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Downloadsperre für 5000 Songs

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Die folgende Meldung wird innerhalb der wirtschaftlich stark gebeutelten Musikszene wohl den ein oder anderen Jubelsturm auslösen: Rapidshare verlor vor dem Oberlandesgericht Hamburg gegen die GEMA und muss nun Sorge dafür tragen, dass rund 5000 Songs weder hoch- noch von der Website runtergeladen werden können. Bereits im letzten Jahr musste der Filehoster vor dem Gericht eine Schlappe hinnehmen und wurde dazu verpflichtet einen Web-Filter zu installieren, der es unmöglich macht, bereits wegen Urheberrechtsverletzung gelöschte Downloads erneut zu uppen.

Rapidshare, das mit absoluter Anonymität für die Uploader wirbt, hatte sich innerhalb der letzten Jahre zu einem der beliebtesten und meistgenutzten Sharehoster entwickelt und war somit der Justiz, die zunehmend erfolglos versuchte, die Flut illegaler Downloads durch Verfolgung einzelner Internet-Nutzer einzudämmen, ein Dorn im Auge. Die bisherige Argumentations seitens des Web-Anbieters, lediglich eine Plattform zur Verfügung zu stellen und nicht für den Content verantwortlich zu sein, wurde vom Oberlandesgericht abgewiesen.

In einer Pressemitteilung der GEMA heißt es zu dem gerichtlichen Erfolg: "Der Sharehosting-Dienst ist nach dem Urteil nun selbst dafür verantwortlich, dass eine Veröffentlichung der betreffenden Musikwerke über seine Plattform in Zukunft nicht mehr erfolgt. Die fortlaufende und aufwendige Kontrolle durch die Rechteinhaber ist damit nicht mehr notwendig. […] Die Gerichte erkennen, dass das Argument der Betreiber von Sharehosting-Diensten, eine Kontrolle der gespeicherten Dateien sei technisch nicht möglich, nur vorgeschoben ist. Wenn die GEMA gezielt rechtsverletzende Inhalte auf einem Dienst finden kann, gibt es keinen Grund, warum der Betreiber dazu nicht auch in der Lage sein sollte."

Dass nun einer der Filehosting-Anbieter überhaupt mit 40 Millionen Besucher täglich bei der Überprüfung der hochgeladenen Daten so in die Pflicht genommen wird, könnte innerhalb der Musikszene vielleicht die langerwartete Wende markieren.

Icke&Er und Bela B. retten Berlin

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Gestern Mittag fand in der Zentrale der Berliner Tafel die Pressekonferenz zur großen Spendengala "Ein Hartz für Berlin“ statt. Die Initiatoren Icke&Er stellten der versammelten Presse nochmals das Konzept ihrer Wohltätigkeitsveranstaltung vor, die am 19.07. ab 17 Uhr in der Zitadelle Spandau stattfinden wird.

Veranstaltet wird das ganze Spektakel von Icke&Er in Zusammenarbeit mit Bela B. unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit. Sozusagen Spandau’s Finest trifft auf Rotes Rathaus.

Vorgestellt wurde gestern auch noch einmal die exklusive Gästeliste, die Icke&Er an Land gezogen haben. So treten am 19.07. Gäste wie Michael Hirte, Peter Fox, The Schreck Pistols (powered by Fettes Brot ™), sido, K.I.Z., Pohlmann, T.Raumschmiere & Gäste und Magisty Farid auf und natürlich werden auch Icke&Er sowie  Bela B. selbst zum Mikrofon greifen. Zwei weitere Gäste sind noch geheim und dürfen leider erst später bekannt gegeben werden.

Die Karten für die Veranstaltung kosten 28,- Euro, Menschen, die aber nachweislich von Hartz 4 leben, haben die Möglichkeit ein begrenztes Kontingent an 5,- Euro Tickets zu ergattern und die Veranstaltung zum Vorzugspreis zu besuchen.

Alle anwesenden Künstler hingegen verzichten auf ihre Gage und kommen aus freien Stücken. Die Einnahmen wiederum gehen zu Hundert Prozent an die Berliner Tafel e.V., ein Verein, der es sich zu Aufgabe gemacht hat, überschüssiges Essen aus Restaurants und Supermärkten, das ansonsten weggeworfen werden würde, einzusammeln und an Bedürftige zu verteilen.   Das Künstlercatering wird deshalb ganz im Sinne der Veranstaltung ebenfalls von der Berliner Tafel e.V. gestellt, damit auch jeder Musiker sich von der Qualität der Organisation und ihrer Arbeit überzeugen kann.

