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Jaysus – Partisan (prod. Painveli) [Audio]


Nachdem Jaysus für den 30. Oktober sein sechstes Album „Sünde“ angekündigt hat, gibt er nun bekannt, dass sich in der Limited Box eine zusätzliche EP befinden wird. Von der „Amartia“ EP präsentiert er mit „Partisan“ den ersten Track.

Der Friedrichshafener war an der Seite von Kay One (seinerzeit noch Lil Kay) in der Formation Chablife bekannt geworden, die ihr Album bei Royalbunker veröffentlichen sollte. Dazu kam es allerdings nie. Später trennten sich die Wege. Letztes Jahr gab es gegenseitige Disstracks. Auf Jaysus‚ Diss „Tag des dümmsten Gesichts“ antwortete Kaymit „Dr. Evil„.

 

Sünde
VÖ Datum: 30. Oktober 2015
Verkaufsrang: 98
Jetzt bestellen für 43,17

Metrickz – Schwarzer BMW (prod. X-Plosive) [Video]

Metrickz geht mit dem ersten Video „Schwarzer BMW“ aus seinem neuen Album „UV II“ an den Start. Gut gefilmte Landschaftsaufnahmen – in der Natur sucht der muskelbepackte Kollege offenbar Zuflucht vor all dem Stress. Sein dunkler Oberklassewagen bietet natürlich auch Schutz. Den melodiösen Beat hat X-Plosive geschraubt. Mit „Du lügst“ gab es bereits einen ersten Eindruck in den Nachfolger von „Ultraviolett“ .

Metrickz – Ultraviolett II
VÖ Datum: 20. November 2015
Verkaufsrang: 58
Jetzt bestellen ab 11,99

Tek & Figub – 3 Wonderers (prod. Radsch) [Video]

 
Figub Brazlevič und der Londoner Teknical Development veröffentlichen das neue Video „3 Wonderers“, dem zweiten Video eines gemeinsamen Langspielers – mit Figub am Beat und Tek Mic, versteht sich. Den neuen Song hat allerdings Radsch produziert, Figub war lediglich als Executive Producer beteiligt und fürs Mastering verantwortlich. Das Album soll den Titel „The Everyday Headnod“ tragen und ein „Paradebeispiel für die Ausarbeitung des Momentums“ sein.

Weder großartig geplanter Stuff, noch anders konzeptionierte Tracks sollen sich auf dem Album wiederfinden, stattdessen soll es eine „Variation der kreativen Fähigkeiten“ der beiden darstellen, so der Pressetext. Weitere Informationen wie ein genaues Releasedate oder weitere Features sind bisher noch nicht bekannt.

Cpt Azul Oso – Bluestory [Video]

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Die Blauen Burrrka Buben sind nicht zu stoppen. Nicht nur auf Twitter sind die Jungs aktiv, was auch einem Laas Unltd. aka Madrapper nicht entgangen ist. Nun veröffentlicht Cpt Azul Oso sein neues Video „Bluestory“, mit welchem er zeitgleich seine Debüt-EP „#Audiocrack“ anteasetHöchst enspannt wird hier über einen traplastigen Beat mit Flötensample geflowt. Das psychdelische angehauchte Video liefert dazu den Rest an Atmoshphäre, um komplett in dieser überdrehten, gleichzeitig tiefenentspannten und vor allem tiefblauen Vision des #BBB-Lifestyles aufzugehen. „Und sind wir nicht alle 1 bisschen towelie? Yes“ – Yes.

Karate Andi – Human Traffic (Beat-Manufaktur Remix) [Audio]

Karate Andi konnte durch seine Auftritte bei Rap am Mittwoch sowie sein Album „Pilsator Platin“ überzeugen. Derzeit wartet ganz Rapdeutschland auf sein Selfmade-Debütalbum. Bis dahin gibt es erstmal einige starke Auftritte auf dem Selfmade-Sampler „Chronik III“ . Einen davon, „Human Traffic“ , hat die Beat-Manufaktur aus Potsdam nun neuinterpretiert.

