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Hip Hop Community stellt sich hinter T.I.

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Großer Rückhalt für T.I. in der Hip Hop Community. Viele seiner Kollegen sind besorgt, unterstützen ihn und vertreten ihn auf seinen Shows, seit er hinter Gittern sitzt (News von 15.10.).

„King Of The South, what it do?“, schrie Crooked I auf einem Freestyle letzte Woche. Auch David Banner ergriff Partei für den Südstaaten-Rapper und verurteilte Leute, die andere verpfeifen, wie in diesem Falle T.I.s Bodyguard. In einem Song mit dem Namen „B.A.N. – The Love Song“ a.k.a. „Free T.I.P.“, den er gestern online stellte, spricht er von Verantwortung, die die Communtiy füreinander übernehmen müsse. “Nur weil Amerika versucht, ihn zu zerstören, muss ich ihm nicht den Rücken kehren“  und er droht: „…I got a remedy for these snitches at the crib, you can never come home, I know where you live."
Common gab zu, nicht alles über den Fall zu wissen, offenbarte aber, dass er voll hinter T.I. stehe, weil er ihn für eine gutherzige Person hält. Auch 50 Cent hofft, dass T.I. das beste aus der Situation mache. “Die Beweise sind erdrückend, sie haben einen Zeugen. Es ist sehr unglücklich gelaufen, aber er hat sich da selbst reinmanövriert. Wer weiß, vielleicht war er’s nicht…let’s keep our fingers crossed.”
Akon ist überzeugt, dass alles ein abgekartetes Spiel war, und stellt fest, dass man als Person mit diesem Bekanntheitsgrad aufpassen muss, wen man um sich herum hat. Allgemein ist die Hip Hop Community der Meinung, dass diese unter besonderer Beobachtung stehe. “Alle schauen auf uns, wir sind Opfer”, sagen viele. RZA meint: “We gotta be extra, extra clean and we got to watch what we say. Anything we say can and will be used against us. […] I’m a nerd right now. Straight up and down, I’m a nerd right now. I don’t play nothing, nothing ‚cause all eyes are on us.”

Alles also eine große Verschwörung des weißen Amerika gegen die afro-amerikanische Riege der Kreativen, die Geld machen, das ihnen nicht gegönnt wird? Ganz von der Hand zu weisen ist das nicht, doch im Falle von T.I. sind die Beweise eben erdrückend, und es wäre durchaus vermeidbar gewesen; man fragt sich nämlich schon, was er denn mit diesen ganzen Waffen anstellen wollte. Wir werden euch weiter über die neuesten Entwicklungen im Fall T.I. auf dem Laufenden halten.

Styles P, Scarface, Beanie Siegel und Pharrell Williams

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Der Gangster oder vielleicht besser gesagt der Gentleman Styles P gab kürzlich die Gästeliste seines neuen Albums Gangster (Extraordinary Gentleman) bekannt, welches am 4. Dezember in die Läden kommt. Darauf sind Akon, Ghostface Killah, The Roots‘ Black Thought, Ray J und Max B verzeichnet.

Auch am 4. Dezember, wird der Texas Rapper Scarface sein neustes Album MADE über Rap-A-Lot Records  veröffentlichen. Mit dabei sind T.I., Lil Wayne, Z-Ro, Tanya Herron und Wacko von UTP.

Jüngst kündigte Beanie Siegel an, dass  sein viertes Soloalbum „The Solution“ (über Rocafella Records) am 11. Dezember veröffentlicht wird, dessen Feature-Liste auch beeindruckend ist. Darunter finden sich die eben genannten Styles P und Scarface, sowie Rahaeem DeVaughn und viele mehr. Die erste Single „All Of The Above“ featured R. Kelly. Er verspricht mit diesem Album eine Alternative zu all dem, was man im Moment im Radio hört. „I realize that the game has changed, everything sounds the same, very repetitive,” sagte Beanie. „The Solution is the answer to all of that. For those that want to here a little rock, jazz or soul, I got all of that!”

Pharrell hingegen plant noch an seiner neuen N.E.R.D. LP, welche für 2008 vorgesehen ist, natürlich zusammen mit Chad Hugo und Shay Haley. „[Pharell:] I just was waiting for the right sounds,” so sagte er. „Creating [music] at the keyboard is like going fishing. You fish for it every day. And you either get it or you don’t get it. It works several different ways: sometimes I sit down and just make something and it’s appropriate for it, sometimes I do that and it’s not appropriate. And sometimes I have to wait. What I usually do with the N.E.R.D. albums is we wait a lot.” Nach eigenen Aussagen, soll die Platte, mit N*R*3*D  betitelt, weitestgehend fertig sein.

