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Ugly Duckling – Turn It Up

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Nach ihrer kleinen Samba- Einlage melden sich Ugly Ducklings Andy Cooper, Dizzy und Young Einstein mit einer 12 zurück. Turn It Up heißt der Track, die Message ist klar, hier geht es um Party  und zwar laut!

Um endlich mal das lästige Old School zu umgehen, nehme ich schlicht und einfach den Begriff funky! Das geradlinige, rollende Drumset wird von funkig spritzenden Horn- und Gitarrensamples unterstützt. Die MCs bringen die Partycrowd zum Rocken und erzählen noch kurz die Anekdote vom Nachbarn, der sich über den Lärm beschwert hat  wer kennt das nicht. Auf der A-Seite gibt es außerdem das Instrumental zu dem Track.

Da man sich wahrscheinlich nicht einigen konnte, welche der zwei Versionen des Tracks veröffentlicht werden sollte, hat man sich wohl dazu entschlossen, die zweite Version gleich auf die B-Seite der Maxi zu pressen. Aber ganz so einfach machen es sich Ugly Duckling natürlich nicht. Neue Vocals, neu eingerappt, erhalten die Spannung. Außerdem wird hier auch ein wenig an der Grundstimmung gefeilt.

Ein durchgängig laufendes Gitarrensample mit dazu passend groovender Bassline lassen der Stimmung ein klein wenig mehr Luft, als auf Seite A. Wo man sich gerade noch besoffen und johlend auf dem Tisch tanzend ahnte, gehen einem auf der B-Seite ein wenig andere Gedanken durch den Kopf. Gut gelaunt, leicht beschwippst, eine Frau (oder einen Mann, je nachdem) in Reichweite und eine nette Sohle aufs Parkett gelegt, sich langsam aber sicher der Extase nähernd&

Zusammenfassend kann man wieder mal von einer sehr gelungenen Platte sprechen, die Ugly Duckling uns hier anbieten. Darf auf keiner Sommerparty fehlen.

Rettet Afro-Hesse!

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Stell dir vor, du wohnst seit zwölf Jahren mit deiner Familie in Deutschland und musst trotzdem alle drei Monate damit rechnen, in ein Land abgeschoben zu werden, welches nicht nur tausende von Kilometern entfernt ist, sondern dir auch keinerlei Lebensgrundlage (Familie, Beruf, Freunde) bieten kann.

Als wäre dieses Szenario nicht schon übel genug, weigert man sich dann auch noch, dir in Deutschland einen Arbeitsplatz zu geben, weil man ja schliesslich nie weiß, wie lange du noch im Land sein wirst.

Hört sich schlimm an? Nun, in genau dieser Situation steckt derzeit der Darmstädter MC Afro-Hesse. Das Freestyle-As muss sich seine „Duldung“ tatsächlich alle drei Monate verlängern lassen und ist dabei der Willkür der deutschen Bürokratie schutzlos ausgeliefert. Schlimmer noch, seit zwölf Jahren ist es ihm untersagt, den Landkreis Darmstadt/Dieburg zu verlassen.

Wer helfen will, diesen Zustand zu ändern und Afro-Hesse eine lebenswerte Zukunft in der Bundesrepublik zu sichern, kann sich in die eigens dafür eingerichtete Online-Unterschriftenliste eintragen.

Als kleines Dankeschön für eure Unterstützung und Hilfe hat Afro-Hesse einen Exklusiv-Track aufgenommen, den ihr euch hier kostenlos ‚runterladen könnt.

Wrap-Up: Black Eyed Peas, Rasco, Last Emperor

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In den nächsten Wochen und Monaten kommen einige US-Releases auf uns zu, auf die man wirklich gespannt sein darf: Zunächst wären da die Black Eyed Peas mit ihrem dritten Longplayer, „Elephunk“, zu nennen.

Auch dieses Mal holte sich das Trio Verstärkung aus den verschiedensten musikalischen Bereichen ins Studio: Neben alten Bekannten wie De La Soul, Wyclef Jean, Macy Gray und Mos Def sind auf „Elephunk“ auch Rocker wie Papa Roach und Travis Barker (Blink 182) sowie Teenieschwarm Justin Timberlake zu hören. Veröffentlichungstermin ist der 10. Juni.

Apropos, Wyclef: Das haitainische Multitalent hat Columbia verlassen und bei J Records unterschrieben.

