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Soprano-Auftritt abgesagt

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Die Deutschland-Tour des französischen Rappers Soprano steht weiter offenbar unter keinem guten Stern. Bereits zum Tourstart letzte Woche hatte es Gerüchte gegeben, der erste Gig in Franfurt falle aus – Probleme mit dem örtlichen Veranstalter hatten dazu geführt, dass ein Teil der im Vorverkauf verkauften Karten seine Gültigkeit verlor (rap.de berichtete).

Nun die nächste schlechte Nachricht für alle frankophilen Rapfans: Der für den heutigen Montag, den 10. Oktober geplante Auftritt von Soprano in Berlin fällt definitiv aus. Das wird auf dem Facebook-Account des 2Be Clubs, wo das Konzert hätte stattfinden sollen, mitgeteilt. Immerhin können diejenigen, die bereits Karten gekauft haben, mit einer Entschädigung rechnen. "ACHTUNG das Konzert am Montag 10.10. im 2BE Club von Soprano musste leider abgesagt werden! Die Karten können an den gekauften Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden!" (Quelle: Facebook)

Da rap.de die Tour von Soprano mitpräsentiert, entschuldigen auch wir uns bei allen enttäuschten Fans. Dass wir so eine von Pannen überschattete Veranstaltung mit unserem Namen schmücken, bedauern wir. Derzeit versuchen wir, den Tourmanager des Franzosen zu erreichen, um herauszufinden, wie es weitergehen soll. Wir halten euch auf jeden Fall auf dem laufenden.

Film über Staiger

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Vor knapp zwei Wochen feierte Ex-rap.de-Chefredakteur, Ex-Royalbunker-Boss, heute Industriekletterer, Schriftsteller, Flaneur und Tänzer Marcus Staiger seinen vierzigsten Geburtstag in erlauchtem Kreis (rap.de berichtete).

Zu seinem Ehrentag hatte Binsey, seines Zeichens Berliner Filmemacher, eine halbstündige Dokumentation über Staiger zusammengeschnitten, in mühevoller Kleinarbeit. Dieser wurde zu Beginn der Party gezeigt, bevor die Orsons, K.I.Z. und die Atzen den Laden auseinandernahmen.

Nun hat Binsey den Film, der sehr viel rares Archivmaterial enthält und anhand von Staigers zahlreichen Stationen einen guten Teil der Berliner Rap- und HipHop-Geschichte abbildet, auf seinem YouTube-Channel hochgeladen.

Hier seht ihr Teil 1:
 

Und hier kommt auch schon Teil 2:
 
 

Zweifel an Biggie/Tupac-Theorien

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Vor kurzem in der Ex-LAPD-Detective Greg Kading mit der neuesten Verschwörungstheorie zu den Morden an The Notorious B.I.G. und 2Pac an die Öffentlichkeit getreten (rap.de berichtete). Sein Tenor: Biggie wurde im Auftrag von Suge Knight, 2Pac im Auftrag von Diddy getötet.

Das Ex-Junior M.A.F.I.A.-Mitglied Lil Cease, ein Cousin von Biggie, hat nun Zweifel an dieser Theorie angemeldet. Jedes Jahr, ach was, alle paar Monate käme irgendjemand mit einer neuen Theorie an, sagte er gegenüber RapFix.com. Jeder, der irgendwelche Theorien anstelle, verfolge damit seine eigenen Absichten. "Every year, every couple of months, something new comes out. It all depends on whoever putting it out what's their intentions."
Er selbst habe von Kading noch nie gehört, schon gar nicht habe er ihn als Polizisten während der Ermittlungen wahrgenommen. "I never even heard of this person who put this book out or heard of him as a cop during any time in that investigation."

Er glaube jedenfalls nicht, dass Diddy den Auftrag zur Ermordung 2Pacs gegeben habe. Eine andere Theorie habe er selbst aber auch nicht – wer wisse nach all den Jahren und den vielen Theorien schon noch, wem man glauben könne? “I’ve been dealing with that for so many years. Every year, it’s just something different. Who knows what to believe?