Junk Science – Gran`dad´s Nerve Tonic

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Das New Yorker Label Def Jux ist ja durchaus dafür bekannt, hin und wieder für Überraschungen zu sorgen und die Grenzen des guten alten Genres Hip Hop neu aus zu loten. Was die Gruppe Junk Science, bestehend aus Mc Baje One und DJ Snafu, mit ihrem inzwischen zweiten Album „Gran`dad`s Nerve Tonic“ hier vorlegt klingt in diesem Zusammenhang für mich aber dann doch etwas ungewohnt. Aus dem Hause Def Jux war ich bis her in Sachen Beats und Rhymes immer einen höchst möglichen Abstraktionsgrad gewohnt Ganz im Stil von Künstlern wie El-P, Aesop Rock und anderen, das Ganze meist gemischt mit einer gewissen Grundstimmung, die dann irgendwo zwischen Frustration und Aggression lag. Bei Junk Science sieht das etwas anders aus. Die Beats sind wesentlich leichter, laden an verschiedenen Stellen sogar zum Tanzen ein und die Raps von Baje One und seinen Gästen gehen ebenfalls bei den meisten Tracks direkt ins Ohr. Das soll jetzt aber bitte nicht als Kritik an den genanten Def Jux Künstlern verstanden werden, ist nur als Besonderheit dieser Gruppe aufgefallen.
„Gran`dad`s Nerve Tonic“ ist ein Konzeptalbum und nach der Idee von Baje One ging es ihnen weniger um Alkohol oder Alkoholismus im Allgemeinen, als darum, dass das komplette Album für sie eine Art „Zaubertrank“ darstellt, den sie sonst nirgends auftreiben konnten. Durch diese thematische Orientierung entstand wahrscheinlich auch die leicht erkennbare Stimmung des Albums, aber dazu weiter unten mehr.
Der ersten Anspieltipp findet sich auf „Do It Easy“. Einziges Problem: bei dem funky Drumbreak und der wunderbar leichten Melodie kann man beim ersten Hinhören nicht wirklich glauben, dass der Song aus Brooklyn, New York ist, klingt für mich eher nach den People Under The Stairs aus Kalifornien, oder ähnlichen Acts. Das klare komödiantische Highlight der Platte gibt Baje One auf dem Song „Jerry McGuire“, auf dem er den Zuhörer Tipps gibt, auf welchem Wege er am besten seinen Arbeitsplatz verlieren kann. Gegen Ende des Albums finden sich noch zwei weitere Tracks die hier erwähnt werden müssen. Der erste ist „Third Person-Stealth“, der wegen eines außergewöhnlichen Vocal-Samples und als einer der wenigen Songs mit ernsterer Thematik aus dem Rest der Songs heraus sticht. Der zweite Track ist eigentlich nur ein Remix eines anderen Stückes und als Bonus auf dem Album. Aber was Daedalus aus „Do It Easy“ gemacht hat ist meiner Meinung nach zu großartig, um hier nicht erwähnt zu werden.
„Gran`dad`s Nerve Tonic“ hat seine Vor- und Nachteile. Als Komplettes Album gesehen funktioniert es an sich ganz gut, weder Baje One noch Snafu sind irgendwelche großen Fehler unterlaufen. Das Problem ist leider die, eventuell, am Thema orientierte Grundstimmung, diese sorgt zwar für einige durchaus beschwingte Tracks, hält das Album aber auch davon ab wirklich Spannung auf zu bauen.
So bleiben also 13 zum Teil überdurchschnittlich gute Tracks mit leider zu wenigen Höhepunkten, aber zum großen Glück auch ohne wirklichen Tiefpunkt. Grund genug eigentlich für jeden, der die Chance bekommt sich dieses Projekt mal anzuhören, das auch zu tun und zu sehen, wie ihm oder ihr „Gran`dad`s Nerve Tonic“ schmeckt.

M.O.R. – Simply The Best

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„HipHop Is Still Ok“ ist jetzt gute 2 Jahre alt. So lange hat es gedauert bis die Boys von M.O.R. ein weiteres Album veröffentlichten. Diejenigen unter euch, die 7 Jahre nach dem ersten M.O.R. Release immer noch mit straightem Battlerap rechnen, werden wohl enttäuscht sein. Diejenigen allerdings, die auf Deutschrap von fünf hervorragend guten MCs und Klängen, die den Sound der 80er noch besser transportieren als die  80er selber, stehen, für diejenigen, die die ganze Zeit auf ein Deutschrap Album gewartet haben welches den Flavour von früher über lässig gesungene Hooks und feinste Reimstile wiederbringt, für die ist es das Album des Jahres.

