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Punchline: KinG Eazy neues Signing

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Punchline, das neue Label von Groove Attack und Aggro-Berlin-Mitgründer Spaiche, gibt ein neues Signing bekannt: KinG Eazy. Seine 2014  veröffentlichte „Startklar“-EP und eine Qualifikation für das JBB scheinen ihm genug Profil verliehen zu haben, um nach Eko Fresh das zweite Signing bei Punchline zu werden. Im selben Atemzug wird auch seine neue EP, „Trapresent“, für den 16. Oktober angekündigt.

Von Spaiche bekommt man zuversichtlich zu hören: „Rap in Deutschland braucht neue, talentierte, hungrige Motherfucker, einen frischen Style und Künstler, die im HipHop zu Hause sind. Mit KinG Eazy haben wir die Zukunft gesignt!“

Und KinG Eazy verkündet siegessicher: Groove Attack und Spaiche von Punchline sind Niggahz für den Übernahmemodus. Jetzt wird deutscher Rap frittiert.“

Brenk Sinatra – Midnite Ride Part I [Video]

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Brenk Sinatras Instrumental-Album „Midnite Ride“ lädt zum nächtlichen rumcruisen ein. Diesem Motto bleibt der Wiener Produzent auch im Video zu „Midnite Ride Part I“ treu. Im Cadillac fährt Brenk zu später Stunde durch die Stadt. Passend dazu erklingt der „wavy“ Sound von „Midnite Ride Part I„.

Der 19 Tracks umfassende Longplayer soll am 16. Oktober sein Release feiern. Als erster Track von „Midnite Ride“ wurde „Start“ mit dem passenden Bildmaterial versehen. Eine Ähnlichkeit zum neuen Video ist nicht zu übersehen.

Zuletzt veröffentlichte Brenk mit seinen Betty Ford Boys und partners in crime, namentlich Dexter und Suff Daddy, das Album „Retox„.

Money Boy – Sprungmann [Audio]

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Wahrscheinlich wäre das erste Zeichen des kommenden Weltuntergangs das Ausbleiben des wöchentliche Money Boy-Tracks. Doch zum Glück scheint das noch zu dauern, denn auch heute gibt es wieder ein weiteres Werk vom Kopf der Glo Up Dinero Gang. „Sprungmann“ heißt das gute Stück und wer sonst nichts in seinem Leben zu tun hat kann ja mal nachzählen, wie oft Money Boy eben jenes Wort erwähnt. Ansonsten bleibt alles beim Alten, in seiner Villa sind „Bitches am twerken“, und  der Österreicher „get the money“. Schön das man sich auf einige Sachen im Leben noch verlassen kann.

Selfmade Records – Chronik III [Review: Skinny vs. Oliver]

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Skinny: Ich habe ja neulich einen Kommentar geschrieben, in dem ich meine Befürchtung geäußert habe, „Chronik III“ werde sehr durchwachsen – und ich hatte recht. Die einzelnen Songs gehen fast ausnahmslos gut rein, aber als rundes Album funktioniert das nicht, auch wenn die Produzenten dem ganzen einen relativ homogenen Anstrich verpasst haben. Wie siehst du das, Oliver?

Oliver: Nun, ein Labelsampler ist ja auch kein Album im klassischen Sinne. Ich empfinde „Chronik III“ ganz klar als Machtdemonstration, als ein Zeichen der Stärke. Es kommt wie ein schwarzer Panzer dahergerollt, dessen Ketten mächtige, wuchtige Beats sind und in dem kampfbereite Soldaten wie Kollegah, Favorite, Genetikk, die 257ers und Karate Andi sitzen – gerade letzterer, das jüngste Signing, wird gut in Szene gesetzt.

Skinny: Ich bin großer Karate Andi-Fan, finde aber, dass er sehr deplatziert wirkt. Der einheitliche Sound ist ein Kompromiss, der Andi nicht gerecht wird. Der Stil steht ihm nicht sonderlich gut – und das ist der Punkt. Keiner der beteiligten Künstler kann sein volles Potential entfalten, weil versucht wurde, all diese unterschiedlichen Künstler unter einen Deckel zu bringen. Da sind ein Stratege, ein Sprengstoff-Experte, ein Pilot, drei Sturmsoldaten und ein Scharfschütze in einen schwarzen Panzer gezwängt – aber keiner von denen hat etwas in einem Panzer zu suchen.