Lil Cease jedenfalls meinte, er hoffe weiter, dass die Gerechtigkeit am Ende siegen und die Morde jenseits jeglichen berechtigen Zweifels aufgeklärt werden könnten und sprach den beiden hinterbliebenen Müttern sein Beileid aus. rap.de kann sich dem nur anschließen.

Tupacs Mutter droht mit Klage

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Es ist eine durch und durch unschöne Angelegenheit: Seit einigen Tagen kursieren Gerüchte um alte Videoaufnahmen des 1996 ermorderten Rappers Tupac Shakur alias 2Pac. Auf diesen soll er beim Oralsex mit einem Groupie zu sehen sein.

Für alle, die es ganz genau wissen wollten, lancierte das Klatsch- und Tratschportal TMZ.com obendrein schon mal einige Screenshots aus dem Machwerk als vermeintlichen "Beweis".
Und als wäre das nicht schon peinlich genug, soll auch noch angeblich ein wahres Wettbieten um das angebliche Tape zwischen zwei Porno-Seiten ausgebrochen sein. So soll YouPorn angeblich bereit gewesen sein, 150.000 US-Dollar für die etwa fünfminütigen Aufnahmen springen zu lassen, was der mutmaßliche Besitzer des Videos aber als "viel zu niedrig" zurückgewiesen haben soll. Bizarr? Pietätslos? Albern? Aber voll.  

Tupacs Mutter, Afeni Shakur, hat nun über einen Sprecher klarstellen lassen, dass sie rechtlich gegen jeden vorgehen werde, der es wage, das Tape, das ihren ermordeten Sohn zeigen soll, in irgendeiner Weise zu veröffentlichen oder weiter zu verkaufen. "We will sue anyone who tries to sell a Tupac tape."
Frau Shakur habe einen ganzen Stab von Anwälten zusammengetrommelt, die mit der Angelegenheit betraut seien und werde es nicht zulassen, dass das angebliche Tape erscheine. "We will not allow someone to put it out".

Wie der Sprecher weiter bekanntgab, habe man bereits selbst Ermittlungen eingeleitet, um die Indentität des angeblichen Besitzers zu klären. rap.de hofft inständig, dass Frau Shakur bei ihren Bemühungen Erfolg hat und der Welt diese Peinlichkeit erspart bleibt.

Soprano-Tour beginnt heute

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Heute Abend beginnt in Frankfurt die Tour des französischen Rappers Soprano, präsentiert von rap.de. Support ist der Schweizer Greis. Und entgegen anderslautender Gerüchte und Vermutungen werden die Konzerte auf jeden Fall stattfinden.

Wie uns der Tourmanager soeben mitgeteilt hat, sei bei vielen potentiellen Besuchern der Eindruck entstanden, der heutige Tourstopp sei aufgrund von Unstimmigkeiten mit dem Veranstalter in Frankfurt abgesagt worden.
Dem sei aber definitiv nicht so. "Das Konzert heute Abend findet auf jeden Fall statt", erklärte er gegenüber rap.de. "Wir haben einen neuen Vorverkauf eingerichtet, empfehlen den Leuten aber, an die Abendkasse zu gehen." Lediglich die Tickets, die direkt über den Frankfurter Veranstalter gekauft worden seien, verlören leider ihre Gültigkeit.

Also, wenn ihr in Frankfurt/ Main Oder ihr seid ganz schnell und gewinnt eins von 5 Tickets für die Show von Soprano heute Abend im Frankfurter Sinkkasten. Und weil wir gerade dabei sind, legen wir sogar noch ein Meet & Greet mit oben drauf. Schickt einfach rasch eine Mail mit eurem Namen und eurer Telefonnummer/Mail-Adresse an win@rap.de

Alle Tourdates der Soprano-Tour findet ihr hier.

Common sucht Video

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Common ist uns seit jeher als ein Mann des Volkes bekannt. Der Chicagoer Rapper mit der sanften Stimme hat noch nie viel von selbstherrlichem Geprotze und aggressiven Bedrohungen seiner Zuhörer gehalten.