J-Zones „Sick Of Being Rich“-LP soll ab dem 22. Juli in den Läden stehen. Wie immer hat J-Zone selbst alle Tracks produziert. Als Gäste sind Masta Ace, Copywrite, Celph Titled, King Tee, Al-Shid und J-Ro von Tha Liks am Start.

Rascos „Escape From Alcatraz“-LP erscheint am 26.8. bei Coup D’etat. Mit von der Partie sind J5s Chali 2na, Casual und Planet Asia, die andere Hälfte der Cali Agents. Um die Produktion haben sich u.a. die Beatminerz und Jake One gekümmert.

Ab dem 26.8. soll dann auch Black Moons „Total Eclipse“ in den Regalen stehen. Natürlich haben es sich DJ Evil Dee und sein Bruder Mr. Walt (Da Beatminerz) nicht nehmen lassen, einige Instrumentals beizusteuern, ansonsten finden sich aber auch Beats von Hi-Tek, Havoc (Mopp Deep) und Nottz auf dem Album. Außerdem gibt es Collabos mit GURU, Black Rob, Sean Price und den Cocoa Brovaz.

Ebenfalls im August soll ein bisher unbetitelte EP der People Under The Stairs ‚rauskommen, also Augen offen halten!

Nach kurzen Intermezzi mit Aftermath, Interscope, Rawkus und Hi-Rise hat sich Last Emperor jetzt scheinbar doch für ein Label entschieden: Sein von Prince Paul, Ayatollah, Beatminerz und RZA produziertes Debut-Album wird auf Raptivism erscheinen. Wann das Teil zu haben sein wird, steht allerdings noch in den Sternen. Wem Last Emperor bisher noch kein Begriff ist, dem sei neben seinen Singles auch „C.I.A.“ (feat. KRS ONE und Zack De La Rocha) von der ersten Lyricist Lounge-Compilation empfohlen – Classic Material!

Angeblich verlaufen die Aufnahmen für Rakims dritte Solo-LP sehr zäh. Die Veröffentlichung von Rakims Aftermath-Erstwerk, „Oh My God“, droht sich sogar weiter zu verzögern, da Label-Chef Dr. Dre unzufrieden mit den von Rakim geschriebenen Hooks sein soll. Ich persönlich verliere langsam die Hoffnung, dass das überhaupt noch was wird…

Umso erfreulicher, dass es hin und wieder auch positive Nachrichten von Golden-Age-Legenden gibt: Laut Informationen der US-amerikanischen Website HipHopSite.com, sollen Brand Nubian in Verhandlungen mit D&D Records um die Veröffentlichung einer bereits kompletten Comeback-LP stehen. Wer das neue Material vorab schon einmal live auschecken möchte, sollte sich schnellstens eine Karte für das Splash!-Festival besorgen.

MotoGP 3

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Ready… Go!!!

Start frei für MotoGP 3, Namcos neue Motorradsimulation exklusiv für die Playstation 2. Ziemlich genau 12 Monate nach dem Vorgänger beschenkt uns Namco nicht nur mit einem weiteren MotoGP-Spiel, sondern auch mit einigen Neuerungen, die das Spiel zum wohl besten der Serie machen. Einige Verbesserungen fallen sofort ins Auge. Geizten die beiden Vorgänger mit nur 5 bzw. 10 Rennstrecken, hat man nun 15 zur Auswahl. Neben den schon bereits bekannten Strecken, gesellen sich nun auch neue Pisten wie Tschechien (Brno), Spanien (Valencia), Australien (Philip Island), Portugal (Estoril) und Malaysia (Sepang) dazu, die nur darauf warten, von eurem Motorrad eingefahren zu werden. Auch die Auswahl an Fahrern fällt nicht zu knapp aus. Dank der MotoGP-Lizenz sind alle bekannten Spitzenfahrer, Teams, Rennstrecken und Motorräder der Saison 2002 dabei. Auch im Challenge Modus hat sich das Angebot von 72 auf 100 Übungen erweitert. Um noch etwas mehr Realismus in das Spiel einzubauen, hat Namco keine Mühe gescheut, neue Elemente, die euer Gefährt betreffen, einzubauen. So könnt ihr nun separat steuerbare Vorder- und Hinterbremsen, eine eigenständige Gewichtsverlagerung des Fahrers und eine neue Cockpitperspektive anwählen. Auch die Steuerung ist ein dickes Plus in diesem Spiel. Alles ist sehr exakt abgestimmt, und einer sehr guten Spielbarkeit steht nichts im Wege. Nette Einlagen wie Burnouts oder Stoppies sind ebenso mit von der Partie. Wie man bereits erkennen kann, hat sich der Umfang deutlich zu den beiden Vorgängern gesteigert.

