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Kool Moe Dee veröffentlicht Buch

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Kool Moe Dee ist unter die Autoren gegangen! In seinem Erstwerk, „There’s A God On The Mic“, stellt die Oldschool-Legende seine ganz persönliche Liste der 50 besten MCs aller Zeiten auf.

Bewertet werden die Kandidaten in den Kategorien Breath Control, Style, Technik, Originalität und Inhalt der Texte.

Die in dem Buch enthaltenen Photos schoss Ernie Paniccioli, der erst kürzlich mit dem Bildband „Who Shot Ya? Three Decades Of HipHop Photography“ auf sich aufmerksam machte.

„Das Buch wäre auch klasse, wenn wenn man nur den Text oder die Photos abgedruckt hätte. Beides zusammen macht es doppelt so wertvoll“, scheint Paniccioli sehr zufrieden mit seinem jüngsten Projekt.

Nachdem sich bereits unzählige Magazine an einer „Greatest MCs Ever“-Liste versucht haben, befasst sich nun jemand mit der Thematik, der selber Ansprüche auf einem Platz in einer solchen Runde erheben dürfte.

Man darf also gespannt sein, wen „der Rapper mit der Porsche-Sonnenbrille“ an der Spitze der MC-Zunft sieht. Dass sich L.L. Cool J trotz guter Argumente keine Hoffnungen auf diese Ehre zu machen braucht, steht jedenfalls jetzt schon fest.

„There’s A God On The Mic“ wird bei Thunder’s Mouth Press erscheinen und ab September erhältlich sein.

Berlin trauert um Maxim.

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Der Beatboxer und MC, der wie kaum ein zweiter für die Beliner Oldschool stand, wurde am Freitag durch einen Messerstich auf offener Straße in Berlin Köpenick getötet. Bei der ergreifenden Trauerfeier heute morgen nahmen neben Freunden und Verwandten auch zahlreiche HipHopper unterschiedlichster Couleur Abschied von „Oldschool-Maxim“, der tragischerweise Frau und Kind hinterlässt. Verschiedene Berliner Crews planen bereits eine Benefizjam zu Ehren des Verstorbenen, um die Hinterbliebenen zu unterstützen.

Maxim – Ruhe in Frieden.

Furious Five nehmen Kurtis Blow auf

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Wer hätte das gedacht? Die Furious Five haben Kurtis Blow, den ersten Rapper mit einem Major Deal, in ihren Reihen aufgenommen.

Blow wird den viel zu früh verstorbenen Cowboy ersetzen, der in den Achtzigern zahlreiche noch heute verwendete Phrasen wie „Throw your hands in the air and wave ‚em like you just don’t care“ oder „Yes, yes y’all, to the beat y’all“ erfunden hatte.

Scorpio, Kid Creole, Rahiem, Blow und Melle Mel, dessen Zusammenarbeit mit der Sugarhill Gang beendet zu sein scheint, nehmen gerade ein neues Album auf. Eine Single soll bereits im Sommer veröffentlicht werden.

Leider gibt es bisher noch keine Informationen über eine mögliche Reunion mit Grandmaster Flash, der derzeit gemeinsam mit Premier und Jazzy Jeff an einem Tribute für Jam Master Jay arbeitet, welches im Rahmen der diesjährigen BET-Awards ausgestrahlt werden soll.

Wrap-Up: High and Mighty, Cage, Pete Rock

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DJ Mighty Mi und Mr. Eon stehen kurz vor der Veröffentlichung ihrer dritten LP, „The High Light Zone“.

Das Teil soll ab dem 23.9. in den Läden stehen, als Gäste haben sich High and Mighty neben den üblichen Verdächtigen (Cage, Copywrite) auch Tame One und Rahzel, der gerade bei Landspeed unterschrieben haben soll, ins Studio geholt. Außerdem wird gemunkelt, dass Wu-Tang-Lyricist GZA gefeatured wird.

Wo wir gerade bei Cage waren: Der Smud Peddler bringt am 29.7. seine neuste Scheibe, „Weatherproof“, heraus. Produziert wurde die LP von Mighty Mi, J-Zone und RJD2, außerdem gibt es schon einmal eine Vorschau auf Cages nächstes Projekt: Auf „Leak Brothers“ rockt er zusammen mit Tame One, mit dem er demnächst ein komplettes Album aufnehmen wird.

