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Hills Wiederkehr

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Von Lauryn Hill hat man seit Jahren keine neue Musik mehr gehört. Das soll sich nun ändern. Die Fugee-Sängerin und Rapperin hat ein neues Lied gemacht. „Lose Myself“ heißt das Stück, das als Teil des Soundtracks für den Zeichentrickfilm „Surf’s Up“ Anfang Juni an die Öffentlichkeit kommt.

„Wir freuen uns sehr darüber, ein Teil von Miss Lauryn Hills Rückkehr zu sein.“, sagt Liza Richardson, die Zuständige für die Filmmusik.

Außerdem tritt Miss Hill wieder auf. Sogar nach Europa kommt sie im Juli für drei Shows in Großbritannien.

Kool Herc fordert Denkmalsschutz

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Der genaue Geburtsort von Hip Hop liegt in der West Bronx, noch genauer gesagt in 1520 Sedgwick Avenue, einem ansonsten relativ unauffälligem Hochhaus unter vielen anderen. Clive Campbell, den meisten wahrscheinlich besser bekannt als Kool Herc, war damals natürlich vor Ort. 1973 stand er hinter den Turntables, noch bevor sich die Musik zu einer weltweiten Kultur entwickeln konnte. Wegen seines prägenden Einflusses auf die amerikanische Kultur, findet Kool Herc nun, dass das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt werden sollte. Das Haus gehörte bisher zum Mitchell-Lama Programm, in dem Grundstücksbesitzer Steuervorteile beziehen können, wenn sie Unterkünfte für Familien bereitstellen, die unterhalb eines bestimmten Einkommens leben. Es wird jedoch immer schwieriger solche Gebäude zu finden, da die Makler ihre Grundstücke lieber auf dem freien Markt anbieten wollen.
Die Idee das Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen, könnte es auch in Zukunft möglich machen, dass weniger gut verdienende Familien dort wohnen. Kool Herc betont noch mal “All of it came from here, from this building. It should be respected.”

Phat Kat – Carte Blanche

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Phat Kat aka Ronnie Cash sollte man nicht in die Frank `n Dank oder Magoo Schublade stecken. Große Beats, nix dahinter gilt nicht für das Detroiter Urgewächs. Nein, der Rapveteran ist kein Anhängsel an einen Überproduzent, der in diesem Fall Jay Dilla heißt. Dafür hat die dicke Katze zu viel Charisma, einen zu eigenständigen Flow und eine Stimme, die auch auf andere Beats problemlos zur Geltung kommt. Auf „Carte Blanche“, Kats zweitem Solo-Album, beweißt er das.

Aber gehen wir einen Schritt zurück, sprechen wir über die Biografie des Dertroiter Rap-Veterans. Genügend mitgemacht hat er ja. Schon vor dem Hype um die Motorcity war er am Start und zwar mit Dilla. Anfang der 90. hieß ihre Gruppe First Down. Das Ziel, das "D" auf die HipHop-Karte zu setzen, schaffte Eminem dann zwar auf der kommerziellen Ebene und auch Slum Village  haben mit Dilla wohl mehr gerissen, dennoch war Phat Kat immer da und dennoch hatte er immer schon Klassiker zu verantworten, die nur leider mit einer traurigen Regelmäßigkeit keiner bemerkte. Oder spielt euer Lieblings-Dj  „Itz a Rap“? Nö, tut er nicht, schade.
Auf seinem neuen Album „Carte Blanche“ versucht es die dicke Katze mal wieder, diesmal kommen 5 Beats von Dilla, die anderen Produktionen kommen von Dilla-Schülern wir Young RJ, Black Milk oder Nick Speed und heilige Scheisse, die Jungs können was. Eine Produktion dieses Albums als misslungen zu bezeichnen, wäre schlichtweg Unsinn. Und wenn Phat Kat drüber rappt (oder brettert) wird’s auch keinen Deut schlechter. Im Gegenteil, schon der Album-Opener „Nasty ain’t it“ gibt dir, wie man in Frankfurt gerne sagt, bös’. „Get it started“ groovet vielleicht nicht ganz so stark, ist aber dennoch ebenso unglaublich. Wenn Kat auf „My old label“ aus seiner durchaus bewegten Vergangenheit erzählt und mit dem ein oder anderen Ex-Label abrechnet, hört man besser zu und über den Beats, diesmal wieder von Dilla, sag ich nichts: Großes Kino.
Mein persönlicher Albumhöhepunkt featuret Truth Hurts, heißt "Vessels" und wurde von Nick Speed produziert. Wer glaubt es würde kässig und soft, wenn eine R’n’B-Tante zum Zug kommt, ist schief gewickelt. Leise Töne? Liebesgesäusel? Nicht mit Phat Kat. Ebenfalls ganz großes Kino ist das von Dilla geschnitzte "Cold Steele", man checke das Video dazu im Netz. Auch was die Features angeht, darf man sich freuen. Neben Melanie Rutherford, steppen auch T3, Black Milk, der bereist erwähnte Elzhi und der gewohnt großartige Guilty Simpson, der mir auch stimmlich besonders zu Phat Kat passend scheint, ans Mic. Großartig, ganz einfach.

