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Bushido LP auf den 07.07. verschoben

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„Vom Bordstein bis zur Skyline“ – das langerwartete Long-Player Debüt von Bushido wird ab dem 07.07.2003 über AGGROberlin an den Start gehen.

Für alle, die es bis dahin nicht mehr erwarten können gibt es jetzt unter Downstairs.de ein exklusives Prelistening Snippet als MP3 zum runterladen.

Caushun, der schwule Rapper

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HipHop und Homosexualität, zwei Begriffe, die wegen der homophoben Haltung vieler Künstler bisher einfach nicht zusammen passen wollten. Ganz im Gegenteil, es wird immer wieder gerne auf Ausdrücke wie „Schwuchtel“ oder „faggot“ zurückgegriffen, wenn es darum geht, einen verfeindeten MC zu provozieren.

Caushun, ein schwuler MC aus Brooklyn, schickt sich nun an, mit dem Vorurteil aufzuräumen, dass Homosexuelle nicht rappen können. „Ich möchte die Dinge ändern, indem ich den Leuten zeige, wie dämlich einige Aspekte der HipHop-Szene sind“, äußerte sich Caushun in einem Interview, „die Leute sind es leid, immer dieselben Themen zu hören, wer wen erschossen hat und dieses ganze Zeug. Ich habe auch ein paar Dinge, über die ich reden möchte. Da draußen gibt es eine ganze Generation schwuler HipHop-Fans, die auch represented werden will.“

„Ich halte mich nicht für den ersten schwulen Rapper“, ist sich Caushun seiner Rolle bewusst, „ich halte mich nur für den ersten Rapper, der zugibt, schwul zu sein. Schwule haben durch Mode, Frisuren, Make-Up und Filme schon lange Einfluss auf die HipHop-Community. Es wird nur einfach nicht darüber geredet. Nun kommen jedoch immer mehr Schwule zum HipHop und erzählen ihre Geschichte, indem sie darüber rappen.“

Tatsächlich scheint die noch junge schwule HipHop-Szene besonders in den USA großen Zuspruch zu finden. Streng genommen sind Acts wie Cyclone, Morplay, Prince Bee und San Franciscans Deep Dickollective die eigentlichen Pioniere des „Gay-Rap“-Genres. Caushun könnte lediglich der Erste sein, der dank Mainstreampotenzial und entsprechender P.R. ein breites Publikum erreicht.

Und das, obwohl sich Caushun nicht scheut, seine Sexualität in seine Texte einfließen zu lassen: „I’m the gayest of all time / I can show you who’s greater / Suck that dick ‚till it swell up / To The size of a skyscraper“, heißt es in seiner Interpretation des Klassikers „Rapper’s Delight“.

Der ehemalige Starfriseur, von dem sich unter anderem Hollywood-Grazien wie Jennifer Lopez, Sarah Michelle Gellar und Renée Zellweger verwöhnen ließen, machte zum ersten Mal durch einen Anruf bei der Radio-Show von Angie Martinez auf sich aufmerksam.

Nachdem ihm Funkmaster Flex am Vortag keine Möglichkeit gegeben hatte, seine Skills am Telefon unter Beweis zu stellen, überzeugte Caushuns Flow Ms. Martinez so sehr, dass sie danach sogar einige lobende und ermutigende Worte für den Nachwuchs-MC fand.

Wenig später nahm ihn dann Kimora Lee Simmons, die Frau von Def Jam-Gründer Russell Simmons, bei Baby Phat Records unter Vertrag. Caushuns Debüt-LP, „Proceed with Caushon“, wird nächsten Monat in den USA erscheinen.

Außerdem zeichnet sich ein möglicher Battle mit Eminem am Horizont ab. Em, der ja noch nie als Schwulen-freundlich galt, soll vor kurzem gesagt haben: „Wenn die Gay-Community jetzt schon angepisst ist, wartet bis Caushun sein Album ‚rausbringt.“

Caushun selber sieht die Sache gelassen: „Ich glaube nicht, dass er es wagt, irgendetwas über mich zu sagen. Wenn ich ihn schlagen würde, wäre für ihn alles vorbei.“

Madlib – Shades Of Blue – Madlib Invades Blue Note

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Dass sich hinter Otis Jackson Jr. a. k. a. Madlib a. k. a. Quasimoto einer der kreativsten Köpfe der HipHop-Welt versteckt, dürfte wohl spätestens nach dem Hören dieses Werkes auch dem letzten Zweifler klar sein.Madlib ist unter anderem verantwortlich für Soundpieces: Da Antidote! (1999) seiner Formation Lootpack oder auch The Unseen (2000) unter seinem Alter Ego Quasimoto.

