Start Blog Seite 3450

Weihnachtsabrechnung

0

Nach der heißesten Releasezeit des Jahres, dem Vorweihnachtsgeschäft, konnten die amerikanischen Rap und R&B Acts einige beachtliche Chartplatzierungen landen und für die heutige Zeit fast schon ordentliche Plattenverkäufe verzeichnen.
Die Liste führen Bow Wow und Omarion mit ihrem Kollaboalbum "Face Off" gerade mal mit 107.000 verkauften Alben an, was Platz 11 in den Billboardcharts bedeutet. Es folgt Birdman, der zwar bis vor kurzem noch mit dem Gesetz in Konflikt gewesen war, sein "5* Stunna" Album überzeugte dennoch immerhin 86.000 Käufer, die ihm dadurch Platz 18 sicherten. Schmachtfetzen-Sänger Mario landete mit seinem Zweitlingswerk "Go!" dicht dahinter auf Platz 21 mit 77.000 Einheiten.

Spannend war für alle, wie sich der Wu-Tang Clan schlagen würde, nach allen Querelen, die dem Release von "8 Diagrams" voran- und mit ihm einhergegangen waren. Nun, sie scheiterten knapp an der Schallgrenze von 70.000, sicherten sich aber Platz 25. Nicht schlecht, würden wir mal behaupten. Auch Def Jam Artist The-Dream, immerhin songwritingmäßig für den Sommer-Smashhit "Umbrella" von Rihanna verantwortlich, schaffte es in die Top 30.
Zu erwähnen wäre noch das bei den Kritikern beliebte "Solution"-Album des South Philly Rappers Beanie Sigel. Er stieg mit 49.000 verkauften Platten auf Platz 37 ein.

Alles schön und gut, nur wäre es auch mal interessant zu erfahren, wieviele Leute diese Alben in Wirklichkeit besitzen oder hören, in digitaler Form auf legale oder illegale Weise downgeloaded nämlich.

Bizarre Klage gegen Damon Dash

0

Damon Dash sieht sich einer bizarren Gerichtsklage gegenüber. Eine Frau behauptet, er sei Schuld an ihrer diagnostizierten Schizophrenie. Folgendes soll geschehen sein: Im Jahre 2004 traf der frühere CEO von Roc-A-Fella die heute 24-Jährige aus Atlanta in einem Club in Miami, anschließend soll er sie zu einem Jachthafen geführt haben, wo er urplötzlich seinen Genitalbereich entblößt  und versucht haben soll, die Frau zum Oralsex zu zwingen. Er hätte sich als ein gewisser Jeremy McIntyre vorgestellt.

Fast ein Jahr später fing die Frau an, Dashs Stimme in ihrem Kopf zu hören, wie sie ihm Anweisungen gibt. Als sie ihn dann 2005 in einer Episode von "Dave Chappelle’s Show" sah, wusste sie mit wem sie es zu tun gehabt hatte und reichte Klage ein.
Sie behauptet felsenfest, dass bei ihr auf Grund dieser schicksalhaften Begebenheit tatsächlich darauf Schizophrenie und eine bipolare Störung diagnostiziert wurde.

Dame wies die Vorwürfe in einem ersten Statement zurück: "We know nothing about it," sagte er. "It’s quite obvious this is a false allegation."

Karriere doch nicht zu Ende

0

Genau vor einem Monat gab Saigon über einen MySpace Blog bekannt, dass er aus dem Rapbusiness aussteigen werde und schockierte damit die halbe Rapwelt. Jetzt, 30 Tage später hat er es sich offenbar noch einmal überlegt. Von seinem damaligen Grund aufzuhören, nämlich weil die Industrie und Hip Hop am Ende sei, ist er zwar nicht abgerückt, jedoch hat er neue Gründe gefunden, weiter das zu tun, was er am besten kann.

“I still feel the same way I did a month ago when I expressed how I felt about the state of Hip Hop..I still feel it needs a major makeover ..I expressed this to my team and what they said was ‚If not you Saigon, then who?‘," schrieb er in einem neuerlichen Blog.
Er habe intensiv über seine Erfahrungen nachgedacht, die er in Schulen gemacht hatte, welche er besuchte. Die Kids hatten über seine Songs nachgedacht und sich teilweise daraufhin geändert – das zeige ihm eindeutig seinen Auftrag, seine Mission und dass er jetzt nicht aufhören könne.

