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Keine Ehrung für Snoop Dogg

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Der Bürgermeister von San Francisco, Gavin Newsom, plante am Freitag (dem 26. Oktober) eine öffentliche Proklamation zu Ehren von Snoop Dogg und Exotic Erotic Ball Gründer, Perry Mann, die nun aufgrund von Snoop’s Lyrics und seiner kriminellen Akte dementiert wurde.

Der Doggfather und Mann spendeten 47 000 Dollar und  45 000 Dollar an die Healing Circle Soul Support Group, welche ihre Dienste Eltern, die ihre Kinder durch Gewalt verloren haben, anbietet. Nach einem beratenden Zusammentreffen des Bürgermeisteramts, erreichte Mann die erfreuliche Nachricht per E-Mail und er arrangierte sogleich eine Pressekonferenz. Als jedoch einige wenige hohe Persönlichkeiten des Bürgermeisteramts von der Proklamation erfuhren, wurde die Schau sofort verworfen. Im Februar letzten Jahres wurde bereits versehentlich ein Schwulenporno-Studio (Colt Studios ) von der Stadt San Francisco geehrt, anscheinend wird nun besser aufgepasst.

N-Word Krise noch nicht überstanden

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Neueste Entwicklungen im Fall Nas und seinem neuen Album. Jetzt hat ein New Yorker Abgeordneter Universal, die Mutterfirma von Def Jam, auf dem das neue Nas Album mit dem kontroversen Titel „Nigger“, dazu aufgefordert, den Titel zu ändern.
Andernfalls würde die Stadt New York ihre 84 Millionen Dollar Investition bei Universal zurückziehen. Der Abgeordnete Hakeem Jeffries hat bereits seinen Bilanzprüfer dazu aufgefordert, die nötigen Schritte dafür einzuleiten. “Sie profitieren von einer rassistischen Verunglimpfung, die Jahrhunderte lang die Leute erniedrigt hat. Es wird Zeit für Nas und alle anderen Hip Hop Artists, reinen Tisch zu machen und aufzuhören, den Äther mit dem N-Wort zu überfluten.“
Die Zeitung The Brooklyn Paper stellt fest, dass die staatliche Rentenkasse von New York bereits 2,8 Milliarden Dollar in die Unterhaltungsindustrie investiert hat. Jeffries sagt nun, dass das zumindest rechtfertigt, zu überprüfen, welche Inhalte , die auf die Öffentlichkeit losgelassen werden, man damit subventioniert. Der Stadtrat hat Anfang des Jahres dafür gestimmt, das Wort „Nigger“ aus der Öffentlichkeit zu verbannen.
Wenn man sich dazu entschließt, in Kunst oder Unterhaltung zu investieren, sollte man wissen und respektieren, dass es eine der wichtigsten Eigenschaften gerade dieser Metiers ist, den Inhalt frei gestalten zu können. Es ist absolut widersinnig, sich den Inhalt dieser Kunstformen zu erkaufen aber das ist das, was hier stattfindet. Man darf von Nas’ Albumtitel halten, was man mag, aber dass jetzt die Politik unter Androhung des Entzugs von Mitteln, versucht, die Inhalte zu kontrollieren, ist schon allerhand.  Jeder halbwegs geistig gesunde Mensch wird begreifen, dass der Titel „Nigger“ von einem Schwarzen selber nicht diffamierend gemeint sein kann, sondern eher, dass er versucht, diese beleidigende Komponente des Wortes zu entschärfen, indem er es zum alltäglichen Wort „degradiert“. Das ist auch, nach all seinen Aussagen, seine Intention. Darüber hinaus handelt es sich ja „nur“ um ein Produkt, das man genauso boykottieren kann, wenn man davon nichts hält.

Ein Statement von Universal selbst war bis dato nicht zu bekommen.

