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Malik – Dancehall Experience Volume 1

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Power…..Open…..CD einlegen…..Close….und jetzt noch Play drücken.Schon dreht sich Maliks „Dancehall Experience“ in meiner digitalen Musikabspielstation.

Leider kann ich das Intro nicht verstehen, weil dieses in Maliks Heimatsprache gesprochen scheint – also afghanisch. Track 2 featured dann Daddy Freddy, ein Song, bei dem definitiv Clubatmosphäre aufkommt, was angesichts des Titels – „Dancehall Experience“ – aber auch erwartet werden durfte. In „Number One“ geht es um Maliks Liebe zur Dancehall, die sich in seinem gesteigerten Selbstbewusstsein äußert – will er doch allen mitteilen, dass er die „wahre Nummer 1“ ist.

„Bye Bye“ geht an alle, die sich darin versuchen, sich mit Malik und seiner Crew anzulegen, und ist mit Sicherheit – zusammen mit „Hände Hoch“ und „Sexy Gal“ – einer der Highlight-Tunes auf diesem 17-Track starken Album. Zum Schmunzeln bringt einen schließlich Skit-Titel 9 – „Ganja Intermezzo“ – in dem es, wie könnte es auch anders sein, um Dope geht. Hier kann man sich ungefähr ausmalen, was Malik von unserem Freund & Helfer denkt, denn die beiden Polizisten drehen erstmal einen Dübel, nachdem sie Malik in die Zelle geworfen haben. Der Skit ist quasi das Interlude zum „Sensi Song“, einem Gute-Laune-Song, mit dem Malik mal wirklich allen zu verstehen gibt, wie egal es ihm ist, dass sein Hobby leider noch nicht legalisiert wurde.

Alles in allem kann man sagen, dass es ein sehr langes Album ist, in dem bestimmt eine Menge Arbeit steckt. Es sind sehr viele melodische Tunes dabei, die dafür Sorgen, dass man sich das Album vom ersten Track bis zum Schluss anhören kann, ohne zu Skippen. Maliks Voice gibt einem schon das Gefühl, eine „Dancehall Experience“ gemacht zu haben. Leider ist abschließend zu sagen, dass das Album eine höhere Wertung bekommen hätte, wenn er nicht einfach nur bereits existente Riddims verheizt hätte.

Shyne – Godfather Buried Alive

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“Direkt aus dem Knast, du Spast!” – mein Gott, ist dieser Spruch in Bezug auf Shyne’s neues Album überreizt. Passt aber auch wie die Faust auf ´s Auge. Nach drei Jahren seiner 10-Jährigen Gefängnisstrafe veröffentlicht Shyne mit Godfather Buried Alive sein neues Album über Def Jam – sein zweites. Für alle, die immer noch nicht wissen, warum der gute Mann seine Tage hinter schwedischen Gardinen verbringt: 2001 feuerte Shyne in einem New Yorker Nachtclub wild um sich. Beinahe hätte es damals P. Diddy vor Gericht erwischt, nun aber sitzt halt Shyne im Gefängnis und macht das, was er am besten kann: Musik.

Und dafür, dass diese CD aus dem Knast heraus gemanaget wurde, wird hier ziemlich dick aufgefahren. An den Reglern: der Mann der Stunde – Kanye West, Jay-Z’s Homeboy Swiss Beatz, Buckwild und Moses Levy. Dazu als Features: Ashanti, Foxy Brown, Kurupt und Nate Dogg.

Kann eigentlich nichts schief gehen – möchte man meinen. Nur ganz so einfach ist es nicht. Mit jedem Atemzug, den Shyne rappt, merkt man: dieser Mann will alles. Am besten hier und jetzt, nur geht meist gar nichts. Sämtliche Beats, sämtliche Verses werden so dick aufgefahren, dass es einen regelmäßig vom Sitz haut, nur um einen nach spätestens 30 Sekunden auf `s Herbste zu enttäuschen.