Übung macht den Meister
Bevor ihr im Einzelrennen oder in der Meisterschaft gegen 20 Kontrahenten um den Triumph kämpft, trainiert ihr fleißig im Challenge Modus euer Können. Hier warten 100 knackig schwere Übungen auf euch, die gemeistert werden wollen. Hierbei wird dem Fahrer all sein Können abverlangt. Die Aufgaben bestehen im Wesentlichen darin, bestimmte Streckenabschnitte in einer vorgegebenen Zeit zu absolvieren oder sich mit anderen Fahrern zu duellieren. Hier sei schon mal vorweggenommen, dass die Aufgaben sehr schwer zu meistern sind, denn bereits eine leichte Berührung des Streckenrands ist ausreichend, um von vorne beginnen zu müssen. Was ebenfalls einen negativen Eindruck hinterlässt, ist die Tatsache, dass keinerlei Hilfeleistungen bzw. Erklärungen geboten werden, die erläutern würden, was genau in jeder einzelnen Übung die Aufgabe ist. In weiteren Modi wie dem Arcade, Time Trial, Legends und dem Season Modus hat sich nicht wirklich viel verändert. Hartgesottene Rennprofis wählen eher die Simulation, Gelegenheitszocker spielen lieber die Arcade Variante, die wesentlich leichter gestaltet ist und auf Dauer nicht so frustrierend ist wie die Simulationsvariante, bei der man realitätsgetreu agieren muss, sprich: selber in den Kurven vom Gas gehen, bremsen, Gewicht verlagern etc.

Grafik
In punkto Grafik gibt es in MotoGP 3 eigentlich nichts Gravierendes zu bemängeln. Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern ist die Grafik noch um einiges überarbeitet worden. Die Strecken sind detailgetreu gestaltet und verleihen dem Ganzen noch ein Quäntchen mehr an Realität. Vor allem aber die neue Grafik-Engine leistet im Bereich der Wettereffekte, wie z.B. Spiegelungen bei nasser Fahrbahn oder Regentropfen, die in der Cockpitperspektive sehr realistisch vom Visier abperlen, exzellente Arbeit. Leider wird die Fahrt dabei zum Blindflug, denn wirklich viel kann man nicht erkennen. Ebenso erfreulich ist die Highend Option eines 16:9 Modus und der Screen Adjust Einstellung, getreu dem Motto: „Je größer desto besser!“ Leider hat es Namco auch diesmal nicht für nötig gehalten, das PS2-typisch nervige Flimmern zu beseitigen. Stört aber letzten Endes nicht entscheidend den Spielfluss des Spiels.

Sound
Beim Sound wurde nicht besonders viel verändert. Der Zocker wird immer noch mit uninspirierten Techno-Beats zugedudelt, es sei denn, er schaltet die Musik ganz aus, was ich nur empfehlen kann. Schließlich hört der Fahrer während des Rennens auch keine Musik, oder? Die Motorradgeräusche sind nicht übel, überzeugen aber letztendlich auch nicht 100%.

Multiplayer Modus
Der Multiplayer Modus bereitet etwas Abwechslung. Erstmals können nicht nur zwei, sondern gleich vier Spieler per Multitap gleichzeitig gegeneinander antreten. Während man zu zweit noch weitere 20 CPU-Biker als Gegner hat, spielt man im Vier-Spieler-Modus lediglich zu viert. Dabei wird der Bildschirm in vier Viertel unterteilt. Einmal das Rennen absolviert, kann man sich das komplette Rennen noch einmal in der Wiederholung anschauen.

Fazit
Erneut eine gelungene Motorradsimulation aus dem Hause Namco. Das Spiel bietet nahezu alles, was das Motorradfahrerherz begehrt. Der Menüumfang stimmt, eine MotoGP-Lizenz ist vorhanden, und es stehen viele Fahrer und Strecken zur Auswahl. Dank der Erneuerungen wie separat steuerbare Vorder- und Hinterbremsen, der neuen Cockpitperspektive und der aufpolierten Grafik wirkt das Spiel noch ein wenig realistischer als sein Vorgänger. Auch der neue Vier-Spieler-Splitscreen-Modus bereitet sehr viel Spaß. Namco baut auch in MotoGP 3 auf eine sehr komplexe Steuerung, welche Gelegenheits-Rennfahrer eher abschrecken wird. Das Spiel spricht in erster Linie Könner im Bereich der Motorradfahrersimulation an. Ist man jedoch gewillt, sich in die Materie einzuarbeiten, steht einer gelungenen Simulation nichts mehr im Wege.