Neugierig macht er uns auf sein neues Album, das der Just Blaze-Schützling (er ist der einzige Künstler auf dessen Label) just fertiggestellt hat. Obwohl er sage und schreibe 12 Features geben wird, bleibt Saigon dabei der einzige Rapper – mit Ausnahme von Jay-Z. Zusätzlich gibts noch ein besonderes Schmankerl: einen Track, den Kanye West und Just Blaze zusammen produziert haben – das gab es noch nie!

Midway / Epic – Unreal Tournament 3

0

Unreal Tournament 3 muss eine Frau sein. Warum? Nun ja, sie ist dem Schönheitsideal verfallen. Allerdings unterzieht sie sich eben menschlichen Schönheitskuren statt die eines Spieles zu verfolgen. Obwohl es da natürlich auch Parallelen gibt. Aber ein Spiel darf eigentlich nicht schlank sein. Zumal der Name auch gar nicht so passend ist. Dennoch: Schon von den vielen Preview-Bildern konnte man vermuten, dass der dritte Teil einer der erfolgreichsten Shooterserien dermaßen sexy aussehen wird, dass sogar Miss Universe einpacken kann. Was fehlt, übriggeblieben und sogar neu ist, wird der Test über Epics und Midways Weihnachtshit verraten.

Bereits das Menü sieht relativ abgemagert aus, wenn auch stilvoll in Szene gesetzt. Wer sich an Unreal Tournament 2004 erinnert, wird vielleicht noch das relativ bunte Hauptmenü in Erinnerung haben. Teil 3 (eigentlich Teil 4, wenn man 2003 und 2004 getrennt betrachtet) ist nun in dezentem grau und rot eingebettet. Die Einstellungsmöglichkeiten sind auch verringert worden. So fehlt die Wahl der Ansager oder das präferierte Team. Auch die Auswahl an Charaktermodellen wurde eingeschränkt, jedoch kann man sich hier nun an den bestehenden Charaktermodellen austoben, da man sie nun individuell gestalten kann, was die Rüstungen angeht. Unendliche Kombinationen hat man allerdings (noch) nicht zur Verfügung.

Die wichtigsten Menüpunkte jedoch wohl die Kampagne und der Multiplayermodus. Die Kampagne ist eigentlich nur ein Tutorial für den Multiplayer. Man spielt auf den Standardkarten und in Standardmodi, die im Multiplayer zur Verfügung stehen und nur ein Sieg bringt den Spieler weiter. Manchmal hat man Optionen auf dem (trügerischen, weil kaum interaktiven) Globus, welche Mission man als nächstes annehmen möchte und manchmal erspielt man sogenannte „Karten“, die einem Vorteile in einer Mission beschaffen oder Nachteile ausgleichen – zum Beispiel kann man zwei Extrasöldner für eine Runde anwerben. Missionen deshalb, weil – und hier kommt der Beleg, dass der Spieltitel eigentlich nicht mehr stimmt – die Kampagne kein Tournament mehr ist, sondern Krieg! Der Wiedereintritt in die Kriegsgebiete wird durch „Respawner“ erklärt, die Flaggen bei einem „Capture the flag“-Match stellen den Energiekern eines Respawners dar. Somit ist die Kampagne eigentlich eher eine Mogelpackung – wäre da nicht die verdammt geniale Inszenierung! (Hervorragend schöne) Zwischensequenzen erzählen einen Teil der Handlung. Dabei fühlt man sich direkt im UT-Universum, da bekannte Figuren wie Malcolm oder Othello ihren Weg ins Spiel gefunden haben. Malcolm ist quasi der Vorgesetzte der Spielertruppe, Othello der (irgendwie immer beste) Kämpfer in der Gruppe. Der im deutschen übrigens eine unverkennbare Stimme erhalten hat – die von Chefkoch aus South Park. Anfangs extrem ungewohnt, entpuppt sich der Sprecher als perfekter Alleinunterhalter. Allein, wenn er verkündet, dass er die Flagge habe oder er seine Beine nicht mehr spüren würde. Die KI ist übrigens mal wieder exquisit und für Jedermann adäquat einstellbar.

