Black Milk auf aufsteigendem Ast

Für manche lief es auch gut im Jahre 2007 und wir wissen, dass darunter nicht die Plattenindustrie ist. Denn die hat laut MTV im Gegensatz zu 2006 schon wieder Umsatzeinbußen von 15 Prozent hinnehmen müssen – das wäre dann das achte Minusjahr in Folge. Aber wir wollen hier nicht die große Industrie beleuchten, sondern einen kleinen Gewinner, für den 2007 nicht besser laufen konnte und der auch für 2008 Großes vor hat.
Black Milk, seines Zeichens Produzent und auch MC, hat sich im Frühjahr mit Bishop Lamont von Aftermath zusammengetan und ein Mixtape namens "Caltroit" zu Wege gebracht, das einiges Aufsehen erregte. Auch auf Pharoah Monchs Comeback Album "Desire" und bei Lloyd Banks, konnte er einige seiner Beats platzieren.
In Zukunft will er nicht nur den Hunger der MCs und deren  Anhängerschaft nach Street Shit stillen, sondern darüber hinaus auch musikalisch Hochwertiges liefern. Er erklärt das so: “I’m not just giving them hard beats and telling them to put 16s on them. We’ve got some concept songs, and songs of substance, plus those hard joints people want to hear.”

In Planung sind auf jeden Fall ein ganzes Album mit Pharoah, was wohl eindeutig schon Konturen annimmt und eine Kollabo mit zwei der heißesten MCs aus seiner Hometown Detroit – Royce Da 5’9 und Elzhi (von Slum Village). Diese Kombination wird es bereits auf Elzhis neuer Soloscheibe geben, aber alle drei sind wohl richtig angetan von der Idee, diese fruchtbare Arbeit auf ein ganzes Album auszudehnen.
Black Milk: “I was surprised, Royce was like, ‘Nigga let’s do that, I’ve been wanting to do that.’ I’m like, ‘Damn, why you ain’t say nothing?’"
Es scheint, als würde es den Underground nicht scheren, wie es der Industrie geht. Muss es auch nicht. Sie sind die eindeutigen Gewinner der Situation.

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