Pro:
MotoGP Lizenz
viele Strecken, viele Fahrer
sehr realistische Fahrphysik
schicke Grafik
tolle Wettereffekte
nett gestaltete Splitscreen-Rennen
kurze Ladezeiten

Contra
Soundkulisse etwas enttäuschend
kein Spiel für Gelegenheitszocker
etwas nerviges Flimmern
hoher Schwierigkeitsgrad

Entwickler: Namco, Japan
Hersteller: Namco
USK: ohne Altersbegrenzung
Spieler: 1-4
Bewertung: 5 / gelungen
System: Playstation 2

Proof von Murder Inc. angegriffen?

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D12s Proof soll nach eigenen Angaben am 3. Mai von mehreren Männer angegriffen worden sein, die in Verbindung zu Murder Inc.-Chef Irv Gotti stehen.

Angeblich saß Proof mit zwei Bekannten in einem Club in Miami und entspannte noch etwas nach einer Studio-Session, als plötzlich einer von Gottis Leuten auftauchte und handgreiflich wurde.

„Ihr erfahrt das aus erster Hand, Murder Inc. hatte es im Rolexx in Florida auf mich abgesehen“, behauptete Proof gegenüber AllHipHop.com, „die waren in der Überzahl, zwischen 12 und 14 Männern von denen gegen drei von uns. Ich habe keine Schnittwunden davongetragen, nur ein paar Prellungen. Alle sollen wissen, dass die Sache jetzt ernst ist und dass Irv auch da war.“

Die Schlägerei zwischen Proof und Gottis Crew ist das jüngste Kapitel in der Auseinandersetzung zwischen dem Aftermath-Camp (Eminem, 50 Cent, D12, G-Unit) und Murder Inc. (Irv Gotti, Ja Rule, Ashanti, Cadillac Tah) (checkt hierzu rap.de/news: Ja Rule legt sich mit Aftermath-Camp an und rap.de/news: Eminem, 50 Cent schlagen zurück).

Proof hatte Gotti erst vor kurzem auf Green Lanterns „Conspiracy“-Mixtape persönlich gedisst. In den Medien wurde außerdem gemutmaßt, dass Gotti den Mordversuch an 50 Cent in Auftrag gegeben haben könnte.

Irv Gotti war in den letzten Wochen und Monaten wegen seiner angeblichen Verbindungen zu Crack-König Kenneth „Supreme“ McGriff immer wieder in die Schlagzeilen geraten. McGriff soll Irv Gotti beim Aufbau seines Labels mit illegalen Zahlungen unter die Arme gegriffen haben (rap.de/news: Polizei durchsucht Büros von Murder Inc.). Außerdem soll der erste von Murder Inc. produzierte Film, „Crime Partners“, von McGriff finanziert worden sein. Erst vor wenigen Tagen hatte das FBI seine Verdächtigungen konkretisiert und weitere Untersuchungen angekündigt.

Proof arbeitet derzeit übrigens an seinem Solo-Debüt, „Searching for Jerry Carcia“, welches auf seinem eigenen Iron Fist Label erscheinen wird.

rap.de präsentiert: MTV HipHop Open

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Am 26.7. steigt im Reitstadion Bad Cannstadt nahe Stuttgart das Open Air Event des Jahres, das MTV HipHop Open 2003.

Die Besucher dürfen sich auch in diesem Jahr auf ein Allstar-Lineup nationaler und internationaler Künstler freuen: RZA, Mastermind des Wu Tang Clans, und die wohl beste Live-Band im HipHop-Biz, die Saian Supa Crew, werden die Menge als internationale Headliner nach allen Regeln der Kunst rocken.

Aus den heimischen Gefilden sind in ASD, Absolute Beginner und den Massiven Tönen nicht nur Gruppen mit Mass Appeal am Start, auch Nachwuchs- und Underground-Acts wie Karibik Frank und Die Sekte werden beweisen, dass sie einiges drauf haben.

Für die Reggae- und Dancehall-Fans ist ebenfalls gesorgt: Neben Deutschlands Reggae-Ikone numero uno, Gentleman, wird auch D-Flame mit seiner K.P. Crew auf der Bühne stehen und das Publikum mit einem reinen Reggae-Set verwöhnen.