Gleich zu Beginn kommen M.O.R. mit einem dicken Battletrack rein, wie man es von Ihnen erwartet. Bei „Moves“ zeigt jedes M.O.R. Mitglied traditionsgerecht mit bester Battletechnik was es drauf hat. Der schöne dicke Bass und die Synthies bringen den Kopf schon nach den ersten Sekunden zum Nicken. Gleich im zweiten Track fällt einem sofort die Metamorphose auf die Big Derril Mack von „Hip Hop Is Still Ok" bis „Simply The Best" durchgemacht hat. Stetig verbessert er sich und zeigt auf dem verspielten, schön arrangierten Beat von „Halstattoos“ und auch später noch seine Fortschritte auf. Ein klarer Höhepunkt des Albums ist „Jump“, das unverhohlen Van Halens "Jump" covert, Illo kommt sehr mächtig rein, Fumanschu sticht mit seinem wunderbar geflexten Part hervor, Justus kümmert sich wieder rührend und singend um den Chorus, der das ganze den 80ern noch näher bringt. Ein Song, den man noch Stunden später im Ohr hat, wie im Pressetext schon erwähnt, die „Stadionhymne“ schlechthin, gekrönt von schönen Rhytmuswechseln und einem obligatorischen E-Gitarrensolo, dass die Eightiestolle zum Wippen bringt. „Jeden Tag" ist ebenfalls einer meiner Lieblinge. Eine wunderbar eingängige Melodie, die es schafft, ähnlich wie man es von diversen Westcoastrappern kennt, die Stimmung des Sommers aufkommen zu lassen. Leichtigkeit, die Illo und Jack Orsen hier mit ihren besonders gelungenen Parts untermalen. Und gleich folgt der nächste Streich. Mit „So verrückt“ erreicht uns das erste Liebeslied der Rapmaster. „Ich komme immer zu dir zurück, komm noch näher nur ein kleines Stück“, Fumanschu singt die leicht kitschige Hook ein, bei der man nur mitsingen möchte, allein Derril haut hier inhaltlich ein wenig daneben. Es fällt mir fast schwer nicht jeden Titel einzeln zu erwähnen, da jeder Track mit seinem Achtziger Flavour, dem Geruch der alten Tage daher kommt, wie ich es in dieser Form, zu dieser Zeit, noch nicht aus Deutschland kenne.
 
Wenn man vom alten Style der M.O.R. ausgeht, wird man anfangs vielleicht etwas enttäuscht sein, es lohnt sich allerdings diese Scheibe mehrmals anzuhören, denn jedes Mal entdeckt man ein bisschen mehr, seien es die verspielten Beatbausteine, die Ronald gekonnt eingebaut hat oder die, wie gewohnt, sauberen Reimstile der Berliner Rapgören. Besonders Illo bringt einen ausgezeichneten Vers nach dem anderen hervor und sticht damit auf diesem Album besonders positiv ins Auge.

Ein Hammer folgt dem anderen, nur „Superman“ und „Gibs auf“ könnte man als weniger gelungen bezeichnen, obwohl man selbst diesen Tracks immer noch viel abgewinnen kann. Den krönenden Abschluss bildet „Bei M.O.R.", der mich spontan an Masta Ace’s „Born To Roll“ erinnert, mit einem überdicken Bass und einem genialen Effekt auf dem Chorus. „Ronald Mack Donald hat wirklich Bass“. Uuuhhuu!“ Bei M.O.R.geht es wirklich ab, du denkst du hast was zu sagen doch ich würg dich ab.“ Bei dieser Nummer muss man den Missmut der Nachbarn in Kauf nehmen, denn man kann sie einfach nicht leise anhören. Fumanschu, Jack Orsen, Illo, Big D, Justus und Ronald Mack Donald sind „immer noch ihrer Zeit voraus“. Ja, diesen Hochmut, der im Pressetext zuerst für Stirnrunzeln sorgt, kann man ohne weiteres genau so unterschreiben. Für ihr erstes, doch eher konzeptartig angelehntes, Album, liefern die M.O.R.-Jungs einen Klassiker ab, zeitlos und jetzt schon ein Dauerbrenner in meinem Player. „Simply The Best", der Name ist hier Programm.

Animus

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Es ist ein farbiger Herbsttag, die Sonne scheint über die kreuzberger Dächer und der Himmel zeigt ein expressives Blau, welches die Arbeit in der Redaktion gerade anspornt. Es ist der 19. Oktober, der Releasetag des Mixtapes „Der Kugelschreiber Teil 2“ vom Heidelberger Rapper Animus, der, obwohl sein neues Werk schon im Internet auftauchte, ihn Toni L im rap.de Interview nicht einmal als einen der neuen großen aus Heidelberg erwähnte und er leicht erkältet klingt, guter Dinge ist und ein bisschen über sich und sein neues Mixtape erzählt.

rap.de: Hast du schon erstes Feedback zu deinem neuen Mixtape bekommen, aus deinem Freundeskreis oder aus dem Arbeitsumfeld, vielleicht von Moses P. oder sogar von Curse?

Animus: Ja, Curse hat mir eine Email geschrieben, er hat gemeint, das Snippet hätte ihm sehr gut gefallen und mir alles Gute gewünscht. Moses findet es sowieso cool und alle aus meinem Umfeld auch. Jeder, der es bis jetzt gehört hat war begeistert.
rap.de: Du hast neuerdings einen Bandübernahmevertrag mit 3p, wie kam das zu Stande?