Neues auch von den Aufnahmen zu Pete Rocks Soul Survivor 2: Nachdem die Collabos mit G.U.R.U., Jill Scott, GZA, Talib Kweli, Krumb Snatcha und Little Brother bereits im Kasten sind, sollen nun auch noch Projekte mit Q-Tip und Dead Prez folgen.

Allerdings müssen sich Fans des Allrounders noch etwas gedulden, da Soul Survivor 2 vorraussichtlich erst 2004 zu haben sein wird.

Opus Akoben – Raw Life

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Schon mal was von HipHop made in Washington, D.C. gehört? Ich bisher nicht. Das ist aber nicht alles: HipHop made in Washington wird auch noch auf einem französischen Label veröffentlicht, das normalerweise Jazzscheiben rausbringt. Label Bleu heißt es, und die Combo Opus Akoben. Leider ist es mit neuen Schallplatten ja oft genauso wie mit neuen Leuten, die einem im Freundeskreis vorgestellt werden. Da gibt es einige, die man sofort als absolute Kracher einschätzt und sich sagt, Den/ Die muss ich unbedingt wiedersehen. Blöd ist es immer dann, wenn man nicht so richtig ne Meinung zu dem/der Neuen hat und man Fragen wie Na, wie findest Du ihn/ sie? beantworten muss: Och, is schon nett, sagt man da. Tja, und dabei hat man im Vorfeld doch durchaus Gutes gehört, so geht es den MCs Black Indian, Kokayi und Sub-Z auch nicht um irgendwelche Battle-Belanglosgkeiten. Z. B. Forgive Me, eingeleitet durch einen Streit zwischen Männlein und Weiblein (She Said That She And Me/ Can Simply Not Be), der dann von einem nachdenklichen Akustikbass abgelöst wird. Außerdem besteht die Band nicht nur aus drei MCs, sondern aus fünf weiteren Musikern. Das macht das Ganze funky und jazzig, aber manchmal eben nur nett.

Oft ist es mit dem/der Neuen ja aber auch so, dass man durchaus ein, zwei Begegnungen mehr braucht, um festzustellen, dass es hier und da doch Eigenschaften gibt, die mehr als nur nett sind. Anfänglich wirkt die Scheibe eben wie die einer weiteren Liveband-HipHop-Combo, doch da ist schon mehr. So etwa die Nummer Metro:Paris, ein reines Instrumental-Stück mit programmierten Drums, das ordentlich rollt, eben wie eine U-Bahn. Oder Place To Place, da ist ordentlich Zug drin. Bemerkenswert ist auch der Gastmusiker an der Flöte, Magic Malik. Vor allem lassen die MCs sich nicht nur aufs Rappen beschränken, sondern singen auch oft, was wie z.B. bei EPO auch gut funktioniert. Und wie oben schon erwähnt geht es hier nicht um Battleraps, hier ist alles Mögliche los. Wie der Titel schon sagt, geht es um Raw Life oder auch um Sentimental Thing (Sentimental Thing/ You Are My Precious Little Queen/ You Are My Lalalala…). Wenn man sich also mal darauf einlässt, hat man hier ein angenehmes Album für den Sommer. Ruhig zweimal treffen.

A. Martinez bringt Jungen zur Welt

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Angie Martinez, Radiomoderatorin bei Hot 97 und Teilzeitmusikerin, hat am Freitag einen kleinen Jungen zur Welt gebracht. Der gut vier Kilo schwere und 54 cm kleine Wonneproppen heißt Niko.

„Das ist mein zweites Kind, jetzt habe ich zwei Jungs“, freute sich der stolze Papa, Nokio, Produzent und Mitglied der R’n’B-Gruppe Dru Hill. Niko wird übrigens den Nachnamen seines Vaters (Ruffin) tragen.

Nach einer dreimonatigen „Babypause“ dürfen sich die Hörer von Hot 97 also auf eine baldige Rückkehr der „Microphone-Venus“ freuen.

