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Fiva MC mit Album und Tour

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Letztes Jahr war das Jahr der Comebacks und mit DCS steht auch zu Beginn des neuen Jahrs gleich wieder eines an. Die vorliegende Nachricht fällt nicht ganz in die Kategorie Comeback, aber immerhin, um eine Rückkehr geht es auch.

Länger nichts mehr gehört von der sympathischen Münchnerin Fiva MC. 2009 erschien ihr letztes Album "Rotwild", seitdem hatte man nicht mehr viel von ihr gehört und gesehen. Das soll sich dieses Jahr aber ändern. Ihr neues Album "Die Stadt gehört wieder mir!" steht am 17. Februar an und dazu wird es auch eine gleichnamige Tour zusammen mit ihrem musikalischen Team, dem Phantom Orchester geben. In die Albumproduktion waren u.a. Rüdiger Linhof (Sportfreunde Stiller) und Paul Reno (Emil Bulls)

Die Tour beginnt Ende Januar. Hier die einzelnen Dates:

20.Januar Traunstein, Festung
21.Januar A-Wien, Arena (FM4 Geburtstagsfest)
21.März  A-Salzburg Jazzit
22.März  Stuttgart, Universum
23.März Frankfurt, Brotfabrik
24.März Lindau, Club Vaudeville
27.März München, Atomic Cafe
28.März Köln, Blue Shell
29.März Hamburg, Kulturhaus III & 70
30.März Berlin, Comet Club
31.März Leipzig, Conne Island

„Blutzbrüdaz“ gegen Raubkopierer

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"Ey, das ist wie im Puff, Alter, da musste ja auch bezahlen!" Wer folgende Szene beim Anschauen von Sidos erstem Kinofilm "Blutzbrüdaz" gesehen hat, hat den Film auf jeden Fall nicht in einem Kino seiner Wahl gesehen:
 
Die Szene wurde offensichtlich extra für alle gedreht, die sich gerne Raubkopien im Netz laden und anschauen. Angeblich soll die Firma Constantin, die "Blutzbrüdaz" gedreht hat, die Version mit der besagten Szene selbst ins Netz gestellt haben. Wäre dies der Fall, wäre das eine interessante Auffassung des deutschen Urheberrechts, den Film selbst frei zugänglich zu machen, gegen die Verbreiter solcher Kopien jedoch juristisch vorzugehen.

Angeblich soll der Film nach der fraglichen Szene allerdings in einen Loop verfallen und nicht mehr weiter anschaubar sein. Ob diese Methode tatsächlich mehr Leute bewegt, sich "Blutzbrüdaz" ganz legal im Kino anzuschauen – man weiß es nicht.

Die Beginner beim splash!

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So langsam nimmt unser Lieblings-Rapfestival Gestalt an: Mit den Beginnern wurde nun der nächste Act für das splash!15 bestätigt, das vom 6. bis zum 8. Juli in Ferropollis stattfunden wird.

Denyo, Eizi Eiz und DJ Mad werden Songs von ihrem neuen Album performen, dass bereits im August 2010 für dieses Jahr angekündigt wurde. Das letzte Album "Blast Action Heroes" erschien 2004. Danach hatten sich die Jungs eine kreative Auszeit gegönnt und sich Solo-Projekten gewidmet. Im September 2011 gaben sie auf dem Berlin-Festival ihr Live-Comeback.

Die Beginner reihen sich ein in ein jetzt schon recht illustres Line-Up. Bereits letzte Woche wurden u.a. Kool Savas, Taktlo$$, Marsimoto, Cro, Ahzumjot und die beiden US-Rapper Wiz Khalifa und Mac Miller bestätigt (rap.de berichtete: Erste splash!-Acts bestätigt).

Sylvesta – So wie du (Videopremiere)

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rap.de präsentiert euch die Videopremiere zu "So wie du" von Sylvesta. Das gute Stück ist der erste Vorbote seiner im Februar erscheinenden, 8 Track starken EP. Und damit ein bisschen klarer wird, wer der Mann hinter dem sehr gelungenen Clip ist, haben wir auch ein kurzes Interview mit dem Schöneberger geführt.
 
 
rap.de: Erzähl ein bisschen was über dich und deine Anfänge. Woher kommst du und warum rappst du?
Sylvesta: Mein Geburtsort ist Saarbrücken und ich lebe seit dem achten Lebensjahr in Berlin-Schöneberg. In etwa dem gleichen Alter bin ich in Kontakt mit Musik von Ice-T, Snoop, B.I.G usw. gekommen, die abgesehen von meinem Leben unter anderem die inspiration für meine eigene Musik ist. Ich schreibe Songs, weil ich den Drang habe, etwas aus meinem Leben zu machen, Musik zu machen, um meine Meinung zu sagen und um ein paar Leuten mal richtig den Arsch aufzureißen.
 
rap.de: Was hat dich am Anfang beeinflusst, was beeinflusst dich heute?
 