Kommen wir zum Herzen des Spiels: Der Multiplayermodus. Hier ist der absolut Minuspunkt am gesamten Spiel zu erkennen: Die angepriesene Vielfältigkeit aus den Vorgängern wurde wegrationalisiert! Übrig geblieben sind neben ein paar Standardmutatoren (spielverändernde Modifikatoren, die zum Beispiel den Kopf wachsen lassen, je mehr Punkte man hat) nur noch das Death Match nebst Team und 1-gegen-1-Variante, das Capture-the-Flag (mit oder ohne Fahrzeuge) sowie der neue Modus Warfare (Kriegsführung) zu finden. Bombing Run, Assault, Last Man Standing, Mutant, Double Domination, Invasion, Onslaught – alle sind weg. Der letztgenannte Onslaught-Modus  wurde leicht abgeändert als Warfare wiedereingeführt.  Kurze Erklärung für Neulinge: In diesem Modus geht es darum, den Powerkern des feindlichen Teams zu zerstören, bevor sie es mit dem eigenen tun. Verwundbar wird er allerdings erst durch das Errichten von Knotenpunkten, die vom eigenen Powerkern ausgehend zum feindlichen gesetzt werden müssen. Knoten, die keine Verbindung zu einem vom Spieler kontrollierten Knoten besitzen, sind uneinnehmbar. Es existieren in Warfare nun sogenannte primäre Knoten, welche denen vom Vorgänger entsprechen, sowie sekundäre, die jederzeit eingenommen werden können und zusätzlich Unterstützung wie Geschütze und Flugzeuge anbieten. Außerdem besitzt jede Seite nun eine Kugel, die zur sofortigen Einnahme eines feindlichen oder neutralen Knotens dient und eigene Knoten unzerstörbar macht, solange der Träger lebt. Die letzte Neuerung betrifft sämtliche Modi mit Fahrzeugen: Das Hoverboard. Dies ist ein schnelles Fortbewegungsmittel, welches alle Spieler jederzeit auspacken dürfen. Auf diesem Hoverboard ist man sehr viel schneller als zu Fuß und in langsameren Fahrzeugen, allerdings fällt man mit einem Schuss zu Boden und man kann selber keine Waffen benutzen, im Gegenzug aber sowohl Kugeln als auch Flaggen tragen – was in Fahr- und Flugzeugen nicht möglich ist. Das Schwebebrett ist eine sinnvolle und spaßige Neuerung, zumal man sich an schnelle Fahrzeuge per Traktostrahl anheften kann, um schneller voran zu kommen.

Waffen gibt es keine neuen, lediglich das Sturmgewehr wurde durch eine Pistole namens Enforcer ersetzt. Diese feuert pistolentypisch auch keine Granaten, sondern entweder Einzel- oder Salvenschüsse. Die Lightning Gun wurde nun völlig für das Scharfschützengewehr gestrichen und die Spinnenminen sind nun ein "Tool". Es gibt noch andere (seltene) neue „Tools“ wie Anti-Fahrzeugminen oder einen grünschimmernden, geleeartigen Block, in dem ALLES verlangsamt wird: Schüsse, Spieler, Fahrzeuge. Die Optik in diesem Block ist jedenfalls großartig. Bei den Fahrzeugen sieht man auf den ersten Blick auch keine neuen Modelle. Der Artilleriebuggy SPMA und der Defensivpanzer Paladin aus einem Erweiterungspack von UT2004 sind diesmal sofort dabei und einige Fahrzeuge sind nun in einer neuen Version auf dem Schlachtfeld. So hat der Buggy Scorpion ein neues Bordgeschütz sowie einen Turbo und der Geländewagen Hellbender ist nun kompakter, überlässt das Frontgeschütz dem Fahrer besitzt nur noch einen zweiten Platz zum Einsteigen. Die rollende Kampfstation Leviathan letztlich besitzt statt eines Lenkraketenwerfers nun ein Plasmageschütz. Interessant wird es allerdings erst, wenn man Necristechnologie auf dem Schlachtfeld zu Gesicht bekommt. Denn dann offenbart sich quasi eine komplett neue Fahrzeuglinie, die eher organisch anmuten. Besonders sticht hier der Darkwalker heraus, ein dreibeiniges Ungetüm mit Doppellasern, einem zweiten Platz für noch mehr Feuerkraft und mit einem lähmenden Schallwerfer als Sekundärmodus, der auch die letzten Zweifel hinwegfegt, dass dieses Fahrzeug seinen Ursprung aus dem Film „ Krieg der Welten“ haben muss. Nebenbei klettert das Vieh über jede Unebenheit – was manchmal auch sehr drollig aussehen kann.