S.O.M.A.-Festival mit Saian Supa Crew

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Auch in diesem Jahr steigt im Jugendpark Köln wieder das S.O.M.A.-Festival. Vom 01. bis 03.August wird unweit des Kölner Doms die Vielfalt der Festivalkultur mit Konzerten und Partys aus den Bereichen Reggae, HipHop, Techno und Dance zelebriert.

So gehört der Freitag mit Acts wie 2Raumwohnung, Meteorites und N-Trailz ganz dem Techno.

Spätestens am Samstag wird es aber auch für den typischen rap.de-User interessant: Saian Supa Crew, die wohl beste Live-Gruppe der europäischen HipHop-Szene, gibt sich die Ehre. Außerdem spielen T.O.K. aus Jamaika und die mexikanische Ska-Band Pantheon Rococo auf der Open-Air-Bühne. Im Club heitzen das Soundquake Sound System, Dr. Ring Ding und das Kingston Sound System ein.

Am Sonntag lautet das Motto: Pollerwiesen Goes S.O.M.A.! Heiko M.S.O., Roman Flügel, , Ata und andere wollen die Massen zum Tanzen bringen. Außerdem erwartet euch die Dub-Station mit dem Zion Train Soundsystem feat. DJ Perch.

Erholung ist das ganze Wochenende über im Artist Garden angesagt: Eine Feuershow, diverse Workshops sowie ein Jonglierbattle sorgen für Zerstreuung. Für die Kleinen gibt es außerdem eine Kinderarea.

Tickets für das komplette Wochenende gibt es zum äußerst fairen Preis von 25,- Euro, Einzeltickets für den Freitag kosten 14,-, für Samstag + Sonntag 16,- Euro. Camping auf dem Gelände ist wie immer frei! Alles weitere findet ihr unter soma-festival.de!

The Are – Hustlers Theme

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Man hat frei, es ist schönes Wetter, und dazu gibt es Musik von The Are. Passt gut, denn die Dinger sind allesamt smooth und relaxed. Einigen dürfte der Mann wohl als Mitglied der K-Otix bekannt sei, logisch, da darf natürlich auch der Rest der Crew nicht fehlen, z.b. Kollege D mit Hustle oder Mic mit The Beatdown.

Richtig aufhorchen musste ich das erste Mal bei No Way No How feat. Truth Enola. Ob der im Refrain den Ton immer richtig trifft? Ich weiß es nicht – aber trotzdem ist es hübsch. Erfreulich ist übrigens, dass das Album nicht nur mit Rap-Features voll gepackt ist, sondern auch mehrere Instrumentalnummern bereit hält. Zum Beispiel The Drive: ruhiges Teil, angenehmer Basslauf. Als Moving Target gibt sich Headkrack, Nobody said that would be easy/ But on the real/ I dont think this cant get any harder. Na ja, das zählt dann leider eher in die Kategorie relativ öde, ebenso Plan oder Ransom Note mit Count Bass D. Der Streicherloop ist zwar angenehmen, aber auf Dauer langweilig. Leider gibt es also ein paar Durchhänger, aber Teile wie The Exchange entschuldigen das. Kicks auf eins, zwei und drei, das rollt gut, die Gesangssamples sind auch ein Traum, und darüber rapt Mr. J. Sands von den Lone Catalysts. Oder Know, eine wunderbare Gitarre und dazu D-Ology. Sehr schön, lohnt sich auch zum Zuhören. Tja, und dann geht die Sonne auf: The Sun klingt wunderbar, doch irgendetwas stört – doch was? Das Ding ist bekannt! Man hört etwas, weiß, das gab es schon mal, man kommt aber einfach nicht drauf. Lang hat es gedauert, aber es ist gefunden: Das Sample ertönt auch schon auf einem der Alben des Jahres 2001, nämlich Awkward von TY (Break The Lock). Hm. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, sei mal dahingestellt.

Fest steht, Hustlers Theme enthält eindeutig mehr Höhen als Tiefen, wobei speziell Fans smoother Beats Richtung J. Rawls hier auf der sicheren Seite sind. Das Rad wird zwar nicht neu erfunden, aber dafür läuft es ordentlich rund.

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