Animus: Ganz am Anfang, bevor ich mein erstes Mixtape „Der Kugelschreiber“ herausbrachte, hab ich ein Demo an 3p geschickt und der A&R hat gesagt, dass er mir ein Meeting klar machen möchte und das hat sich dann aber irgendwie über sechs Monate hingezogen, in denen nichts zu Stande kam. Dann habe ich mir gedacht, bevor mir die alten Songs nicht mehr gefallen, bring ich die einfach independent raus. Als die CD dann draussen war, hatte ein Manager den ich kenne ein Meeting bei Moses gehabt, wegen einer Künstlerin, und hat den Moses einfach auf mich angesprochen. Und Moses meinte: „Ja, Animus kenn ich, der soll sich mal melden.“ Dann bin ich nach Frankfurt, hab mich gemeldet. Dann hatten wir noch ein Meeting gehabt und es war klar, dass das zweite Mixtape bei 3p rauskommt.
rap.de: Woher stammen die Beats deines neuen Mixtapes „Der Kugelschreiber Teil 2“?
     
Animus: Zum größten Teil sind es Amibeats und zwei Sachen sind selbst produziert. Einmal von Mindz aus ähm… keine Ahnung und von Rocko. Mindz hat auch schon für Prinz Pi zum Beispiel produziert und Rocko hat schon was für Megaloh gemacht. Ganz gute Produzenten also.
rap.de: Produzierst du auch selbst?

Animus: Ne gar nicht. Ich habe es einmal versucht, eine halbe Stunde Fruity Loops aber dann habe ich gemerkt, dass ich doch nicht dafür geschaffen bin.

rap.de: Ein eigener Sound ist wichtig für einen Künstler. Arbeitest du bereits mit Produzenten zusammen, die deine Texte repräsentieren können? Oder planst du zumindest eine Zusammenarbeit mit jemandem bestimmten?

Animus: Also es gibt viele Produzenten, die ich cool finde in Deutschland aber ich habe einfach nicht das nötige Geld, um mir irgendwelche Beats zu kaufen von denen. Aber manchmal, zum Beispiel auf der aktuellen Juice CD (Vol. 80), habe ich einen Song drauf, der von Brisk Fingaz produziert ist und die machen ja auch ganz coole Sachen. Von daher, es liegt eher am Budget, Lust auf eine Zusammenarbeit hätte ich auf jeden Fall so, weisste?


rap.de: In „Ohne Ziel“ rappst du davon, dass du nicht ohne Ziel ans Mic gehst. Kannst du dieses Ziel irgendwie in Worte fassen?

Animus: Also das Ziel, jedes Mal wenn ich an den Beat gehe, ist, den Beat zu zerpflücken. Und es ist halt egal ob es ein Story-Song oder ein Battle-Song ist und das wollte ich damit einfach sagen. Nie einfach ohne Plan drauf los rappen, sondern mein Ziel ist es, den Beat zu vergewaltigen. (lacht)
rap.de: „Alltag“: „Irgendwann im leben kommt man in einen Konflikt, bei dem Reden nichts mehr bringt“ – Warst du öfter in deinem Leben in solchen Situationen?

Animus: Auf jeden Fall. Leider zu oft. Ich bin so wie ein Hai, ich schwimm herum aber erst wenn du mich wirklich anpisst, dann fress ich dich auf. Das ist schon oft genug passiert. Leute sagen, wenn du ihn ignorierst, dann hört er von allein auf, dies und das, aber auf der Strasse gibts so etwas nicht. Du hast einfach deinen Ruf auf der Strasse, und das ist dort das wichtigste, und wenn jemand deinen Ruf gefickt hat, dann kannst du dich dort nicht mehr sehen lassen. Deswegen musst du dich einfach irgendwann mal mit deinen Fäusten verteidigen. Außerdem ist mein Stolz einfach zu groß, als das ich einfach alles hinnehmen könnte und darum geht es eigentlich. Man sollte sich nicht schlagen, aber wirklich, man selber hat auch nicht immer die Wahl, es kommt auch auf den Gegner an, wie weit er es treiben möchte.
rap.de: Hing das auch schon mal von deiner Herkunft ab oder war das total egal?

Animus: Es gibt wirklich oft so diese ausländerfeindlichen Bemerkungen oder sonst irgendwas. Aber aufgrund dessen habe ich mich nie mit irgendjemandem geschlagen. Ich hatte das große Glück, noch nie von Nazis bedroht zu werden oder so etwas. Nein.. Also nicht, dass ich mich erinnern könnte. Da wo ich herkomme, sind die Deutschen eigentlich total friedlich.

rap.de: Entstand die Fortsetzung von „Alltag“ bewusst? Oder kommen solche Fortsetzungen automatisch, eben mit dem Alltag?