Sylvesta: Beeinflusst hat mich die Berliner HipHop-Kultur. Als Kind bin ich auf irgendwelche Rapbattles gerannt und hab mir das reingezogen. Hab mit writern rumgehangen, wobei ich selbst nie malen konnte. Schrieb meine Texte auf deutsch und hörte eigentlich nie damit auf.
Heute beinflusst mich hauptsächlich die Armut, die Ungewissheit und mein Leben als verdammter Hartz-IV-Empfänger, meine Familie, meine Freunde, meine Probleme mit der Gesellschafft und dem System, in dem wir leben.
 
rap.de: Was war deine Motiviation, den Song "So wie du" zu schreiben?
 
Sylvesta: In den letzten Jahren kam ich mit ein paar seltsamen Menschen in Kontakt. Sei es auf meiner damaligen Ausbildungstelle im Hotel. Beim Kellnern für irgendwelche Wichser, die sich wie Übermenschen vorkamen. Oder irgendwelche reichen Wichser, die in ihrem Haus mit Pool Drogen und Sexpartys feiern und über irgendwelche ekelhaften Sachen sprechen, über die man lieber kein wort verliert. Mich hat das so angekotzt, dass ich mir sicher war, so wie die will ich nicht werden.
 
rap.de: Du hast eine eher dezente, nicht so reißerische Herangehensweise an das Thema gewählt. Warum?
 
Sylvesta: Ich habe das ganze hier einfach nur aus meiner Sicht betrachtet. Man sollte sich mit solchen themen beschäftigen, denn sie sind allgegenwärtig. Oft sind genau die Menschen von denen man es nicht glauben würde, die ekelhaftesten. Aber bevor ich anfange mich verrückt zu machen, denke ich mir einfach, dass ich so nie sein möchte. Trotzdem will ich darauf aufmerksam machen und das Erlebte auch selber verarbeiten. Um die Frage konkreter zu beantworten, ich habe eine dezente Herangehensweise gewählt, damit jeder einen Zugang zu dem Thema findet.
 
rap.de: Was kann man von der angekündigten EP erwarten? In welche Richtung gehen die Texte? In welche die Beats?
 
Sylvesta: Die erste EP soll ein Einstieg sein. Ich möchte mich den Leuten vorstellen, persönlich erwarte ich keinen Erfolg, sondern für mich ist es nur der Anfang eines längeren Weges. Musikalisch geht es ein wenig in die Südstaaten-Richtung, es ist jedoch sehr unterschiedlich. Ich habe auch nicht vor, mich hier festzulegen. Bei der EP geht es hauptsächlich um den Rap an sich. Es geht hier nicht um tolle Reime, sondern um die Aussage. Die Texte sind deswegen gesellschaftskritisch, aber auch humorvoll. Man kann viel zwischen den Zeilen lesen. Und es geht mir nicht darum, mich zu beweisen, denn ich weiss was ich kann.
 
rap.de: Machst du noch etwas außer Rap? Oder steckst du alles da rein?
 
Sylvesta: Ich stecke schon immer alles in Rapmusik, aber natürlich muss ich auch Geld verdienen. Also arbeite ich zurzeit nebenbei und bilde mich natürlich weiter. Ich denke, um mit Musik was zu reißen muss man auch verstehen, wie das alles läuft. Also, um auf die Frage zurück zu kommen: Ich stecke alles da rein.
 
rap.de: Was wärst du ohne Rap? Oder wer?
 
Sylvesta: Ich weiß nicht. Vielleicht wäre ich dann auch so ein reicher Wichser mit Nutten und Koks oder jemand, der seine Frau nach dem Puffbesuch in den Arm nimmt. Wenn ich die schule ordentlich gemacht hätte (grinst). Oder so ein Crackjunkie, wenn ich Rap nicht hätte und zusätzlich auf die Schule geschissen hätte. Man weiss es nicht. Ich möchte mein Leben mit keinem tauschen.
 
rap.de: In diesem Sinne: Dein Schlusswort?
 
