von uns. Ich habe keine Schnittwunden davongetragen, nur ein paar Prellungen. Alle sollen wissen, dass die Sache jetzt ernst ist und dass Irv auch da war.“

Die Schlägerei zwischen Proof und Gottis Crew ist das jüngste Kapitel in der Auseinandersetzung zwischen dem Aftermath-Camp (Eminem, 50 Cent, D12, G-Unit) und Murder Inc. (Irv Gotti, Ja Rule, Ashanti, Cadillac Tah) (checkt hierzu rap.de/news: Ja Rule legt sich mit Aftermath-Camp an und rap.de/news: Eminem, 50 Cent schlagen zurück).

Proof hatte Gotti erst vor kurzem auf Green Lanterns „Conspiracy“-Mixtape persönlich gedisst. In den Medien wurde außerdem gemutmaßt, dass Gotti den Mordversuch an 50 Cent in Auftrag gegeben haben könnte.

Irv Gotti war in den letzten Wochen und Monaten wegen seiner angeblichen Verbindungen zu Crack-König Kenneth „Supreme“ McGriff immer wieder in die Schlagzeilen geraten. McGriff soll Irv Gotti beim Aufbau seines Labels mit illegalen Zahlungen unter die Arme gegriffen haben (rap.de/news: Polizei durchsucht Büros von Murder Inc.). Außerdem soll der erste von Murder Inc. produzierte Film, „Crime Partners“, von McGriff finanziert worden sein. Erst vor wenigen Tagen hatte das FBI seine Verdächtigungen konkretisiert und weitere Untersuchungen angekündigt.

Proof arbeitet derzeit übrigens an seinem Solo-Debüt, „Searching for Jerry Carcia“, welches auf seinem eigenen Iron Fist Label erscheinen wird.

MotoGP 3

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Ready… Go!!!

Start frei für MotoGP 3, Namcos neue Motorradsimulation exklusiv für die Playstation 2. Ziemlich genau 12 Monate nach dem Vorgänger beschenkt uns Namco nicht nur mit einem weiteren MotoGP-Spiel, sondern auch mit einigen Neuerungen, die das Spiel zum wohl besten der Serie machen. Einige Verbesserungen fallen sofort ins Auge. Geizten die beiden Vorgänger mit nur 5 bzw. 10 Rennstrecken, hat man nun 15 zur Auswahl. Neben den schon bereits bekannten Strecken, gesellen sich nun auch neue Pisten wie Tschechien (Brno), Spanien (Valencia), Australien (Philip Island), Portugal (Estoril) und Malaysia (Sepang) dazu, die nur darauf warten, von eurem Motorrad eingefahren zu werden. Auch die Auswahl an Fahrern fällt nicht zu knapp aus. Dank der MotoGP-Lizenz sind alle bekannten Spitzenfahrer, Teams, Rennstrecken und Motorräder der Saison 2002 dabei. Auch im Challenge Modus hat sich das Angebot von 72 auf 100 Übungen erweitert. Um noch etwas mehr Realismus in das Spiel einzubauen, hat Namco keine Mühe gescheut, neue Elemente, die euer Gefährt betreffen, einzubauen. So könnt ihr nun separat steuerbare Vorder- und Hinterbremsen, eine eigenständige Gewichtsverlagerung des Fahrers und eine neue Cockpitperspektive anwählen. Auch die Steuerung ist ein dickes Plus in diesem Spiel. Alles ist sehr exakt abgestimmt, und einer sehr guten Spielbarkeit steht nichts im Wege. Nette Einlagen wie Burnouts oder Stoppies sind ebenso mit von der Partie. Wie man bereits erkennen kann, hat sich der Umfang deutlich zu den beiden Vorgängern gesteigert.

Übung macht den Meister
Bevor ihr im Einzelrennen oder in der Meisterschaft gegen 20 Kontrahenten um den Triumph kämpft, trainiert ihr fleißig im Challenge Modus euer Können. Hier warten 100 knackig schwere Übungen auf euch, die gemeistert werden wollen. Hierbei wird dem Fahrer all sein Können abverlangt. Die Aufgaben bestehen im Wesentlichen darin, bestimmte Streckenabschnitte in einer vorgegebenen Zeit zu absolvieren oder sich mit anderen Fahrern zu duellieren. Hier sei schon mal vorweggenommen, dass die Aufgaben sehr schwer zu meistern sind, denn bereits eine leichte Berührung des Streckenrands ist ausreichend, um von vorne beginnen zu müssen. Was ebenfalls einen negativen Eindruck hinterlässt, ist die Tatsache, dass keinerlei Hilfeleistungen bzw. Erklärungen geboten werden, die erläutern würden, was genau in jeder einzelnen Übung die Aufgabe ist. In weiteren Modi wie dem Arcade, Time Trial, Legends und dem Season Modus hat sich nicht wirklich viel verändert. Hartgesottene Rennprofis wählen eher die Simulation, Gelegenheitszocker spielen lieber die Arcade Variante, die wesentlich leichter gestaltet ist und auf Dauer nicht so frustrierend ist wie die Simulationsvariante, bei der man realitätsgetreu agieren muss, sprich: selber in den Kurven vom Gas gehen, bremsen, Gewicht verlagern etc.