Als besondere Aktion wird die Bäckerei Kamps ein riesiges Hartz 4 Brot backen, das am Veranstaltungsabend unter den Konzertbesuchern versteigert und hoffentlich auch aufgeteilt und verzehrt werden wird.

Wer "Ein Hartz für Berlin“ und die Berliner Tafel e.V. bereits im Vorfeld unterstützen möchte, kann dies mit hilfe einer Überweisung unter folgender Kontoverbindung tun:

Berliner Tafel e.V.
Konto-Nr. 5 457 793 008
Berliner Volksbank
BLZ: 100 900 00
Nicht vergessen, im Betreff sollte stehen: Ein Hartz Für Berlin

Zudem wurde anlässlich der Spendengala ein SMS-Service eingerichtet, der durch einfaches Abschicken einer SMS jedem Besitzer eines Handys ermöglicht auf direktem Wege einen Beitrag zu leisten: SMS an 8 11 90 mit BERTA und man unterstützt die Berliner Tafel mit 3 €. Sendet man TAFEL sind es 5 € für den guten Zweck. Mit der nächsten Telefonrechnung wird bezahlt, zuzüglich der SMS-Gebühr des jeweiligen Handy-Vertragspartners.

Mehrere Künstler haben schon im Vorfeld kleine Videobotschaften verfasst, die man bei unseren Kollegen von Mixery Raw Deluxe anschauen kann. Unter anderem war auch sido aktiv und meldete sich aus dem sonnigen Kalifornien oder, was wahrscheinlicher ist, aus dem Botanischen Garten in Berlin-Steglitz:

 

Juden und Araber in Berlin

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Juden und Araber in Berlin. Eine heikle Angelegenheit. Die Idee zu diesem Feature kam uns schon zu Jahresbeginn, als israelische Truppen den Gazastreifen bombardierten.

Natürlich ist es interessant, in solchen Zeiten direkt in die Krisenregion zu jetten und vor Ort mit den betroffenen Menschen zu sprechen, wir haben uns aber gedacht: Wenn so viele Araber und auch Juden in Berlin wohnen, dann lasst uns doch verdammt noch mal die Interviews vor Ort führen.

Was heraus kam ist eine spannende Sammlung von verschiedenen Stimmen und Ansichten, die uns Außenstehenden vielleicht ein wenig helfen, die Situation zu begreifen. Eine Reportage in 2 Teilen.

In diesem Sinne: Peace in da Middle East!

Teil 1:
 

Teil 2:

Kollegah & Farid Bang – Jung, Brutal, Gutaussehend

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So klingt das also, wenn sich zwei hübsche Jungs aus der Rheinregion, die sich gerne auch für das ein oder andere Veilchen verantwortlich zeigen, in ihrer frisch gegründeten WG zusammenfinden, um neben Aktivitäten wie der Einhaltung des Putzplans und dem gemeinsamen Kochen, das asozialste Album aller Zeiten aufzunehmen. Ob dies wirklich gelungen ist, sei einfach mal in den Raum gestellt, aber es kann vorweg genommen werden, dass Kollegah reihenweise den Beischlaf mit weiblichen Elternteilen sucht, die im Anschluss an die traute Zweisamkeit mit dem Boss, von Farid noch gehörig in die Mangel genommen  werden. Das ist manchmal asozial und geschmacklos, manchmal unterhaltsam und im besten Fall alles zusammen.