Irgendwie will hier nichts zusammenlaufen, alles wirkt wie im Vorbeigehen schnell und unüberlegt ausgearbeitet. Teilweise wirkt dieses Album wie eine voreilig zusammengestellte Compilation. Eigentlich in freudiger Erwartung hat mich diese CD schwer enttäuscht. Selbst für ein Album aus dem Knast zu lieblos. Schade!

Mos Def als Außerirdischer

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Erst gab es das Buch, einige Zeit später ein Hörspiel, und auch im Comic-Heft-Format ging es schon „Per Anhalter Durch Die Galaxis“. Ebenso in den Achtzigern als Kultserie über die Fernsehbildschirme geflimmert, findet dieser Klassiker im nächsten Jahr seine Fortsetzung als Kinofilm. Warum ich das hier erwähne? Nun, Mos Def wird in dem Streifen die Rolle des Ford Perfect übernehmen, welcher sich als Außerirdischer auf Erden befindet, um für seinen heimatlichen Reiseführer „Per Anhalter Durch Die Galaxis“ über selbige zu schreiben. Vorab veröffentlicht Mos Def – noch im nächsten Monat – sein zweites Album „The New Danger“ (27.09.), ebenso wie sein Black Star-Kollege Talib Kweli, dessen Album „The Beautiful Struggle“ eine Woche vorher erscheinen soll.

ZM Jay – Ausnahme

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Für Beats und Style seid bereit! ZM Jissey bringt euch den Wahnsinn auf CD, auf Platte, auf `m Konzert – wo auch immer. Das aktuelle Album heißt „Ausnahme“ und ist wahrlich eine Erscheinung selbiger Art. Man nehme bloß den Titeltrack – „Ausnahme (Tanzkonsum“ feat. Clueso) – eine Tanznummer sonders gleichen, die dir die Gehörgänge aber so dermaßen wegfönt. Booty-Bass lässt grüßen, eine fette Anlage ist hier mehr als erwünscht. Produziert wurde der Beat übrigens von Clueso im Erfurter `Zughafen´. Eine wicked Combination, die auch bei „Steil Zu Zweit“, einer netten Lobpreisung in Sachen Ladys, unterlegt mit einer Prise Neptunes-Styles, mehr als funktioniert.

„We hard to the core like Zwieback…“ – eine These, welche ZM auf den Tracks “Dancefloor” und dem Hammer-Freestyle “Beat Box” gemeinsam mit seinem Homie L. Boogie aus Frankfurt aufstellt, und den Beweis in recordeter Form direkt mitliefert. Produziert wurden beide Titel von DJ Opossum – HipHop-Aktivist der ersten Stunde – im `Magic Mike Studio´. Der Typ mit der Lizenz zum „Dicke-Beats-Bauen“ steht außerdem auch in der produzierenden Verantwortung für „All My Peops“ (feat. Capitol A., L.Boogie, C.J.Smith), der Back in the Days-Hommage „To Be Continued“ oder „Schlangenbizz“, einer großartigen Fusion zwischen den Rappern Spax & ZM Jay und Germaican-Singjay Bobby Buster.

Eine ähnliche Kollabo erwartet den Hörer auf „Woman“, einer smoothen Tanzhallen-Nummer. Hierbei erhielt Dirty Berty die musikalische Unterstützung der Kollegen Wortstepper und Skeptikah.

Mit „Oh Jahminey“ (Zonen-Style für Germany) und „Freundschaft“ wird dem Lokal-Patriotismus gefrönt – mit im Boot sitzen Jo Rilla und Dra Q. vom Ostblokk-Mob, in dessen `Alphabeats Studio´ beide Tracks gebaut wurden. Und diese Crew ist es dann auch, die dem Album das formvollendete Finale verpasst. Denn als Bonus hat sich am Ende dann doch noch auf die Platte verirrt, was ich beim ersten Durchhören schmerzlich vermisst hatte: Ich sag nur „Caffeeclodsch“. Das nenne ich mal wieder Rap, der Spaß macht – ein eher seltenes Format in diesen Tagen.