Animus: Das war eben das Blöde, ich hatte zwei Beats und der zweite Teil von Alltag war am Anfang total anders geschrieben, aber mit derselben Aussage und als ich irgendwie den Song fertig hatte, habe ich gemerkt: Okay, du sprichst ja eigentlich fast dieselben Themen an, wie auf Alltag, warum benutze ich dann nicht einfach dieses „Ich kenn‘ genügend Leute“, was immer der Anfang von jedem 16’ner ist, und mach daraus einfach Teil 2. Somit hatte ich dann auch weniger Probleme einen Titel zu finden und hab halt direkt Teil 1 und 2 gemacht. zwei Songs, die eigentlich fast das gleiche aussagen.
rap.de: Da könnte es glatt eine Fortsetzung von „Aktion Reaktion" geben, was nebenbei gesagt eine geniale musikalische Inszenierung ist.

Animus: Findest du?
rap.de: Ja!

Animus: Dankeschön. Also eine Fortsetzung wird es geben aber das Ding ist, die Teile sind halt schwer, weil ich kann nicht irgendetwas machen. Aktion Reaktion Teil 2 kann halt nicht sein: Der Junge, der einen Kaugummi kaut und sich verschluckt und erstickt. Das wäre zu einfach. So Sachen wie „Das Leben ist verrückt“ vom ersten Mixtape, ich weiß nicht ob du das kennst, wo die drei Geschichten in einem Punkt zusammen laufen, da bin ich auch schon dran eine Fortsetzung zu machen.
rap.de: Ja kenne ich, das ist dem ähnlich und auch sehr interessant.

Animus: Genau. Da fordert man den Hörer auch ein bisschen heraus, um auf die Geschichte mit einzugehen. Und ich bin schon dran, bei beiden einen zweiten Teil zu schreiben, nur dauert das halt ein bisschen, weil ich das Level halten möchte.


rap.de: Was hat die Wahl deines Features, Morlockk Dilemma, beeinflusst?

Animus: Also Morlockk Dilemma ist also erstmal von den Rappern, die – so sag ich mal –  in meiner Fame-Klasse sind, der einzige mit Fard zusammen, der mir wirklich gefällt und deswegen hab ich ihn direkt angesprochen und er hatte Bock drauf. Natürlich habe ich auch Bock drauf mit Savas, Samy oder Curse und so weiter Songs zu machen aber die kannst du eben nicht einfach wegen einem Mixtape-Feature anfragen. Deswegen, aber Dilemma war der, den ich unbedingt haben wollte, Fard ist für das nächste Tape geplant und dann hätte ich auch schon alle abgeklappert.
rap.de: Ja, zwischen euch gibt es offensichtliche Parallelen. Textlich seid ihr erschreckend direkt und arbeitet hauptsächlich mit extremen Bildern, wie Beispielsweise in deinem „Luxus“ Song.

Animus: Genau. Ja und wie gesagt ich feiere seine Musik total. Ich denk mal, wenn er etwas komplett anderes machen würde als ich und nur von Partys rappen würde oder sonst irgend etwas, was ich ja nie machen würde, hätte ich ihn auch nicht gefragt. Er gehört für mich wie gesagt zu den Top Newcomern.
rap.de: Die Aufmerksamkeit nach dem ersten Mixtape kam erst sehr spät, woher nahmst du die Kraft und Motivation für die nächsten Tracks?

Animus: In meinen Augen war es so: Okay du hast dir einfach nicht genug Mühe mit dem ersten Tape gegeben. Aber allerdings wollte ich auch nicht zwei Jahre warten, bis ich nachlege und habe dann alle Ideen, die ich hatte, zusammen genommen und direkt das zweite Mixtape gemacht und das wars halt. Und erst, als das zweite Mixtape schon fertig war und kurz bevor es raus kommen sollte, wurde das erste dann Mixtape des Monats in der Juice und in der Backspin und hier und da und ich hab mir gedacht: „Oha cool, jetzt hast du den Hunger, den du durch die Enttäuschung hattest, benutzt, um ein krasseres Tape zu machen, hast aber trotzdem die verdienten Lorbeeren für dein erstes Mixtape bekommen.“ Von daher ist alles super.
rap.de: Das führt mich noch zu einer anderen Frage. Bist du gläubig?

Animus: Ja. Aber ich bin kein Moslem oder Christ oder so etwas. Ich glaube aber, dass es einen Gott gibt und gute und schlechte Menschen, die je nachdem belohnt oder bestraft werden, nach ihrem Tod. Ich glaube auch an Wiedergeburt, das sage ich auch in dem „Alptraum“ Song. Das war ja die Frage, die ich Gott gestellt habe auf dem ersten Mixtape, ob man die Fehler, die man jetzt macht im nächsten Leben irgendwie zurück bekommt, durch Armut oder sonst irgendwas. Also glaube ich schon aber..
rap.de: Eher Marke Eigenbau?

Animus: Genau, ich könnte es jetzt nicht irgendwie einordnen, in Buddhismus oder Judentum..


rap.de: Was machst du beruflich?