Zusätzlich zu dem Konzertprogramm sind außerdem folgende Events geplant: In diesem Jahr wird erstmals der „Master Of The Circle“-B-Boy-Battle ausgetragen, bei dem jeweils „2 gegen 2“ getanzt wird. Anmelden könnt ihr euch bei maceo@battleoftheyear.de oder telefonisch unter 0160/90 52 13 59. Obendrein werden die Aerosol-Artisten von MaClaim mit von der Partie sein und euch ihre Kunstfertigkeit live vorführen.

Tickets könnt ihr übrigens bei HipHopOpen.de bestellen.

Das komplette Lineup: RZA, Saian Supa Crew, ASD, Absolute Beginner, Gentleman und die Far East Band, Massive Töne, Deichkind, Curse, Spax, Illmatic, Karibik Frank, Die Sekte, D-Flame und die K.P. Crew

Dead Or Alive Xtreme Volleyball

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Dead or Alive 3 ist bisher die Prügelspielreferenz für die X-Box, sowohl technisch als auch grafisch. Dazu beigetragen haben sicherlich auch die attraktiven Kämpferinnen, die uns mit ihren spektakulären Kampfkünsten, auf mehrstöckigen Arenen, fesselten.

In Dead Or Alive Xtreme Beach Volleyball werden alle sieben ehemaligen Gegnerinnen auf eine Insel eingeladen. Diese Insel gehört Zack. Zack ist der Muay Thai Boxer, der das Turnier in DoA 3 gewonnen und mit dem Preisgeld die Insel in einen paradiesischen Funpark verwandelt hat.Das Freizeitangebot reicht von Shoppen, am Pool Relaxen bis hin zum gediegenen Zocken im Casino. Die beliebteste Tätigkeit ist aber das Volleyballspielen – und das kommt hier nicht zu kurz. Du begleitest eine der acht Akteurinnen bei ihrem Urlaub auf Zacks Insel. Tolle grafische Effekte und der fette Sound sorgen für die richtige Urlaubsstimmung.Kokosnüsse, Palmen, Sonnenuntergang, Volleyball und – süße Mädchen, die so echt animiert sind, dass sie einem in ihren knappen Bikinis und Badeanzügen glatt den Atem verschlagen.Extrem detaillierte Darstellung der Spielerinnen und atemberaubend schöne Umgebungen, die mit zur Tageszeit passenden Lichteffekten dargestellt werden. Der Sound passt und wird in abwechslungsreicher Playlist in feinstem Dolby Digital 5.1 serviert.

Während des Spiels bestreitest du Matches „two on two“. Dabei hilft dir eine Mitspielerin, die verschiedene Eigenschaften bezüglich ihres Spielverhaltens besitzt. Je nach Einstellung spielt sie aggressiver oder eher passiver. Die Steuerung ist einfach. Die Spielfigur wird mit dem linken Mini Stick gelenkt. Mit dem B-Knopf werden die Angaben angenommen und auch eigene Angriffe vorbereitet, die dann mit dem A-Knopf abgeschlossen werden. Viel Wert wurde auf das exakte Timing bei Schlägen und Blöcken gelegt. Nach einiger Übung entwickeln sich aber schnell kreative Matches. Mit einem Mitspieler kann auch gegeneinander angetreten werden. Nach Wahl der Girls, der Outfits und der Location kann dann gebaggert, gepritscht und geschmettert werden.

Das Wichtigste dabei ist natürlich das Gewinnen, denn das gibt Kohle, und die will ausgegeben werden. Für neue Bademoden, coole Mützen, Designer-Sonnenbrillen, Sonnencreme, Nagellack, die verschiedensten Utensilien und Accessoires. Nicht zu vergessen sind natürlich die Geschenke für die anderen Girls, die sich manchmal allzu gerne bestechen lassen…

Zur Abwechslung kann das nötige Kleingeld abends beim Roulette, Black Jack und Poker im Casino gewonnen werden. Auch das Hüpfspiel bringt eine Menge Geld. Auch hier grafisch nett gemacht.
Zwischendurch wird relaxt am Pool oder am Strand, wobei du die Girls dank einer Zoom Funktion aus (fast) allen Perspektiven verfolgen kannst. Die DoA-Girls machen das Spiel auf jeden Fall zum Erlebnis…

Tja, die Girls, was aber ist mit dem Volleyball? Leider ist kein Turniermodus vorhanden, und somit fehlt irgendwie das Spielziel. Schade ist auch, dass es keinen richtigen Multiplayer-Modus gibt. Auch ein Onlinemodus mit X Box Live! wäre sicherlich eine spannende Sache. Ebenfalls kann man die Eigenschaften der Girls, außer ihrer Outfits, nicht verbessern beziehungsweise editieren. Ein wenig unverständlich ist auch, dass es keine Begrenzungslinien gibt.

