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Separate macht schluss mit Rap

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Vor Kurzem wurde es offiziell, dass Abroo Buckwheats Music verlassen hat, als guter und motivierter Künstler wahrscheinlich nicht ohne Grund. Labelgründer und Chef Separate sieht seinem musikalischen Karriere-Ende entgegen und veröffentlichte am 14. Dezember zuletzt sein Mixtape „Die Jagd Nach Den König II“. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger soll es viel ausgereifter sein und weniger Features enthalten, neben Story-Songs finden sich vor allem Representer auf dem von DJ Kitsune abgemischten Tape. Auf einen dritten Teil, obwohl einmal angekündigt, wird man vergebens warten.

In Zukunft soll es keine Veröffentlichungen mehr von Separate geben, er wird sich voll und ganz seinem Medienmanagement Studium widmen: „Ich wollte unbedingt wieder lernen und etwas für meinen Kopf tun und nicht die ganze Zeit im Studio abhängen.“ Das Label Buckwheats Music bleibt bestehen, Separate wird seine Jungs Vega, Turkish und Charon also weiter supporten.

Mittlerweile ist er 26 und hat das Gefühl für seine harte Arbeit, die er in seine Musik gesteckt hat nicht entsprechend entlohnt worden zu sein: „Ich habe durch Rap viel Geld verdient, aber das steht in keinerlei Relation zu der Zeit, die man in die Arbeit investiert und vor allem zum Stress, den man dazu hat. Das sind zwei verschiedene Welten. Mein Kopf ist gefickt und ich bin jeden Tag übermüdet, egal wie lange ich schlafe!
Doch scheint ihm nicht nur Finanzielles Sorgen zu bereiten – „Du stehst morgens auf und liest alles Mögliche auf den HipHop- Seiten um zu sehen, was in der Szene passiert, anstatt mal zu schauen, was auf der Welt passiert. Das hat mir irgendwann gezeigt, dass durch Rap mein Horizont total eingeschränkt ist. Ich habe auch das Gefühl, dass ich so richtig abstumpfe was zwischenmenschliche Sachen angeht. Sobald es um Musik-Buisiness und Geld geht, kommt es zu Streitereien. Mir ist aufgefallen, dass mich das total abstumpft. Deswegen habe wohl auch die Notbremse gezogen.

Quelle: Feuer Frei

Black Milk auf aufsteigendem Ast

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Für manche lief es auch gut im Jahre 2007 und wir wissen, dass darunter nicht die Plattenindustrie ist. Denn die hat laut MTV im Gegensatz zu 2006 schon wieder Umsatzeinbußen von 15 Prozent hinnehmen müssen – das wäre dann das achte Minusjahr in Folge. Aber wir wollen hier nicht die große Industrie beleuchten, sondern einen kleinen Gewinner, für den 2007 nicht besser laufen konnte und der auch für 2008 Großes vor hat.
Black Milk, seines Zeichens Produzent und auch MC, hat sich im Frühjahr mit Bishop Lamont von Aftermath zusammengetan und ein Mixtape namens "Caltroit" zu Wege gebracht, das einiges Aufsehen erregte. Auch auf Pharoah Monchs Comeback Album "Desire" und bei Lloyd Banks, konnte er einige seiner Beats platzieren.
In Zukunft will er nicht nur den Hunger der MCs und deren  Anhängerschaft nach Street Shit stillen, sondern darüber hinaus auch musikalisch Hochwertiges liefern. Er erklärt das so: “I’m not just giving them hard beats and telling them to put 16s on them. We’ve got some concept songs, and songs of substance, plus those hard joints people want to hear.”