Nun ist er wieder da, mit einem neuen außergewöhnlichen Projekt, der Neuinterpretation von alten Blue Note Jazz-Klassikern. Er selber beschreibt das folgendermaßen: Ich versuche einfach, die alten Köpfe mit den neuen Köpfen zu verbinden. Aber tatsächlich ist das Ganze ja nicht derart ausgedacht. Ich mache einfach die Musik, die ich hören will.

Um diese Idee umsetzen zu können, ist es natürlich nicht gerade von Nachteil, wenn man zwecks Auswahl der Tracks freien Zugriff auf das Labelarchiv bekommt und sich seine Lieblingstracks aussuchen kann, dann mit den Original-Mehrspurbändern unter dem Arm aus den Katakomben von Blue Note Records wieder emporsteigt, um im Studio an die Arbeit gehen zu können. Die Voraussetzungen waren also recht gut, und was dabei herausgekommen ist, kann man getrost als sehr gelungen bezeichnen.

Zeitgemäße HipHop Beats werden umschlungen von klassischen Samplepassagen der alten Jazzmeister. Alles sehr abwechslungsreich arrangiert von Madlib. Scheinbar mit spielerischer Leichtigkeit vereint er altes und neues Material zu den Shades Of Blue, eine gute Portion Jazz mit einem nicht zu kleinen Schuss Madlib-HipHop. Dazu hat er Stücke von Donald Byrd, Distant Land und Steppin´ Into Tomorrow, Otis Redding Jr., Funky Blue Note, Herbie Hancock, Bobbi Humphrey u.a., einen neuen Anzug verpasst oder sie gar komplett neu eingespielt.

Keine Angst, lieber HipHop-Freund, man hat es hier nicht mit einem Free-Jazz-Album zu tun, dazu ist Madlibs HipHop-Einschlag zu deutlich. Es ist vielmehr ein Remixalbum, das dem alten Blue Note Sound eine ganz neue Note verleiht, und es zeigt das Talent von Madlib, aus unterschiedlichsten musikalischen Einflüssen etwas Neues entstehen zu lassen.Gerappt wird auch, so z.B. auf Please Let Me Ease“ (von Bobbi Humphrey), bei dem Medaphoar über den Beat gleitet. Vielleicht erkennt ja jemand das Stück, es wurde nämlich auch schon von einer anderen HipHop Crew gesamplet! Übrigens gilt das auch für einige andere Stücke.

Also, wagt euch ran an die Shades Of Blue und geht auf die Reise durch die Blue Note Welt, mit Madlib als eurem musikalischen Begleiter!

BET Awards: Die Gewinner

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In der vergangenen Nacht fand im Kodak Theatre zu Los Angeles die dritte BET Awards Verleihung statt.

50 Cent, der als „Best New Artist“ und „Best Male HipHop Artist“ ausgezeichnet wurde, und die R’n’B-Gruppe B2K, Gewinner in den Kategorien „Best Group“ und „Viewer’s Choice Award“, durften sich über jeweils zwei Preise freuen.

Zwischendurch sorgten die Auftritte von India.Arie, Lil‘ Kim, Snoop Dogg, Pharrell Williams, James Brown, Michael Jackson, Beyonce und Jay Z für Stimmung in der Halle. Das Highlight des Abends war jedoch die gemeinsame Performance von DJ Premier, Jazzy Jeff, Kid Capri, Grandmaster Flash und DMC zu Ehren von Jam Master Jay.