Fard – Ego [Review]

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Das Rezept für ein typisches Deutschrap-Album lässt sich eigentlich schnell zusammenstellen. Man nehme ein nachvollziehbares Konzept mit abwechslungsreichen Tracks. Am besten noch eine Prise Gefühl sowie Selbstreflexion. Die überhöhende Selbstdarstellung darf natürlich auch nicht fehlen. Das alles mit einer guten Technik und vielen Punchlines anrichten. Und Fards neues Album „Ego“ macht den Anschein, als hätte er sich genau dieses Rezept für sein sechstes Solo-Album geschnappt und ein Album daraus gekocht. Soweit so gut, aber ob das alles wirklich ein außergewöhnlich gutes Album ausmacht?

Die ersten drei Tracks scheinen sein Intro vom Langspieler zu sein und sollen Vormachtstellung demonstrieren. Damit sind sie die Vorreiter für den ersten Akt von „Ego“ .  Fard orientierte sich nämlich an einem klassischen Drama, das sich wie sein Longplayer auch in fünf Akte unterteilen lässt.

Während der erste und der dritte Akt, unschwer zu erkennen, persönlich und nachdenklich sind, ist die „HuckleberryFinnPhase“ eher klassischer Battlerap. Der Vergleich mit dem unbedarften und großherzigen Huckleberry Finn scheint mir aber nicht sehr stimmig. Mit Lines wie „Herzen aus Stein in ’nem Meer voll mit Scheiße / keinerlei Liebe – nur ehrliche Feinde“ geht der Bezug zur von Mark Twain erdachten Figur weitgehend verloren.

Das ans klassische Drama orientierte Konzept soll wie ein Film mit Höhen und Tiefen funktionieren. Jedoch kommt mir das ziemlich gewollte vor: „Erst bring ich deepe, dann Battlerap-Songs, dann was zum Nachdenken und im Anschluss …“ . Trotzdem ist „Ego“ keineswegs ein schlechtes Album. Besonders beim Flow packt Fard einiges aus. Die Zusammenarbeit mit den vielen Produzenten Joshimixu, Abaz, Gorex, Ignazio, Jumpa, 7Inch, B-Case, KD Beatz, OM Musik, Joznez und Illstrumental zahlt sich aus. Zwar bleibt die Basis der bekannte Straßensound, aber auch aktuelle Entwicklungen (Stichwort Trap) fließen ein. Die niedrigere bpm-Zahl gibt Fard Platz für seine Flows, die besonders auf „Tipicophase (Mezzanin)“ oder auf „HuckleberryFinnPhase (Mezzanin)“ richtig gut zur Geltung kommen – die hohe Produzentenanzahl wirkt  sich positiv auf die Vielschichtigkeit des Longplayers aus.

Im Großen und Ganzen ist „Ego“ ein durchaus gelungenes Album. Zwar ist das Konzept wie gesagt recht vorhersehbar, aber das kann der Gladbecker mit Vielseitigkeit und seinen unbestreitbaren Rapfähigkeiten wieder ausgleichen. Punkten kann Fard insbesondere  mit seinen Punchlines. Typisch Battlerapper halt. Flow, Technik, Gefühl, überhebliche Selbstdarstellung und ein roter Faden – alles vorhanden. Aber eben nichts, was ein Album total außergewöhnlich machen würde.

Fard – Ego
VÖ Datum: 9. Oktober 2015
Verkaufsrang: 78
Jetzt bestellen ab 21,93

Kollegah – Goldener Ring (Beat-Manufaktur Remix) [Audio]

Gestern ist „Chronik III„, der dritte Selfmade Records-Labelsampler erschienen. Den ersten Remix zu einem der Songs liefert die Beat-Manufaktur aus Potsdam. Sie hat sich „Goldener Ring“ von Kollegah vorgenommen und das im Original eher angenehm staubige Instrumental deutlich melodiöser und melancholischer angelegt.

Shindy – Julius Caesar (Dr. Bootleg G-Eazy Remix) [Audio]

Das gemeinsame Album „Cla$$ic“ mit Bushido rückt näher – das lässt sich auch am steigenden Interesse von Remixerseite an Shindys letztem Solowerk „FBGM“ ablesen. „Julius Caesar„, das famose Intro des Albums, erfreute sich dabei schon immer größerer Beliebtheit. Dr. Bootleg himself spendiert dem Song nun einen Mashup mit G-Eazy, dem alten Schlawiner.

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