Zwei gute Gründe zu feiern

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Den Berliner Rapheads steht mal wieder ein buntes Wochenende ins Haus. Da wäre zum Beispiel am Freitag eine Party, die es aus doppeltem Grund zu besuchen gilt. Zum einen feierte die neue Bookingagentour der Hauptstadt ihren Einstand. 1 Love Booking ist der Name, das Fraystil (Prenzlauer Berg) ist der Platz zum sein. Headliner an diesem Abend ist der Berliner Ausnahmekünstler Damion Davis. Der aus Wholetrain bekannte Schauspieler feiert ab 0 Uhr den offiziellen Release seines zweiten Albums "Am Ende Des Tunnels".

Am Ende des Abends werden folgende Gruppen und DJs das Publikum unterhalten haben.

DJ’s:
DJ V-RÄTER (Spoken View / Funkviertel)
DJ BREAQUE (Funkviertel)
DJ S-KOOL AKA JACK HUSTLE (Funkviertel)
DJ ISSUE (Styles Delivery)

Live on Stage:
DAMION DAVIS (Spoken View)
DRA-Q (New Def)
HUSS&HODN (Köln)
REC.ON (Paderborn)
AUDIO88 (Himalaya Pop)
FINEST (Funkviertel)
FLEXIBLEZ (Berlin Massive)
STYLES DELIVERY (Rostock)
WORTSPORT ALLSTARS (Heilbronn)

RAPublik siegt!

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Vor kurzem hieß es noch voten, um Jam’s RAPublik zurück ins Leben zu rufen. rap.de appellierte an euch da draussen, kräftig mit zumachen, schließlich ging es um eine gute Sache. Und nun ist es klar: Die RAPublik kommt wieder! JamFm hat euch die Möglichkeit gegeben, die geliebte Sendung, moderiert von der Koryphäe Nico Bielefeld, wieder auf den Sendeplatz zu setzen und ihr habt sie ergriffen und wart erfolgreich.

Das Ergebnis ist eindeutig, rund 97% der JamFm HipHop-Fans haben für eine Rückkehr der RAPublik gestimmt. Also war für Matthias Gülzow, der neue Geschäftsführer von JamFm, klar, „Die RAPublik kommt zurück ins Programm von JamFm, ich wünsche euch viel Spaß.“

Nach dem enormen Feedback, gab es schon einige erste, erfreuliche Neuerungen (obwohl man es niemals Allen recht machen kann): Die Sendeplatzverlagerung von Mittwoch 22 Uhr auf Sonntag schon ab 20 Uhr. Die erste "neue" RAPublik Sendung könnt ihr am 4. November pumpen. Wie ihr JAM FM in eurer Umgebung empfangen könnt seht ihr hier.

Nice!

„Straßenmukke“ kommt

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Eigentlich sollte es nur eine Maxi-Single werden, doch nach mehreren Verschiebungen des Releases hat der Berliner Gangsterrapper MOK alle Pläne über den Haufen geworfen und kurzerhand ein ganzes Album zusammengetragen. 17 bisher unveröffentliche Tracks, inklusive die schon bekannte Videohymne „Click Bang“ feat. Alpa Gun, soll der Longplayer enthalten und den Namen „Straßenmukke“ tragen. Am 16. November ist es soweit, aber wer es gar nicht erwarten kann, kann sich auf MOKs MySpace Seite schon mal das Albumsnippet reinziehen.

Neben seinen eigens gesignten Acts wie Asek, Sexy Sudden und G-Hot sind auch prominente Features wie Sido und Fler vertreten. Produziert wurde das ganze von Djorkaeff, Beatzarre, DJ Pete und vielen anderen.

Hier die Tracklist:

1. Was ist los?
2. Clikk Clakk Rap
3. Geldwäsche Gang 2007 feat. G-Hot
4. Strassenmukke feat. Sido & FLER
5. Push it to the limit
6. Das ist nicht Texas
7. Sieben Fünf
8. YO! Musix MOK
9. Ich muss ein Hit machen I.M.E.H.M.
10. HipHop
11. Egal was du denkst feat. Lemonia
12.  Pokk Pokk (Geldwäsche Exclusive)
13. Halt den Kopf Hoch feat. Asek & Lemonia
14. Strassenmukke Goofiesmackerz Remix
15. Strassenmukke DJ Derezon Remix
16. Strassenmukke DJ Pete Remix
17. Strassenmukke Sudden Remix
CLIK BANG VIDEO feat. Alpa Gun