Animus: Ich mache zur Zeit Fachabitur und eine Ausbildung als Grafikdesigner.

rap.de: Woher kommt das Interesse dafür?

Animus: Ich kann sehr gut zeichnen. Ich war verdammt mies auf dem Gymnasium aber da es bei meiner Schule ein Aufnahmeprüfung gab, also bei der jetzigen, haben die mich trotz meines schlechten Zeugnisses genommen, weil mich sonst keine Schule wollte, von daher bin ich jetzt dort.
rap.de: Also bist du rundum kreativ. Hast du vielleicht auch eine engere Verbindung zu Graffiti?

Animus: Ne, ich hab früher ganz viel.., ach was heißt früher, ich male immer noch gerne Graffiti aber eben nur auf einem Blatt Papier, weil das ist einfach zu teuer ist für mich. Das ist ja schon ein kostspieliges Hobby.
rap.de: Wie ist das aus deiner Sicht, hattest du in der Berufswelt je Probleme, als Deutscher mit persischen Wurzeln?

Animus: Ja, auf jeden Fall. Da sind schon ganz krasse Sachen vorgekommen. Ich habe einmal beim Edeka nachgefragt, im Lager, um irgendwelche Dinge in Regale einzusortieren und die Frau meinte, die nehmen nur Leute vom Gymnasium. Das war ihre Antwort und ich war zu dem Zeitpunkt auf dem Gymnasium, mehr hat sie dazu nicht gesagt. Du wirst eben niemals einen Kanaken sehen, der im Restaurant kellnert oder sonst irgendwas, wir sind höchstens hinten und waschen die Teller. So kommt es mir vor, natürlich habe ich diese Erfahrungen gemacht. Deswegen wäre es auch schön, wenn ich mit Musik mein Geld machen würde, weil ich genau weiß, wie das abläuft, wenn du Bewerbungen schreibst und da steht schon ein Name, den die nach dem fünften Mal immer noch nicht aussprechen können.
rap.de: Wirst du auch im Musikgeschäft aufgrund deiner Herkunft direkt gehatet?
Animus: Ja auch, auf jeden Fall. Die Leute sehen, das ist eine Kanake, der sieht so und so aus und von dem kann nur Mist kommen, das muss jetzt wieder so ein Gangster-Rapper sein oder sonst irgendwas.

rap.de: Das ist ja überhaupt nicht der Fall.

Animus: Eben, die müssen den Arsch hoch kriegen, sich meine Songs anhören und dann raffen sie, mit was für einem Menschen sie es zu tun haben. Und dann ändert sich die Meinung sicher auch um hundertachzig Grad. Das heißt, ich habe schon mein Leben lang mit irgendwelchen Vorurteilen zu kämpfen und hab nichts anderes zu tun, als die Leute, die Vorurteile haben, eines besseren zu belehren.

rap.de: Du scheinst ein sehr familiärer Mensch zu sein. Was bedeutet deine Familie für dich?

Animus: Ganz ehrlich, ich bin nicht der Typ, der unglaublich viel Zeit mit seiner Famile verbringt. Ich habe einfach zu viel zu tun hier und da. Aber Familie bedeutet mir trotzdem alles. Bei uns ist es nicht so, dass du dich abends zusammen setzt und Brettspiele spielst, verstehst du? Aber natürlich, gerade weil ich in einem fremden Land lebe, obwohl ich hier geboren bin, mich aber nicht wirklich zu Hause fühle, ist die Familie alles was wir haben. Da gibt es auch nicht so etwas wie die Mutter beleidigen, ich habe sonst nichts aber das was ich habe, verteidige ich mit meinem Leben.
rap.de: Dein Bruder schenkte dir zum 13. Geburtstag das Album „Feuerwasser“ von Curse, das dich letztendlich zum rappen brachte. Wenn du heute zurückblickst, was genau hat dich daran verzaubert?

Animus: Also ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe „Wahre Liebe“ gehört, auf Viva plus war das glaube ich früher. Der Song war eigentlich ausschlaggebend. Aber ganz ehrlich, er hat mich damals gefragt, was er mir schenken soll und ich hab gesagt entweder Rhymes Galore von ähm (lacht) Dj Thomekk oder eben „Feuerwasser“ von Curse und da gab es irgendwie nur „Feuerwasser“ von Curse, in dem CD-Geschäft, und dann hat er mir das gekauft. Es war also eigentlich nur ein Zufall, dass ich auf das – sag ich mal – krasseste Deutschrap-Album aller Zeiten gestoßen bin. Sonst hätte ich Thomekk gehört und wäre wahrscheinlich nie Rapper geworden.
rap.de: (lacht)

Animus: (lacht)

rap.de: Du bist ja technisch schon sehr ausgereift mit deinen zwanzig Jahren. Woher kommt das?