Das "Intro" gibt die Marschroute bereits mehr als deutlich vor. Düsteres Piano Geklimpere und bedrohliche Bässe treffen auf die großspurigen Ansagen der jungen Brutalos mit dem gewissen Äußeren. Hier zeichnet sich bereits einer der größten Kritik-, als auch Pluspunkte des Albums ab, denn zum einen ist das Album alles andere als abwechslungsreich, zum anderen könnte man es aber auch schlicht kompromisslos nennen, was in Zeiten des gängigen ein "Track für die Ladys, einen für die Streets und einen für die Heads" Album- Konzepts mehr als zu begrüßen ist
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Auf der Vorabsingle “Ghettosuperstars" gibt es dann gleich die für Kollegah typischen Um- die-Ecke-Vergleiche zu hören, so wird sein Handy beispielsweise “… abgehört, als hätte es Husten“. Auf dem dritten Track treffen sich dann “Banger und Boss“ und das Stelldichein der Beiden ist einer der wenigen herausstechenden Tracks der Platte geworden. Natürlich heißt das nicht, das die anderen Tracks schlecht wären, nur bleiben einem auch nach mehrmaligem Hören nur wenige Songs wirklich im Gedächtnis. Jene Ausnahmen bilden neben dem schon erwähnten “Banger Und Boss“, die von Woroc inszenierte Single “Mitternacht“, “Gangbanger“, das dank der  Choruntermalung sehr atmosphärisch geratene “Die Besten Im Land", sowie der euphorische Titeltrack “Jung, Brutal, Gutaussehend“. Zusätzlich sollte noch “Sonnenbankpimps“ erwähnt werden, das aufgrund des spektakulären Doubletime Gemetzels brilliert.

Weniger gelungen sind dagegen “Alphamassaka“, bei dem sich Farid Bang mit seinem Sing Sang an der Hook vergeht, das leicht langweilige und auf den Refrain leider ansonsten keinen großen Bezug nehmende “Flaschen auf den Türsteher“ und das austauschbare “Crime Time“. Die an sich schöne Stimme von Billy 13 fügt sich leider nicht wirklich in den Kontext der Hood-Aufschneiderei “Butterfly“ ein und wirkt daher etwas fehl am Platz. Die restlichen Tracks gehen allesamt klar, sind aber auch nicht in der Lage, den Hörer aus den Angeln zu heben.

Das Problem von Kollegah ist einfach, dass er schon bei seinen aller ersten Rap-Gehversuchen in der RBA Liga, die Messlatte für Doubletimeflows, Punchlines, Wortspiele und Vergleiche,  dermaßen hoch gelegt hat, dass er sich in diesen Disziplinen eigentlich nur noch selbst übertreffen kann, was ihm auf "JBG" leider nicht immer gelingt. Angesichts des übermäßig vorhandenen Talents, das der Rapper mit den Alphagenen zweifelsfrei mit dem großen Löffel gefressen hat, fragt man sich als Hörer einfach ständig, was dieser Junge eigentlich noch alles kann, außer Mütter ficken, Koks ticken und Benz fahren. Leider werden wir es auch auf diesem Album nicht erfahren. Farid Bang hingegen ist keinesfalls ein schlechter Rapper, doch klingen seine Flows und Vergleiche manchmal einfach einen Tick zu offensichtlich nach seinem kanadischen Kumpanen, was ihn auf die Dauer etwas uneigenständig wirken lässt. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass die beiden nach eigenen Aussagen die meisten Texte zusammen geschrieben haben. Echte Farid Bang Styles gibt es dagegen zu hören, wenn der Marokkaner  haltlos auf erfahrene Deutschrapper losgeht, gerne auch namentlich. Sein Lieblingsopfer ist diesmal niemand geringeres als der Hamburg Veteran Samy Deluxe, der gleich für Dutzende Lines des Düsseldorfers herhalten muss (“ …Du hast nichts in der Hand, so wie Samy beim Wichsen“).

Trotz dieser Kritik auf hohem Niveau gibt es natürlich dennoch absurde Vergleiche und Punches im Sekundentakt, für die sich ein Großteil der deutschen Streetrapper wahrscheinlich ein Bein ausgerissen hätten, weshalb man das Album dann doch nicht allzu schnell zur Seite legt.
So hat Kollegah zum Beispiel “…Sex mit verschiedenen Frauen, wie ein Nekrophiler“, während Farid deinen “… Kopf fickt wie Günther Netzers Friseur“, weshalb man besser gleich den Mund halten sollte “… wie eine Zahnarzthelferin“, um nur einige zu nennen.

Insgesamt ist bei "Jung, Brutal, Gutaussehend" genau das heraus gekommen, was Kolle bereits in diversen Interviews hat verlauten lassen, nämlich ein unterhaltsames Tape. Nicht mehr, aber ganz bestimmt nicht weniger.