 

Anti Baggy Kampagne in Texas

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Letztes Jahr wurde erstmals darüber diskutiert – jetzt will die Stadtverwaltung in Dallas ernst machen. Ein Gesetz wird wohl nicht kommen, aber dafür machen die Gesetzes-  und Moralhüter der Stadt jetzt mit einer großen Werbeoffensive gegen tiefgetragene Hosen mobil. Riesige Werbebanner – die ersten sollen bald an einigen Highways aufgestellt werden –  fordern die Träger der nicht mehr wegzudenkenden und auch völlig normal gewordenen Beinkleider auf: „Don’t be lame – elevate your game!“ Mit Sprüchen wie „Represent yourself like you present yourself“ oder „That’s not Hip Hop, that’s Flip Flop“ wollen sie aufzeigen, wie uncool Baggypants anscheinend sind.

Die Begründung eines Stadtrats klingt reichlich bigott: „Es greift eine große Lüsternheit immer schneller um sich. Wenn man das ignoriert, könnte das in Zukunft Probleme geben!“ Ein Gesetz wird es aber auf absehbare Zeit wohl nicht geben. Man stelle sich nur mal vor, wie das zu kontrollieren ist. Wie weit unten darf sie denn sitzen, wie weit oben muss sie sitzen? Es könnte zu – um es euphemistisch auszudrücken – streitbaren Fällen kommen.

Obwohl es nicht nur Hip Hop People betrifft (weil die inzwischen bei weitem nicht die einzigen Baggypants-Träger sind), meldeten sich doch ein paar Rapper aus Texas zu Wort wie zum Beispiel Chamillionaire oder Rich Boy, letzterer meinte: „Es gibt hier doch keine gefährliche Situation, die irgend jemandem Leid zufügen könnte. Wenn sie uns vorschreiben wollen, wie wir uns zu kleiden haben, ist das absolut verrückt.“

Man könnte auch davon sprechen, dass hier durchaus Grundrechte angetastet würden, was mit Sicherheit die Bürgerrechtler auf den Plan rufen würde. Da wäre dann Potential für eine landesweite Kontroverse – nicht auszuschließen…Fortzsetzung folgt!

Germany – Die Stunde der Wahrheit

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„Die Stunde Der Wahrheit“ spiegelt, über eine knappe Stunde, Germanys selbstreflektierte Erinnerungen in einem als kompromisslos ehrlich gepriesenen Gesamtwerk wieder: „Ich will einfach schreiben was ich will, ohne Kompromisse.“ Viel Zeit ist vergangen nach dem legendären Album „Flash Punks“ (2000) und dem gemeinsamen Album „Hart aber Herzlich“ (2004) mit Italo Reno. Nun ist für ihn der Moment gekommen, seine persönlichen Eindrücke einer schwierigen, hinter ihm liegenden Zeit auf sein erstes Soloprojekt zu bannen.