In Planung sind auf jeden Fall ein ganzes Album mit Pharoah, was wohl eindeutig schon Konturen annimmt und eine Kollabo mit zwei der heißesten MCs aus seiner Hometown Detroit – Royce Da 5’9 und Elzhi (von Slum Village). Diese Kombination wird es bereits auf Elzhis neuer Soloscheibe geben, aber alle drei sind wohl richtig angetan von der Idee, diese fruchtbare Arbeit auf ein ganzes Album auszudehnen.
Black Milk: “I was surprised, Royce was like, ‘Nigga let’s do that, I’ve been wanting to do that.’ I’m like, ‘Damn, why you ain’t say nothing?’"
Es scheint, als würde es den Underground nicht scheren, wie es der Industrie geht. Muss es auch nicht. Sie sind die eindeutigen Gewinner der Situation.

Fler zu deutsch für MTV

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Das lang erwartete Video zur ersten Single „Deutscha Bad Boy“ des neuen Fler Albums „Fremd Im Eigenen Land“, wurde von MTV wegen einer zu zweideutig auslegbaren Message abgelehnt. Es ist angeblich „zu hart, zu deutsch für DEUTSCHES Musik Fernsehen.Fler fühlt sich „ausgegrenzt“ und spricht im Zusammenhang mit dem Video-Verbot von „umgekehrter Diskriminierung“.

Um auf Rotation zu kommen, soll eine zensierte Version des Clips abgedreht werden, die noch heute bei MTV eingereicht werden soll. Was für das deutsches Fernsehen zu hart ist, ist es noch lange nicht für Aggro TV, dort könnt ihr euch heute Abend ab 17 Uhr bei der Internet-Premiere die Originalfassung anschauen und euch über den bedenklichen Inhalt selbst ein Bild machen.

Baggefudda – Nase Hoch

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Bo & MPT bilden die Formation „Baggefudda“ aus Darmstadt. Ihr Album „Das Hundehirn & Sein Betreuer“ ist dieser Tage über Kehlkopf erschienen. Sie liefern uns nun ein Exklusiven Tack ab der es in sich hat. Doch hört selbst!

Jay-Z trennt sich von Def Jam als Künstler

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In einem Interview verriet Jay-Z kürzlich, dass sein nächstes Soloalbum sein letztes Album über Def Jam als Künstler sein wird, danach wäre der Vertrag erfüllt und er vom Label unabhängig. „Wenn ich inspiriert bin,“ antwortete Jigga auf die Frage, ob er ein weiteres Album in 2008 herausbringen wird. „Um ehrlich zu sein, habe ich wirklich vor kurzem darüber nachgedacht. Mein Vertrag fordert noch ein Album, danach kehre ich wieder zu meinem Ausgangspunkt zurück.“ Dies ist aber rein hypothetisch, danach könnte er natürlich immer noch Musik machen: “I can do anything with it at that point.  It’s kind of exciting in a way.  I’m not in the music business so I can drop a single every month.  Who knows?  The possibilities are endless – and without any pressure to sell anything.  I could make whatever and do whatever with my music.  Maybe the songs would just play in 40/40.
 
Vor einiger Zeit kamen Gerüchte auf, die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung mit Def Jam als Vorstand (Präsident) stagnieren, da Jay zu exzessive Geldforderung stellen würde (News vom 07.12.2007), was er allerdings von sich wies (News vom 12.12.2007).

Jay begann seine Rap-Karriere in den frühen Neunzigern, bevor er 2004 zum Def Jam Präsident ernannt wurde. Aufgrund seiner Verpflichtungen, trat seine Musik in den Hintergrund. 2006 feierte er mit "Kingdom Come" erfolgreich sein Comeback. Im November diesen Jahres erschien sein zehntes Soloalbum "American Gangster".

Prodigy vs. Cops

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Prodigy, die eine Hälfte des Erfolgsrapduos Mobb Deep, wandert am 9. Januar für dreieinhalb Jahre in den Knast, da in seinem Auto im letzten Oktober Waffen gefunden wurden. Was er neulich dazu zu sagen hatte, klang nicht wirklich so, als würde er das bedauern. Seit 15 Jahren sei er non-stop am arbeiten und jetzt sei es auch mal Zeit für einen Urlaub, ließ er verlauten. Er werde innehalten, sich erholen und sammeln.
Das heißt aber nicht, dass er nun seinen Frieden mit den Cops gemacht hat, die damals seiner Meinung nach illegalerweise sein Auto durchsuchten und ihn dazu bringen wollten, 50 Cent zu verraten und auszuliefern. Sie hätten im Zeugenstand gelogen, um zu vertuschen, dass ihre Durchsuchung illegal gewesen sei.