„Jam Master Jay war einer der Pioniere im Rap-Biz“, zollte Newcomer Bonecrusher der verstorbenen DJ-Legende Respekt, „ohne Jam Master Jay und Run DMC stünde bei mir nichts zu Essen auf dem Tisch.“

Am Rande der Verleihung kam es zu einem kleineren Zwischenfall, als zehn Männer aus Snoop Doggs Crew wegen illegalem Waffenbesitz vorübergehend festgenommen wurden.

Hier noch einmal alle Gewinner auf einen Blick:

Best New Artist – 50 Cent
Best Male Hip Hop Artist – 50 Cent
Best Male Athlete – Kobe Bryant
Best Group – B2K
Best Collaboration – Snoop and Pharrell for „Beautiful“
Best Female Athlete – Serena Williams
Best Female Hip Hop Artist – Missy Elliot
Best Female R&B Artist – India.Arie
Best Gospel Artist – Yolanda Adams
Best Actress – Queen Latifah
Viewer’s Choice Award – B2K
Male R&B – Jaheim und R. Kelly (Unentschieden)
Video Of The Year – Erykah Badu for „Love of My Life“ feat. Common
Humanitarian Award – Magic Johnson

KRS erwirkt gerichtliche Verfügung

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KRS ONE hat eine gerichtliche Verfügung gegen Koch/In The Paint erwirkt, die es dem Label verbietet, sein neustes Album, „Kristyle“, weiter zu vertreiben oder zu promoten.

„Obwohl ich stolz bin auf meine Arbeit, ist dies nicht das Album, das ich ‚rausbringen wollte“, erklärte der Blastmaster in einem Statement, „es scheint, als hätte In The Paint/Koch die roughen Tracks von der ‚Kristyle‘-LP runtergenommen und das dann als „Kristyles“ veröffentlicht. Ich kann das so nicht akzeptieren.“

Unter anderem haben die Verantwortlichen bei Koch wohl auch ein Jam Master Jay Tribute vom Tracklisting gestrichen.

Die für heute vorgesehene Veröffentlichung des Albums wird laut Anordnung des Gerichts so lange verschoben, bis sich In The Paint und KRS auf eine endgültige Version des Albums geeinigt haben.

Außerdem forderte KRS seine Fans auf, nach der sich ebenfalls im Umlauf befindenden Originalfassung von „Kristyle“ Ausschau zu halten und nicht den von Koch ausgeschriebenen Einzelhandelspreis in Höhe von knapp 18 Dollar zu bezahlen.

Ansonsten kann man das Original mit Autogramm für nur 10 Dollar unter (001) 1-866-HIPHOP-9 in den USA bestellen.

Aftermaths Brooklyn disst Foxy, Kim

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Dres neuste Entdeckung, Brooklyn, hat ihre Strophe auf dem Remix von 50 Cents „Many Men“ genutzt, um ihre Visitenkarte bei der weiblichen Konkurrenz zu hinterlassen.

„You better watch what you say when you talk about me / I ain’t Fox, not Eve, not Kim / I’m fully capable to burn all three“, disst die 19-jährige in einem Vers gleich drei ihrer bekanntesten Kolleginnen.

Außerdem mahnt die singende Rapperin bzw. rappende Sängerin zur Sparsamkeit: „I’m the reason why these broads are about to go bankrupt / they’re copin‘ jewels / I was stackin‘ the cake up“

Vor allem die Kampfansage an Eve verwundert etwas, da beide Damen bei Aftermath unter Vertrag stehen.

Wer sich den Track anhören möchte, kann sich das Teil auf der Homepage von DJ Vlad ‚runterladen.

Spax – Engel & Ratten

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„Das ist es, ‚Engel & Ratten’, mein drittes Album, und so etwas wie die Essenz aus 15 Jahren HipHop.“
So leitet Spax selbst die Beschreibung seines neusten Werkes ein. Lange ist er dabei, hat vieles gesehen, vieles Erlebt und es dem Publikum, Fans, Hatern, MCs etc. nicht immer leicht gemacht. Er ist offen, sehr direkt, hat ein großes Ego und nicht jeder kommt damit zurecht.
Er ist aber auch jemand, der immer seinen Weg gegangen ist, selbstbewusst und zielsicher, durch Höhen und Tiefen.