GEMA hat schon wieder Stress

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Insbesondere in den Posteingängen der Musikredakteure dieses Landes waren in letzter Zeit wohl nicht wenige E-Mails anzufinden, in denen dazu aufgerufen wurde, eine Petition zu unterschreiben, die das Ziel verfolgt, die Tantiemenverteilung der GEMA vor den deutschen Bundestag zu bringen und dort überprüfen zu lassen. Insbesondere drastische Anhebungen für Live-Veranstaltungen hatten einen Sturm der Entrüstung bei Künstlern und Veranstaltern losgetreten.

Im Begründungstext der von Monika Bestle, der Geschäftsführerin der Sonthofener Kultur-Werkstatt, gestarteten Aktion heißt es hierzu: "Zur Gebührenberechnung für Kleinveranstalter legt die GEMA folgende drei Punkte zu Grunde: Raumgröße, Höhe des Eintrittgeldes und GEMA-Pflicht für die gesamte Veranstaltung ab einem GEMA-pflichtigen Musikstück. […] Auf Grund der so genannten "GEMA-Vermutung“ verpflichtet die GEMA die Veranstalter auch urheberrechtlich ungeschütztes Material zu melden, was mit einem erheblichen Arbeitsaufwand verbunden ist. Wenn ein Konzert nicht gemeldet wird, erhebt die GEMA eine so genannte Recherche-Gebühr von 100 % der festgelegten GEMA-Gebühren ohne vorherige Mahnung und ohne Kenntnis, ob GEMA-pflichtige Werke aufgeführt und ob dieses Konzert überhaupt stattgefunden hat."

Die Künstler-Tantiemen selbst würden, so heißt es in dem Schreiben, nach einem "hochkomplizierten Pro-Verfahren" berechnet, die dann in einem so genannten "großen Topf" landen. All diese Punkte führen, so die Argumentation, dazu, dass aufgrund immens hoher Gebühren weniger Konzerte veranstaltet werden können, was schlußendlich natürlich auch dazu führen würde, dass es weniger Auftrittsmöglichkeiten und weniger Erlöse aus Tantiemen gibt.

Die GEMA wiederum reagierte nun öffentlich auf die Petition, die gewaltig am Image des Verwertungsgesellschaft rüttelte. Man wolle "Fehlinformationen" richtigstellen, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Harald Heker. Eine Neuausrichtung der Verteilungspläne, so dass in Zukunft auch kleinere Künstler von den GEMA Einnahmen stärker profitieren würden, sei zwar definitiv im Sinne aller und würde sich auch mit der neuen Unternehmensstrategie decken, die angebliche Tariferhöhung für Kleinveranstalter sei aber nicht ganz richtig dargestellt worden.

"Den Bedürfnissen der Kleinveranstalter kommt die GEMA durch eine Vielzahl von Spezialtarifen und Sondernachlässen auf vielen Ebenen bereits nach. Um für noch mehr Transparenz zu sorgen, wurden die unterschiedlichen Nachlässe zusammengefasst und veröffentlicht", wird offiziel verlautbart.

Die Petition läuft bis zum 17. Juli, zum jetzigen Zeitpunkt haben 49.346 Personen unterzeichnet. Bei 50.000 Unterschriften gelangt das Thema auf die Tagesordnung des Parlaments.

Chris Brown schuldig

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Einsicht ist bekanntlich der erste Schritt zur Besserung. Ob Chris Brown es wirklich bereut, seine Ex Rihanna verprügelt zu haben oder ob er schlicht eingesehen hat, dass ein Geständnis der einzige Weg ist, einer möglichen Haftstrafe aus dem Weg zu gehen ist unklar. Jedenfalls kam es im Prozess gegen Brown  nicht zu einer Haftstrafe (ehemals Haftstrasse), stattdessen gab es fünf Jahre Haft auf Bewährung, sowie sechs Monate gemeinnützige Arbeit für den R´n´B Sänger. Darüber hinaus muss Brown eine Geldstrafe zahlen, sowie an einem Programm für Täter von häuslicher Gewalt teilnehmen.