"They’ll make up shit and make their case stick. Then it’s your word against the cop’s word. Who’s the grand jury gonna believe? Some rapper that raps about guns and violent stuff that they don’t understand … or are they gonna believe the friendly neighborhood officer?"
Auch glaubt P, dass korrupte Polizisten für die Morde sowohl an Biggie als auch an 2Pac verantwortlich seien. Daher sei es an der Zeit, auch für Rapper, umzudenken, versuchen zu überleben und sich das nicht gefallen zu lassen, statt sich selbst in Videos mit ganz viel Bling Bling zu feiern.
"These motherfuckers is murderin‘ us out here. They lockin‘ us up forever out here and we runnin‘ out buyin‘ jewelry, actin‘ like clowns in videos … Like how can you be a fucking buffoon in a video when this shit is goin‘ on in the world? It’s time to fucking snap out of that shit."

Auch in seinem Video zu dem, aus seinem kommenden Album entnommenen, Song „ABC“, rechnet P mit den Cops ab, nicht ganz jugendfrei aber 100 prozentig real, denn was ist unglaubwürdiger als über Gewalt und Tod zu rappen und sich dann mit schönen Frauen und Champagner in einem Club ablichten zu lassen, fragt auch der Regisseur des Videos Dan The Man. Einfach hier klicken und reinziehen!

Erneuter Diss gegen 50 Cent

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Nachdem sich 50 Cent in einem Video mit Newcomer Souljah Boy gezeigt hat, scheint er wohl zum Abschuss frei gegeben zu sein. Kürzlich holte GZA bei einem Wu-Tang Konzert zum großen Schlag aus und sagte,  dass 50 zwar viel Kohle habe, "aber was ist mit Talent?"

Daraufhin hielt er das Mikro mit den Worten "Ey yo, Curtis, you hear this?" immer mal wieder ins Publikum und ließ dieses Fiddy dissen. "50 Cent and Souljah Boy suck d*ck!" so fasste ein eifriger Wu-Fan die Stimmung der Crowd mehrmals zusammen, woraufhin die Menge immer wieder "Wu-Tang!" skandierte.
Die Rückkehr des Clans hat also nicht nur seine musikalischen Wirkungen, sondern scheint auch das Publikum darauf zu sensibilisieren, was sich alles geändert hat und dass es immer noch Alternativen zu dem gibt, was heutzutage an Hip Hop im Mainstream erfolgreich ist. Man könnte fast sagen, es hat sich eine Menge Wut angestaut. Aber schaut’s euch selber an!

Abroo verlässt Buckwheats Music

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Was Joe Rilla bereits ankündigte, ist nun offiziell geworden. Abroo hat Buckwheats Music verlassen und ist bei Joe Rillas Label Plattenbau Ost untergekommen. Hier soll schon im Februar auch Abroos neues Album erscheinen. Dieses heisst übrigens "Schatten & Licht" und mit dabei sind Ali As, Pretty Mo, Mirc und Joe Rilla selbst, der das ganze auch produziert hat.  Es scheint als sei man friedlich auseinander gegangen, es ist aber abzuwarten ob da in Zukunft nicht doch noch schmutzige Wäsche gewaschen wird.

Buckwheats Labelgründer und Chef Separate muss in Zukunft übrigens nicht nur auf Abroo verzichten, sondern auch auf Classic Media, die die letzten zwei Jahre die Promotion, Pressearbeit und das Management des Mainzer Labels übernommen haben. Übrigens: "Classic Media freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Abroo und Plattenbau Ost!"

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