Sein Weg führt uns zu dem dritten Studioalbum „Engel & Ratten“. So ungewöhnlich wie der Titel erscheinen mag, so einfach ist doch die Erklärung: Hier geht es um Kontraste, um Gegensätze, die das alltägliche Leben so mit sich bringen.

Auf dem Album gewährt uns Spax einen Einblick in seine Gedankenwelt. Dabei geht es nicht nur um HipHop im engeren Sinne. Er legt seine Gefühle und Ansichten über unsere Gesellschaft, Politik (Revolution/Gift) den Krieg im Allgemeinen (Kriegstagebuch), seine Träume oder die Ungerechtigkeiten auf der Welt (Träume/Nur eine Chance) dar.
Genauso erfährt man etwas über seine Suche nach der Balance im Leben, die Schwierigkeiten auf dem Weg dorthin, gepflastert mit viel Hass. Er setzt Liebe und Geduld dagegen, um seine Ziele zu erreichen (Licht & Schatten).
Er spielt Gedankenspiele und versetzt sich in die Rolle einer psychisch labilen Person, ein potentieller Amokläufer (Psycho). Spax versucht zu zeigen, warum und wodurch jemand so werden kann. Er nimmt auch sehr impulsiv die Rolle von Rocky ein, und boxt verbal gegen MCs und andere Leute, die ihn kritisiert haben. Hoffentlich ist seine Deckung besser als die von Rocky (S. Stallone)!

Auch als „Samurai“ sieht er sich kämpfen. Dabei sind Regeln extrem wichtig.Das kann man sicherlich auch auf Spax´ Auffassung von HipHop beziehen.Seine Liebe zur alten Zeit, in der alles kleiner und übersichtlicher war, es noch klare Regeln gab, formuliert er sehr offensiv auf „Wie alles begann“.Meiner Meinung nach spricht da die Stimme der Enttäuschung auf die heutige Situation der Szene. Sicherlich war damals auch nicht alles Gold was geglänzt hat, aber wer erinnert sich nicht gerne an bessere Tage zurück, wenn er oder sie unzufrieden ist, ob das jetzt um HipHop geht oder nicht, spielt keine Rolle.
Das seine Liebe trotz allem noch immer dem HipHop gehört, lässt er uns jedoch genauso wissen, wie es ihm keinesfalls an Respekt für jüngere MCs fehlt, die einen guten Flow haben.

Allerdings erwartet auch er ein wenig Respekt. Geben und nehmen oder „Leben und Leben lassen“ heißt das Motto. Letzteres hat er mit O.C. und Vidigal aufgenommen, eines von drei Features mit Amerikanischen MCs. Des Weiteren sind Guru, auf „Träume“ (den er, Guru, auch produziert hat) und LL Cool J auf „Blink Blink“ dabei. Bei allen drei Songs kann man sagen, dass sie nahtlos ins Album passen, musikalisch wie textlich und nicht rausstechen, im negativen Sinne, und andere Tracks dadurch verblassen.
Die Mischung stimmt. Zu den angenehm wenigen, aber eben guten, Features, gesellt sich nur noch Maze vom MB, auf „Gift“. In guter Old School Manier feiert er auf „Burnz“ seinen DJ, der beweist, dass er nicht zufällig die deutschen ITF Meisterschafften gewonnen hat. Auch bei „Rocky III“ und „Samurai“ hat er seine Finger im Spiel. Hier gilt, weniger ist mehr. Es muss nicht sein, dass der DJ bei jedem Track am Ende noch mal eine Runde abflext.

„Engel & Ratten“ ist ein textlich seht vielfältiges Album, das musikalisch eine klare Linie hat – kraftvolle Beats, Syntie-Einsätze, eingängliche Melodien. Dafür sorgten Brisk Fingaz, Turbolens, Lord Wax, Yvan (Double Pact), Opossum und Hawkeye.
Dabei zeigt Spax sein volles Repertoire als Schreiber. Er hat vielleicht nicht die besten „Lines“, aber seine komplexen Texte müssen sich vor nichts verstecken. Dass er Battlen kann, ohne sich dem Vokabular von anderen anpassen zu müssen, kann man auf jeden Fall auch positiv bewerten.
18 Tracks, vom einfachen Partybrett bis zum nachdenklich, tiefgründigen Stück ist alles dabei. Spax verdient sich auf jeden Fall die Aufmerksamkeit mit „Engel & Ratten“.
Ein Album zum Rocken und Zuhören, zum Kritisieren oder Lieben, zum Ärgern oder Freuen. Nur nicht zum Ignorieren! Checkt das und bildet euch eure eigene Meinung.Letztendlich wird Spax euch zeigen, wo es wirklich zählt – auf der Bühne!