Grafik
In punkto Grafik gibt es in MotoGP 3 eigentlich nichts Gravierendes zu bemängeln. Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern ist die Grafik noch um einiges überarbeitet worden. Die Strecken sind detailgetreu gestaltet und verleihen dem Ganzen noch ein Quäntchen mehr an Realität. Vor allem aber die neue Grafik-Engine leistet im Bereich der Wettereffekte, wie z.B. Spiegelungen bei nasser Fahrbahn oder Regentropfen, die in der Cockpitperspektive sehr realistisch vom Visier abperlen, exzellente Arbeit. Leider wird die Fahrt dabei zum Blindflug, denn wirklich viel kann man nicht erkennen. Ebenso erfreulich ist die Highend Option eines 16:9 Modus und der Screen Adjust Einstellung, getreu dem Motto: „Je größer desto besser!“ Leider hat es Namco auch diesmal nicht für nötig gehalten, das PS2-typisch nervige Flimmern zu beseitigen. Stört aber letzten Endes nicht entscheidend den Spielfluss des Spiels.

Sound
Beim Sound wurde nicht besonders viel verändert. Der Zocker wird immer noch mit uninspirierten Techno-Beats zugedudelt, es sei denn, er schaltet die Musik ganz aus, was ich nur empfehlen kann. Schließlich hört der Fahrer während des Rennens auch keine Musik, oder? Die Motorradgeräusche sind nicht übel, überzeugen aber letztendlich auch nicht 100%.

Multiplayer Modus
Der Multiplayer Modus bereitet etwas Abwechslung. Erstmals können nicht nur zwei, sondern gleich vier Spieler per Multitap gleichzeitig gegeneinander antreten. Während man zu zweit noch weitere 20 CPU-Biker als Gegner hat, spielt man im Vier-Spieler-Modus lediglich zu viert. Dabei wird der Bildschirm in vier Viertel unterteilt. Einmal das Rennen absolviert, kann man sich das komplette Rennen noch einmal in der Wiederholung anschauen.

Fazit
Erneut eine gelungene Motorradsimulation aus dem Hause Namco. Das Spiel bietet nahezu alles, was das Motorradfahrerherz begehrt. Der Menüumfang stimmt, eine MotoGP-Lizenz ist vorhanden, und es stehen viele Fahrer und Strecken zur Auswahl. Dank der Erneuerungen wie separat steuerbare Vorder- und Hinterbremsen, der neuen Cockpitperspektive und der aufpolierten Grafik wirkt das Spiel noch ein wenig realistischer als sein Vorgänger. Auch der neue Vier-Spieler-Splitscreen-Modus bereitet sehr viel Spaß. Namco baut auch in MotoGP 3 auf eine sehr komplexe Steuerung, welche Gelegenheits-Rennfahrer eher abschrecken wird. Das Spiel spricht in erster Linie Könner im Bereich der Motorradfahrersimulation an. Ist man jedoch gewillt, sich in die Materie einzuarbeiten, steht einer gelungenen Simulation nichts mehr im Wege.

Pro:
MotoGP Lizenz
viele Strecken, viele Fahrer
sehr realistische Fahrphysik
schicke Grafik
tolle Wettereffekte
nett gestaltete Splitscreen-Rennen
kurze Ladezeiten

Contra
Soundkulisse etwas enttäuschend
kein Spiel für Gelegenheitszocker
etwas nerviges Flimmern
hoher Schwierigkeitsgrad

Entwickler: Namco, Japan
Hersteller: Namco
USK: ohne Altersbegrenzung
Spieler: 1-4
Bewertung: 5 / gelungen
System: Playstation 2

rap.de präsentiert: MTV HipHop Open

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Am 26.7. steigt im Reitstadion Bad Cannstadt nahe Stuttgart das Open Air Event des Jahres, das MTV HipHop Open 2003.

Die Besucher dürfen sich auch in diesem Jahr auf ein Allstar-Lineup nationaler und internationaler Künstler freuen: RZA, Mastermind des Wu Tang Clans, und die wohl beste Live-Band im HipHop-Biz, die Saian Supa Crew, werden die Menge als internationale Headliner nach allen Regeln der Kunst rocken.

Aus den heimischen Gefilden sind in ASD, Absolute Beginner und den Massiven Tönen nicht nur Gruppen mit Mass Appeal am Start, auch Nachwuchs- und Underground-Acts wie Karibik Frank und Die Sekte werden beweisen, dass sie einiges drauf haben.