Als macht euch locker und schreit: Shim shimma, shim shimma, aw yeahrrrr!

COKE DJ-Culture – „Rookie – Make it Real!”

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COKE DJ-Culture wendet sich nicht nur an das großstädtische Club-Publikum, dem im Rahmen von Kick-Off-Events und Follow-Up-Programmen internationale und lokale Top-DJs präsentiert werden, sondern auch an die DJ-Szene selbst. Hierbei sollen sowohl die Profis der Szene, als auch die Rookies – der DJ-Nachwuchs – angesprochen werden.

In diesem Zusammenhang führte COKE DJ-Culture im letzten Jahr einen Workshop für ausgewählte Nachwuchs-DJs durch. Mit dem Projekt „Rookie – Make it Real!“ geht das Engagement von COKE DJ-Culture für den DJ-Nachwuchs auch in diesem Jahr weiter.

Der Beruf DJ steht derzeit auf Platz sieben in der Rangliste jugendlicher Traumberufe. Unter dem Motto „Rookie – Make it Real!“ fordert COKE DJ-Culture junge Nachwuchs-DJs auf, ihre DJ-Leidenschaft voranzutreiben und eröffnet ihnen verschiedenste Chancen (Details dazu auf der offiziellen Seite).

In der Jury sitzen DJ Woody (bundesweit bekannter Tech-House DJ und einer der Pioniere der deutschen Techno-Szene), DJ B-Side (bekannter Berliner HipHop-DJ, Produzent und Radiomoderator), Christian Tjaben (Musikchef des Magazins „Style and the Family Tunes“), Burkard Linack (Chefredakteur des BlackMusic-Radiosenders Jam FM), Michael Bohmbach (Label- und Produktmanager vom Sonar Kollektiv) und Wolfgang Tornieporth – Clubbetreiber und Booker aus München.

Die genauen Teilnahmebedingungen, den Ablaufplan sowie eine Übersicht über die Preise findet ihr auf www.cokedjculture.de. Also nutzt diese Chance.

Bushido und Rammstein?

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Eine dicke Tinte zwischen den einzelnen Artists bei Universal Music. Vom Label selbst gibt es zwar bisher noch keine Bestätigung, aber ihr habt doch bestimmt auch schon, über Mund-zu-Mund-Propaganda, von der sagenumwobenen, angeblichen Kollabo zwischen Bushido und…nun ja…Rammstein gehört. Hartnäckigen Gerüchten zufolge soll Bushido einen Remix zur neuen Rammstein-Single beisteuern. Echt gespannt auf das Ergebnis wartend…

Beyonce – hat es dicke – und zwar am Fuß

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Everybodys Darling Beyonce muss derzeit humpeln, da ihr einer ihrer Bodyguards ordentlich auf den Fuß gelatscht ist. Der ist nun ganz blau und angeschwollen, Auftritte sind vorerst unmöglich. Vermutlich wird Jay-Z sein Babe nun eine Weile auf Händen tragen müssen – wenn er das nicht sowieso bereits tut.

TY – Beitrag zu “Ocean`s 12”

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Don Cheadle, Darsteller von “Ocean`s 11“, hat einen besonderen Coup in Sachen Soundtrack, zum zweiten Teil der „Ocean`s“-Neuverfilmung gelandet. Er verpflichtete TY, der nun seinen Sound besteuern wird. Und nicht nur das Don Cheadles Charakter wird diesen Song im Streifen auch performen. TY´s Aussagen zur Folge sollen wohl ebenso noch Dizzee Rascal und The Streets für diese Aufgabe im Gespräch gewesen sein, jedoch habe TY´s Vibe schlussendlich am besten zu Cheadles Rolle – er spielt einen englischen Gangster – gepasst. Nun heißt es auf den Filmstart warten. Inzwischen wird TY jedoch eine Doppel-A-Seiten-Single namens „Look For Me“ veröffentlichen, welche als limitiertes Vinyl erscheinen soll.

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