Ob es RZA unter diesen Umständen gelingen wird, das ehemalige Pärchen wie geplant gemeinsam für sein neues Hip Hop  Film Projekt vor die Kamera zu zerren, ist daher mehr als fraglich.

Gestern kam es zudem noch zu Anschuldigungen gegen einen Rapper, nämlich Will I. Am. Während der kanadischen MuchMusic Video Awards, soll der Black Eyed Peas Frontmann angeblich auf den Pomi-Blogger Perez Hilton losgegangen sein. Will I. Am beteuert währenddessen, dass er  Perez lediglich zu mehr Respekt ermahnt habe, da dieser wohl einige unschöne Dinge über Fergie von sich gegeben hatte. Komisch an der ganzen Sache ist, dass Hilton noch in der selben Nacht seine Aussage korrigierte  und nun behauptet, der Manager der Black Eyed Peas, namentlich Liborio Molina, habe ihn verprügelt.

Wer letzen Endes wen verprügelt hat oder ob es überhaupt zu der fragwürdigen Schlägerei kam, wird sich jedenfalls am 5. August klären, denn dann hat sich Molina wegen der Sache vor Gericht zu verantworten, so heißt es zumindest von Perez Hiltons Seite aus.
 

50.000 Dollar für die Fans

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Was Wirtschaftskrise? Man muss nach wie vor einfach erstmal Geld investieren ,um Gewinn zu erzielen. Zum Beispiel 50.000$ in seine Fans. Wer das möglich macht? Plies beim vergangenen 107.9 FM Birthday Bash.

Promotion mal anders. Der Rapper stolzierte mir nichts dir nichts mit einer Reisetasche auf die Bühne und warf während seines Gigs die Scheine in die feiernde Crowd. Natürlich passiert das alles nicht aus reiner Menschenliebe, sondern sollte das Augenmerk wohl auf seine aktuelle Single "Plenty Money“ lenken.

Diese ist der erste Vorbote zum im September erscheinenden vierten Studioalbum "Goon Affiliated" auf Slip-n-Slide Records/Atlantic/Big Gates. Florida wird also ab dem kommenden Quartal in der US-Raplandschaft wieder groß geschrieben.

Wer Lust hat sich selbst ein Bild von dem Spektakel zu machen. Bitteschön:

 

Pi trennt sich von No Peanuts

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Nachdem wir bereits vor kurzem verkünden konnten, dass das Arbeitsverhältnis zwischen Prinz Pi und dem Major-Riesen Universal für beendet erklärt wurde, scheinen sich nun auch die Wege von dem Berliner Rapper und seiner bisherigen Labelheimat No Peanuts zu trennen. In einer offiziellen Verlautbarung äußerte sich der Prinz zu dieser Entwicklung wie folgt:

"Vielen Dank für die große Unterstützung seit 2005. Auch die Fans dürfen sich auch beim Label bedanken (und ich mache das mal in ihrem Namen), schließlich waren die Fans ja diejenigen, die all die tollen CDs bekommen haben, immer schnell vom eShop beliefert worden sind und die stets auf kompentente eMail Hilfe zählen konnten. Auch bedanken möchte ich mich bei allen anderen Unterstützern und ehemaligen Praktikanten des Labels, wir hatten da ein paar sehr gute Leute bei und es sind durch NO PEANUTS Freundschaften und sogar Beziehungen entstanden. Musik verbindet.

Damit habe ich natürlich nicht alles gesagt, was ich jetzt sagen könnte, aber ich denke der Kern ist klar und ich bedanke mich nochmal ganz besonders bei HENRIK, STEPHAN und WASSIF, die an meine Musik und Vision geglaubt und mich in der Zeit unterstützt haben. Alles Gute, viel Glück und in 5 Jahren treffen wir uns und gucken uns unsere DVDs an, hören die Musik und schwelgen in den dann goldenen Erinnerungen.

Wie es bei mir weitergeht, weiß ich gerade noch nicht. Ich habe eine Menge Musik fertig, aber momentan auch echt noch andere Sachen im Kopf- in etwa einer Woche steht mein bisher wichtigster Release an: Meine Tochter."

Die Zukunft ist also ungewiss, vielleicht können wir demnächst von einer Plattenfirma-Neugründung berichten – ganz entgegen dem allgemeinen Berliner Labelsterben.
 

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