Oliver: Das sehe ich anders. Zwar sind mir die Beats insgesamt ein bisschen zu glatt, aber der einheitliche Sound funktioniert durchaus. Jeder Protagonist bekommt genügend Platz, sich und seine Einzigartigkeit zu präsentieren. Und Karate Andi macht gerade auf diesen für ihn ungewohnten Breitwand-Geschossen eine sehr gute Figur. Die Mossad-Line ist allerdings lahm, sowas braucht 2015 kein Mensch mehr.

Skinny: Provokation halt, genau wie Kollegahs Germanwings-Line. Ich finde das tragbar, muss aber nicht sein. Gerade die Einzigartigkeit der Künstler wird „Chronik III“ als Gesamtwerk zum Verhängnis. Ich finde vor allem die 257ers wirken komplett deplatziert – die Beat-Technisch ja auch eine Extrawurst kriegen und des öfteren aus dem Rahmen fallen. Songs wie „Gangsta“ trüben den Eindruck einfach enorm, zumal ironischer G-Funk absolut nicht zündet.

Oliver: Provokation, aha, wow. Nee. Die Germanwings-Line allerdings verdeutlicht den Unterschied zwischen Kollegah und Money Boy: Kolle weiß, wann man sowas bringen kann, ohne dafür gehatet zu werden. Wobei MB natürlich genau das wollte. Egal – mit den 257ers tu‘ ich mich textlich auch bisschen schwer, rein raptechnisch fügen sie sich allerdings recht gut in den Gesamteindruck ein. Was geil ist: Der Casper-Part. Überhaupt guter Move, auch die alten Recken (Shiml und Montana Max) ranzuholen. Und Marteria mit Genetikk ist halt ebenfalls ein Träumchen.

Skinny: Casper hat absolut abgerissen, diese Dipset-Beats stehen ihm eh hervorragend zu Gesicht. Marteria hat auch verdammt stark abgeliefert und harmoniert besser als erwartet mit Karuzo. Das Album mit den Gründungsmitgliedern abzuschließen ist auch eine Verbeugung. Aber ob Abschluss oder nicht spielt halt im Grunde keine Rolle, weil es wie gesagt nicht als Album funktioniert. Man könnte „Chronik III“ auch in der Zufallswiedergabe abspielen – es würde absolut keinen Unterschied machen. Das einzige, worauf beim Tracklisting geachtet wurde, ist dass die Künstler relativ abwechselnd auftreten – eine Spannungskurve oder ähnliches gibt es aber überhaupt nicht. Das ist einfach ein Haufen guter neuer Songs in einer willkürlichen Playlist.

Oliver: Ja, klar. So läuft das Labelsamplern nun mal. Ist ja nicht der Wu-Tang Clan, sondern eine Reihe starker Künstler, die aber alle in eine andere Richtung gehen. Warum soll das dann ein klassisches Album sein? Eigentlich habe ich an „Chronik III“ echt nicht viel auszusetzen. Sogar das Farid Bang-Feature passt irgendwie, weil es zur Auflockerung beiträgt. SSIOs Part ist sowieso geil, allerdings verträgt der sich mit diesem Beat nicht so richtig.

Skinny: Am Farid-Feature nichts auszusetzen? Mein lieber Scholli, sicher nicht! „Weil du sehr gay (Sergej) bist/ wie der russische Name“ – SOWAS braucht 2015 kein Mensch mehr. Das ist doch ein Sampler, keine Playlist oder Compliation. Bei den Vorgängern hat das auch geklappt, der aktuelle Label-Kader lässt aber einfach kein rundes Endergebnis zu – und statt sich damit abzufinden, werden die Künstler auch noch eingeschränkt und müssen Kompromisse eingehen. Schade.

Oliver: Doch, ultraprimitiver Humor muss auch und gerade 2015 sein. Mein Eindruck ist ein anderer: Das ist ein gut produzierter Hochglanz-Actionfilm mit starken Darstellern, die aus allen Rohren feuern. Eine zusammenhängende Story gibt es natürlich nicht, aber es geht eben mehr um die Stunts und die Effekte, Verfolgungsjagden und Schießereien. Und das ist zwar nicht unbedingt tiefschürfend, aber super unterhaltsam.

Skinny: Ja, das trifft es. Aber ich finde solche Filme scheiße. Da kann ich mir auch unzusammenhängende Ausschnitte auf YouTube anschauen – und das ist der Punkt. Lauter unzusammenhängende Ausschnitte machen für mich weder einen guten Film, noch gutes Release aus. Ich feiere die Einzelsongs, aber als Gesamtwerk taugt „Chronik III“ einfach nicht. Ich werde mir die einzelnen Songs in die Ordner der jeweiligen Interpreten ziehen, dann habe ich wenigstens dort eine Bereicherung.