Für die Reggae- und Dancehall-Fans ist ebenfalls gesorgt: Neben Deutschlands Reggae-Ikone numero uno, Gentleman, wird auch D-Flame mit seiner K.P. Crew auf der Bühne stehen und das Publikum mit einem reinen Reggae-Set verwöhnen.

Zusätzlich zu dem Konzertprogramm sind außerdem folgende Events geplant: In diesem Jahr wird erstmals der „Master Of The Circle“-B-Boy-Battle ausgetragen, bei dem jeweils „2 gegen 2“ getanzt wird. Anmelden könnt ihr euch bei maceo@battleoftheyear.de oder telefonisch unter 0160/90 52 13 59. Obendrein werden die Aerosol-Artisten von MaClaim mit von der Partie sein und euch ihre Kunstfertigkeit live vorführen.

Tickets könnt ihr übrigens bei HipHopOpen.de bestellen.

Das komplette Lineup: RZA, Saian Supa Crew, ASD, Absolute Beginner, Gentleman und die Far East Band, Massive Töne, Deichkind, Curse, Spax, Illmatic, Karibik Frank, Die Sekte, D-Flame und die K.P. Crew

Einziges Public Enemy Konzert in Berlin

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Pflichttermin für alle HipHop-Revoluzzer: Die Urväter der politischen Rap-Musik, Public Enemy, kommen nach Berlin. Chuck D, Flavor Flav, Professor Griff und Co. geben am 16.6. in der Arena ihr einziges Deutschlandkonzert.

Alle wichtigen Informationen zu der Veranstaltung findet ihr unter Headquarter-Entertainment.de.

Ninja Assault

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Was macht eigentlich diese Faszination an Lightgun-Shootern aus? Kann es wirklich Spaß machen, auf seiner Couch zu sitzen, mit einer Plastik-Pistole auf seinen Fernseher zu zielen und auf diese Weise ganze Horden von Zombies, Monstern und ähnlichem Gesocks platt zu machen? Die Antwort: Ja, es kann…

Mit Ninja Assault bringt Entwickler uns nun einen weiteren Vertreter des Genres auf die PS2. Ihr entscheidet euch für einen von drei Charakteren, den ihr durch je acht Level schickt, in denen ihr allerlei Dämonen zurück ins Jenseits schicken müsst. Allerdings überschneiden sich die meisten Level, so dass ihr viele Gegenden mit allen drei Charakteren durchspielen „dürft“.Wo wir gerade dabei sind, müssen noch die verdammt schlechten und unfreiwillig komisch wirkenden deutschen Synchron-Sprecher erwähnt werden. „Wir müssen die Prinzessin retten“ oder „Mich wundert, dass ihr so weit gekommen seid, aber jetzt müsst ihr sterben“ sind da noch recht gelungene Dialoge aus dem Spiel.

Auch grafisch hat Namco sich nicht gerade selbst übertroffen. Weder die Animationen, noch das Design der Gegner ist der Rede wert. Zumindest laufen euch nicht immer dieselben Monster über den Weg, und so dürft ihr viele verschiedene Dämonen-Arten zur Hölle schicken. Auch die Hintergründe wirken trist. Die Zwischensequenzen nach jedem durchgespielten Level sind nur noch nervig: Hier paart sich die lieblose Grafik mit den lächerlichen Dialogen.

Die Soundeffekte sind zwar ordentlich, fallen beim Spielen aber nicht weiter auf, da man immer damit beschäftigt ist, den nächsten Gegner anzuvisieren. Dasselbe gilt für den Techno-Soundtrack.

Kommen wir endlich zu etwas Positivem: Das Gameplay ist einfach gelungen. Für den Fall, dass euch keine Lightgun zur Verfügung steht, haben sich die Entwickler etwas einfallen lassen: Wenn ihr den Analog-Stick eures Controllers kurz in die Richtung eines Gegners antippt, bleibt das Fadenkreuz automatisch an diesem hängen. Es ist schwer, dieses Feature zu beschreiben, aber das Spiel wirkt dadurch auch mit dem Controller sehr actionreich und intuitiv. Mit Lightgun bringt`s natürlich trotzdem mehr Spaß.

Fazit:
Wenn ihr unbedingt einen neuen Lightgun-Shooter haben wollt, könnt ihr hier ruhig zugreifen (vorausgesetzt, schlechte Grafik und Lokalisierung stören euch nicht). Alle anderen sollten lieber bis zum Release von Resident Evil: Dead Aim warten (3. Quartal 2003).

Pro:
– gutes Gameplay
– actionreiche Steuerung (auch mit Controller)

Contra:
– triste und lieblose Grafik
– schreckliche Lokalisierung
– langweilige Präsentation

Entwickler: Namco
Publisher: SCEE
USK: ab 16 Jahren
Systeme: Playstation 2

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