Dabei ist neben der eigentlichen, generalüberholten Optik der Fahrzeuge das Zerstören eben dieser ein Highlight. Fast punktgenau kann man sehen, WO der Schaden am Fahrzeug verursacht wird. Verformungen und abfliegende Panzerungen sind häufig zu sehen, auch wenn das Spiel eigentlich zu schnell ist, um sich über sowas Gedanken zu machen. Umgekehrt ist das stufenlose Wiederherstellen der Fahrzeugbeschädigungen per Link Gun zu betonen. Die Rüstungen der Charaktere sind eindrucksvoll und vor allem die Details auf den Karten sind wunderschön. Auf einer Deathmatch existieren Teleporter, die ein Dach eines Wolkenkratzers bei Nacht mit einer Schneelandschaft im Morgengrauen (in einem kühlen blauen Lichtton, der sich dynamisch verändert) und einem dichten Dschungel verbinden. Nebenbei sorgt der detaillierte Sound für haargenaue Orientierung und viel Atmosphäre, erzeugt gleichzeitig aber das bekannte UT-Feeling. Aber aufgepasst: Um die ganzen grafischen Schmankerl nutzen zu können, braucht man schon eine GeForce 8 oder ähnlich starke Grafikkarte und entsprechend starke Hardware. Dann läuft es aber auch größtenteils wunderbar flüssig.

Zum Glück kann man jede noch so mager geratene Person füttern. Dies trifft auch auf Unreal Tournament 3 zu. Da ein Editor enthalten ist, kann man sofort loslegen und Nachschub für dieses Spiel entwerfen. UT2004 musste schließlich auch erst wachsen. Deshalb kann dieses Spiel auch einen wichtigen Minuspunkt im Test durch eine produktive Community ausmerzen. Karten und Modi, die es nicht in die Goldversion geschafft haben, können wie bei 2004 durch ein Bonus Pack oder Communityarbeit doch noch wiederkehren. Für den Test zählt allerdings der Ist-Zustand.

Letztlich bleibt zu sagen, dass man mit Unreal Tournament 3 eine gute Investition tätigt. Dieses Mädel ist verdammt sexy, wenn auch noch etwas mager. Dafür kann man dieses neue Spiel bereits jetzt schon für einen vergleichsweise günstigen Preis bekommen (bis runter zu 29 Euro). Und die Schokoladeverkäufer könnten das gute Stück in den nächsten Monaten und Jahren noch erheblich mästen. Sound stimmt, Grafik stimmt, Spielspaß stimmt – und man fühlt sich wie bei einem alten Freund von vor 3 Jahren.

Remy Ma lesbisch?

0

Auf YouTube war ein Video aufgetaucht, das eine Frau zeigt, die behauptet Remy Mas Geliebte gewesen zu sein. In dem Video steht eine zugegebenermaßen etwas verbraucht aussehende Frau in einem Treppenhaus in Harlem und sagt, dass sie Remy liebe und sehr froh über ihren Erfolg sei. „I used to chill with her, smoke with her, pop bottles, all that. This is not a stunt. I did have relations with her, ate the box (!) and all that." Anschließend ruft sie die angebliche Remy an und will mit ihr reden, doch die Person am anderen Ende legt ziemlich bald auf.

Sprecher von Remy Ma haben umgehend und ausdrücklich dementiert, dass an dem Video etwas dran sei, es sei einfach nur gemeiner Schabernack und eine infame Lüge. Es sei offensichtlich, dass das alles nur fingiert sei, die Stimme am Telefon sei nicht Rem und die Storyline sei einfach zu glatt.
Obwohl sie alternative Lebensentwürfe und gleichgeschlechtliche Beziehungen nicht verurteilt, hat Remy Ma trotzdem noch nie eine solche Beziehung mit dieser oder einer anderen Frau gehabt,“ heißt es weiter. „Wir hoffen, dass die Macher des Videos sich darüber im Klaren sind, dass hier persönliche Freiheiten verletzt werden, dass das Verleumndung ist.

Auf ein Neues

0

Die Selfmade Records Künstler Favorite, Kollegah, Shiml und Produzent Rizbo haben ihre Verträge bei ihrem derzeitigen Label über zweieinhalb Jahre verlängert. Zuletzt veröffentlichte KollegahAlphagene“, das bis auf Platz 51 der Media Control Charts stieg.