Fazit:
Ernsthafte Sportfanatiker werden eher enttäuscht sein, Fans knapper Badanzüge, sexy Girls und alternativer Spielideen werden ihren Spaß haben.

Pro:
– tolle Grafik
– ausgezeichnete Animation der Mädchen
– hunderte Badeanzüge, Bikinis und Urlaubsstuff
– einfache Steuerung
– guter Sound mit abwechslungsreichen Songs
– lustige Story sorgt für Abwechslung

Contra:
– kein Spielziel
– kein Turniermodus
– Kein Multiplayer-Modus

Developer: Tecmo / TeamNinja
Publisher: Microsoft Game Studios
Spieler: 1-2
Unterstützt: Speicherfunktion Dolby Digital, Festplatte

Ninja Assault

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Was macht eigentlich diese Faszination an Lightgun-Shootern aus? Kann es wirklich Spaß machen, auf seiner Couch zu sitzen, mit einer Plastik-Pistole auf seinen Fernseher zu zielen und auf diese Weise ganze Horden von Zombies, Monstern und ähnlichem Gesocks platt zu machen? Die Antwort: Ja, es kann…

Mit Ninja Assault bringt Entwickler uns nun einen weiteren Vertreter des Genres auf die PS2. Ihr entscheidet euch für einen von drei Charakteren, den ihr durch je acht Level schickt, in denen ihr allerlei Dämonen zurück ins Jenseits schicken müsst. Allerdings überschneiden sich die meisten Level, so dass ihr viele Gegenden mit allen drei Charakteren durchspielen „dürft“.Wo wir gerade dabei sind, müssen noch die verdammt schlechten und unfreiwillig komisch wirkenden deutschen Synchron-Sprecher erwähnt werden. „Wir müssen die Prinzessin retten“ oder „Mich wundert, dass ihr so weit gekommen seid, aber jetzt müsst ihr sterben“ sind da noch recht gelungene Dialoge aus dem Spiel.

Auch grafisch hat Namco sich nicht gerade selbst übertroffen. Weder die Animationen, noch das Design der Gegner ist der Rede wert. Zumindest laufen euch nicht immer dieselben Monster über den Weg, und so dürft ihr viele verschiedene Dämonen-Arten zur Hölle schicken. Auch die Hintergründe wirken trist. Die Zwischensequenzen nach jedem durchgespielten Level sind nur noch nervig: Hier paart sich die lieblose Grafik mit den lächerlichen Dialogen.

Die Soundeffekte sind zwar ordentlich, fallen beim Spielen aber nicht weiter auf, da man immer damit beschäftigt ist, den nächsten Gegner anzuvisieren. Dasselbe gilt für den Techno-Soundtrack.

Kommen wir endlich zu etwas Positivem: Das Gameplay ist einfach gelungen. Für den Fall, dass euch keine Lightgun zur Verfügung steht, haben sich die Entwickler etwas einfallen lassen: Wenn ihr den Analog-Stick eures Controllers kurz in die Richtung eines Gegners antippt, bleibt das Fadenkreuz automatisch an diesem hängen. Es ist schwer, dieses Feature zu beschreiben, aber das Spiel wirkt dadurch auch mit dem Controller sehr actionreich und intuitiv. Mit Lightgun bringt`s natürlich trotzdem mehr Spaß.

Fazit:
Wenn ihr unbedingt einen neuen Lightgun-Shooter haben wollt, könnt ihr hier ruhig zugreifen (vorausgesetzt, schlechte Grafik und Lokalisierung stören euch nicht). Alle anderen sollten lieber bis zum Release von Resident Evil: Dead Aim warten (3. Quartal 2003).

Pro:
– gutes Gameplay
– actionreiche Steuerung (auch mit Controller)

Contra:
– triste und lieblose Grafik
– schreckliche Lokalisierung
– langweilige Präsentation

Entwickler: Namco
Publisher: SCEE
USK: ab 16 Jahren
Systeme: Playstation 2

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