Sylvesta: Besucht Sylvesta.com, folgt mir bei Facebook. Hört euch meine Sachen an. Gewöhnt euch dran, denn ich werde die nächsten zwei Jahre konstant Videos drehen und Songs aufnehmen. Und hoffe, sie gefallen euch.

Jalil – Tausend Dinge

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Der Berliner Rapper Jalil veröffentlich die erste Singleauskopplung "Tausend Dinge" von seinem kommenden Album. Er war zuvor bekannt als Reason und war oft an Flers Seite zusehen. Jedoch trennten sich ihre Wege  nachdem Reasons "Mixtape Weiße Jungs Bringen's Nicht" im November 2010 erschien. Kurze Zeit später entschied er sich sogar vorrübergehend dafür, seine Kariere ganz zu beenden – doch jetzt ist er mit neuem Namen und neuem Track wieder da. Sein Album, dass passenderweise Sinneswandel heißt, erscheint am 20.1.2012.

Cabone & Konphooz – Immer in Bewegung

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Cabone & Konphooz präsentieren ihr neues Video "Immer in Bewegung". Die beiden repräsentieren die CKJ Crew und haben soeben ihre EP "30° im Schatten" veröffentlicht, die ihr hier downloaden könnt.

Tuas EP zum Anhören

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Tua ist definitiv eine Ausnahmeerscheinung im deutschsprachigen Rap. Schon immer ein Freund von wegweisenden Soundentwürfen, geht er mit seiner am 13. Januar erscheinenden EP "Raus" noch einen Schritt weiter – Stichwort "Hallo Musik" bzw. "Hallo Dubstep".

Bei den Kollegen von tape.tv kann man seit heute exklusiv schon mal in die neuen Stücke reinhören.

Tua "Raus" im Stream anhören

rap.de hat gestern übrigens ein ausführliches Interview mit Tua geführt, in dem er über die EP, die Frage, ob seine Musik melancholisch oder nachdenklich ist, seinen Roman, der nicht erscheinen wird, seine schicke Frisur und das Orsons-Album sprach – demnächst auf rap.de (an dieser Stelle noch mal danke für das Bier!).

Das Video zu "Moment" erschien gestern ebenfalls auf tape.tv:

 

Favorite auf „Fahrradtour“

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Favorite hatte 2011 definitiv ein gutes Jahr. Ob nun der Top Ten-Einstieg mit seinem Album "Christoph Alex", die Tour mit Kollegah oder die herzerwärmende Versöhnung mit Ex-Kontrahentin Kitty Kat vor laufender Kamera kurz vor Weihnachten – irgendwas war immer los.

Um auch im neuen Jahr weiter in Bewegung zu bleiben, begibt sich der Selfmade-Rapper ab März auf Tour mit seinen Kumpels von den 257ers (rap.de interviewte: "In South Park steckt viel Wahrheit") auf eine größere Tour. "Das Motto "Fahrradtour 2012 – Radlerhose statt Leberzirrhose“ – ist in Anlehnung an die Drogeneskapaden der Tour de France gewa?hlt. Wir mo?chten dem in nichts nachstehen", wird Favorite in der Presseerklärung zitiert.

Die Daten im einzelnen:

01.03. Aachen, Musikbunker
02.03. Saarbrücken, Garage
03.04. CH-Zürich, Dynamo (Werk21)
04.04. Stuttgart, Universum
05.04. Nürnberg, Hirsch
06.04. Ingolstadt, Westpark
07.04. München, Backstage
08.04. A-Wien, WUK
09.04. Dresden, Scheune
10.04. Kassel, K19
11.04. Frankfurt, Nachtleben
12.04. Bielefeld, Kamp
13.04. Hannover, Musikzentrum
14.04. Hamburg, Logo
15.04. Essen, Zeche Carl
16.04. Münster, Skaters Palace
17.04. Köln, Underground
18.04. Trier, ExHaus
19.04. Oldenburg, Amadeus
20.04. Düsseldorf, Stone
21.04. Osnabrück, Bastard Club
22.04. Braunschweig, JollyJoker
 

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