Da gibt es nichts zu bemängeln. Natürlich will das wieder keiner zugeben und natürlich werden, wenn es um Detroit geht, weiterhin andere Namen an erster Stelle genannt werden. Dennoch: Phat Kat hat ein Album abgeliefert, dass nicht wegen der zugegebenen großartigen Produktionen von Dilla, Black Milk und Co. großartig ist, sondern vor allem wegen eines MCs, der Charisma, inhaltliche Stärke und eine gute Prise Roughness mit bringt: Itz a Rap.  

Roll Deep Crew – Rules and Regulations

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Wie schnelllebig das Musikgeschäft ist, können Grimeartists wahrscheinlich im Chor mit Reggaeton- und dem ein oder anderen Crunkkünstler besingen. Erst der Hype, dann die Abkehr der Fans, dann das Ende.

Im Grime-Fall hat das mit dem ungewöhnlichen Sound, der eben nicht jedermanns Sache ist, aber sicher auch mit einem etwas zurückhaltenden Output der Majorplayer im Geschäft zu tun. Dizzee Rascal bringt demnächst zwar sein Album, davor war außer einigen Ausflügen in den Popbereich vom Jungspund aus Ost-London aber nur wenig zu hören, das Wiley Album wird auch bald erscheinen und dem angeblichen Grimepensionär lässt sich nach unzähligen Mixtapes auch am wenigsten vorwerfen.
Nun kommt Wiley auch mit seiner Roll Deep Crew (übrigens inkl. JME und Skepta) mit dem nächsten größeren Ding. „Rules and Regulations“ ist ein ungemixtes Mixtape, ein Streetape auf CD oder wie auch immer man das eben nennt, wenn wenig Promotion gemacht wird aber nur eigene Beats verwendet wurden.
Währen auf dem Vorgängerrelease  „In at the deep end“ durchaus Ausflüge in seichte Popgefilde, was Beats und Gesang angeht, zu verzeichnen waren, ist das hier wieder straight grimey. Gleich bei „Flame grilled Wopper“ wird die Marschrichtung vorgegeben, die Zeiten der 80ies Popsamples und der soften R’n’B Hooks sind vorbei. Zurück von der Heartbreak Avenue auf der Road sozusagen. Es geht wieder hart zu. Dreckige Synthies, hohes Tempo, Spitfireflows und eben jede Menge Energie. Kurz: Grime, wie wir ihn kennen. Damit lassen sich schwer neue Fans gewinnen und auch so manch alter Fan hat, glaubt man den Kommentaren in den Internetforen genug von diesem Sound.
Man könnte den neuen alten Sound der Roll Deep Crew als nur wenig mutig bezeichnen, andererseits wurden die Jungs für ihren anderen poppigen Sound teilweise scharf kritisiert. Aber vergessen wir die Diskussion über den Sound. Wie gut ihnen der neue, alte Sound steht lässt sich bei Tracks wie „Badman“ hören. Auch inhaltlich sind die Engländer gewachsen, was beim letzten Album teilweise fehlte, wird auf „Rules and Regulations“ allein durch jenes bereits erwähnte „Badman“ deutlich. Ein interessantes Hoodtale mit ungewissem Ausgang, zu dem es übrigens ein Video gibt. Natürlich wird auch die Unüberwindbarkeit der eigenen Crew besungen (Bring ur crew then) und in bewährter Manier die Frau des Lebens gesucht und besungen (Ride or die chick). Dazu kommt ein inhaltlich wiederum starkes „Racist people“ auf einem verhältnismäßig Hip-Hop nahem Beat und das Überbrett „Hickory Dickory“, das zwar nicht an „When Im Ere“ ran kommt, aber dennoch gut auf die Fresse gibt. So könnte dann auch das Fazit dieses Albums lauten: Geht durchaus klar, ist aber nicht der ganz große Wurf. Ein Streettape eben.