Cherrywine – Bright Black

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Digable Planets. Ich hoffe doch sehr, dass sich einige unter euch noch an diese Band erinnern kann. Es ist nun schon ein Jahrzehnt her, dass sie mit ihrem Debütalbum Reachin die HipHop-Szene aufmischten, Platin bekamen und mit einem Grammy ausgezeichnet wurden. Die jazzige Single Rebirth Of Slick wurde zum Soundtrack des Sommers.

Ein Jahr später kam der Nachfolger Blowout Comb, der musikalisch gesehen dem Debüt im nichts nachstand. Nur hatte sich die HipHop-Welt in diesem einen Jahr stark verändert.G-Funk dominierte den Markt, und der jazzige Anteil im HipHop war nicht mehr der Verkaufsschlager. 1996 schließlich löste sich die Crew auf.

Die drei Mitglieder, Ishmael Butterfly Butler, Mary Ann Ladybug Viera und Craig Doodlebug Irving verschwanden eine Weile von der Bildfläche.Ishmael machte zwischenzeitlich als Gast bei Camp Lo auf sich aufmerksam, dann war aber auch wieder Ruhe.

Im letzten Jahr brachte Doodlebug a.k.a. Cee Knowledge eine neue 12 heraus und startete somit die Rückkehr der Protaginisten von damals.Mecca Ladybug, inzwischen dreifache Mutter, wird im Herbst mit einem Soloalbum rauskommen, und Ishmael startet nun durch, mit dem Album Bright Black!

Er wechselte die Stadt und zog von New York nach Seattle, lernte Gitarre und Keyboard spielen und wurde durch die Freundschaft zu den Musikern Thaddeus und Gerald Turner an die Welt des Blues und Funk herangebracht.

Man gründete die Band Cherrywine, mit Thaddeus am der Gitarre, Keys, Vox und Talkbox, seinem Bruder Gerald am Bass und Vox, einem weiteren Gitarristen mit Namen Bubba Jones und Ish selbst an der Gitarre, einer speziellen Keyboard-Art mit Namen Nude Fantom, und natürlich steuert er die Vocals bei.

Seine ruhige, warme und prägnante Stimme hypnotisiert noch wie zu Digable-Zeiten.Aber dies ist sicherlich kein neues Album der Digable Planets, dies ist Cherrywine, und das bedeutet ein funky und soulful Trip über den Tellerrand von HipHop hinaus.

Seinen Umgang mit Sprache hat Ish schon bei Digable unter Beweis gestellt.Er hat sich weiterentwickelt, schreibt einfache aber tiefgründige Songs, die musikalisch passend untermalt werden. Die Mischung aus warmem Bass und funkigen Gitarrenriffs und elektronisch verzerrten Synthie-Klängen und letztlich Ishmaels Gesang bzw. Rap verhelfen Cherrywine zu einem ganz eigenständigen Sound.

Ob bei dem funkigen Einstieg What I´m Talking, dem langsam groovenden Anchorman Blues, in dem Ishmael seiner Freundin klarmacht, warum er so häufig lügen muss: I had to lie because if I saw your face you wouldn´t believe what I´ve done girl&.Eine Kritik über Rapper, die sich gerne hart geben und auf MTV rumposen, wird in Dazzlement formuliert.

Funkige Basslines und Gitarrenriffs bekommt man zu Genüge zu hören, auf Garcefully, So Glad For Baby oder American Drip. Die Songs sind gut strukturiert, und es lohnt sich, die Produktionen genauer unter die Lupe zu nehmen.
Auch nach mehrfachem Hören entdeckt man noch Neues! Open your mind for Cherrywine!

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