Mit „Welcome To Germany“ wird das Album eröffnet, Germany lässt seine Rückkehr verlauten und man wird dazu eingeladen, ihn näher kennen zu lernen – „Le Retour“ – unterstützt durch den Schweizer Greis, der den Chorus in diesem Opener auf französisch rappt. Der erste richtig wuchtige Track, der in diesen Heißen Herbst passt ist „Staatsgewalt“, wobei Germany, mit seiner markanten Stimme, einen äußerst eingängigen Chorus mit einem schönen Dreifachreim zum Besten gibt und sich dezent zum zweithöchsten Würdenträger kürt. Die persönliche Nähe unterstreicht Germanys Stiefvater, der in mehreren Interludes, die über das gesamte Album verteilt sind, verschiedene Lebensweisheiten von sich gibt. Und das vier Mal für insgesamt fast sechs Minuten, was bei mehrmaligem Hören eine unschöne Komponente ist, die beim Lauschen der kompletten CD anfängt zu nerven. Nach „Mein Weg“ und „Wer ich Bin“ ist klar, dass das Album wirklich nur auf seinen Artist fokussiert ist. Doch was macht die Ich gehe mein Weg und Ich weiß wer ich bin Phrasen so besonders? Es ist wirklich der ehrliche Inhalt, der schon fast zu viel über Germany offenbart und ihn als einfachen Menschen darstellt, der seine Laster und Fehler eingesteht und akzeptiert aber seine Stärken nicht aus den Augen verliert. „Deswegen vertrau ich nie mehr dem einen Menschen, den ich liebe. Es bringt mich vom Weg ab, wenn ich mein Leben in seine Hände lege.“ –  Es kommt einem fast so vor als säße Germany im offenen Beichtstuhl und spricht alles aus, was gesagt werden muss, was ihm auf der Seele brennt. Er betreibt mit dem was er schreibt eine Art Selbsthilfe und versucht gleichzeitig den Hörer daran Teil haben zu lassen. Zeit heilt ja angeblich alle Wunden und das Gute kommt mit dem Schlechten, ob eine missratene Vater-Sohn Beziehung, diese verfluchten Frauengeschichten oder die Trennung des Klans – „Es Tut Nicht Mehr Weh“. Diese Entwicklung und die Worte darüber müssen ihm einfach unendlich gut tun. Und das ist noch nicht genug, auf „Linda“ huldigt er seiner Großmutter – „Um Dich immer glücklich zu sehen, würde es sich lohnen zu sterben“ – und auf „Es ist wie…“ der geliebten Musik. Nach so viel Herz in den Zeilen „Ist Gut Jetzt“ und mit „Showtime“ kommt der zweite Heißer Herbst Song mit sehr viel Druck und Energie. Nicht mal schlechte Promo, n’ Zwanni für ein Konzert, Leute die backstage den Kühlschrank leer machen und eine 15 Mann schwache Crowd können Germany die Schau vermiesen, denn er liebt HipHop! Und da er weiß, wer er ist und er es gelernt hat aus Tränen und Niederlagen nur noch mehr Kraft zu schöpfen, springt er auf die Bühne und spittet „Bideldibum Badelibim Bam Bum“ so in der Art.  

Jeder Abschied ist schwer, aber im Outro verrät der fleißige Mindener, dass das zweite Album bald kommt und er schon die Nummer Drei plant. Wahnsinn! Doch zurück zum Jetzigen: Man kann von „Der Stunde Der Wahrheit“ viel erwarten, nur keine aggressiven Punchlines, keine Musik für Partys oder das Auto. Viel Mehr ist es für den Einzelnen oder den kleineren Kreis um sich zu besinnen und um Einsicht in Germanys Person zu erhalten. Ob die nächsten Veröffentlichungen auch so persönlich sind, wird sich zeigen. „Ich hab noch nichts mit Rap verdient, doch Rap verdient es, dass ich Rap.“ Dem kann man nur beipflichten.

Terror Squad signt bei Koch Records

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Die Rapformation Terror Squad aus der Bronx hat einen neuen Plattendeal. Für die nächsten zwei Alben sind sie nun bei Koch Records gesignt und haben offenbar Größeres vor. Schon die Vergangenheit habe gezeigt, wie erfolgreich die Zusammenarbeit von Terror Squad mit Koch Records war, da besonders die beiden Alben von DJ Khaled, auch Mitgleid der Gruppe, einschlugen, sagte Fat Joe. Dessen [DJ Khaleds] letztes Album „We The Best“ hat sich fast 300 000 mal verkauft.

Der Deal mit Koch markiert eine neue Ära für Terror Squad, denn nun haben  sie eine hervorragende Plattform, um die neuen Crewmitglieder vorzustellen, nachdem ihnen unter anderen Remy Ma (die besonders durch den Terror Squad Hit „Lean Back“ auf sich aufmerksam machte) abhanden gekommen war. Bisher haben Fat Joe und seine Mannen an die 750 000 Platten verkauft, es ist also noch Platz nach oben, meint auch DJ Khaled, der erklärte: "The Terror Squad albums at Koch are going to be huge, Koch is a label that works their artists to victory and I’m happy to be a part of two big families!"

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