Noch mehr Neuigkeiten

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Das Line Up für die große Bühne und für die Party Zelte steht zwar inzwischen fest, was aber noch lange nicht heißen muss dass sich die Festivalveranstalter schon zufrieden geben.
Anfang Juni erscheint die Compilation „80´s Flashback“, eine Zusammenstellung von modernen Interpretationen der größten Hits aus diesem Jahrzehnt. Zugesagt haben für den Tonträger bereits Künstler wie Jan Delay, Sido, Denyo, Das Bo, Samy Deluxe, Nico Suave, Illo und Harris, die hier ihre Kindheitserinnerungen wieder aufleben lassen können. Auf dem splash!-Festival wird das ganze von DJ Mixwell und DJ Stylewarz gemeinsam mit Das Bo präsentiert werden.
Der nächste wichtige Event ist das Write4Gold, das auf dem splash! dieses Jahr sein fünftes Jubiläum feiern wird. Die Organisatoren wollen, dass es etwas ganz Besonderes wird. Der einzigartige Event soll noch spannender, interessanter und internationaler gestaltet werden. Ab Herbst 2007 ist die nächste Write4Gold-Tour geplant, die auf dem splash! 2008 ihr Finale finden wird.
Als letztes sei dringend auf den Vorverkauf hingewiesen, der in diesem Jahr am 25 Juni endet.
Tickets können unter hier bestellt werden.

Illegale Spionage

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Am vergangenen Mittwoch (16. Mai) geriet ein bisher geheim gehaltenes, 600 Seiten starkes Dokument der NYPD an die Öffentlichkeit, aus dem hervorgeht, dass die Behörde im Vorfeld zur Nationalversammlung der Demokraten im Jahr 2004 einige der größten Hip Hop Stars ausspioniert hatte. Unter anderem werden darin Jay-Z, Sean „Diddy“ Combs, LL Cool J und die Sängerin Alicia Keys genannt, da diese angekündigt hatten an einer Protestveranstaltung von Russell Simmons´ Hip-Hop Summit Action Network teilzunehmen. Während das NYPD sein Verhalten verteidigt, sind Vertreter der New York Civil Liberties Union (NYCLU) der klaren Ansicht, dass das Vorgehen gegen die vollkommen friedliche Demonstration so wie mehrere Verhaftungen zu weit gingen. Nun steht der New Yorker Polizei ein Gerichtsverfahren ins Haus.

Es wird bunt

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Will.i.am der Frontmann und Produzent der Black Eyed Peas war  bisher schon öfter mal durch einen teils eigenwilligen Kleidungsstil aufgefallen. Jetzt will er seine Leidenschaft für Mode auf die nächste Ebene heben und sich dem Kreis der Musiker anschließen, die ihre eigene Modelinie betreiben. Gemeinsam mit der Firma Blue Holdings Incorporated wird er die Produktlinie "i.am Antik“ herausbringen.
Will, der vor seiner Rap-Karriere eine Design Hochschule besucht hatte, will die gleiche Kreativität und Energie, die er in seine Musik steckt auch im Design von Kleidung vermitteln und dabei versuchen verschiedene Zeitalter und Stilrichtungen aus Musik und Mode miteinander zu kombinieren.

US-Benzinpreise steigen

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Nachdem der Chicagoer Rapper Twista in den letzten Tagen schon öfter persönliche und politische Themen in seiner Kolumne bei der Zeitung Chicago Tribune angesprochen hatte (wir berichteten), wendet er sich nun den steigenden Benzinpreisen zu. Der Rapper ruft seine Leser dazu auf, am kommenden Samstag (19. Mai) an einem nationalen Boykott teil zu nehmen. „Tut was ihr könnt. Egal, ob ihr einfach nur das restliche Benzin in euren Autos verwendet, mit dem Bus oder dem Zug fahrt. Vielleicht bleibt ihr an diesem Tag auch einfach zu Hause. Wir müssen dem Anstieg der Ölpreise ein Ende setzen.“ Es wird geschätzt, dass ein einzelner Tag, an dem der Boykott erfolgreich durchgeführt wird die Erdölfirmen eine Summe von über vier Milliarden kosten könnte.

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