Animus: Ich rappe seitdem ich dreizehn bin, also seit sieben Jahren und schreibe Songs. Die anderen Rapper freestylen ihr Leben lang und sobald sie ihre ersten Texte schreiben, fangen sie schon an CDs raus zubringen. Ich denke, das hängt damit zusammen.
 
rap.de: Du hast eine sehr kräftige und basslastige Stimme. Brauchst du auf der Bühne eigentlich backup?

Animus: Ja das Problem ist, meine Nase ist kaputt, vom Boxen. Ich habe drei Jahre lang geboxt aber musste dann aufhören, weil meine Nase kaputt war. Das heißt, ich kann auch nicht so gut atmen und je aggressiver ich rappe, desto weniger Luft habe ich. Also ohne backup, würde ich nicht klar kommen, wenn ich diese aggressiven Songs mache. Deshalb ist vielen Leuten auch schon aufgefallen, dass ich häufig cutte in meinen Songs, hört man ja auch, liegt einfach daran, dass ich die Luft nicht habe, da meine Nase nicht wirklich funktioniert.
rap.de: Aber du treibst trotzdem noch Sport?

Animus: Ja ich bin fünf Mal die Woche im Fitnessstudio.
rap.de: Ist das für dich ein ähnliches Ventil, wie die Musik?

Animus: Das Boxen früher auf jeden Fall. Außerdem denk ich, so wie du deinen Körper behandelst, sagt das auch viel über dich selber als Mensch aus oder deinen Charakter. Wenn du keine Disziplin hast, was deinen Körper angeht, hast du auch keine Disziplin im Leben. Für mich muss ein Mensch komplett stimmen, vom Verstand her, vom Psychischen und vom Physischen her. Den physischen Aspekt kannst du dir ganz stumpf antrainieren, aber den psychischen muss man sich mühsam aneignen, das Wissen. Denn Wissen ist Kraft.

rap.de: Ermöglicht dir der Deal bei 3p Konzerte oder ist eine sogar eine Tour geplant?

Animus: Das erfahren wir erst, nachdem das Mixtape raus gekommen ist, je nachdem, wie es ankommt. Aber ich denke schon, dass ich im Sommer auf ein paar Festivals auftreten werde, vielleicht sogar auf dem Splash!
rap.de: Da sehen wir uns dann vielleicht wieder.

Animus: Auf jeden Fall Alter, trinken wir ein RedBull zusammen.
rap.de: Abgemacht. Wie sieht es denn in der Zukunft aus, ist ein weiteres Mixtape in Planung und was kannst du darüber schon verraten?

Animus: Also ich habe das dritte Mixtape schon fertig geschrieben und ich muss es jetzt nur noch aufnehmen. Ja es wird aber auf jeden Fall wieder eine Steigerung sein und ich habe jetzt auch wieder viele Themen-Sachen, die Battle-Sachen sind auch sehr gut geworden, also was die Leute von mir erwarten nur wieder einen Tick krasser. Ich werde auch wieder mehr doubletime rappen, weil ich das ein bisschen vernachlässigt habe auf dem zweiten Tape. Aber die Leute sollen erstmal das zweite Mixtape auschecken, sich durch hören und wenn es ihnen gefällt, dann haben die sicher etwas, auf das sie sich freuen können, weil „Der Kugelschreiber Teil 3“ ist schon in der Mache.
rap.de: Als Begründung, warum du erstmal noch nicht an ein Album denkst, sagtest du: „ Man sollte geübt haben zu schießen, bevor man in den Krieg geht.“ Ist das eine reine Analogisierung oder ist das Rapgeschäft wirklich eine Art Krieg in deinen Augen?

Animus: Man, du hast mit so vielen Schlangen zu tun in diesem Geschäft. Snaga hat schon gesagt „Ich kam in dieses Game und habe nichts als Lügner gefunden.“ Und er hat einfach recht, weil hier gibt es keine Freunde. Diese Rapper, alle Bruder hier und Bruder da, die schmeißen mit Bruder um sich, wie ein Affe mit scheiße. Und ich nenne keinen von denen Bruder, weil es alle hinterhältige Schweine sind. So ist es einfach. Rap ist Krieg. Jeder ist heutzutage Rapper, deine eigenen Konsumenten sind gleichzeitig deine Konkurrenten, deswegen verkaufen wir auch nicht so viel. Natürlich ist Rap Krieg Alter, das ist kein Spaziergang. Du musst selbstbewusst sein, zu einhundert Prozent an dich glauben und du darfst niemandem blind vertrauen, keinem auf der ganzen Welt. Ich vertraue niemanden blind, ich vertraue auch nicht mal 3p blind oder sonst irgendwem. Ich würde keinem einfach mein Schicksal einfach so in die Hand legen und sagen: „Hey du machst das schon.“ Weil am Ende des Tages, denkt jeder einzelne Mensch, vor allem im Rapgeschäft, an seinen eigenen Arsch.
 
rap.de: Okay da sind wir ja eigentlich schon am Ende des Interviews angelangt. Möchtest du noch irgend etwas mitteilen?