Oliver: Nachvollziehbar, aber das geht mir mit den meisten Alben auch so. Ich bleibe dabei: Ein starker Labelsampler, der die einzelnen Acts von Selfmade gut zur Geltung bringt – und noch mehr Bock auf das Karate Andi-Album macht.

Chronik III
VÖ Datum: 9. Oktober 2015
Verkaufsrang: 3
Jetzt vorbestellen ab 42,99

Prinz Pi: „Im Westen nix neues“ erscheint im Januar

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Im Westen nix neues? Von wegen: Prinz Pi , der soeben Gold für sein letztes Soloalbum „Kompass ohne Norden“ verkündet hat, verrät nun auch das Releasedatum des nächsten Werks „Im Westen nix neues„. Erscheinen wird es am 28. Januar.

Der Albumtitel ist eine Reminiszenz an den (fast) gleichnamigen Roman von Erich Maria Remarque, der 1929 erschien und bereits mehrfach verfilmt wurde. Den ersten Vorgeschmack aufs Album gab es bereits mit dem Song „Weiße Tapete, den der Prinz live präsentierte.

Im Westen nix Neues“ wird ein Prinz Pi-Album und nicht unter seinem wieder aufgenommenen Alter Ego Prinz Porno erscheinen. Dessen letztes Album “pp=mc2” erschien 2014 und bahnte sich mit den Videos Parfum (eau de Porneau),Die Löffelparabel” mit eRRdeKa und Für meine Feinde an. Hier geht es zu einer Ausführlichen Review von “pp=mc2 .

Im Westen Nix Neues
VÖ Datum: 28. Januar 2016
Verkaufsrang: 8
Jetzt vorbestellen ab 44,99

 

Prinz Pi: Gold für „Kompass ohne Norden“

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Gold sinkt nach unten und darum bin ich Untergrund“ hat mal jemand gesagt. Es war Prinz Pi beziehungsweise dessen Alter Ego Prinz Porno. Das ist inzwischen zehn Jahre her. Prinz Pi kann man zwar nur schwerlich als Untergrund bezeichnen – mit „Kompass ohne Norden“ hat er nun aber zum ersten Mal ein Album vergoldet.

Das gibt der Prinz höchstselbst auf Twitter bekannt. „100(.000) X Danke: „KOMPASS OHNE NORDEN“ hat soeben Goldstatus erreicht. Danke!“ so Pi. Die alte eingangs zitierte Line bekommt dadurch eine ganz neue Bedeutung.

Kompass ohne Norden“ war das zwölfte Studioalbum von Pi. Es erschien im April 2013 über sein eigenes Label Keine Liebe Records. Inhaltlich wie musikalisch stellte es die bisher deutlichste Abkehr von altem Royalbunker-Flavor dar und wurde es teilweise heftig diskutiert. Der Nachfolger „Im Westen nichts neues“ ist bereits angekündigt und soll Anfang 2016 erscheinen.

Yung Hurn – Christus & Blitz feat. Meilner (prod. Drae da Skimask) [Video]

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Yung Hurn und Meilner schicken dich mit einem Tritt in den Himmel zu „Christus & Blitz„, sofern du eine Snitch bist. Mit „Christus & Blitz“ wird eine Videoauskopplung aus Yung Hurns aktuellen Mixtape „22“ präsentiert.

Das 19 Tracks umfassende Mixtape hat bereits im Juli sein Release gefeiert. „22“ ist bereits seit einiger Zeit auf der Bandcamp Seite vom Live From Earth-Camp stream-, sowie downloadbar. 

 

Kontra K – Spring [Video]

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Kontra K wünscht eine gute Reise, denn er „schick[t] dich auf ein‘ Trip. Du wirst high und willst nie wieder zurück, also spring!„. Der Berliner präsentiert mit „Spring“ eine weitere Videoauskopplung aus seinem aktuellen Album „Aus dem Schatten ins Licht„, dass Anfang des Jahres sein Release gefeiert hat.

Zuletzt sind die Videos zu „Erfolg ist kein Glück“ und „Soldaten“ erschienen. „Aus dem Schatten ins Licht“ ist Kontra Ks erste LP, die über Four Music erschienen ist und nicht wie zuvor über DePeKa Records.

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