Kollegah im Interview.

Elvir Omerbegovic, Geschäftsführer Selfmade: „Wir freuen uns darüber, dass wir die begonnene Arbeit auch für die nächsten Jahre gemeinsam fortsetzen. Die  Verlängerung der Verträge ist ein Zeichen für die außerordentliche Zusammenarbeit zwischen unseren Künstlern und Selfmade Records."

Ab sofort vermarktet die NOAX GmbH, unter anderem auch für Künstler wie Azad, Bushido etc. zuständig, alle Selfmade Artikel.

Jan Delay Konzert-Livestream

0

Am 12. Dezember begann die Tour von Jan Delay und seiner Band Disko No.1 durch die hiesigen Gefilde, vor Ort tatkräftig unterstützt durch Marsimoto. Wer nicht in den Genuss kam, Eizi und Band live zu erleben, kann sich heute den vorletzten Gig im Kölner Palladium auf seinem Bildschirm via Livestream anschauen. Natürlich auch erst zum Konzertbeginn um ca. 21 Uhr!

Jan Delay arbeitet momentan akribisch an seiner neuen Platte, zusammen mit Disko No.1 (News vom 12.11.2007).

Eko beendet Karriere

0

Eko Fresh, bürgerlich Ekrem Bora, hat Schläge kassiert, ist gefallen und hat sich wieder hinauf gekämpft, wohin so mancher es niemals schaffen wird. Das ist nichts als die Wahrheit. Was bewegt ihn nach diesem erbitterten und teilweise auch erfolgreichen Kampf zu resignieren? Sind es die schwachen Verkaufszahlen seines neuen Albums „Ekaveli" oder waren es die Anschuldigungen der La Honda Boyz (Bei Ekos Label German Dream gesignt), die kürzlich einfach zu viel an das Tageslicht beförderten, was aus der Intension des einen oder anderen lieber hätte verborgen bleiben sollen? Sie behaupteten öffentlich Eko hätte die letzten drei Soloalben von Bushido geschrieben, bevor ihn Kay One als Ghostwriter bei dem Album „7“ ablöste, Eko sei bei EGJ lediglich als Texter engagiert worden. Und Bushido sei, aufgrund der miesen Promotion, an den schlechten Verkauszahlen von „Ekaveli" verantwortlich.

Kam es schließlich zu einem auf den Beschuldigungen, indirekt und möglicherweise auch direkt, beruhenden Konflikt zwischen Eko und Bushido, der nicht anders aus der Welt zu schaffen war oder hat Eko den Glauben an Erfolg und Respekt einfach verloren? Fakt ist folgendes, was er auf seiner MySpace Seite verkündete:

"Ich bin vom Game und seinen Tücken enttäuscht, meine Karriere wird die ganze Zeit von irgendwelchen Mist überschattet. Ich geb mir Mühe, aber es scheint keiner zu schätzen zu wissen.
Zur Zeit kümmere ich mich nur noch um das Album von "S Diddy", wenn mir einer helfen will, sollte er das "21 Gram" Album supporten. Was auf meinem eigenen Weg passieren wird, das weiß nur Gott, auf jeden Fall macht mir der Shit kein Spaß mehr. Ich bin nicht der Meinung, dass es viele gibt, die es verdient haben, dass ich weiter rappe. Ich bins ausserdem satt, dass mein Zeug jeder gehört aber keiner gekauft hat. Warum denkt man bei mir, ich müsse umsonst rappen? Muss ich nicht!
Ausserdem bin ICH der German Dream und sage, ich hab keinen Beef mehr mit keinem!!! Also hört auf, mir Fragen über andere Rapper zu stellen – beantworte ich eh nicht. Das sind Luxusprobleme, über so einen Scheiß denk ich gar nicht nach.
Wenn ich weiß, wie und ob es für mich weitergeht, sage ich euch bescheid, bis dahin werde ich versuchen alle Augen auf meinen Künstler "SD" zu lenken. Wenn was kommt, wo ich denk, dass es würdig genug ist, dass ich überhaupt einen Stift anfasse, sag ich euch bescheid.
Diesen Zirkus kann ich mir leider nur noch geben, wenn es sich wirklich lohnt.
Ich grüße alle, die an mich glauben…

Euer Ek"

Featured