Animus: Ich habe im rap.de Interview mit Toni L gelesen, dass er viele Rapper aus Heidelberg genannt hat.
rap.de: Ja genau, außer dich. Das ist mir auch schon aufgefallen.

Animus: ..außer mich zu nennen. Ich möchte sagen, dass ich der einzige bin, der im Moment die Flagge für Heidelberg hochhält. Und wenn Toni L sagt, dass Safarisounds und Irie Revoltés, den Heidelberger Sound repräsentieren, dann bin ich kein Heidelberger. Denn ich bin der Heidelberger Sound, ich halte die Flagge für Heidelberg hoch und ich bin der einzige Grund, warum die Leute wieder über Heidelberg reden. Alle anderen Rapper aus Heidelberg sind meine Freunde, solange sie mir nichts wegnehmen. Aber man muss akzeptieren, dass ich der Grund bin, warum Heidelberg jetzt wieder zurückkommt und keiner von diesen Dinosauriern.
rap.de: Alles klar.

Animus: Findest du das ein bisschen frech?
rap.de: Nein. Wir hatten ja gerade das Rap/Kriegthema. Danke für das Gespräch.

 Animus: Ich dank dir für die Zeit Alter.

Langersehntes Little Brother Album

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9th Wonder und Little Brother gehen ja nun getrennte Wege und das Ergebnis gibt’s nun auch bald schon im Plattenladen zu bestaunen. Zumindest im Falle 9th Wonder ist es schon soweit. Die Anfang Oktober erschienene Platte „Dream Merchant Vol.2“ enthält allerhand interessante Features (wie z.B. Mos Def, Camp Lo oder Memphis Bleek) plus – und das ist ja in dem Fall schließlich die Hauptsache – neue dope Beats des „Legitimen Erbes von Pete Rock und J Dilla“, als den ihn viele sehen. Angefangen hat bei ihm alles mit seiner Remixversion des Nas-Albums „God’s Son“, die er folglich „God’s Stepson“ taufte. Seitdem kann sich der Produzent kaum noch vor Aufträgen retten und hat sogar schon in der RnB Welt Einzug gehalten, indem er Tracks unter anderem für Mary J. Blige oder Destiny’s Child machte.

Böses Blut mit seinen alten Kompagnons von Little Brother gibt es aber nicht. Man habe sich im letzten Jahr einvernehmlich getrennt, weil man nicht mehr dieselben Ziele verfolgte. Auch Big Pooh und Phonte sind auf dem Album vertreten und bringen heute in den USA ihr neues und heiß ersehntes Werk „GetBack“ heraus (Erscheinungsdatum bei uns: 16.11.), auf dem sie mit Nottz oder Illmind würdige Nachfolger für den Überproduzenten gefunden haben, aber auch 9th Wonder himself steuerte einen Track bei. Auf einem Konzert in Manhattan erklärten die beiden nun, dass sie mit allen Labels gebrochen haben und nirgends mehr gesignt sind. Eigentlich sollte es einen nicht wundern, denn die Jungs haben bisher immer getan, was sie für richtig hielten – sie stellten „GetBack“ sogar schon vor dem Release ins Netz – und unterstreichen damit eigentlich nur ihren Ruf als Backpack Rapper (oder wie viele auch sagen: „Real Lyricists“). Folglich ist nicht damit zu rechnen, dass sie dem Kommerz anheim fallen, auch wenn der Hype um ihr neuestes Album in den Staaten derzeit sehr groß ist. Und als echter HipHop Fan kann man sich das Ding auch wirklich nicht entgehen lassen. Checkt LBs MySpace Seite, um euch schon mal vorab ein Bild davon zu machen.

Italo Reno dropt Solo-Album

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Nachdem Germany am 16. November sein Solo-Album „Die Stunde Der Wahrheit“ veröffentlichte (News vom 11.10.2007), folgt ihm nun am 30. November sein Kollege Italo Reno mit „Zu Schön Um Wahr Zu Sein“. Ganze 20 Songs sind zu erwarten, deren Beats von Crada, SashliQ, Kool DJ GQ, Roey Marquis II., phreQuincy, Jaleel, DJ Rocky, Jimmy Ledrac, den Beathoavenz und den Beatgees produziert wurden. Feature-Beiträge kommen von Harris, Germany, Greis und vom Biggest Mindener Curse.

Und der 1. Platz geht an…

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Wie wir bereits berichtet haben (News vom 19.10.2007) fand letztes Wochenende die alljährliche Breakdanceweltmeisterschaft in Braunschweig statt. Wie folgt gingen die Kontrahenten auseinander: Die Extreme Crew aus Korea holte den 1. Platz, Japan mit der Turn Phase Crew den 2. Platz, die für Deutschland an den Start gegangenen "Funk Fellaz" erreichten dieses Jahr nur den 4. Platz. Gratulation an die Sieger der diesjährigen Challenge. Wir sehen uns im nächsten Jahr!

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