Für seine neue Single "Ghetto Dreams" hat sich Common nun etwas besonderes einfallen lassen, um für mehr Partizipationsmöglichkeiten der Bürger zu sorgen: Er lädt junge Filmemacher weltweit dazu ein, ein Video dazu zu drehen. Der Gewinner dieses Wettbewerbs darf sich nicht nur freuen, dass sein Video auf Commons offizieller Webseite sowie über seine Accounts in den diversen Social Media-Netzwerken präsentiert wird, sondern auch über eine neue Kamera, die Canon T3i sowie ein signiertes Exemplar von Commons neuem Album "The Dreamer, the Believer".

Was die filmische Herangehensweise angeht, sind den Bewerbern bzw. deren Phantasie keine Grenzen gesetzt – hey, Wassermannzeitalter, ihr wisst schon. So wird ausdrücklich angemerkt, dass das Video auch ein Standbild mit Bildercollagen enthalten darf. Das fertige Video sollen die Teilnehmer bei einer der gängigen Videoplattformen hochladen und den Link auf diesem Formular einsenden.

Einsendeschluss ist am 4. November. Alle weiteren Informationen findet ihr hier. Und dann heißt es nru noch: Licht an, Ton ab, Kamera läuft.

J. Cole chartet auf #1

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Während es in dieser Woche zum ersten Mal seit längerem keine hohen Charteinstiege oder -platzierungen aus deutschen Landen zu vermelden gibt, konnte sich drüben, jenseits des großen Teiches, ein hoffnungsvoller Newcomer gleich mit seinem Debüt den ersten Platz sichern.

Die Rede ist von niemand anderem als J. Cole, der mit seinem Album "Cole World – The Sideline Story" (zur Review geht es hier) in der ersten Woche an die 217.000 Stück verkauft hat und damit unangefochten auf Platz 1 der US-amerikanischen Albumcharts steht. Es verdrängt die Dauerbrennerin Adele bzw. deren Album "21" von der Pole Position.

Kürzlich hatte sich Cole noch wegen der mehrmaligen Verschiebung seines Releasetermins beklagt und darüber, dass er auf einen Vers von Labelchef Jay-Z so lange habe warten müssen. Doch das Warten hat sich offenkundig gelohnt.

In einer Twitter-Nachricht zeigte Cole sich erfreut und dankbar, man habe das alles ohne Nummer-1-Single geschafft, nur mit harter Arbeit, großartiger Musik und richtigen Fans. "Thanks to yall, we shook the game up. No chart topping single, just 2 years of hard work, great music und real ass fans. #1 album".

rap.de gratuliert zu diesem schönen Erfolg.

Sound Foundation sucht Talente

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Kaum ein anderes Land der Welt gibt mehr Geld für Subventionen im Kulturbereich aus als Deutschland. So werden jährlich Millionen in Filmförderung sowie die Unterstützung junger, vermeintlich hoffnungsfroher Buchautoren gesteckt.

Bei der Musik hingegen hält sich der deutsche Staat eher vornehm zurück. Dafür engagieren sich diverse private Unternehmen in diesem Sektor, zum Beispiel die Volkswagen Sound Foundation, eine Stiftung des gleichnamigen Autobauers aus Wolfsburg (ja genau, da, wo ICEs aus unerfindlichen Gründen öfters mal nicht Halt machen).

Diese bietet u.a. auch Newcomern aus den Bereichen HipHop & R&B die Möglichkeit, gefördert zu werden. Eine Jury aus Musikmanagern und anderen Branchenkennern entscheidet, wer ihnen förderungswürdig erscheint. 2009 etwa entschieden sich die Juroren für einen gewissen F.R. aus Braunschweig, der diesen Sommer mit seinem neuen Album "Ganz normaler Wahnsinn" bis auf Platz 9 der deutschen Albumcharts vordringen konnte – ob's an der Förderung lag? Wer weiß… Seine Paten, die Fantastischen Vier, wird's jedenfalls gefreut haben.

Jedenfalls können sich alle Newcomer, die bisher über keinen Deal verfügen, aber sehr gerne einen hätten, sich noch bis Ende November bei der Sound Foundation bewerben. Alle weiteren Infos findet ihr auf der Webseite der Stiftung.
 

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